Online-Betrug

Vermeiden von Ransomware-Betrug in Social Media


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Freunden Sie sich mit Erpressern an?

Vermeiden von Ransomware-Betrug in Social Media

Ransomware ist eine Form von Schadsoftware, mit der Cyberkriminelle Ihren PC oder Ihre Dateien durch erpresserische Verschlüsselung als "Geisel" nehmen können. Dies ist in der Regel deutlich gravierender als gewöhnliche Spyware oder Spam-Nachrichten, da die Betrüger, die hinter dieser Erpressersoftware stecken, eine Menge Geld verlangen können.

Soziale Netzwerke bieten diesen Kriminellen die perfekten Zutaten für ihre Malware-Rezepte, da sie dort eine enorme Anzahl potenzieller Opfer finden, die sie ins Visier nehmen können. Wir möchten Ihnen einige Tipps geben, wie Sie es vermeiden können, in Statistiken zu Ransomware aufzutauchen.

Häufige Vorgehensweisen bei Ransomware-Betrug in Social Media

Im letzten Jahr wurden ca. 70 Prozent der Betrugsversuche in sozialen Medien manuell von Nutzern an ihre Freunde und Kontakte weitergegeben.* Die Gründe liegen auf der Hand: Nutzer sind eher geneigt, auf einen Link zu klicken oder Software herunterzuladen, wenn diese von Bekannten empfohlen werden.

Und das funktioniert häufig so: Sie sehen einen neuen Beitrag von Ihrer Freundin Emily. Darin heißt es: "Schau dir das an! Das ist sooooo lustig!" Emily hat immer irgendeinen geistreichen Witz auf Lager, deshalb klicken Sie auch ohne nachzudenken auf den Link. Daraufhin wird vielleicht ein E-Mail-Anhang geöffnet oder Sie werden auf eine Website weitergeleitet. Und schon wird ein Schadprogramm heimlich auf Ihr Gerät geladen.

Später kann es dann sein, dass Sie Ihren PC oder Ihr Mobilgerät einschalten und einen Bildschirm sehen, auf dem eine Zahlung verlangt wird, damit Ihre Dateien entsperrt werden. Dies könnte in Form einer Mitteilung geschehen, die aussieht, als käme sie von einer offizielle Behörde und in der Sie zur Zahlung eines Bußgeldes aufgefordert werden. Damit sollen Sie so eingeschüchtert werden, dass Sie das Geld sofort herausrücken.

Du meine Güte! Ihnen war nicht bewusst, dass Sie gegen das Gesetz verstoßen hatten. Was können Sie tun?

Tipps, wie Sie Ransomware in Social Media vermeiden können

Eines vorweg: Sie haben gegen kein Gesetz verstoßen, anders als die Diebe, die hinter diesem Betrug stehen.

Diese Nachricht von Ihrer Social Media-Freundin war wahrscheinlich nicht von ihr. Wahrscheinlich ist, dass die Nachricht gefälscht war, also nur den Anschein erweckte, von Person X zu stammen. Das können Sie ganz einfach herausfinden: Kontaktieren Sie Ihre Freundin, ohne jedoch die fragliche Nachricht zu beantworten.

Denken Sie aber daran, dass Ihre Freundin die Nachricht möglicherweise tatsächlich gesendet hat, Cyberkriminelle jedoch Manipulationstechniken einsetzen können, um andere dazu zu bringen, für sie die Drecksarbeit zu erledigen.

Vorbeugende Maßnahmen, die Sie jetzt ergreifen sollten:

  • Vermeiden Sie auf alle Fälle, über diesen Link Software herunterzuladen oder ausführbare Dateien auszuführen.
  • Halten Sie Ihren Browser und Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand und vermeiden Sie Downloads aus zweifelhaften Quellen.
  • Machen Sie täglich Backups Ihrer Dateien und bewahren Sie sie vor Ort auf einer externen Festplatte (oder auch zwei) sowie extern in einer sicheren Cloud-Speicherlösung auf.
  • Und das Wichtigste: Achten Sie darauf, dass Sie immer umfassende Sicherheitssoftware installiert haben, die Links in sozialen Medien überprüft, bevor Sie darauf klicken.

Angenommen, Sie sind vorsichtig, doch Sie, oder ein Freund, erhalten weiterhin Erpressermitteilungen. Was dann? Zahlen Sie unter gar keinen Umständen das "Bußgeld". Die Polizei würde Ihnen nie eine solche Mitteilung wie oben beschrieben senden. Und selbst wenn Sie das Geld zahlen würden, so gibt es für die Erpresser keinen wirklichen Anreiz, Ihre Dateien oder Ihr Gerät tatsächlich zu entsperren. Sie haben ihr Geld erhalten, warum sollten sie sich die Mühe machen?

Maßnahmen, die Opfer von Ransomware ergreifen können:

  • Norton bietet kostenlose Tools, mit denen Sie diese Bedrohungen finden und entfernen können. Laden Sie Norton Power Eraser und das Norton Bootable Recovery Tool herunter.
  • Ziehen Sie in Erwägung, Ihr Gerät zu einem örtliche Computerservice zu bringen. Diese Betrugsmasche ist weit verbreitet, daher sind die Computerspezialisten wahrscheinlich damit vertraut und können Ihnen weiterhelfen.
  • Im schlimmsten Fall, vorausgesetzt Sie haben Ihre Dateien gesichert, können Sie die Festplatte aus dem Computer ausbauen und austauschen. Laden Sie dann Ihre Backups auf die neue Festplatte. Um es noch einmal zu betonen: Zahlen Sie kein Lösegeld, da Sie so zur Zielscheibe für künftig noch mehr Betrügereien werden könnten.

Katzenvideos und Internetmeme in sozialen Medien anzuschauen und zu teilen macht Spaß. Doch sollten Sie dabei nicht vergessen, dass diese Websites auch ein Paradies für Cyberkriminelle und Betrugsmaschen wie Erpressersoftware sind. Gehen Sie auf Nummer sicher und halten Sie die Bösewichte auf Abstand. Setzen Sie diese Tipps noch heute in die Tat um.


Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

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