Mobilgeräte

Die 5häufigsten mobilen Sicherheitsbedrohungen, vor denen Sie sich schützen können


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Wussten Sie schon, dass Ihr Smartphone Jahr für Jahr immer mehr Bedrohungen ausgesetzt ist? Fakt ist, dass die Anzahl der Arten von Schadsoftware, die Mobilgeräte befallen, zwischen 2016 und 2017 um 54 % gestiegen ist.1

Doch das ist nicht die einzige schlechte Nachricht.

Sobald Ihr Smartphone gehackt wurde, können Ihre anderen Geräte leicht zum nächsten Opfer werden, sofern sie mit ihm vernetzt sind. Denn Ihre Online-Sicherheit ist insgesamt nur so stark wie das schwächste Glied der Kette Ihrer vernetzten Geräte. Über das Netzwerk, das sie alle verbindet, kann Schadsoftware von Ihrem gehackten Smartphone auf Ihr Tablet oder ein anderes Mobilgerät gelangen.

Hier stellen wir Ihnen die fünf häufigsten Sicherheitsbedrohungen für Mobilgeräte vor und verraten Ihnen, wie Sie sich besser davor schützen können.

1. Madware und Spyware

Madware ist ein Kofferwort aus Mobile und Adware, also unerwünschte Werbung, die sich auf Mobilgeräte spezialisiert hat. Es handelt sich dabei um ein Skript oder Programm, das auf Ihrem Smartphone installiert wird, oft ohne Ihre Einwilligung. Die Aufgabe von Madware besteht darin, Daten zu Ihnen zu sammeln, um Werbeanzeigen besser auf Sie abzustimmen. Darüber hinaus ist sie oft untrennbar mit Spyware verbunden. Spyware sammelt auf Basis Ihrer Internetnutzung Daten über Sie und überträgt sie an Dritte. Diese Daten werden dann von Unternehmen gekauft und für Werbeanzeigen verwendet. Doch im Zusammenhang mit Spyware ist die Werbeflut noch Ihr geringstes Problem. Denn das Schadprogramm sammelt außerdem Informationen zu Ihrem Aufenthaltsort, Ihrer Internetnutzung und sogar Ihren Kontakten. Damit stellt es nicht nur für Sie selbst ein Problem dar, sondern auch für Ihren gesamten Bekanntenkreis.

2. Viren und Trojaner

Auch Viren und Trojaner können es auf Ihre Mobilgeräte abgesehen haben. In der Regel verbergen sie sich in augenscheinlich legitimen Programmen. Anschließend kann es Ihnen passieren, dass sie Ihr Mobilgerät kapern und dort nach gespeicherten oder abrufbaren Informationen suchen, z. B. Ihrer Bankverbindung. Gelegentlich versenden Viren und Trojaner auch SMS zu Premium-Tarifen, was Sie teuer zu stehen kommen kann.

3. Drive-by-Downloads

Die Bezeichnung "Drive-by-Downloads" (unbemerkte Downloads) umfasst sämtliche Schadprogramme, die ohne Einwilligung auf Ihrem Gerät installiert werden. Wenn Sie die falsche Website besuchen oder die falsche E-Mail öffnen, besteht die Gefahr, dass durch einen solchen unbemerkten Download automatisch eine bösartige Datei auf Ihrem Mobilgerät installiert wird. Die Bandbreite reicht dabei von Adware, Schadsoftware und Spyware bis hin zu wesentlich Schlimmerem, z. B. Bots, die Ihr Gerät für kriminelle Handlungen nutzen könnten.

4. Browser-Exploits

Browser-Exploits nutzen bekannte Sicherheitslücken in Ihrem mobilen Browser aus. Sie betreffen auch andere Anwendungen, die mit Ihrem Browser zusammenarbeiten, z. B. PDF-Reader. Wenn sich die Start- oder Suchseite Ihres mobilen Browsers plötzlich ändert, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie einem Browser-Exploit zum Opfer gefallen sind.

5. Phishing- und Grayware-Apps

Phishing-Apps sind eine neue Variante eines alten Themas. Früher verschickten Kriminelle E-Mails, die augenscheinlich aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammten. Diese forderten Sie dann zur Angabe persönlicher Daten wie Ihrem Passwort auf, in der Hoffnung, dass Sie auf die Masche hereinfallen und antworten würden. Das Aussehen von Phishing-Apps ist echten Apps nachempfunden. Hinzu kommt, dass es auf den kleinen Bildschirmen von Mobilgeräten noch schwieriger ist, den Unterschied zu erkennen. Diese gefälschten Apps erfassen heimlich die eingegebenen Informationen, z. B. Passwörter und Kontonummern.

Grayware-Apps sind zwar an und für sich nicht bösartig, können aber dennoch zu Problemen führen, da sie Nutzer dem Risiko von Datenschutzverletzungen aussetzen. Schätzungen von Symantec zufolge machen 63 % der Grayware-Apps die Telefonnummer und 37% den Aufenthaltsort des betroffenen Geräts publik.1

So schützen Sie sich vor Mobile-Security-Bedrohungen

Sicherheitsbedrohungen für Mobilgeräte mögen beängstigend sein, doch es gibt sechs Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich vor ihnen zu schützen:

  1. Installieren Sie stets die neuesten Updates für Ihre Software. Gerade einmal 20 % der Android-Geräte nutzen die aktuelle Hauptversion, und nur 2,3 % das neueste Nebenversion.1 Vom Betriebssystem bis hin zu den Apps Ihrer sozialen Netzwerke stellt jede Software auf Ihrem Mobilgerät ein potenzielles Einfallstor für Hacker dar. Indem Sie Ihre Software auf dem neuesten Stand halten, können Sie sich vor den meisten Sicherheitsbedrohungen für Mobilgeräte schützen.
  2. Wählen Sie eine vertrauenswürdige mobile Sicherheitslösung. Genau wie Computer benötigen auch Mobilgeräte Internetsicherheit. Installieren Sie daher eine mobile Sicherheitssoftware eines angesehenen Anbieters und denken Sie daran, sie auf dem neuesten Stand zu halten.
  3. Installieren Sie eine Firewall. Die meisten Mobiltelefone verfügen über keinerlei Firewall-Schutz. Dabei kann Ihnen eine Firewall leistungsstarken Schutz vor digitalen Bedrohungen bieten und zur Wahrung Ihrer Online-Privatsphäre beitragen.
  4. Richten Sie einen Sperrcode für Ihr Mobilgerät ein. Bedenken Sie, dass Ihre Daten auch durch den Verlust oder Diebstahl Ihres Mobilgeräts offengelegt werden können.
  5. Laden Sie Apps aus offiziellen App Stores herunter. Sowohl der Google Play Store™ als auch der App Store® prüfen die Apps, die sie verkaufen. In den Stores von Drittanbietern können Sie sich darauf nicht unbedingt verlassen. Der Einkauf in bekannten App Stores mag keine Garantie dafür sein, niemals eine risikobehaftete App herunterzuladen, aber er senkt das Risiko.
  6. Lesen Sie stets die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung. Achten Sie vor der Installation einer App immer auf das Kleingedruckte. Grayware-Anbieter verlassen sich darauf, dass Sie ihre Nutzungsbedingungen nicht lesen und der Installation ihrer bösartigen Software auf dem Gerät zustimmen.

Wenn Sie Ihren gesunden Menschenverstand einsetzen und einige einfache Maßnahmen ergreifen, tragen Sie dazu bei, sich effektiver vor Madware und anderen mobilen Sicherheitsbedrohungen zu schützen.

Hier erfahren Sie, wie Norton™ Mobile Security zum Schutz Ihrer Smartphones und Tablets vor digitalen Bedrohungen wie risikobehafteter Apps beitragen kann.

1 Symantec, "2018 Internet Security Threat Report", März 2018, Seite 52.


Ausschlüsse und Verweise:
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