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Schadsoftware

Cyberkriminelle Ringe: GameOver Zeus


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Der Kampf gegen Schadsoftware verläuft ganz ähnlich wie ein Rüstungswettlauf. Sobald man "narrensichere" Methoden gefunden hat, die Kriminellen abzuwehren, entwickeln die Kriminellen neue Methoden, erfolgreiche Angriffe durchzuführen. Tatsächlich mutet der Kampf gegen Schadsoftware oft an wie das Spiel "Whack-a-mole" (Hau den Maulwurf). Meistens sind die Kriminellen die Innovatoren. Ihre Gegenspieler tun, was sie können, um neu auftretende Bedrohungen zu stoppen. Ein typisches Beispiel dafür ist Ransomware, eine aggressive Form von Schadsoftware. Symantec konnte in Zusammenarbeit mit dem FBI und der britischen National Crime Agency der Bande das Handwerk legen, die die Ransomware "Cryptolocker" in Umlauf gebracht hatte, aber das bedeutet keinesfalls, dass es in Zukunft nicht ähnlich gelagerte Ransomware-Bedrohungen geben wird.

Was ist Ransomware?

Ransomware ist eine Art von Schadsoftware, die Ihre Dateien mithilfe von Verschlüsselung unbrauchbar macht und dann ein Lösegeld (englisch "ransom") dafür verlangt, dass Ihre Dateien wieder entschlüsselt und zugänglich gemacht werden. Im Fall von Cryptolocker verschlüsselte die Schadsoftware Dateien auf der gesamten Festplatte und verlangte dann für das Entschlüsseln eine Zahlung. Insgesamt zahlten schätzungsweise 3 Prozent aller Betroffenen das Lösegeld. Das bedeutet, dass die Kriminellen, die hinter der Unternehmung steckten, mit dieser Form von Schadsoftware einen zweistelligen Millionenbetrag verdient haben.

Wie infiziert Ransomware Ihren Rechner?

Einer der häufigsten Übertragungswege für Ransomware sind Phishing-E-Mails. Sie erhalten eine E-Mail, in der Sie mithilfe von Social Engineering dazu verleitet werden sollen, eine Datei zu öffnen. Oft werden dabei Gewinne versprochen oder Informationen über den Empfänger.

Sobald Sie jedoch die Datei öffnen, wird der Ransomware-Trojaner auf Ihren Computer geladen. Daraufhin wird ein Programm installiert, das den Absender kontaktiert und sich daran macht, alle Ihre Dateien zu verschlüsseln. Wenn Sie diese wiedersehen möchten, müssen Sie zahlen.

So schützen Sie sich vor Ransomware

Es gibt ein paar einfache Methoden, mit denen Sie sich vor Ransomware schützen können und ihr nicht zum Opfer fallen:

  • Installieren Sie ein umfassendes Internetsicherheitspaket, das sämtlichen Datenverkehr in Ihrem Heimnetzwerk schützt.
  • Halten Sie diese Software und alle Ihre anderen Anwendungen immer auf aktuellem Stand. Schadsoftware nutzt bei ihren Angriffen bekannte Fehler in älteren Versionen von Daten aus.
  • Laden Sie keine Dateien von Fremden herunter und klicken Sie nicht auf verdächtig aussehende Links.
  • Schützen Sie Ihre Daten durch regelmäßige Backups. Falls Ihr Computer doch einmal infiziert wird, können Sie darauf zurückgreifen und müssen die Kriminellen nicht bezahlen.

Was Sie tun können, wenn Sie den Verdacht haben, dass sich auf Ihrem Computer Ransomware befindet?

  • Zahlen Sie auf keinen Fall das Lösegeld. Wenn Sie zahlen, gibt es keine Garantie dafür, dass die Täter Ihre Daten tatsächlich entschlüsseln. Nichts hält sie davon ab, Ihr Geld zu nehmen und sich einfach nie wieder zu melden.
  • Stellen Sie betroffene Dateien aus einer bekanntermaßen nicht infizierten Backup-Kopie wieder her. Die Wiederherstellung Ihrer Dateien aus einer Backup-Kopie ist die schnellste Methode, um wieder Zugriff auf Ihre Daten zu erlangen.
  • Wenn Sie keine Backups von Ihrem Computer haben, können Sie das Norton-Tool Power Eraser kostenlos testen. Weitere Informationen über dieses Tool finden Sie in der Anleitung.

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