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Online-Betrug

5 gängige Online-Scams, vor denen 2020 Vorsicht geboten ist

In den Anfangszeiten des World Wide Web wurde häufig dazu geraten, keine Informationen preiszugeben und nicht mit Fremden zu kommunizieren. Heute laden wir über Apps wie Uber Fremde bis zu uns an die Haustür und steigen zu ihnen ins Auto.

Das Internet ist uns inzwischen so vertraut, dass wir gerne vergessen, dass wir dort auch an Leute mit äußerst fragwürdigen Absichten geraten können. Cyberkriminelle bedienen sich mit Vorliebe betrügerischer Websites und Online-Scams, um ihren nichtsahnenden Opfern Informationen oder Geld zu entlocken.

Zu Anfang des neuen Jahrzehnts ist im Grunde alles beim Alten geblieben: Unter den beliebtesten Online-Scams 2020 finden sich viele altbekannte Tricks. Wenn Sie sich über die gängigsten Methoden informieren und dieses Wissen mit Sicherheitslösungen wie Norton 360 kombinieren, sind Sie besser gerüstet, um diesen Cyberbedrohungen im neuen Jahr die Stirn zu bieten.

1. Phishing

Worum es sich dabei handelt: Phishing-Versuche gehören zu den gängigsten Cyberbedrohungen, doch ihre Effektivität lässt auch weiterhin nicht nach. Phisher geben sich als eine vertrauenswürdige Person aus – ein Freund, Nachbar oder Kollege –, um Sie per E-Mail, Social Media oder andere Messaging-Apps wie WhatsApp dazu zu verleiten, Informationen preiszugeben oder auf einen schädlichen Link zu klicken.

Monat für Monat finden weltweit Phishing-Versuche statt – oft per E-Mail, doch Cyberkriminelle haben ihr Modell unlängst auf alle Online-Medien ausgeweitet, die eine Nachrichtenfunktion für direkte Gespräche enthalten.

Wie Sie den Scam durchschauen: Der wichtigste Schritt, um einen Phishing-Versuch zu durchschauen, besteht darin, die E-Mail oder Nachricht eingehend zu prüfen. So fallen Ihnen am ehesten Ungereimtheiten auf, wie falsch geschriebene Namen, falsche Grammatik und Links, die nicht dahin führen, wo sie sollten.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob es sich um einen falschen Link handelt, zeigen Sie mit dem Cursor darauf. In der unteren linken Ecke wird die vollständige URL angezeigt, der Sie entnehmen können, ob sie zu einer echten oder betrügerischen Website führt.

2. Gefälschte Antivirus-Software

Worum es sich dabei handelt: Wenn Sie im Internet surfen und plötzlich ein Popup-Fenster mit der Meldung angezeigt wird, dass Ihr Computer infiziert ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Online-Betrugsversuch.

Was steckt dahinter? Die gefälschten Anzeigen und Popups sollen Sie dazu bringen, eine "kostenlose Antivirus-Software" herunterzuladen, die keine andere Funktion hat, als Viren, Malware, Ransomware oder andere Online-Bedrohungen auf Ihr Gerät zu laden.

Wie Sie den Scam durchschauen: Vertrauen Sie ausschließlich den Vireninformationen Ihrer Antivirus-Software. Sollten Sie noch keine haben, wird es höchste Zeit, eine anzuschaffen.

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von einem Popup mit blinkenden Warnungen oder dringlichen Handlungsaufforderungen zum Download einer Anwendung gedrängt werden. Eine echte Antivirus-Lösung wie Norton AntiVirus Plus behebt Ihre Probleme im Hintergrund. Es kann zwar vorkommen, dass Sie zu einer Handlung aufgefordert werden, doch in der Regel werden Sie erst benachrichtigt, nachdem die Cyberbedrohung entfernt wurde.

3. Versprechen auf das schnelle Geld

Worum es sich dabei handelt: Wer würde nicht gerne in kürzester Zeit ohne Anstrengung Geld verdienen? Cyberkriminelle nutzen diese Sehnsucht aus, um ahnungslosen Nutzern eine Falle zu stellen.

Sie setzen betrügerische Websites auf, die Sie mit falschen Versprechungen locken – etwa dass Sie in wenigen Stunden ein ganzes Wochengehalt verdienen können. Anschließend werden Sie zur Preisgabe persönlicher und finanzieller Daten überredet, die oft von Natur aus sensibel sind.

Wie Sie den Scam durchschauen: Ein wenig gesunder Menschenverstand wirkt hier Wunder. Wir alle träumen davon, riesige Geldsummen anzuhäufen, ohne einen Finger zu rühren. Doch die Chance, dass dieser Traum in Erfüllung geht, ist sehr gering.

Online-Scams, die Nutzer mit dem Versprechen auf das schnelle Geld locken, sind in der Regel als Stellenangebote getarnt, die kaum oder keinerlei Qualifikationen verlangen, mit völlig flexibler Arbeitszeit werben oder vor Antritt der vermeintlichen Stelle eine Geldzahlung verlangen. Gäbe es wirklich eine Methode, in so kurzer Zeit das große Geld zu verdienen, würde man diese Botschaft wohl nicht so freizügig in alle Welt hinausposaunen.

4. Gefälschte Shopping-Websites und Formjacking

Worum es sich dabei handelt: Ein Scam in zwei Akten: Das Internet ist voller Websites, die mit sagenhaften Deals von beliebten Marken werben. Diese meist unbekannten Websites ködern mit "Top-Angeboten" von bis zu 75 Prozent Rabatt.

Damit verwandt ist Formjacking – eine neue Cyberbedrohung, die es auf Ihre Kreditkartendetails abgesehen hat. Sie ist inzwischen unter Cyberkriminellen weit verbreitet. Zunächst hacken sie beispielsweise einen seriösen Online-Shop (ohne das Wissen der Inhaber, versteht sich). Anschließend manipulieren sie den Bestellvorgang, sodass Sie zum Zahlen auf eine Seite weitergeleitet werden, deren URL der Zahlungsseite ähnlich sieht, die aber aufgesetzt wurde, um Ihre Daten abzugreifen.

Wie Sie den Scam durchschauen: Betrügerische E-Commerce-Websites haben einige Gemeinsamkeiten. Ihre URL ähnelt oft der URL der imitierten Marke, ist aber nicht mit dieser identisch. Typische Warnsignale sind auch Rechtschreibfehler und unglaubliche Preise, die es nirgendwo sonst gibt – weil sie nicht echt sind. Statt der bestellten Ware erhalten Sie für Ihr Geld entweder gefälschte Artikel oder gar keine Gegenleistung.

Formjacking ist schwieriger zu entlarven. Wenn Sie die Seite erreichen, auf der Sie Ihre Kreditkartendaten eingeben, überprüfen Sie die URL, um sicherzustellen, dass Sie sich noch immer auf der Website Ihres Online-Shops befinden. Oft nehmen die Drahtzieher kleine Änderungen an der URL vor, indem Sie beispielsweise einen einzigen Buchstaben hinzufügen oder auslassen, um die Illusion aufrechtzuerhalten.

5. Tech Support Scam

Worum es sich dabei handelt: Tech Support-Betrüger kontaktieren ihr Opfer telefonisch oder per Anzeige und behaupten, sein Gerät sei infiziert – häufig ohne das Gerät zuvor überhaupt gesehen zu haben.

Anschließend wird der Nutzer aufgefordert, eine Anwendung herunterzuladen, die es den Betrügern ermöglicht, das Gerät per Remote-Verbindung zu steuern, sodass sie einen Virus herunterladen oder ein technisches Problem vortäuschen können. Schließlich verlangen sie Geld für die Reparatur.

Wie Sie den Scam durchschauen: Seien Sie versichert, dass Microsoft, Google, Apple und Co. Sie niemals anrufen werden, um Sie auf ein Problem mit Ihrem Computer hinzuweisen. Sie werden Ihnen höchstens eine E-Mail senden, in der Sie gebeten werden, zurückzurufen, da ein Problem festgestellt wurde. Überprüfen Sie die angegebenen Supportnummern per Google-Suche immer auf ihre Richtigkeit.

Werden Sie zudem hellhörig, wenn ein technischer Support-Mitarbeiter hohe Preise für die Reparatur Ihres PCs oder Mac verlangt. Oft wird eine Summe in Höhe der Hälfte des Gerätewerts oder sogar noch mehr veranschlagt. Manchmal schalten die Betrüger sogar kostenpflichtige Anzeigen auf Google, damit ihre gefälschte Website auf Suchanfragen nach technischem Support angezeigt wird. Am sichersten ist es daher, sich bei Geräteproblemen direkt an den Hersteller zu wenden.

Diese fünf gängigen Online-Scams zu kennen, ist ein guter Anfang. Wenn Sie dieses Wissen mit einer umfassenden All-In-One-Lösung wie Norton 360 kombinieren, erhalten Sie darüber hinaus eine zusätzliche Schutzschicht, wenn Sie online Bankgeschäftige erledigen, soziale Medien nutzen oder surfen.

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