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NortonLifeLock Cyber Safety Insights Report

Untersuchung von Verbraucherbedenken über Cybersicherheit und Datenschutz

Dieser Jahresbericht untersucht Verhaltensweisen, Einstellungen und Sicherheitsgewohnheiten von Verbrauchern im Internet sowie die Bedenken und Gefahren im Zusammenhang mit Online-Privatsphäre und -Sicherheit.

NortonLifeLock Cyber Safety Insights Report 2019

Verbraucher kümmern sich aktiv um den Schutz ihrer Privatsphäre, doch viele glauben, dass es dafür zu spät oder dies gar unmöglich ist


Erfahren Sie im NortonLifeLock™ Cyber Safety Insights Report 2019, wie viele Verbraucher im letzten Jahr von Identitätsdiebstahl und Cyberkriminalität betroffen waren und welche Einstellungen sie zu Datenschutzvorkehrungen haben. Für den Bericht wurden über 10.000 Erwachsene in Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, den Niederlanden, Neuseeland, dem Vereinigen Königreich und den USA befragt.

Allein im letzten Jahr fielen knapp 500 Millionen Verbraucher Cyberkriminalität zum Opfer.

Zwei Drittel der Befragten (67 %) sehen ihre Privatsphäre stärker bedroht als je zuvor. Etwa ebenso viele (66 %) haben große Sorge, von Identitätsdiebstahl betroffen zu werden. 92 % hegen zumindest gewisse Bedenken1 beim Thema Datenschutz.
 

Verbraucher sorgen sich verständlicherweise um ihre Privatsphäre und ergreifen Maßnahmen, um sie zu schützen. Doch trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen befürchten viele, dass es bereits zu spät sein könnte oder gar unmöglich ist.   

 

1Die Befragten wurden gebeten, bis zu 2 Bedenken auszuwählen. 

Was tun Verbraucher, um geschützt zu bleiben?

  Zwei von drei Befragten (66 %) hat die Datenschutzrichtlinie einer App oder eines Service schon einmal davon abgehalten, diese App oder diesen Service herunterzuladen oder zu nutzen. Über ein Drittel (37 %) hat sich aufgrund von Datenschutz- oder Sicherheitsbedenken schon einmal gegen den Kauf eines Smart-Home-Geräts entschieden.  

 

84 % geben an, mindestens eine Maßnahme ergriffen zu haben, um ihre Online-Aktivitäten und persönlichen Informationen zu schützen. Die meisten treffen grundlegende Vorkehrungen (Cookies löschen, die in soziale Medien geteilten Informationen beschränken). Weniger stark vertreten sind Nutzer, die noch weiter gehen und beispielsweise anonyme Zahlungsmethoden nutzen, ihre Social-Media-Konten löschen oder ein VPN verwenden. 

Infografik 2: Ergriffene Schutzmaßnahmen

Trotzdem glauben mehr als sechs von zehn Personen, dass es unmöglich oder zu spät ist, ihre Privatsphäre zu schützen, da ihre Daten bereits im Umlauf sind. Außerdem ist mehr als die Hälfte der Erwachsenen weltweit (52%) der Meinung, dass  Einzelpersonen (im Vergleich zu Unternehmen und der Regierung)  am wenigsten  dafür verantwortlich gemacht werden sollten, dass ihre eigenen  Informationen geschützt werden. 

infographic global total graph

Wem vertrauen Verbraucher online den Schutz Ihrer persönlichen Informationen und Daten an?

 

Weltweit nehmen Verbraucher die Regierung im Hinblick auf den Schutz persönlicher Daten am stärksten in die Pflicht, wobei es den meisten an Vertrauen und Zuversicht mangelt, dass sie dieser Aufgabe gewachsen ist.

Wenn es um die Verwaltung und Absicherung ihrer persönlichen Daten geht, vertrauen weniger Verbraucher auf die Regierung als auf Smart-Gerätehersteller, Finanzinstitute, Internet Service Provider und Handelsunternehmen/Online-Shops. Auch findet weniger als die Hälfte (44 %), dass ihre Regierung in diesem Bereich genug Schutzvorkehrungen trifft. Trotzdem herrscht die Meinung vor, dass der Regierung hier die meiste Verantwortung zukommt – mehr noch als den Unternehmen, die die Daten erfassen, oder den Einzelpersonen, die sie bereitstellen.  ​ 

 

Verbraucher beklagen unzureichende Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten vonseiten der Unternehmen und prangern vage, schwer verständliche Richtlinien und mangelnde Wahlmöglichkeiten an. 

Nicht nur gegen die Regierung, auch gegen Unternehmen richtet sich Kritik: Weniger als die Hälfte der Verbraucher (43 %) sind der Meinung, dass Unternehmen ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Privatsphäre und Daten – insbesondere personenbezogener Daten – ergreifen. Auch geben fast alle Befragten (95 %) zu, Datenschutzrichtlinien nicht immer zu lesen. Die meisten erklären, dies läge an übermäßig verwirrenden Richtlinien (73 %) oder aber dem Umstand, dass man keine andere Wahl hat, als zuzustimmen, wenn man die App oder den Service nutzen möchte (78 %).       

 

Angesichts neu aufkommender Technologien stoßen Verbraucher bei Gesichtserkennung auf Herausforderungen und Bedenken. 

 

Verbraucher geben an, eine gewisse Vorstellung davon zu haben, was Gesichtserkennung ist und wo sie derzeit eingesetzt wird. Trotz einiger Bedenken spricht sich die Mehrheit für ihren Gebrauch durch Strafverfolgungsbehörden, Schulen und sogar Einzelhändler aus. 
 

Die meisten Befragten geben an, lediglich die Bezeichnung gehört zu haben (42 %) oder mit Gesichtserkennung einigermaßen vertraut zu sein (37 %). Obwohl der überwiegende Teil der Verbraucher der Meinung ist, dass Unternehmen (87 %) und Regierung (86 %) verpflichtet sein sollten, darüber zu informieren/Bericht zu erstatten, wann oder wo Gesichtserkennung eingesetzt wird, glaubt die Hälfte oder weniger, dass sie derzeit in öffentlichen Einrichtungen wie Flughäfen, Regierungsgebäuden oder Banken zum Einsatz kommt.      

Die größte Sorge der Befragten ist, dass Cyberkriminelle auf Gesichtserkennungsdaten zugreifen oder diese manipulieren könnten, um die Identität des Betroffenen zu stehlen (39 %). 62 % befürchten, dass die Technologie im kommenden Jahr missbraucht werden wird, und 45 % glauben, dass die Nachteile die Vorteile überwiegen werden.  

Trotz dieser Bedenken hinsichtlich der möglichen Vor- und Nachteile von Gesichtserkennung befürworten die meisten Verbraucher den Einsatz der Technologie durch Strafverfolgungsbehörden (69 %), Schulen (63 %) und in geringerem Maße Einzelhändlern (54 %), obgleich dies gewisse Risiken birgt.

1Die Befragten wurden gebeten, bis zu 2 Bedenken auszuwählen. 

Halten Sie sich konsequent an diese Best Practices, um sich zu schützen

Verbraucher sind stets auf der Suche nach besseren Möglichkeiten sich zu schützen, sollten aber auf jeden Fall diese grundlegenden Maßnahmen für die Cybersicherheit ergreifen:

 

Richten Sie sichere Passwörter ein:
Nutzen Sie für verschiedene Websites nie dasselbe Passwort. Passwörter sollten komplex sein und aus einer zufällig gewählten Wortkonstruktion von mindestens 10 Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen.

Installieren Sie stets die neuesten Updates für Ihre Software:
Cyberkriminelle verwenden häufig bekannte Sicherheitslücken oder Fehler in Ihrer Software, um sich Zugriff auf Ihre Geräte zu verschaffen. Indem Sie Patches für diese Sicherheitslücken und Fehler auf Ihrem Computer, Ihrem Mobiltelefon mit seinen Apps und auf anderen Geräten installieren, können Sie das Risiko verringern, zum Ziel von Cyberangriffen zu werden. 

Nutzen Sie ein umfassendes Internetsicherheitspaket:
Investieren Sie in ein Sicherheitspakt, das Funktionen zum Echtzeitschutz vor vorhandenen und neu auftretenden Schadprogrammen bereitstellt, einschließlich Ransomware und Viren, und das zum Schutz Ihrer privaten Informationen und Finanzdaten beiträgt, wenn Sie online sind.

Verwalten Sie Ihre Social-Media-Einstellungen:
Halten Sie Ihre privaten und vertraulichen Informationen unter Verschluss. Oftmals benötigen Cyberkriminelle für Social Engineering nur wenige Datenpunkte, um sich Zugang zu Ihren persönlichen Informationen zu verschaffen. Daher gilt: Je weniger Informationen Sie öffentlich teilen, desto besser.

Stärken Sie Ihr Heimnetzwerk:
Ein VPN hilft, den gesamten ein- und ausgehenden Datenverkehr auf Ihren Geräten zu verschlüsseln. Selbst wenn es Cyberkriminellen gelingen sollte, Zugang zu Ihrem Netzwerk zu bekommen, können sie die darüber übertragenen Daten dann nicht abfangen.

Ergreifen Sie Maßnahmen zum Schutz vor Identitätsdiebstahl:
Hier sind einige effektive Methoden, um Identitätsdiebstahl zu verhindern: Verwenden Sie seriöse Websites zum Online-Shopping, nutzen Sie ein abgesichertes Netzwerk, halten Sie an Kartenlesegeräten und Geldautomaten nach angeschlossenen Geräten Ausschau und überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnungen und Kreditauskünfte. Außerdem empfiehlt es sich, von Schutzfunktionen wie Identitätsdiebstahlwarnungen und Debit-/Kreditkarten mit EMV-Chip Gebrauch zu machen, die Ihnen zusätzliche Sicherheit bieten.

Wie wir Cyberkriminalität definieren

Die Definition von Cyberkriminalität entwickelt sich weiter, da regelmäßig neue Szenarien entstehen, in denen Cyberkriminelle Verbraucher auf neue Arten ins Visier nehmen können. Jedes Jahr beurteilen wir aktuelle Trends im Bereich Cyberkriminalität und aktualisieren die Methodik des Berichts nach Bedarf, um sicherzustellen, dass der NortonLifeLock Cyber Safety Insights Report eine genaue Momentaufnahme der Auswirkungen von Cyberkriminalität zum derzeitigen Stand liefert. Nach der Definition des Norton LifeLock Cyber Safety Insights Report 2019 fällt Cyberkriminalität zum Opfer, wer persönlich eine Straftat erfährt, die mit Geräten über das Internet begangen wurde. Dazu gehören Straftaten, bei denen ein Computer verwendet wird, um einer Person Schaden zuzufügen, z. B. durch Diebstahl oder Betrug, sowie Straftaten, bei denen ein Computer und damit vernetzte Geräte selbst angegriffen werden, um auf die darauf gespeicherten Daten zuzugreifen oder den Betrieb des Geräts zu beeinträchtigen.
 

  • Hat bösartige Software (z. B. Spyware, Ransomware, Viren, Würmer, Trojaner oder Adware) auf einem Computer, Smartphone, Tablet, Smart-Home-Gerät oder vernetzten Gerät oder in einem WLAN-Netzwerk erkannt  
  • Hat persönliche Informationen, Finanzdaten oder Geld in Reaktion auf eine betrügerische E-Mail, SMS oder Website herausgegeben
  • Hat erfahren, dass eigene personenbezogene Daten von einer Datenpanne betroffen waren   
  • Hat herausgefunden, dass persönliche Informationen online gestohlen und ohne Genehmigung verwendet wurden
  • Wurde mit der Veröffentlichung privater Fotos, Videos oder Informationen bedroht, die online gestohlen wurden
  • Hat unbefugten Zugriff auf das eigene WLAN-Heim- oder -Privatnetzwerk erkannt
  • Hat unbefugten Zugriff auf ein Social-Media-Konto erkannt
  • Hat unbefugten Zugriff auf ein E-Mail-Konto erkannt 
  • Hat unbefugten Zugriff auf ein Online-Handels- oder Online-Shopping-Konto erkannt
  • Hat unbefugten Zugriff auf ein Online-Bankkonto oder ein anderes Finanzkonto erkannt
  • Hat unbefugten Zugriff auf ein anderes Online-Konto erkannt
  • Wurde online gestalkt, gemobbt oder belästigt

Norton LifeLock Cyber Safety Insights Report 2018

Aus Sorge um den Datenschutz wünschen sich Verbraucher mehr Kontrolle, doch der Komfort drängt die Risiken in den Hintergrund
 

Der Norton™ LifeLock™ Cyber Safety Insights Report 2018, für den mehr als 16.000 Verbraucher in 16 Ländern befragt wurden, untersucht, wie sich die zunehmende Sensibilisierung für Themen wie Datenpannen und Datenschutz im Jahr 2018 auf das Verhalten und den Informationsgrad der Verbraucher in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und Identitätsdiebstahl ausgewirkt hat.

Norton LifeLock Cyber Safety Insights Report 2017

Übermäßiges Vertrauen von Verbrauchern öffnet Cyberkriminellen die virtuelle Tür
 

Erfahren Sie im Norton Cyber Security Insights Report 2017, in dessen Rahmen über 21.000 Verbraucher in 20 Ländern befragt wurden, wie sich das Wissen, das Verbraucher über Cyberkriminalität zu besitzen glauben, von ihrem unbedarften Online-Verhalten unterscheidet.

Norton LifeLock Cyber Safety Insights Report 2016

Wir befragten 20.907 erwachsene Gerätenutzer in 21 Ländern zu ihren Verhaltensweisen, Einstellungen und Sicherheitsgewohnheiten im Internet. Lesen Sie, wie es ihnen in den einzelnen Ländern angesichts der Gefahren und finanziellen Kosten von Cyberkriminalität ergangen ist.

Norton LifeLock Cyber Safety Insights Report 2015

Der Bericht untersucht Verhaltensweisen, Einstellungen und Sicherheitsgewohnheiten von Verbrauchern im Internet sowie die Gefahren und finanziellen Kosten von Cyberkriminalität. Für den diesjährigen Bericht wurden 17.125 erwachsene Mobilgerätenutzer in 17 Ländern befragt, um einen wahrhaft globalen Eindruck von Internetkriminalität und deren emotionalen Auswirkungen auf Verbraucher zu gewinnen.