In welchem Alter sollten Kinder ihr erstes Mobilgerät bekommen?

Norton My First Device Report: Wussten Sie, dass Kinder die Möglichkeit, Zeit an einem Mobilgerät zu verbringen, reizvoller finden als Süßigkeiten?

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Kindererziehung im digitalen Zeitalter ist keine einfache Sache. Auch heutzutage müssen Eltern ihre Kinder dazu anhalten, das Gemüse aufzuessen, ihre Hausaufgaben zu machen und rechtzeitig schlafen zu gehen. Doch neben diesen alten Herausforderungen führen technologische Faktoren zu einer neuen Komplexität, die sie umschiffen müssen.

Im Gegensatz zu ihren Kindern sind die meisten Eltern nicht mit vernetzten Geräten wie Smartphones und Tablets aufgewachsen. Daher fällt es ihnen oft schwer, Regeln für die Mobilgerätenutzung aufzustellen und durchzusetzen. Sie können sich nicht auf Erfahrungswerte stützen, wenn es darum geht, ab welchem Alter sie ihren Jüngsten Bildschirmzeit oder ein eigenes Gerät zugestehen sollten. Vor diesem Hintergrund stellen sie auch ihre eigenen Gewohnheiten und deren potenzielle Auswirkungen auf ihre Kinder in Frage.

Wussten Sie, dass Kinder die Möglichkeit, Zeit an einem Mobilgerät zu verbringen, reizvoller finden als Süßigkeiten?

Kinder verbringen heutzutage mehr Zeit vor mobilen Bildschirmen als beim Spielen im Freien. Im Rahmen der Norton-Studie "My First Device" gab ein Viertel der Eltern an, dass ihre Kinder mehr Zeit online verbringen als sie selbst.

Insgesamt zwei Drittel der Befragten in Deutschland (66 %) fanden, dass Eltern mit schlechtem Beispiel vorangehen und selbst zu viel Zeit online verbringen. Drei von zehn Eltern (30 %) gaben zu, von ihren Kindern deswegen kritisiert worden zu sein. Dies verdeutlicht, wie Familien in einer zunehmend vernetzten Welt mit der Herausforderung umgehen, die Zeit vor dem Bildschirm auf ein gesundes Maß zu begrenzen.

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Profitieren Kinder von der verstärkten Nutzung mobiler und vernetzter Geräte?

Fraglos ist Technologie im alltäglichen Leben eine Hilfe. Wenn es um die Gerätenutzung von Kindern geht, sind mehr als die Hälfte der Eltern in Europa davon überzeugt, dass Mobiltechnologie und -geräte die Problemlösungs- und Lernfähigkeiten (51 %), die Kreativität (48 %) und das Glück (45 %) ihrer Kinder fördern. In Deutschland gaben 33 % der Eltern an, dass die Endgeräte einen positiven Einfluss in Bezug auf die Problemlösungsfindung und Lernfähigkeiten ihrer Kinder haben. Gleichzeitig sind über zwei Drittel (67 %) der Auffassung, dass es das Verantwortungsbewusstsein stärkt, wenn Kinder für ihr eigenes Gerät zuständig sind.

Trotz dieser positiven Einstellung bereiten die möglichen Schattenseiten der Gerätenutzung Eltern ernsthaft Sorgen. Über die Hälfte der Befragten in Deutschland (51 %) sind der Überzeugung, dass die Zeit vor Mobilgeräten die Schlafqualität ihrer Kinder beeinträchtigt. In allen Ländern, in denen die Studie durchgeführt wurde, befürchten Eltern nachteilige Auswirkungen der Geräte auf den inneren Antrieb (42 %), die sozialen Kompetenzen (40 %) und die seelische Gesundheit (37 %) ihrer Kinder.

Verstärkt werden diese Bedenken durch die Tatsache, dass Kinder in immer jüngeren Jahren ihr eigenes Mobilgerät erhalten. Die Studie von Norton by NortonLifeLock zeigt, dass sich Eltern auch hier durch Bitten und Drängeln erweichen lassen: Europäische Kinder erhalten ihr erstes Gerät laut Umfrage im Durchschnittsalter von neun Jahren – ein Jahr früher, als es die meisten Eltern für richtig halten. In Deutschland hingegen verfügen Kinder tatsächlich erst mit zehn Jahren über ein eigenes Gerät.

Praktische Tipps für Eltern, um die Gerätenutzung von Kindern besser zu verwalten

Der "My First Device Report" von Norton untersucht, mit welchen Herausforderungen die erste Generation der sogenannten "Digital First"-Eltern konfrontiert wird. Im Gegensatz zu diesen haben deren Kinder nie eine Welt ohne Smartphones und Tablets kennengelernt. Es ist schwer, das richtige Gleichgewicht zu finden, sodass Kinder mit Mobilgeräten wachsen und lernen können. Doch es gibt verschiedene Maßnahmen, die Eltern ergreifen können, um ihnen klare Grenzen zu setzen:
 

  1. Legen Sie Hausregeln und Richtlinien fest: Begrenzen Sie die Zeit Ihrer Kinder vor dem Bildschirm und die Art von Inhalten, zu denen sie Zugang haben, und sorgen Sie für einen Ton in ihrem Online-Umgang, den Sie für angemessen halten. Diese Regeln sollten Sie je nach Alter, Reifegrad und Verständnis für die Risiken, denen sie online ausgesetzt sind, anpassen. 

  2. Ermutigen Sie Ihre Kinder, in Gemeinschaftsräumen online zu gehen: Dabei sollten Sie Ihren Kindern das geeignete Maß an Unabhängigkeit zugestehen, damit sie nicht das Gefühl haben, heimlich online gehen zu müssen. Sie selbst wird es beruhigen zu wissen, was sie im Internet machen, und Ihre Kinder wissen, dass sie mit Ihnen reden können, wenn sie im Netz auf etwas stoßen, das sie beunruhigt, verängstigt oder verwirrt.

  3. Fördern Sie den offenen und fortlaufenden Dialog mit Ihren Kindern über ihre Nutzung und Erfahrungen im Internet – auch zum Thema Cybermobbing. Sprechen Sie mit ihnen über digitale Gefahren und tauschen Sie sich regelmäßig mit ihnen aus.

  4. Ermutigen Sie Ihre Kinder, erst nachzudenken, bevor sie auf etwas klicken: Ob sie sich Online-Videos ansehen, einen unbekannten Link in einer E-Mail erhalten oder im Internet surfen – ermahnen Sie Ihre Kinder, nicht auf Links zu klicken, die sie auf gefährliche oder ungeeignete Websites leiten könnten. Das Klicken auf unbekannte Links ist eine häufige Ursache dafür, dass Geräte mit Schadprogrammen infiziert und private und wertvolle Informationen abgegriffen werden.

  5. Achten Sie auf schädliche Inhalte: Ob Websites, Apps, Games oder Online-Communitys – Ihre Kinder haben Zugang auf ein riesiges Informationsangebot, das sie sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann. Mit intelligenter Online-Sicherheit für die Familie und Kindersicherungstools für das Web sowie den integrierten Sicherheitseinstellungen in Ihren Browsern können Sie zum Schutz der ganzen Familie beitragen. 

  6. Sprechen Sie über die Risiken der Veröffentlichung und Weitergabe von privaten Informationen, Videos und Fotos
    vor allem auf Social Media-Kanälen.

  7. Seien Sie ein gutes Vorbild. Kinder neigen dazu, das Verhalten ihrer Eltern nachzuahmen – also gehen Sie mit gutem Beispiel voran! 

  8. Nutzen Sie eine zuverlässige und vertrauenswürdige Sicherheitssoftware wie Norton Security, um Ihre Kinder und Mobilgeräte vor dubiosen Websites, gefährlichen Viren, Phishing-Versuchen und anderen Online-Bedrohungen zu schützen, mit denen persönliche und Finanzdaten gestohlen werden können.
     

Weitere Informationen über die Nutzung vernetzter Geräte durch Kinder sowie Anregungen, wie Sie Ihrer Familie dabei helfen können, die digitale Welt sicher zu erkunden, erhalten Sie im "My First Device Report" von Norton:
 


Über den "My First Device Report"

Der Norton My First Device Research Report ist eine Online-Umfrage unter 6.986 Eltern ab 18 Jahren mit Kindern zwischen 5 und 16 Jahren in 10 Märkten, die von Norton by NortonLifeLock
in Auftrag gegeben und vom Forschungsunternehmen Edelman Intelligence durchgeführt wurde. Die europäische Stichprobe setzt sich aus den Antworten von 5.974 Eltern ab 18 Jahren in Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, Polen und Großbritannien zusammen. Die Stichprobe aus dem Nahen Osten enthält Antworten von 1.012 Eltern ab 18 Jahren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien. Die 10-minütige Umfrage wurde im Rahmen einer Felderhebung zwischen dem 10. und 20. August 2018 durchgeführt. Die Fehlerquote der gesamten Stichprobe beträgt +/-0,5 Prozent.

 

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