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Kurzanleitungen

Sind Sie ein digitaler Messie?


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock


Wir mögen die Augen verdrehen, wenn wir im Fernsehen Sendungen über Messies sehen, deren Wohnungen mit verschimmelten Zeitungen oder altem Spielzeug vermüllt sind. Doch bei Weitem viel zu viele von uns machen sich einer Art digitaler Sammelwut schuldig.

achdenken. Lose definiert ist Sammelwut (oder „Horten“) eine Verhaltensweise von Menschen, denen es schwer fällt, Gegenstände unabhängig von ihrem tatsächlichen Wert oder ihrer Nützlichkeit wegzuwerfen. Klingt das nach etwas, das sich in den Ecken und Winkeln Ihres Computers oder Mobilgeräts angesammelt hat?

Besitzen Sie immer noch einen Ordner voller Fotos von Ihnen und Ihrem Ex oder diese zehn Boxsets einer alten Fernsehserie, für die Sie nie die Zeit finden, um sie anzuschauen? Und was ist mit dem Ordner für die Dateien aus Ihrem Studium... von vor fünf Jahren?

Die meisten Geräte erhalten bereits Unmengen an Speicherkapazität und zusätzlicher Speicher kann relativ preiswert hinzugekauft werden. Die enorme Menge an Speicher, die inzwischen zur Verfügung steht, bedeutet, dass man sich mit der wichtigen Frage, welche digitalen Objekte man tatsächlich benötigt, einfach nicht auseinandersetzen muss.

Nur weil Ihr digitaler Müll keine Mäuse anlockt, bedeutet das noch lange nicht, dass er keinen Schaden anrichten kann. Möglicherweise haben Sie sogar eine ungesunde emotionale Bindung zu Ihrem digitalen Lagerbestand entwickelt. Benötigen Sie wirklich noch die gesamten sechs Staffeln dieser Fernsehserie von vor 10 Jahren?
Was also sind einige der Warnzeichen, die darauf hindeuten könnten, dass Sie ein digitaler Messie sind?

In Ihrem Haus befindet sich ein Computerfriedhof

Ist einer Ihrer Schränke oder Ihr Dachboden vollgestopft mit alten Laptops, Mobiltelefonen, CDs und USB-Sticks, die Sie nicht mehr benutzen? In diesem Fall sollten Sie alle Dateien, die Sie von diesen Geräten noch benötigen, herunterladen und die Geräte dann ordnungsgemäß entsorgen.

Ihren alten iPod für zwei weitere Jahre vor sich hingammeln zu lassen, wird nicht dazu führen, dass er plötzlich wieder funktioniert.

Auch wenn Ihre alte Technik vielleicht irgendwann wieder in Mode kommen sollte, nutzen Ihnen diese Geräte nicht viel, wenn sie nur halb funktionieren. Aber natürlich können Sie Ihren letzten Laptop dann immer noch als originellen Türstopper verwenden.

Ihr Posteingang ist voller ungelesener E-Mails

Wenn Sie nach dem Einloggen bei Ihrem E-Mail-Konto mit der Nachricht begrüßt werden, dass 200 ungelesene E-Mails in Ihrem Posteingang auf Sie warten, dann machen Sie sich des digitalen Hortens schuldig. Es ist ja nicht so, als hätten Sie 200 E-Mails in den letzten zwei Tagen empfangen.

Wenn Sie Ihre Grenze für kostenlosen Speicherplatz in Gmail überschritten haben, kann es sein, dass Sie ein Problem haben, das Sie lösen sollten.

Höchstwahrscheinlich erhalten Sie Newsletter oder andere E-Mails, die Sie zwar abonniert haben, aber nie lesen und jede Woche ungeöffnet lassen. In diesem Fall ist es an der Zeit, sich von Mailing-Listen abzumelden und diesen Rückstau an E-Mails in Ihrem Posteingang radikal zu beseitigen. Das macht vielleicht nicht besonders großen Spaß, aber denken Sie daran, dass sich die Option „Alles löschen“ dabei als sehr nützlich erweisen kann. 

Ihr Schreibtisch ist das reinste Chaos

Dieser oft gehörte Spruch über die Ordnung auf Ihrem Schreibtisch kann auch für den Desktop Ihres Computers gelten. Wenn Ihr Desktop mit Verknüpfungen, Fotos, wahllosen Dokumenten und anderen Dateien zugepflastert ist, weist dies auf ein größeres Organisationsproblem hin.

Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit, um diesen Bereich aufzuräumen, und löschen Sie einzelne Dateien, die Sie eigentlich nur vorübergehend auf dem Desktop ablegen wollten. Löschen Sie alle Verknüpfungen, die Sie nicht regelmäßig nutzen, und achten Sie künftig bewusst darauf, keine weiteren Symbole und Ordner hinzuzufügen.
Dadurch wird Ihr Computer nicht nur schneller, sondern es ist vergleichbar damit, sich einen Gang durch einen Raum voller Zeitungen zu bahnen. Es mag nicht viel erscheinen, aber es ist der erste Schritt zu einer größeren Aufräumaktion.

Sie speichern Duplikate auf demselben Speichergerät

Die Aufbewahrung von Duplikaten wichtiger Dateien ist eine sinnvolle Maßnahme und eine, die sich als entscheidend erweisen könnte, wenn den Originalen etwas passiert. Doch Duplikate auf demselben Computer oder auf derselben Festplatte zu speichern, ist ein Paradebeispiel für digitales Horten. Ganz abgesehen davon, dass es nutzlos ist.

Wenn eine Festplatte ausfällt oder Sie Ihren Laptop im Zug vergessen, macht es keinen Unterschied, ob Sie eine oder zwei Kopien verlieren. Bewahren Sie Duplikate auf separaten Speichergeräten auf, wenn Sie sicherstellen müssen, dass eine Kopie vorhanden ist.

Kopien anzufertigen ist sinnvoll, aber aus lauter Sorge um bestimmte Dateien kann man auch leicht über das Ziel hinausschießen. Wenn Sie Dateinamen finden, die mit „Dritte Kopie von...“ oder „Unersetzliche Fotos Version 3“ beginnen, dann sollten Sie vielleicht einmal über Ihre Vorgehensweise beim Anfertigen von Kopien nachdenken.


Sie speichern jedes Foto, das Sie jemals aufgenommen haben

Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie kann plötzlich jeder ohne größere Anstrengungen oder Ausgaben fantastische Fotos machen und sie mit anderen teilen. Man kann sich jetzt anschauen, wie die Fotos geworden sind, bevor man sie ausdruckt, aber das hält uns nicht davon ab, 10 ähnliche Versionen desselben Fotos auf unserem Computer oder Gerät zu speichern.

Wenn Sie 600 Fotos aufgenommen haben und nur zehn davon behalten möchten, löschen Sie die übrigen 590 unscharfen Fotos. Wenn Sie sie wirklich behalten möchten, ordnen Sie sie. Das Ordnen Ihrer Fotos mag zwar zeitaufwändig sein, doch auf diese Weise finden Sie sie leichter wieder und sind eher motiviert, alle unerwünschten Fotos in den Papierkorb wandern zu lassen.

Dies ist womöglich besser als Ihre Kinder glauben zu lassen, dass Sie ein schrecklicher Fotograf waren, während sie sich stundenlang durch schiefe Horizonte, unmöglich aufgenommene Bildausschnitte oder unscharfe Nahaufnahmen Ihres Zeigefingers wühlen. 

Sie speichern mehr Seiten als Lesezeichen, als Sie jemals lesen können

Die Lesezeichenfunktion bietet eine hervorragende Möglichkeit, eine Seite zu markieren, die Sie erneut aufrufen möchten. Digitale Messies können jedoch einen nervösen Zeigefinder entwickeln, wenn es darum geht, Seiten Lesezeichen hinzuzufügen oder sie zu pinnen. Eines der Symptome digitalen Hortens ist die Angst, etwas zu verpassen. Dies kann zu exzessivem Setzen von Lesezeichen führen, wenn Sie keine Zeit haben, etwas zu lesen, jedoch Angst haben, es zu vergessen.

Notorische Lesezeichensetzer kommen selten dazu, all das zu lesen, dem sie Lesezeichen hinzufügen. Das hält sie jedoch nicht davon ab, immer mehr Seiten beiseitezulegen, um sie später anzuschauen.

Wenn Sie so viele Seiten mit Lesezeichen markiert haben, dass Sie für die nächsten sechs Monate mit Lesestoff versorgt sind, ist es möglicherweise an der Zeit, ein wenig wählerischer mit diesem kleinen Sternchensymbol umzugehen.

Natürlich gibt es eine Fülle faszinierender Dokumente im Internet, doch Sie können nicht das komplette Internet lesen – so gerne Sie das auch möchten.

 

Ihr Smartphone ist vollgepackt mit Dingen, die Sie nie nutzen

Als Mobiltelefone noch mit einer winzigen Menge an Speicherkapazität ausgestattet waren, war es zwingend notwendig, SMS-Nachrichten regelmäßig zu löschen. Heutzutage ist es eher wahrscheinlich, dass sich auf unseren Smartphones vollkommen intakte Unterhaltungsstränge befinden, die Monate oder sogar Jahre zurückreichen.

Sie sollten den größten Teil Ihrer Textnachrichten wirklich löschen. Möglicherweise gehen Sie heimlich davon aus, zu einem berühmten Genie oder einem führenden Politiker zu werden, und möchten zukünftigen Biografen Ihre Gedanken zu allen mögliche Themen – von Ihrer Meinung zum neuesten Tatort bis hin zu Ihren Kommentaren zum Fußballspiel in der letzten Woche – nicht vorenthalten.

Es ist unwahrscheinlich, dass Sie komplette SMS-Unterhaltungen für zukünftige Generationen – oder zur späteren Verwendung – dokumentieren und aufbewahren müssen. Tatsächlich würde ein schnelles Durchsehen Ihrer Textnachrichten Sie wahrscheinlich davon überzeugen, dass es für Ihr Vermächtnis besser wäre, wenn sie gelöscht würden.

Ein weiteres Beispiel im Zusammenhang mit Smartphones ist das Festhalten an Apps, selbst wenn Sie sie nie nutzen. Sie mutieren zu verstaubten kleinen Symbolen, die Ihnen im Weg sind, wenn Sie eine App suchen, die Sie tatsächlich verwenden. Außerdem belegen sie Speicherplatz – ein knappes Gut auf den meisten Smartphones.

Ihre Social Media-Freunde sind alles Fremde

Haben Sie inzwischen eine riesige Anzahl von Social Media-„Freunden“, unter denen sich Personen befinden, die Sie nicht wirklich kennen oder die Sie eigentlich gar nicht interessieren?

Vielleicht haben Sie sie auf einem Festival getroffen oder sie hatten eine kurze Beziehung mit einem Freund oder einer Freundin von Ihnen. Außerdem gibt es da noch die eine Person, die zufällig in Ihren Freundeskreis geraten ist, weil sie eine von Ihnen irrtümlich verschickte Freundschaftsanfrage akzeptiert hat. Jetzt tauchen diese „Freunde“ immer wieder in Ihrer Facebook-Chronik auf, Ihnen ist es jedoch zu peinlich, sie zu „entfreunden“.
Alten Freunden gegenüber, mit denen Sie in Kontakt bleiben wollten, mag es ein wenig gemein erscheinen, sie einfach aus Ihrer Freundesliste zu entfernen. Allerdings sind bereits sechs Jahre vergangen und Sie haben sie immer noch nicht kontaktiert. Es ist an der Zeit, auf „Entfreunden“ zu klicken. Wer weiß? Vielleicht empfinden Sie den Vorgang sogar als befreiend. 

Ihre Cloud gleicht immer mehr einer Rumpelkammer

Die Cloud hat uns eine unschätzbare Ressource beschert, in der wir Daten an einem scheinbar magischen Ort speichern können.

Daher ist es eher unverständlich, warum so viele von uns die Cloud ähnlich wie das „Gästezimmer“ im Haus behandeln, das nicht benutzt werden kann, weil es vollgestopft ist mit Gerümpel. All diese digitalen Dateien, die Sie nicht wirklich brauchen, zu deren Löschung Sie sich jedoch nicht durchringen können, landen auf dieselbe Weise in der Cloud wie die veraltete Technik, die sich in einer Ecke Ihres Gästezimmers stapelt – ob CDs oder Kassetten hängt von Ihrem Alter ab.

Es ist Zeit, die alten Dateien in den Papierkorb wandern zu lassen und Ordnung zu schaffen. Langfristig werden Sie sich besser fühlen! 

Möchten Sie all diese wertvollen Dateien schützen?

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