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Privatsphäre

Ist ein kostenloses VPN genauso effektiv wie ein kostenpflichtiges?


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Fragen Sie sich zunächst einmal, wie oft Sie heutzutage das Internet nutzen. Wenn Sie Husten haben, suchen Sie in Online-Medizinforen nach Krankheitsbildern, die zu diesem Symptom passen. Wenn Sie ein Produkt kaufen möchten, suchen Sie im Netz nach Bewertungen.

Wir googeln die Fragen, die uns am brennendsten interessieren. Es wäre schön zu wissen, dass wir die einzigen sind, die diese Fragen zu Gesicht bekommen. Wenn es um den Schutz der Online-Privatsphäre geht, ist ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) Gold wert. Die Nutzung von VPNs ist nicht unbedingt teuer. Viele sind sogar gratis erhältlich.

Also stellt sich die Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem kostenlosen und einem kostenpflichtigen VPN?

Eine eindeutige Antwort können wir darauf nicht geben – auch wenn wir klar zu einer Seite tendieren. Die richtige Entscheidung hängt stark davon ab, wofür Sie das Internet nutzen und was Sie von einem VPN erwarten.

Was ist ein VPN?

Bevor wir uns eingehender mit den Vor- und Nachteilen kostenloser und kostenpflichtiger VPNs beschäftigen, sollten wir klären, was ein VPN eigentlich ist und – vielleicht noch wichtiger – wofür es verwendet wird.

Ein VPN ist eine Softwareanwendung, mit der Nutzer, die in öffentlichen Netzen – beispielsweise in Cafés oder öffentlichen Bibliotheken – online unterwegs sind, eine private Netzwerkverbindung herstellen können. Dabei wird eine eindeutige, temporäre IP-Adresse generiert, durch die das jeweilige Gerät – und sein Nutzer – anonym bleiben. Außerdem werden der Web-Traffic und sämtliche Aktivitäten während der Sitzung verschlüsselt. Ohne den Dechiffrierschlüssel kann niemand herausfinden, welche Websites Sie besucht und was Sie dort getan haben. Diesen Schlüssel kennt nur der VPN-Anbieter.

Warum es wichtig ist, eine private Verbindung herzustellen, über die Ihr gesamter Datenverkehr verschlüsselt wird? Weil Ihre Daten im Web ungesichert sind, wenn Sie in öffentlichen WLAN-Netzen Bankgeschäfte tätigen, einkaufen, surfen und andere Routineaufgaben erledigen. Letztlich sind Sie dadurch anfälliger für Cyberkriminalität.

Ein Beispiel: Wenn Sie in einem Café mit kompromittiertem WLAN-Netz Ihren Kontostand überprüfen, könnten sich Cyberkriminelle Zugriff auf folgende Informationen verschaffen:

  • Ihren Browserverlauf
  • Die Login-Daten Ihres Kontos
  • Ihre Kontoauszüge
  • Finanzielle Daten, die automatisch im Browser gespeichert oder ausgefüllt sind – z. B. Ihre Kreditkartendetails

Eine beängstigende Vorstellung ...

Ist ein kostenloses VPN effektiv?

An diesem Punkt kommen Sie vermutlich zu dem Schluss, dass Sie unbedingt ein VPN brauchen. Diese Erkenntnis führt Nutzer oft zu kostenlosen VPNs.

Kostenlose VPNs können – wie der Name schon sagt – gebührenfrei heruntergeladen werden. Die Auswahl ist groß – wobei die Anbieter von namhaften Unternehmen bis zu völlig unbekannten Firmen reichen.

Diese Anwendungen bieten lediglich ein rudimentäres Serviceniveau, wobei häufig folgende Technologien zum Einsatz kommen:

  • Peer-to-Peer (P2P) Network Sharing: Dabei werden ein- und ausgehende Daten über die Netze und Geräte anderer Nutzer umgeleitet. Eine anonyme IP-Adresse erhalten Sie hingegen nicht. Im Grunde werden die IP-Adressen vertauscht. Fällt jedoch der Nutzer, über den Ihr Traffic umgeleitet wird, einem Angriff zum Opfer, werden auch Ihre Informationen offengelegt.
  • Point-to-Point Tunnelling Protocol (PPTP): Hierbei handelt es sich um eine frühe und weit verbreitete Form der Datenverschlüsselung, bei der ein digitaler Tunnel erzeugt wird, um die Daten zu verbergen. Inzwischen wurde sie von fortschrittlicheren Methoden abgelöst und gilt als veraltet, obwohl sie auch heute noch ein gewisses Maß an Schutz bietet.

Bei P2P Network Sharing und PPTP handelt es sich um Basisformen der Verschlüsselung. Sie sind wirkungsvolle Mittel gegen Geoblocking, bei dem der Zugriff auf bestimmte Inhalte je nach Standort des Nutzers gesperrt wird. Doch dieser ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich, da seine Daten von kompetenten Cyberkriminellen leicht abgefangen werden können.

Kurz gesagt: Das Wichtigste, was man bei kostenlosen VPNs beachten sollte, ist, dass man bei einem Produkt, für das man nichts zahlt, selbst das Produkt ist. Auch Anbieter kostenloser VPNs müssen irgendwie ihr Geld verdienen. Oft geht ihr Profit auf Kosten Ihrer Sicherheit.

Vorteile von gebührenpflichtigen VPNs

Private Verbindungen über gebührenpflichtige VPNs bieten in der Regel wesentlich zuverlässigeren Schutz auf Basis hochmoderner Verschlüsselungsstandards. Ihr Browserverlauf und alle damit verbundenen Informationen sind damit bestmöglich abgesichert. Zu den Protokollen, die bei gebührenpflichtigen VPNs oft eingesetzt werden, zählen OpenVPN, ein Open-Source-Standard, und das Layer 2 Tunnelling Protocol (L2TP), das oft in Kombination mit Internet Protocol Security (IPSec) verwendet wird, um den Schutz der privaten Verbindung maßgeblich zu erhöhen.

Genug zu den technischen Hintergründen – was Sie wissen sollten, ist, dass gebührenpflichtige VPNs auf die leistungsstärksten Verschlüsselungsstandards zurückgreifen, die es derzeit gibt. Anders sieht es bei kostenlosen VPNs aus. Da Sie kein Geld dafür bezahlen, gibt es auch keinen Anreiz für die Anbieter, in hochmoderne Verschlüsselungstechnologie zu investieren.

Das VPN in Norton 360 trägt beispielsweise mit hochgradig sicherer Verschlüsselung, die auch Banken nutzen, zum Schutz der Informationen bei, die Sie senden und empfangen, wenn Sie auf Ihrem PC, Mac, Android- oder iOS-Gerät online gehen, um Ihren Kontostand zu überprüfen oder anderen Tätigkeiten nachzugehen. Außerdem speichert das VPN keine Logfiles zu Ihrem Web-Traffic, sodass wir keinen Profit aus Ihren Surfaktivitäten schlagen können.

Kostenlose VPNs sind mit Vorsicht zu genießen, obgleich sie durchaus nützlich sind – zum Beispiel wenn Sie in der verzwickten Lage sind, dass Sie unbedingt jene brandneue Serie aus dem Ausland sehen möchten, die gerade in aller Munde ist. Wenn Sie allerdings online Bankgeschäftige erledigen, einkaufen oder surfen, ist es ratsamer, in ein kostenpflichtiges VPN zu investieren, damit Sie sicher sein können, dass Ihre Informationen und Ihr Web-Traffic effektiv geschützt werden.

Auf der Suche nach einem gebührenpflichtigen VPN? Entdecken Sie noch heute Norton Secure VPN – eine Funktion von Norton 360.

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