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Online-Betrug

Schützen Sie sich vor Betrug beim Online-Shopping


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Durch die ständige Verbindung mit dem Internet hat sich unsere Lebensqualität sprunghaft verbessert. Von Tischreservierungen und dem Kauf von Kinokarten bis hin zur Kontaktpflege mit weit entfernt lebenden Freunden und der Suche nach perfekten Geschenken – das Internet bietet eine Fülle von Möglichkeiten. Neben den Vorzügen lauern online jedoch auch zahlreiche Bedrohungen.

Das Internet kann ein düsterer Ort sein, wo virtuelle Diebe Ihr Geld, Ihr Passwort und sogar Ihre Identität stehlen können. Eines der größten Probleme im Bereich Online-Betrug ist Betrug beim E-Commerce. Von Kreditkartenbetrug bis hin zu betrügerischen Rücksendungen – Betrug beim E-Commerce trifft in den meisten Fällen Verbraucher.

Betrug beim E-Commerce

Laut einer RSA-Schätzung werden Verluste im Zusammenhang mit Betrug beim E-Commerce bis 2018 auf fast 6,4 Millionen US-Dollar ansteigen, was gegenüber den aktuellen Zahlen nahezu eine Verdopplung bedeutet. Es ist äußerst wichtig, dass Sie die Anzeichen von E-Commerce-Betrug kennen, um sich und Ihre Finanzen zu schützen.

Zu den häufigsten Szenarien beim E-Commerce gehören Kreditkartenbetrug, Identitätsdiebstahl, Rückbuchungen und betrügerische Rücksendungen. Diese betreffen sowohl Verbraucher als auch Händler. Zu den Warnzeichen, die auf möglichen Betrug hindeuten, gehören mitten in der Nacht aufgegebene Bestellungen, Postfachadressen, Artikel, die für den Verkauf außerhalb des Landes platziert wurden, Expressversand, die Nutzung von Anbietern für kostenlose/anonyme E-Mail-Adressen, hohe Bestellsummen und Fälle, in denen die Lieferadresse von der Rechnungsadresse abweicht.

Verbraucher haben unter anderem folgende Möglichkeiten, sich vor Betrug beim E-Commerce zu schützen:

  • Sichere Websites zum Einkaufen nutzen
  • Die Website recherchieren, bevor sie eine Bestellung aufgeben
  • Richtlinien der Website zu Datenschutz und Sicherheit durchlesen
  • Auf Cookies achten
  • Niemals die Sozialversicherungsnummer angeben

Händler können Betrug folgendermaßen reduzieren:

  • Informationen zum Karteninhaber prüfen
  • Transaktionskontrollen nutzen
  • Eine interne Negativliste führen
  • Ein Transaktionsdatenfeld implementieren

Betrug bei Online-Auktionen

2005 ging es laut Internet Crime Complaint Center Report bei 62,7 Prozent aller Vorfälle, die als Internetbetrug gemeldet wurden, um Online-Auktionen. Und diese Zahlen steigen nur noch weiter. Obwohl viele Nutzer bei Online-Auktionen sehr gute Erfahrungen machen, erleben andere Betrug in diesem Bereich: Sie erhalten beschädigte oder falsch dargestellte Waren und ihre Bankkontodaten werden abgegriffen.

Bevor Sie ein Gebot abgeben, sollten Sie die Auktions-Website, das Produkt und den Verkäufer gründlich recherchieren. Lesen Sie die Geschäftsbedingungen und die Servicevereinbarung sorgfältig durch und überprüfen Sie das Feedback, das andere Käufer zum Verkäufer und dessen Artikeln abgegeben haben. Außerdem sollten Sie das Kleingedruckte lesen und sich vergewissern, dass der Verkäufer ein Rückgaberecht festgelegt hat.

Bei den meisten Auktionen werden PayPal, Kreditkarten oder Barschecks akzeptiert. Die sicherste Methode, einen Artikel online zu bezahlen, ist jedoch über einen externen Zahlungsdienstleister.

Ein weiterer Punkt, auf den Sie achten sollten: Teilt Ihnen der Verkäufer mit, dass sich der Artikel an einem bestimmten Ort befindet, und fordert Sie dann auf, die Zahlung an einen ganz anderen Ort zu senden? Das bedeutet häufig höchste Alarmstufe.

Gefälschte Websites

Bei weiteren Betrugsmaschen, die im Internet die Runde machen, werden gefälschte Websites eingesetzt. Diese Websites ähneln legitimen E-Commerce-Websites – mit glaubhaft wirkenden Logos, Bildern und Zahlungsoptionen. Anhand der folgenden Tipps können Sie sich vergewissern, dass eine Website seriös ist:

  • Überprüfen Sie, ob die URL legitim ist.
  • Wenn die Preise extrem niedrig sind oder Rabatte von über 55 Prozent angeboten werden, ist das möglicherweise unrealistisch.
  • Überprüfen Sie das Copyright-Datum und das Datum der Domain-Erstellung.
  • Tätigen Sie keine Käufe auf "jungen" Websites.

Im Internet sind zwar viele Betrüger unterwegs, aber sowohl Verbraucher als auch Händler können verhindern, beim E-Commerce zum Betrugsopfer werden, indem sie vorsichtig und aufmerksam sind. Sollten Sie jemals von Online-Betrug betroffen sein, ist es wichtig, dies umgehend bei der Polizei zu melden.

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