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Sicherheit für Kinder

Wie man Kindern sicheres Online-Verhalten vermittelt

6. Oktober 2021

Eltern auf der ganzen Welt haben eines gemeinsam: Sie wollen das Beste für ihre Kinder und wünschen sich, dass sie im Leben erfolgreich sind. Daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert. Doch schon vor der Pandemie zeichnete sich ab, dass die Jüngsten zu viel Zeit im Internet und an Tablets, Smartphones und Computern verbringen. Durch die Krise ist das Risiko einer Internetsucht noch größer geworden.

Bei einer globalen Umfrage, die von The Harris Poll im Auftrag von NortonLifeLock durchgeführt wurde, räumen mehr als zwei Fünftel der deutschen Befragten (42 %) ein, dass die Zeit, die sie neben Arbeit und Schule vor dem Bildschirm verbringen, während der Corona-Pandemie deutlich zugenommen hat. Fast jeder Sechste (15 %) glaubt, durch die Pandemie eine Internetsucht entwickelt zu haben.

Vor allem aber befürchten vier Fünftel der Deutschen, dass die meisten Kinder gerätesüchtig sind (82 %) und dass Eltern ihnen zu viel Zeit vor dem Bildschirm zugestehen, um sie beschäftigt zu halten (82 %). Da überrascht es nicht, dass die Mehrheit (59 %) darin übereinstimmt, dass es für Eltern "unerlässlich" bzw. "sehr wichtig" ist, die Zeit zu regeln, die Kinder an ihren Geräten verbringen dürfen. Fast jeder Fünfte (18 %) hält dies für unerlässlich.1

Die große Frage ist bloß, wie dies gelingen kann. Die meisten Eltern sind selbst nicht mit der Technologie aufgewachsen, die für ihre Kinder selbstverständlich ist. Darum fällt es ihnen schwer, Grundregeln aufzustellen – für sich selbst und erst recht für ihre Kinder. Erschwerend kommt hinzu, dass die Jüngsten in Sachen Internet und Technologie oft viel bewanderter sind als ihre Eltern.

Deshalb ist es wichtiger denn je, einige Grundregeln aufzustellen, sich dafür zu interessieren, was Ihre Kinder tun, wenn sie Zeit vor ihren Geräten verbringen, und ihnen beizubringen, wie sie sich in der digitalen Welt sicher bewegen können. Um Ihnen dabei zu helfen, haben wir ein paar praktische Tipps zusammengestellt, die Ihnen und Ihren Kindern helfen sollen, die Zeit im Internet zu genießen, ohne sich (allzu) viele Sorgen zu machen:

Führen Sie feste Zeiten für die Gerätenutzung zu Hause ein

Das Internet ist riesig. Dort gibt es viel zu sehen und zu erkunden. Kein Wunder, dass man dabei leicht die Zeit vergisst – ob man nun Online-Games spielt, mit Freunden chattet oder sich Videos auf YouTube oder Twitch anschaut. Erinnern Sie Ihre Kids gelegentlich daran, dass es auch noch eine Welt außerhalb des Internets gibt und dass es mehr zu erleben gibt, als im Internet zu surfen und zu "zocken". Achten Sie auch darauf, Ihren Kindern den Zugang zum Internet (mit Ausnahme der Hausaufgaben) nur für eine bestimmte, begrenzte Zeit pro Tag zu erlauben.

Dazu können Sie Kindersicherungstools auf ihren Geräten installieren. Möglicherweise können Sie über die Administrator-Einstellungen Ihres Routers auch festlegen, dass man mit bestimmten Geräten nur für eine festgelegte Zeit online gehen kann.

Erlauben Sie die Nutzung sozialer Medien, aber legen Sie fest, welche Plattformen tabu sind

Früher oder später werden sich Ihre Kinder bei einem sozialen Netzwerk registrieren wollen. Die Plattformen sollten jedoch für ihr jeweiliges Alter angemessen sein. In vielen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und TikTok gilt ein Mindestalter von 13 Jahren. Wenn Sie Ihren Kindern erlauben, ein Profil auf einer bestimmten Plattform zu erstellen, sollten Sie ihnen auch bei der Registrierung und beim Ausfüllen der verschiedenen Pflichtfelder helfen. So haben Sie mehr Kontrolle und einen besseren Überblick darüber, welche Daten sie preisgeben. Sprechen Sie mit ihnen auch über das Thema Online-Privatsphäre und darüber, welche Informationen sie bedenkenlos angeben können – und welche nicht.

Sprechen Sie über Online-Privatsphäre und -Sicherheit, aber hören Sie auch zu

Wenn Sie mit Ihren Kindern ins Gespräch kommen möchten, bietet es sich an, ihnen erst einmal zuzuhören. Wenn Sie wissen wollen, womit sie sich beschäftigen, wenn sie online sind – warum nicht erst einmal nachfragen? Wahrscheinlich wird es sie freuen, Ihnen zeigen zu können, welche Apps sie nutzen, welche Games sie spielen und welche Websites sie besuchen. Nehmen Sie sich die Zeit, gemeinsam mit Ihren Kindern im Netz auf Erkundungsreise zu gehen, um besser einschätzen zu können, welchen Risiken sie ausgesetzt sein könnten und welcher Gefahren sie sich bereits bewusst sind. Finden Sie heraus, ob sie selbst schon eine Vorstellung davon haben, wie sie sich vor Online-Bedrohungen schützen können, bevor Sie sie weiter aufklären.

Auch sollten Sie ihre Kompetenz in Sachen Internetsicherheit nicht unterschätzen. Kinder sind oft viel versierter in technischen Dingen und begreifen potenzielle Online-Gefahren wesentlich besser, als man ihnen zutraut. Trotzdem sollten Sie Wissenslücken natürlich schließen: Erklären Sie Ihren Kindern, auf welche Gefahren sie stoßen können und warum man Fremden keine persönlichen Informationen anvertrauen darf. Veranschaulichen Sie die Gefahren mit praktischen Beispielen aus dem Alltag. Schließlich kennt jeder von uns mindestens eine Anekdote über Phishing-E-Mails, Viren, Online-Betrug oder gehackte Konten.

Behalten Sie Ihre Kinder mit einer Kindersicherung im Blick, wenn diese online sind. 

Höchstwahrscheinlich sind Sie nicht immer zur Stelle, um Ihre Kinder zu beaufsichtigen. Hier kann Technologie helfen. Mit einer Kindersicherung können Sie ihre Online-Aktivitäten im Blick behalten, den Zugriff auf bestimmte Arten von Websites blockieren und Zeitlimits festlegen.

Zudem besitzen Games und Apps oft eigene Kindersicherungsfunktionen. Facebook Messenger Kids bietet Eltern beispielsweise die Möglichkeit, die Kontakte ihrer Kinder zu kontrollieren und über das Eltern-Dashboard im Blick zu behalten, wie sie die App nutzen. Das Gleiche gilt für Computerspiele wie Fortnite, World of Warcraft und Minecraft. Auch sie verfügen über Kindersicherungsfunktionen, mit denen Sie die Privatsphäre Ihrer Kinder besser schützen können.  

Setzen Sie klare Grenzen

Bestimmen Sie "gerätefreie" Zeiten und Orte – etwa wenn die Familie zu den Mahlzeiten am Essenstisch zusammenkommt – und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Damit diese Regel auch eingehalten wird, könnten Sie beispielsweise einen kleinen Karton verwenden, in den alle vor Beginn der Mahlzeit ihre Handys legen müssen. So können Sie dafür sorgen, dass niemand abgelenkt ist, wenn die Familie zusammenkommt, um Zeit miteinander zu verbringen.

Schützen Sie die Geräte Ihrer Kinder vor Bedrohungen (Malware usw.)

Kinder lassen sich schnell dazu verleiten, auf Links zu klicken, die sie für interessant oder cool halten. So kann es passieren, dass sie auf gefälschten Websites landen oder Schadsoftware herunterladen. Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt mit Geräten alleine lassen, genügt schon ein Klick, um das Gerät, Ihr E-Mail-Konto oder die Zugangsdaten zu Ihrem Online-Bankkonto zu kompromittieren. Mit leistungsstarkem Antivirus-Schutz wie Norton 360 können Sie Malware, Phishing-Scams und Viren besser von Ihren Geräten und denen Ihrer Kinder fernhalten und die Gefahr abwenden, dass Ihr Heimnetzwerk infiziert werden könnte. 

Hinweise

Die aktuelle Umfrage ergänzt den "Norton Cyber Safety Insights Report 2021 (NCSIR)", in dem die Auswirkungen von Cyberkriminalität untersucht wurden, um neue Erkenntnisse, zusätzlich zum "Norton Cyber Safety Insights Report 2021:Special Release – Online Creeping", der das Phänomen des Online-Stalking im privaten Bereich untersucht. Für den "Norton Cyber Safety Insights Report 2021: Special Release – Home and Family", durchgeführt in Zusammenarbeit mit The Harris Poll, wurden mehr als 8.000 Erwachsene ab 18 Jahren in acht Ländern befragt, um Einblicke in die Online-Gewohnheiten der Anwender in ihren eigenen vier Wänden zu erhalten. 

Einen umfassenden Ergebnisbericht zur Studie sowie begleitendes Bildmaterial finden Sie in der Pressemappe zum "Norton Cyber Safety Insights Report 2021: Special Release – Home & Family" unter https://www.nortonlifelock.com/about/newsroom.

1Basierend auf einer Online-Umfrage unter 1.002 deutschen Erwachsenen. Durchgeführt zwischen 20. Mai und 8. Juni 2021 von The Harris Poll im Auftrag von Norton™ LifeLock™. 

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