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W32.Welchia.Worm Removal Tool

Entdeckt am:
18 August 2003
Aktualisiert:
13 Februar 2007 11:35:03 AM
Typ:
Removal Information


Symantec Security Response hat ein Programm zur Entfernung von Infektionen mit W32.Welchia.Worm, W32.Welchia.B.Worm, W32.Welchia.C.Worm und W32.Welchia.D.Worm entwickelt.

Was bewirkt das Programm?

Das W32.Welchia.Worm-Entfernungsprogramm funktioniert folgendermaßen:

  1. Es beendet die Virusprozesse von W32.Welchia.Worm bzw. W32.Welchia.B.Worm.
  2. Es löscht die mit W32.Welchia.Worm infizierten Dateien.
  3. Es löscht die durch den W32.Welchia.Worm hinzugefügten Registrierungseinträge.

    Hinweis: Der Löschvorgang erfolgt nur, falls das Betriebssystem diese Werte nicht bereits entfernt hat, als die Virusprozesse wie unter Punkt 1 beschrieben beendet wurden.
  4. Es löscht die Dienste, die durch W32.Welchia.Worm erstellt wurden.

Verfügbare Befehlzeilenparameter für dieses Programm

Parameter
Beschreibung
/HELP, /H, /?Zeigt die Hilfsnachricht an.
/NOFIXREGDeaktiviert die Reparatur der Registrierung. (Die Anwendung dieses Parameters wird nicht empfohlen.)
/SILENT, /SDeaktiviert Rückmeldungen.
/LOG=<Pfadname>Erstellt eine Protokolldatei, wobei der <Pfadname> den Bereich darstellt, in dem das Ergebnis des Programms gespeichert wird. Standardmäßig erstellt dieser Parameter die Protokolldatei FixWelch.log im gleichen Ordner, von dem aus das Entfernungsprogramm ausgeführt wurde.
/MAPPEDPrüft zugeordnete Netzlaufwerke. (Die Anwendung dieses Parameters wird nicht empfohlen. Beachten Sie den folgenden Hinweis.)
/STARTErzwingt das unmittelbare Starten des Prüfvorgangs.
/EXCLUDE=<Pfad>Schließt den angegebenen <Pfad> von der Prüfung aus. (die Anwendung dieses Parameters wird nicht empfohlen.)
/NOFILESCANPrüft lediglich Dllhost.exe und Svchost.exe im Ordner %System%\Wins.



Hinweise: Bei der Verwendung des Parameters /MAPPED ist die vollständige Entfernung des Virus vom Remote-Computer aus folgenden Gründen nicht gewährleistet:
  • Die Prüfung zugeordneter Laufwerke betrifft ausschließlich zugeordnete Ordner. Dazu gehören möglicherweise nicht alle Ordner auf dem Remote-Computer, so dass Viren in diesen Ordnern eventuell nicht erkannt werden.
  • Wenn eine Virusdatei auf einem zugeordneten Laufwerk entdeckt wird, kann die Datei nur entfernt werden, wenn kein Programm auf dem Remote-Computer diese Datei verwendet.
Aus diesen Gründen sollten Sie das Programm auf jedem einzelnen Computer ausführen.



Bezug und Ausführung des Programms


Hinweis: Sie müssen für die Ausführung dieses Programms unter Windows NT 4.0, Windows 2000 oder Windows XP über Administratorrechte verfügen.


WARNUNG: Für Netzwerkadministratoren: Wenn Sie mit MS Exchange 2000 Server arbeiten, empfiehlt es sich, das Laufwerk M: von der Prüfung auszuschließen. Starten Sie hierzu das Programm mit dem Parameter /Exclude von der Befehlszeile aus. Weitere Informationen finden Sie im englischsprachigen Microsoft Knowledge Base-Artikel XADM: Do Not Back Up or Scan Exchange 2000 Drive M (Artikel 298924).

  1. Laden Sie die Datei FixWelch.exe hier herunter: http://www.symantec.com/avcenter/FixWelch.exe.
  2. Speichern Sie die Datei in einem geeigneten Bereich, z. B. in Ihrem Download-Ordner oder auf dem Windows-Desktop (oder auf Wechselmedien, die nicht infiziert sind).
  3. Um die Echtheit der digitalen Unterschrift zu überprüfen, beachten Sie bitte den Abschnitt Die digitale Unterschrift weiter unten in diesem Dokument.
  4. Beenden Sie vor der Ausführung des Programms alle laufenden Anwendungen.
  5. Wenn Sie in einem Netzwerk arbeiten oder eine ständige Internetverbindung haben, unterbrechen Sie die Verbindungen zum Netzwerk und zum Internet.
  6. Wenn Sie mit Windows Me oder XP arbeiten, deaktivieren Sie die Option "Systemwiederherstellung". Zusätzliche Informationen finden Sie im Abschnitt Systemwiederherstellungsoption in Windows Me/XP weiter unten in diesem Dokument.

    WARNUNG: Wenn Sie mit Windows Me/XP arbeiten, empfehlen wir Ihnen dringend, diesen Schritt nicht zu überspringen.
  7. Doppelklicken Sie auf die Datei FixWelch.exe, um das Entfernungsprogramm zu starten.
  8. Klicken Sie auf "Start", um den Vorgang zu starten, und führen Sie das Programm aus.

    Wenn bei der Ausführung des Programms Probleme auftreten
    Wenn das Programm nicht wie erwartet läuft oder zurückmeldet, dass es nicht alle Dateien entfernen bzw. alle Prozesse beenden konnte, müssen Sie es erneut im abgesicherten Modus ausführen. Schalten Sie in diesem Fall den Rechner aus, warten Sie 30 Sekunden, starten Sie den Computer im abgesicherten Modus neu (Windows 95/98/Me/2000/XP) und führen Sie das Programm erneut aus. Anweisungen zum Rechnerneustart im abgesicherten Modus finden Sie im Dokument Wie wird der Computer im abgesicherten Modus gestartet.

    Wenn das Programm im abgesicherten Modus gelaufen ist, fahren Sie bei Schritt 9 fort.

  9. Starten Sie den Computer neu.
  10. Führen Sie das Entfernungsprogramm noch einmal aus, um sicherzugehen, dass das System gesäubert ist.
  11. Wenn Sie mit Windows Me/XP arbeiten, reaktivieren Sie die Option "Systemwiederherstellung".
  12. Führen Sie LiveUpdate aus, um sicherzustellen, dass Sie über die aktuellsten Virusdefinitionen verfügen.


Hinweis: Die Infektion kann möglicherweise nicht entfernt werden, wenn die Systemwiederherstellung in Windows Me/XP nicht wie zuvor empfohlen deaktiviert wurde, da Windows verhindert, dass die Systemwiederherstellung von fremden Programmen geändert wird.


Nach Abschluss des Programms wird Ihnen in einer Nachricht gemeldet, ob der Computer von W32.Welchia.Worm infiziert war oder nicht. Falls der Wurm tatsächlich entfernt wurde, zeigt das Programm folgende Ergebnisse an:
  • Anzahl der insgesamt geprüften Dateien
  • Anzahl der gelöschten Dateien
  • Anzahl der beendeten Virusprozesse
  • Anzahl der reparierten Registrierungseinträge

Die digitale Unterschrift
FixWelch.exe ist mit einer digitalen Unterschrift versehen. Wir empfehlen Ihnen, ausschließlich Kopien von FixWelch.exe zu verwenden, die direkt von der Website von Symantec Security Response heruntergeladen wurden. Um die Echtheit der digitalen Unterschrift zu überprüfen, befolgen Sie diese Schritte:
  1. Öffnen Sie die Internetseite http://www.wmsoftware.com/free.htm.
  2. Laden Sie die Datei chktrust.exe herunter und speichern Sie sie im selben Ordner, in dem Sie die Datei FixWelch.exe gespeichert haben (z.B. im Ordner C:\Downloads).
  3. Führen Sie je nach Betriebssystem einen der folgenden Schritte aus:
    • Klicken Sie auf "Start", zeigen Sie auf "Programme", und klicken Sie auf "MS-DOS-Eingabeaufforderung".
    • Klicken Sie auf "Start", zeigen Sie auf "Programme", klicken Sie auf "Zubehör" und anschließend auf "Eingabeaufforderung".

  4. Wechseln Sie zum Ordner, in dem FixWelch.exe und Chktrust.exe gespeichert sind, und geben Sie Folgendes ein: chktrust -i FixWelch.exe.

    Wenn die Datei z.B. im Ordner C:\Downloads gespeichert ist, geben Sie die folgenden Befehle ein:

    cd\
    cd downloads
    chktrust -i FixWelch.exe

    Drücken Sie nach jedem Befehl die Eingabetaste. Wenn die digitale Unterschrift gültig ist, sehen Sie folgende Anzeige:

    Installieren und Ausführen von "W32.Welchia Removal Tool", signiert am 12.02.04 10:06 signiert und herausgegeben von: Symantec Corporation?


    Hinweis
    • Das Datum und die Uhrzeit im Dialogfeld werden Ihrer Zeitzone angepasst.
    • Wenn Sie die Sommerzeit eingestellt haben, wird die angezeigte Zeit genau eine Stunde früher sein.
    • Wenn dieses Dialogfeld nicht angezeigt wird, kann dies zwei Gründe haben:
      • Das Programm stammt nicht von Symantec. Sofern Sie nicht absolut sicher sind, dass das Programm echt ist und Sie es von der echten Symantec Website heruntergeladen haben, sollten Sie es nicht ausführen.
      • Dieses Dienstprogramm ist von Symantec und ist echt. Sie haben Ihr Betriebssystem jedoch zuvor schon einmal angewiesen, Inhalten von Symantec zu vertrauen. Informationen hierzu und dazu, wie Sie das Bestätigungsdialogfeld erneut anzeigen können, finden Sie im englischsprachigen Dokument How to restore the Publisher Authenticity confirmation dialog box.

  5. Klicken Sie auf "Ja", um das Dialogfeld zu schließen.
  6. Geben Sie exit ein und drücken Sie die Eingabetaste. Die MS-DOS-Sitzung wird damit geschlossen.

Systemwiederherstellungsoption in Windows Me/XP
Anwender von Windows Me und Windows XP sollten die Systemwiederherstellung zeitweilig ausschalten. Diese standardmäßig aktivierte Funktion wird in Windows Me und XP verwendet, um auf Ihrem Computer beschädigte Dateien wiederherzustellen. Wenn ein Computer mit einem Virus, Wurm oder Trojaner infiziert ist, kann es möglich sein, dass diese in der Systemwiederherstellung mitgesichert werden.

Windows verhindert standardmäßig, dass die Systemwiederherstellung durch fremde Programme (einschließlich Antivirusprogramme) verändert wird. Daher können Bedrohungen im Systemwiederherstellungsordner nicht durch Antivirusprogramme entfernt werden. Als Ergebnis kann die Systemwiederherstellung eine infizierte Datei auf Ihrem Computer wiederherstellen, nachdem Sie die infizierten Dateien aus allen anderen Bereichen entfernt haben.

In manchen Fällen kann es vorkommen, dass bei einer Online-Virenprüfung im Systemwiederherstellungsordner eine Bedrohung erkannt wird, obwohl Sie Ihren Computer mit einem Antivirusprogramm geprüft und keine infizierten Dateien gefunden haben.

Bitte beachten Sie die folgenden Artikel oder Ihre Windows-Dokumentation, um die Systemwiederherstellung zu deaktivieren: Weitere Informationen und eine Alternative zur Deaktivierung der Systemwiederherstellung in Windows Me finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel Antivirenprogramme können infizierte Dateien im Ordner "_Restore" nicht bereinigen (Artikelnummer 263455).


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