Internet der Dinge

Absicherung des Internets der Dinge


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Kleine, am Körper tragbare Geräte, sogenannte Wearables, intelligente Haustechnik und das vernetzte Auto sind relativ junge Technologien, die jedoch schnell zum neuesten Technik-Trend geworden sind. Von den Gadgets in Ihrer Tasche bis hin zu Ihren Geräten daheim und Ihrem Auto – sie alle können Informationen über Ihre Lebensgewohnheiten übermitteln, da sie eines gemeinsam haben: Sie sind mit dem Internet verbunden und Sie wiederum sind mit ihnen verbunden. In vielen Fällen sind sie zudem auch untereinander vernetzt. Dieses technische Phänomen wird als "Internet of Things" (IoT) bezeichnet, zu Deutsch das "Internet der Dinge".

Das Internet der Dinge macht es möglich, dass am Körper tragbare Geräte wie Armbänder und Pulsuhren Ihre Fitness und Ihre Gesundheitsziele verfolgen. Diese Art von Geräten kann sogar die Orte aufzeichnen, an denen Sie waren und an denen Sie sich aktuell aufhalten. Vernetztes Wohnen hat dem Konzept von Komfort eine völlig neue Bedeutung gegeben. Ganz gleich, ob Sie die Sicherheitskameras in Ihrem Haus überprüfen, eine Tür auf- oder abschließen, Temperatur oder Beleuchtung regeln, den Ofen vorheizen oder einen Fernseher ausschalten möchten – mit einigen wenigen Berührungen auf dem Smartphone lässt sich all dies ferngesteuert erledigen. Moderne Fahrzeuge sind zunehmend computergesteuert und Autohersteller arbeiten mit Technologieunternehmen zusammen, um Kunden echte Konnektivität zu bieten, die über die standardmäßige Bluetooth-Technologie hinausgeht.

Angesichts der schnellen Akzeptanz von neuen IoT-Innovationen und -Produkten, die auf den Markt kommen, sowie der Tatsache, dass sowohl Verbraucher als auch Unternehmen diesen Wandel begrüßen, ist davon auszugehen, dass das Internet der Dinge sich weiter durchsetzen wird. Für Technologiebegeisterte ist dies eine aufregende Entwicklung. Doch dabei sollten Sie Eines nicht vergessen: Die Tatsache, dass Sie mit allem vernetzt sind, bedeutet ebenfalls, dass alles auch auf Ihre Informationen zugreifen kann. Und genau das macht diese vernetzten Technologien zu einem attraktiven Ziel für alle, die aus diesen Informationen einen Profit schlagen möchten. Außerdem wirft jedes Gerät mit Internetzugang, das Sie besitzen, weitere Fragen zum Datenschutz und zum Schutz Ihrer Privatsphäre auf, denn die meisten dieser Geräte stellen eine Verbindung zu ihrem Smartphone her. Kein Gerät, das wir besitzen, ist so vernetzt wie unser Smartphone und je mehr Funktionalität diesem Gerät hinzugefügt wird, desto mehr Informationen werden darauf gespeichert. Smartphones und alles, was damit vernetzt ist, sind daher besonders anfällig für verschiedene Arten von Angriffen. Laut Symantecs Internet Security Threat Report 2016 nehmen Angreifer inzwischen gezielt das Internet der Dinge ins Visier und es liegt am Benutzer selbst, Angriffe auf IoT-Geräte zu verhindern.

Daher sollten Sie sich unbedingt informieren und die besten Methoden kennen, um geschützt zu bleiben und Ihre Informationen abzusichern – heute und in der vernetzten Zukunft.

Sicherheitsrisiken bei Wearable-Technologien

Bei diesen am Körper tragbaren Geräten handelt es sich im Grunde genommen um Datensammler. Die personenbezogenen Daten wie Name, Alter, Gesundheitszustand und Standort, die von diesen Geräten erfasst und gespeichert werden, können Kriminellen helfen, Identitätsdiebstahl zu begehen. Da diese Geräte zudem die Fähigkeit besitzen, Informationen über Bluetooth LE oder WLAN zu übertragen, sind die darauf gespeicherten Informationen anfällig für die Machenschaften von Cyberkriminellen.

Experten des Symantec Security Response-Teams führten eine detaillierte Studie zu tragbaren Gesundheits- und Fitness-Messgeräten und entsprechenden Apps durch, die ergab, dass diese Geräte mehrere Sicherheitslücken aufwiesen, über die Hacker sich Zugang zu Ihren persönlichen Informationen verschaffen könnten.

Tipps zur Absicherung personenbezogener Daten in Wearables

  • Seien vorsichtig, wenn Sie bei diesen Apps Informationen in sozialen Netzwerken teilen. Die Funktionen, mit denen Sie Inhalte teilen, können preisgeben, wo Sie sich befinden und zu welcher Zeit Sie Ihren Workout machen. Cyberkriminelle können auf diese Weise verfolgen, wo Sie sich aufhalten, was zu einem potenziellen Cyberstalking-Problem ausarten könnte.
  • Lesen Sie unbedingt immer die Datenschutzrichtlinie der Apps, die Sie nutzen.
  • Sie sollten wissen, auf welche Daten das Gerät oder die App auf Ihrem Handy Zugriff verlangt. Wenn die Forderungen unlogisch oder riskant erscheinen, verweigern Sie Ihre Erlaubnis.

Sicherheitsrisiken in Zusammenhang mit vernetztem Wohnen

Die Apps, die zu Geräten für vernetztes Wohnen gehören, erleichtern nicht nur alltägliche Aufgaben, sondern sammeln dabei auch Daten zu Ihren täglichen Gewohnheiten. Angesichts der Tatsache, dass alle diese Anwendungen Daten über Ihr Heim an einer zentralen Stelle erfassen, sollten Sie unbedingt wissen, wie die jeweiligen Unternehmen all diese Daten verwenden. Und wissen Sie auch, wie Sie sich vor Datenpannen schützen können, damit diese Informationen nicht in die falschen Hände fallen?

Tipps für Ihren Schutz im vernetzten Zuhause

In der Regel ist ein Smartphone das Kontrollzentrum für Ihr vernetztes Heim und die Vernetzung der einzelnen Geräte erfolgt normalerweise über das hauseigene WLAN. Also muss Ihr intelligentes Haus auf zweifache Weise abgesichert werden: Sowohl für Ihr Heimnetzwerk als auch Ihr Smartphone sind Schutzmaßnahmen erforderlich, um potenzielle Datenschutzverletzungen zu verhindern.


Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

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