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Sicherheit für Kinder

5 Tipps zum Schutz Ihrer Kinder im Internet während der Ausgangsbeschränkung

Verfasst von einem NortonLifeLock-Mitarbeiter

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Wenn Sie Kinder haben, möchten Sie vermutlich steuern, was sie online tun. Stellen Sie sich das Internet wie eine große Stadt vor – allerdings ohne nennenswerten Polizeiapparat. Und hier kommen Sie ins Spiel.

Viele Familien verbringen viel Zeit zu Hause – und angesichts der gesundheitlichen Bedenken im Zusammenhang mit COVID-19, der vom Coronavirus verursachten Krankheit, im Moment noch mehr als sonst. Zeit zu Hause bedeutet oftmals stundenlanges Surfen im Internet. Kinder betreiben im Netz unter anderem Homeschooling, machen Hausaufgaben, pflegen soziale Kontakte, suchen nach Unterhaltung und spielen Videospiele.

Aber nicht jeder Online-Inhalt – bzw. jede Online-Aktivität – ist für Kinder und Jungendliche geeignet. Was können Sie tun? Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Zeit, die Ihre Kinder online verbringen, und ihre dortigen Aktivitäten im Blick zu behalten. Sie können Regeln aufstellen und überprüfen, ob sie sich daran halten. Empfehlenswert ist auch eine Kindersicherungs-App, die Ihnen bei einigen dieser Aufgaben hilft.

Wenn Sie angesichts der Gefahren besorgt sind, denen Ihre Kinder im Internet ausgesetzt sind, dann finden Sie hier einige Methoden, die dazu beitragen können, dass Ihre Kinder online besser geschützt sind.

1. Legen Sie Zeitlimits für die Gerätenutzung fest.

Manchmal kommt es Ihnen vielleicht so vor, als ob Ihre Kinder den lieben langen Tag vor dem Bildschirm sitzen und ihre Zeit am Smartphone, Tablet, Laptop oder vor dem Fernseher verbringen.

Dagegen hilft, die Gerätenutzung auf eine bestimmte Stundenzahl pro Tag oder Woche zu beschränken und die Einhaltung dieser Limits zu überwachen. Ebenso können Sie festlegen, welche Geräte, Aktivitäten und Programme erlaubt sind.

Halten Sie Rücksprache mit Ihren Kindern, damit sie sich in Medienkompetenz und Selbstregulierung üben können. Auf diese Weise erfahren Sie möglicherweise auch, was sie online gerne tun, und können ihnen neue Fernsehserien und Apps vorschlagen. Ein gerätefreier Familienabend in regelmäßigen Abständen ist ebenfalls eine gute Idee.

2. Überwachen Sie die Online-Aktivitäten Ihrer Kinder.

Vielleicht erlauben Sie Ihren Kindern, ein eigenes E-Mail-Postfach anzulegen, Social-Media-Konten einzurichten und unbeaufsichtigt im Internet zu surfen. In diesem Fall kann ein wenig Kontrolle nicht schaden.

Sagen Sie Ihren Kindern Bescheid, dass Sie ab jetzt ihre Geräte überwachen und warum Sie das tun. Erklären Sie ihnen, dass es Ihnen um ihre Sicherheit geht und nicht darum, ihnen nachzuspionieren.

Zu wissen, was Ihre Kinder im Netz kommunizieren, was sie herunterladen, wonach sie suchen und was sie sich ansehen, kann hilfreich sein. Diese Informationen können der Ausgangspunkt für ein klärendes Gespräch sein.
Vielleicht bereitet Ihren Kindern eine bestimmte Sache Probleme und sie wissen nicht recht, wie sie dies ansprechen sollen. Vielleicht sind sie auch auf unsichere Inhalte gestoßen, ohne es zu wissen.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Sicherheitsfragen und Verhaltensregeln, wenn diese auf eine ungeeignete Seite oder auf unangemessenes Online-Verhalten stoßen. Sobald Ihre Kinder gelernt haben, sich sicherer im Internet zu bewegen, können Sie die elterliche Kontrolle zurückfahren.
 

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3. Legen Sie Regeln für die Nutzung sozialer Medien fest.

Soziale Medien können für Jugendliche ein schwieriges Thema sein. Einerseits können sie dort Beziehungen vertiefen. Anderseits besteht die Gefahr, dass sie persönliche Kontakte vernachlässigen, dass ihr Selbstwertgefühl sinkt oder dass sie Cybermobbing zum Opfer fallen.

Soziale Medien können sehr unterschiedliche Auswirkungen haben. Es kann für Ihre Kinder förderlich sein, wenn sie per Videokonferenz-App an einem Gruppenprojekt mitwirken oder über Social Media eine neue Freundschaft pflegen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über den intelligenten Umgang mit sozialen Medien und über sinnvolle Sicherheitsregeln für die Gerätenutzung.

Halten Sie sie dazu an, darauf zu achten, wie sie sich vor, während und nach einer Interaktion in den sozialen Medien fühlen. Sprechen Sie darüber, was ihnen ein gutes Gefühl gibt und was eher nicht. Sie können bei Problemen behilflich sein, Limits für die Social-Media-Nutzung festlegen und Datenschutzfunktionen und Inhaltsfilter einrichten.

Was sonst noch? Sie können mit gutem Beispiel vorangehen, indem Sie selbst weniger Zeit mit Ihrem Smartphone verbringen.

4. Achten Sie darauf, welche Informationen Ihre Kinder online teilen.

Informationen fungieren im Internet oft als Währung. Sie können als Gegenleistung angefordert werden, wenn man surft, eine App herunterlädt oder sich bei einem neuen Online-Dienst registriert. Das Risiko? Kinder laufen Gefahr, zu viele persönliche Informationen preiszugeben, wenn sie sich nicht mit den Datenschutzpraktiken auskennen.

Machen Sie sich vertraut mit den Websites, die sie besuchen, mit den sozialen Netzwerken, die sie nutzen, und mit den Apps, die sie herunterladen. Lesen Sie sich Bewertungen durch. Überprüfen Sie die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Website, um herauszufinden, welche Daten von der Plattform protokolliert und gespeichert werden.

Die entsprechenden Apps können Sie auch selbst herunterladen und ausprobieren und Ihr Kind als Freund hinzufügen. Auf diese Weise können Sie ein Auge darauf haben, welche Informationen Ihre Kinder öffentlich im Internet preisgeben.

5. Beschränken Sie den Zugriff auf Websites.

Im Nu ist es passiert: Man landet auf einer ungeeigneten Website, verrutscht auf der Tastatur oder klickt auf den falschen Link. Je nach Alter und Reifegrad Ihres Kindes kann es sinnvoll sein, den Zugriff auf bestimmte Websites sowie den Download von Inhalten, die Sie für ungeeignet halten, zu beschränken. Schärfen Sie Ihre Kindern immer wieder anhand von Beispielen ein, woran man vertrauenswürdige Websites erkennt.

Das Fazit:

Die Online-Aktivitäten Ihrer Kinder im Blick zu behalten, ist mit einigen Mühen verbunden. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, Vorkehrungen zu treffen, um ein Auge darauf zu haben, mit wem sie sich unterhalten, welche Websites sie besuchen und welche Inhalte sie konsumieren und herunterladen.

Auch ist es sinnvoll, mit Ihren Kindern regelmäßig über das Thema digitale Bürgerschaft zu sprechen und zu erfahren, ob sie mit den Hausregeln noch einverstanden sind. Ziel ist es, Ihre Kinder besser zu schützen und sie zugleich im sicheren und intelligenten Umgang mit dem Internet zu schulen.

Wenn Sie derzeit viel Zeit zu Hause bei Ihren Kindern verbringen – ob aus freien Stücken oder notgedrungen –, ist dies die ideale Gelegenheit, ihnen bei der Erkundung des Internets zur Seite zu stehen.

 

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