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Schadsoftware

Was ist Adware und wie funktioniert sie?

Wir alle merken es, wenn mit unserem Computer etwas nicht stimmt. Vielleicht werden mehr Werbeanzeigen als üblich angezeigt oder es erscheinen neue Symbole in Ihrer Symbolleiste, die Sie gar nicht installiert haben.

Sie wissen, dass irgendetwas merkwürdig ist, aber es sieht nicht nach einem Virus aus.

Oder etwa doch?

Wenn Sie die oben beschriebenen Symptome feststellen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihr Gerät mit Adware infiziert wurde.

Die gute Nachricht ist, dass durch ein solches Programm Ihr Rechner, Laptop oder Tablet nicht völlig nutzlos wird. Es ist auch äußerst unwahrscheinlich, dass ein Hacker dadurch die Möglichkeit erhält, Ihre Daten zu stehlen. Doch das bedeutet nicht, dass Sie diese Symptome einfach ignorieren sollten, da Adware auf andere Weise schädlich sein kann. Wir wollen einmal näher betrachten, was Adware ist, wie sie funktioniert und wie man sie wieder los wird.

Was ist Adware?

Adware ist ein Kurzwort für Software, die durch Werbemaßnahmen unterstützt wird. Obwohl einige Plattformen bestimmte Formen von Adware nutzen, um Werbeeinnahmen zur Finanzierung ihrer kostenlosen Dienste zu generieren, wird über Adware meist im Zusammenhang mit ihren missbräuchlichen Verwendungszwecken gesprochen.

Adware ist eine Art von Schadsoftware (Malware), die es Entwicklern ermöglicht, Nutzern auf aufdringliche Weise Werbeanzeigen zuzusenden. Einige Arten von Adware, die üblicherweise als Spyware bezeichnet werden, können auch den Browserverlauf und die Tastatureingaben von Benutzern aufzeichnen, ohne dass diese darüber Bescheid wissen – und das möchten Sie definitiv nicht!

Adware hat für gewöhnlich bestimmte Auswirkungen auf Ihr Gerät:

  • Sehr viele Popup-Werbeanzeigen, die nach dem Schließen erneut erscheinen, unabhängig davon, ob Sie gerade im Internet sind oder nicht. Das ist besonders häufig bei Smartphone-Apps der Fall. Wenn in einer App scheinbar alle paar Sekunden eine Werbeanzeige auftaucht, dann sollten Sie diese App besser deinstallieren.
  • Der Internetbrowser ist besonders langsam oder kann manche Seiten überhaupt nicht mehr anzeigen.
  • Unbekannte Plug-Ins, Dateien oder Symbolleisten werden automatisch installiert.
  • Ihre Browser-Startseite (z. B. Google.de) ändert sich ohne Ihr Zutun zu einer Seite, die Sie noch nie zuvor gesehen haben.

Adware ist nicht nur ein Ärgernis, sie kann Ihr Gerät auch sehr viel langsamer machen, mit unerwünschter und potenziell schädlicher Software belasten und persönliche Angaben entwenden. Ein scheinbar harmloses Programm könnte letztendlich alle möglichen Probleme für Sie verursachen.

Im Allgemeinen gilt, dass Sie Adware unverzüglich entfernen sollten, sobald sie darauf aufmerksam werden, aber dazu in Kürze mehr!

So funktioniert Adware

Man kann auf zwei verschiedene Arten mit Adware in Berührung kommen: Entweder durch einen versehentlichen Download oder durch den Besuch einer bösartigen Website.

Anders als andere Formen von Malware wird Adware meist vom Nutzer zusammen mit einem anderen Programm heruntergeladen. Tatsächlich laden viele Leute Adware herunter, ohne es zu merken, da sie die Nutzungsbedingungen nicht lesen. Sie aktivieren ein Kontrollkästchen und erhalten zusätzlich zum Download der eigentlichen Software noch ein weiteres Programm, an dem sie gar kein Interesse haben, und dieses Programm bombardiert sie dann mit Werbung.

Kostenlose Software, die über Plattformen für Peer-to-Peer-Datei-Sharing bereitgestellt wird, ist unter Umständen mit Adware infiziert, die sich dann, verborgen im eigentlichen Programm, auf dem Gerät installiert. Auch einige Entwickler finanzieren ihre Open-Source-Projekte mit integrierter Adware, ohne sich darüber im Klaren zu sein, wie schädlich diese für Nutzer sein kann.

Auf anderen Websites wiederum wird man zum Download von Adware genötigt, um die Website aufrufen oder eine bestimmte Seite anklicken zu können. Diese Programme werden im Hintergrund heruntergeladen und sind sehr schwer zu entdecken, sofern keine Antivirus-Tools oder Adware-Blocker auf dem Gerät ausgeführt werden.

Unmittelbar nach der Installation beginnt die Adware, die Webaktivitäten des Nutzers aufzuzeichnen und ihn mit Werbung zu bombardieren – oft in Form unzähliger Popups. Sie kann zudem störend in das Surferlebnis eingreifen.

So vermeidet und entfernt man Adware

Wägen Sie sorgfältig ab, bevor Sie etwas anklicken oder herunterladen. Mit diesem Grundsatz lässt sich auch Adware vermeiden. Die Entwickler haben es auf Nutzer abgesehen, die sich leicht von Werbeanzeigen täuschen lassen, die ihnen vormachen, sie hätten einen Preis gewonnen, oder sie zum Download eines neuen Programms auffordern.

Denken Sie daran: Beim Herunterladen bzw. Installieren kostenloser Software ist besondere Vorsicht geboten.

Laden Sie nur Software von vertrauenswürdigen Unternehmen und Entwicklern herunter – insbesondere wenn sie gratis angeboten wird. Besuchen Sie keine Websites, deren Domainnamen Rechtschreibfehler enthalten oder deren URL nicht mit "HTTPS:" anfängt – also diejenigen, die nicht über ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) verfügen. Das Kürzel "HTTPS:" weist darauf hin, dass die Website sicher ist und bedenkenlos genutzt werden kann.

Vor allem aber sollten Sie ein Sicherheitspaket mit den neuesten verfügbaren Tools – z. B. Virenschutzfunktionen – verwenden, um sich vor aktuellen Bedrohungen zu schützen. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihre Firewall aktiviert ist und auch korrekt funktioniert. Schon mit diesen beiden Lösungen lassen sich viele Adware-Angriffe abwehren.

Denken Sie daran, Ihre Passwörter zu ändern, nachdem Sie die Adware-Datei gelöscht haben, um Cyberkriminellen keinen Zugriff auf Ihre Konten zu gewähren.

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