Kurzanleitungen

Kurzanleitung in 4 Schritten: So sichert man ein Netzwerk mit einem VPN ab


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

VPNs stehen derzeit hoch im Kurs. Da sich immer mehr Nutzer um ihre Online-Sicherheit sorgen und ihr technisches Wissen erweitern, entscheiden sich viele für die Installation eines VPN.

Doch worum genau handelt es sich dabei? Und inwiefern machen sie die Internetnutzung sicherer?

Was ist ein VPN und wozu braucht man es?

VPN steht für virtuelles privates Netzwerk. Im Wesentlichen sorgt es dafür, dass Ihre IP-Adresse privat bleibt, indem es diese blockiert und alle Anfragen über eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Gerät und den von Ihnen besuchten Websites umleitet. Die Websites verfolgen Ihre Online-Aktivitäten dann auf die IP-Adresse des VPN zurück anstatt auf Ihre eigene – Ihre tatsächlichen Daten bleiben vor potenziellen Beobachtern verborgen.

Auf diese Weise wird Ihre Privatsphäre beim Surfen besser geschützt und die Verbindung ist weniger anfällig für Hacker-Angriffe.

VPNs sind besonders praktisch, wenn Sie unterwegs sind: Viele Nutzer sorgen sich im Hinblick auf öffentliche WLAN- und 4G-Netze um ihre Sicherheit – zu Recht. Mit einem VPN können Sie sich beruhigt zurücklehnen. Und was noch wichtiger ist: Alle elektronischen Zahlungen, die Sie über eine öffentliche Internetverbindung tätigen, werden über das private Netzwerk abgesichert.

Als Nächstes stellt sich die Frage: Wie richtet man ein VPN ein und worauf sollte man bei der Installation achten?

1. Auswahl einer VPN-Lösung

Bei der Wahl der passenden VPN-Lösung stößt man auf eine Fülle von VPN-Anbietern und muss sich oft mit kryptischem IT-Jargon herumschlagen – verständlich, dass diese Aussicht manche abschreckt. Doch es gibt ein paar hilfreiche Faustregeln:

  • Wählen Sie einen seriösen Sicherheitsanbieter, der in seinem Feld als vertrauenswürdig und kompetent gilt. Lesen Sie Rezensionen, recherchieren Sie sorgfältig und wählen Sie, wenn möglich, ein VPN von einem namhaften Unternehmen aus, dem Sie vertrauen. 
  • Bandbreite und Internetnutzung sollten keinen strengen Beschränkungen unterliegen. Stellen Sie beispielsweise sicher, dass Sie das VPN für alle Aktivitäten nutzen können und die Datennutzung nicht auf die ersten 100 GB gekappt ist. 
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie das VPN auf mehreren Geräten nutzen können. (Der durchschnittliche private Nutzer arbeitet heutzutage mit drei Geräten.) Idealerweise sollte das VPN auf den unterschiedlichen Geräten gleichzeitig nutzbar sein. 
  • Das VPN sollte unbedingt ein "Kill Switch"-System haben (dazu später mehr). 

Wie bei jedem Service müssen Sie sich auch bei einer VPN-Lösung für eine Servicestufe und -abdeckung entscheiden. So müssen Sie möglichweise wählen, ob Sie das VPN – so unsere Empfehlung – für mehrere Geräte sowie für die geschäftliche oder private Nutzung verwenden möchten. Eventuell müssen Sie auch eine Abonnementlaufzeit auswählen.

Tipp: Wählen Sie nicht die billigste oder kostenlose Option, da diese oft nicht die gewünschte Sicherheit bietet. Auch kostenlose Software muss sich bezahlt machen, darum sollten Sie gründlich darüber nachdenken, wie der Anbieter Ihre Daten nutzt.

2. Installation der VPN-Lösung

Ein VPN wird auf dieselbe Art heruntergeladen und installiert wie eine gewöhnliche App – etwas, das Sie bestimmt schon einmal auf Ihrem iPhone oder Android-Handy getan haben.

Das VPN muss auf jedem Gerät, auf dem es eingesetzt werden soll, separat heruntergeladen werden. Auf Mobilgeräten ist es im jeweiligen App-Shop erhältlich – in der Regel also auf Google Play bzw. im Apple App Store.

Nach dem Kauf müssen Sie meist auf einen "Download"-Button klicken, um das Produkt herunterzuladen. Nach dem Download werden Sie möglicherweise aufgefordert, die App zu installieren und auszuführen. Viele VPNs werden – solange das Abonnement gültig ist – automatisch gestartet, wann immer Sie Ihr Handy oder Ihren Computer einschalten.

Bei der Aktivierung des privaten Netzwerks werden Sie eventuell gebeten, die IP-Adresse für Ihre Internetaktivitäten auszuwählen (also die Adresse, über die Sie augenscheinlich surfen).

VPNs verfügen normalerweise über einen "Kill Switch", der automatisch die Internetverbindung trennt, wenn die VPN-Verbindung verloren geht. Dies könnte Ihre Rettung sein, sollten Sie jemals versehentlich etwas tun, das Sie später bereuen könnten.

3. Ausführung des VPN

Nach der Installation folgen ggf. einige administrative Aufgaben zur Einrichtung des VPN. Auf dem Mac bestehen diese in der Regel darin, dass Sie eine DMG-Datei in den Anwendungsordner ziehen müssen. Auf einem Windows-PC erhalten Sie üblicherweise eine EXE-Datei, die über das Startmenü gestartet wird. Auf dem Smartphone oder Tablet erscheint das VPN für gewöhnlich als App auf dem Startbildschirm.

Wenn Sie das VPN zum ersten Mal starten, werden Sie aufgefordert, verschiedene Einstellungen festzulegen. Nach der Installation und Erstanwendung reduziert sich die Anzahl der Schritte. Oftmals müssen Sie auch gar nichts weiter tun.

4. VPN-Einstellungen

Wir empfehlen, in den erweiterten Einstellungen die Option "Split Tunnelling" zu aktivieren. Damit können Sie die VPN-Nutzung auf bestimmte Apps beschränken. Wenn Sie den Eindruck haben, dass das VPN Ihre Verbindung oder die Download-Geschwindigkeit verlangsamt, können Sie es für weniger risikobehaftete Datenströme – beispielsweise Leseaktivitäten mit Ihrem Kindle – deaktivieren und für andere – wie Online-Banking und -Shopping – aktiviert lassen.

Chromecast- oder Airplay-Geräte (die Daten per WLAN an Ihren Fernsehbildschirm übertragen) sind nicht mit VPNs kompatibel. Auch hier bietet sich die Nutzung von Split Tunnelling an.

Sie können auch auswählen, aus welchem Land die verwendete IP-Adresse stammen soll (anstelle Ihres eigenen). Achten Sie darauf, ein Land anzugeben, dessen Gesetze zur Internetnutzung mit den Bestimmungen Ihres eigenen Landes im Einklang stehen – z. B. ein anderes EU-Land.

Unabhängig davon, was Sie online tun möchten, trägt ein VPN zu Ihrer Sicherheit bei.

Schützen Sie sich mit einem VPN

Die Nutzung des Internets birgt Gefahren, daher sollten Sie stets wachsam und vorsichtig sein. Ein VPN bietet Ihnen zusätzlichen Schutz mit kaum wahrnehmbaren Unterbrechungen. Für Sie bedeutet dies ein größeres Gefühl von Sicherheit, wenn Sie online surfen, einkaufen und Bankgeschäfte erledigen.

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Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

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