Online-Betrug

5 Online-Angewohnheiten, die anfällig für Cyberkriminalität machen – haben Sie eine (oder mehrere) davon?


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Auch wenn Cyberkriminalität oftmals den Anschein erweckt, als würde sie stets nur die anderen betreffen, ist sie verbreiteter als man denkt. Besorgniserregende 44 Prozent der Verbraucher waren im letzten Jahr davon betroffen. Dies geht hervor aus dem Norton Cybersecurity Insights Report 2017.

Niemand mag sich wirklich vorstellen, selbst zum Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Sie sollten jedoch bedenken, wie bitter dann der Gedanke wäre, dass Sie es eigentlich hätten verhindern können. Normalerweise hört man von groß angelegten Attacken in den Nachrichten, doch in Wirklichkeit sind bei den meisten Angriffe ganz normale Menschen davon betroffen.

Vielleicht machen Sie sich selbst anfällig für einen Angriff oder gehen unnötige Risiken ein, ohne dass es Ihnen bewusst ist. Um Ihnen zu helfen, die Lücken in Ihren Online-Schutzmaßnahmen abzudichten, haben wir eine Liste mit schlechten Online-Angewohnheiten zusammengestellt, die für Sie ernsthafte Folgen in der realen Welt haben könnten.

Schlechte Online-Angewohnheit Nr. 1. Ein Passwort für alles

Kennen Sie das Gefühl, von all Ihren Passwörter geradezu erschlagen zu werden? Sie brauchen Passwörter für Ihr E-Mail-Konto, Ihr Bankkonto, für soziale Medien, Apps, Streaming-Websites, und so weiter und so weiter. Wen wundert es da noch, dass viele einfach dasselbe Passwort für jedes einzelne Konto verwenden?

Allerdings verwenden ein Fünftel aller Opfer von Cyberkriminalität dasselbe Passwort für alle Konten und 58 Prozent benutzen mindestens ein Passwort für ein Gerät oder auch ein Kontopasswort gemeinsam mit anderen Personen. Nur ein einziges Passwort zu verwenden ist zwar praktisch, bedeutet aber auch, dass Ihr sicherstes Online-Konto genauso anfällig ist wie das am wenigsten sichere Konto.

Sobald sich ein Cyberkrimineller Zugang zu einem schlecht gesicherten Konto verschafft und an Ihr Hauptpasswort kommt, setzt dies sofort alle weiteren digitalen Schutzmaßnahmen außer Kraft.

Schlechte Online-Angewohnheit Nr. 2. Blindes Vertrauen in öffentliche WLAN-Netzwerke

Öffentliche WLAN-Netzwerke mögen sicher erscheinen, aber Sie wissen nie, was hinter den Kulissen vor sich geht, insbesondere dann, wenn es sich um ein ungesichertes Netzwerk handelt. Wenn Sie sich in ein ungesichertes WLAN-Netzwerk ohne Passwort oder Login-Daten einwählen können, dann steht dieses Netzwerk auch Kriminellen jederzeit offen.

Eine häufige Bedrohung in WLAN-Netzwerken sind Man-in-the-Middle-Angriffe, bei denen Angreifer die Daten abfangen, die Sie verschicken oder empfangen. Es ist auch möglich, dass Sie sich in einem unverschlüsselten Netzwerk befinden, das von jedem abgehört werden kann.

Im Prinzip kann es passieren, dass Sie alles, was Sie gerade tun, direkt an einen Kriminellen senden. Keine gute Idee!

Eine gute Faustregel ist, ausschließlich gesicherte öffentliche Netzwerke zu nutzen, doch selbst "gesicherte" Netzwerke sind nicht unbedingt wirklich sicher. Bösartige Hotspots können sich als legitimes Netzwerk ausgeben, indem sie einen glaubwürdigen Namen verwenden und Sie so dazu bringen, sich dort einzuloggen, was Angreifern wiederum den Zugang auf Ihre persönlichen sensiblen Informationen ermöglicht. Vermeiden Sie es, öffentliche Netzwerke zum Online-Shopping zu verwenden, und nutzen Sie kein öffentliches WLAN, um auf Bankkonten, sensible persönliche Daten oder Ihre Konten für soziale Medien zuzugreifen.

Schlechte Online-Angewohnheit Nr. 3. Mangelnde Vorsicht bei suspekten Nachrichten oder Anhängen

Effektive Cybersicherheit bedeutet oft, Ihren Instinkten zu vertrauen. Wenn Sie eine E-Mail oder Nachricht von einem Fremden erhalten, überlegen Sie gut, bevor Sie diese einfach öffnen. Eine häufige Phishing-Taktik besteht darin, jemandem einen E-Mail-Anhang oder einen Link mit Malware (Schadsoftware, die Ihr Gerät infizieren könnte) oder einem Trojaner-Programm zu senden. Dabei wird oft ein vielversprechender Titel oder eine ansprechende Nachricht verwendet, um Sie dazu zu bringen, darauf zu klicken.

Die Nachricht kann in manchen Fällen vom Konto eines Freundes oder Familienmitglieds stammen, das gehackt oder auf andere Weise kompromittiert wurde. Wenn Sie also eine verdächtige Nachricht oder einen Link von jemandem erhalten, den Sie kennen, schadet es nicht, sich durch Nachfrage zu vergewissern, dass die Nachricht sicher ist.

Schlechte Online-Angewohnheit Nr. 4. Keine Änderung des WLAN- oder Modem-Passworts

Viele machen sich keine Gedanken über ihr WLAN- oder Modem-Passwort, obwohl deren Änderung definitiv auf Ihrer To-do-Liste stehen sollte. Es ist offensichtlich viel bequemer, einfach das voreingestellte Passwort zu belassen. Schließlich sehen diese Passwörter üblicherweise aus wie ein wirklich sicheres Passwort. In Wahrheit können Standardpasswörter leicht umgangen werden und es kann schnell passieren, dass Ihre Netzverbindung durch Trittbrettfahrer, die sich damit unerkannt einwählen, stark verlangsamt wird.

Sie müssen die Konfigurationsseite Ihres Routers öffnen, um die Einstellungen zu ändern. Wenn Sie einen PC verwenden, drücken Sie gleichzeitig die Tasten Windows + R, geben Sie den Befehl "cmd" ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. Geben Sie ins Fenster mit der Eingabeaufforderung den Befehl "ipconfig" ein und drücken Sie dann die Eingabetaste, um die IP-Adresse Ihres Routers anzuzeigen. Sollten Sie einen Mac verwenden, öffnen Sie "Systemeinstellungen" und klicken Sie auf das "Netzwerk"-Symbol. Wählen Sie die Option "WLAN" aus und gehen Sie zur Registerkarte "Erweitert". Wählen Sie die Registerkarte "TCP/IP" aus, um die IP-Adresse Ihres Routers anzuzeigen.

Sobald Sie die IP-Adresse Ihres Routers ermittelt haben, kopieren Sie diese Adresse in das Adressfeld Ihres Browsers und drücken Sie dann die Eingabetaste. Dadurch gelangen Sie auf die Konfigurationsseite, auf der Sie sich einloggen und Ihre Passwort-Einstellungen ändern können.

Schlechte Online-Angewohnheit Nr. 5. Kein ausreichender Schutz

Niemand rechnet damit, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Doch man kann aktiv dazu beitragen, dies zu vermeiden, indem man einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen trifft. Eine zuverlässige Antivirus-Lösung bietet direkten Schutz vor Online-Bedrohungen wie Malware, Adware und Spyware. Genauso wichtig ist, zusätzlich spezielle Tools einzusetzen, die gängigen Angriffsformen wie Ransomware abblocken und Sie vor Phishing-Betrug bewahren können. Dies darf nicht außer Acht gelassen werden, um Cyberkriminellen immer einen Schritt voraus zu sein.

Auf keinen Fall sollten Sie sich anfällig für Bedrohungen und Angriffe machen, wenn Sie online gehen. Dies gilt besonders für Ihr Smartphone, das eine Fülle von sensiblen Informationen in E-Mails und anderen Apps enthalten kann. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, was jetzt gerade alles auf Ihrem Smartphone gespeichert haben – persönliche Fotos, Konto-Logins und private Unterhaltungen sind wahrscheinlich für jeden verfügbar, der darauf zugreifen kann. All das sind wertvolle Daten, von denen Cyberkriminelle wissen, dass sie oftmals ohne jegliche Sicherheitsmaßnahmen auf Mobilgeräten gespeichert sind.

Wenn Sie Ihre Online-Aktivitäten sicherer machen möchten, können Sie mit einem VPN (Virtual Private Network) eine zusätzliche Verschlüsselungsebene für Ihre Daten hinzufügen. Zwei-Faktor-Authentifizierung ist ebenfalls recht leicht einzurichten, sodass jeder, der auf ein Konto oder Gerät zugreifen will, neben dem herkömmlichen Passwort-Login erst diesen zusätzlichen Sicherheitsschritt durchführen muss. Sie erhalten eine Textnachricht mit einem Code, den Sie auf dem Gerät eingeben müssen, das sie gerade verwenden. Um also auf Ihr Konto zugreifen zu können, würde ein Hacker Ihr Smartphone, Ihre Telefonnummer und Ihr Passwort benötigen.

Das ist Ihr letztes Abwehrmittel, falls Ihr Passwort kompromittiert wurde.

Sich im Netz gute und sichere Verhaltensweisen anzugewöhnen, ist das A und O für Ihre Online-Sicherheit Die beste Methode, um Angriffe zu verhindern, besteht darin, die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen für Ihren Schutz zu treffen.

Zuverlässiger Schutz im Internet

Schützen Sie sich online mit Norton 360. Die Lösung trägt mit Echtzeit-Schutz vor Online-Bedrohungen zur Sicherheit ihrer Geräte bei, sei es durch Verschließen Ihrer privaten Fotos in einem passwortgeschützten Ordner oder Einrichten einer vierstelligen PIN, damit wirklich nur Sie Beiträge in Ihren sozialen Netzwerke posten können. Da heute so vieles aus unserem Leben digital gespeichert ist, kann man nicht vorsichtig genug sein.


Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

Copyright © 2019 Symantec Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Symantec, das Symantec-Logo, das Häkchen-Logo, Norton, Norton by Symantec, LifeLock und das LockMan-Logo sind Marken oder eingetragene Marken der Symantec Corporation oder ihrer verbundenen Unternehmen in den USA und anderen Ländern. Firefox ist eine Marke der Mozilla Foundation. Android, Google Chrome, Google Play und das Google Play-Logo sind Marken von Google, LLC. Mac, iPhone, iPad, Apple und das Apple-Logo sind in den USA und in anderen Ländern eingetragene Marken von Apple, Inc. App Store ist eine Servicemarke von Apple, Inc. Microsoft und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Der Android-Roboter wurde aus einem von Google erstellten und freigegebenen Werk wiedergegeben oder modifiziert und wird gemäß der in der Creative Commons 3.0 Attribution-Lizenz beschriebenen Bedingungen verwendet. Andere Bezeichnungen können Marken anderer Rechteinhaber sein.