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Privatsphäre

Webtracking: Wie und warum wir online verfolgt werden

a black woman in a yellow shirt sits on her couch, surrounded by shopping bags and with a credit card in hand one hand and a phone in the other, indicating she is online shopping

9. Juni 2022

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, von Werbung verfolgt zu werden? Ob auf Webseiten, in Ihren Social-Media-Feeds oder sogar auf Ihrer bevorzugten Streaming-Plattform – überall dieselben Werbeanzeigen.

Da sind Sie nicht allein. Ja, Sie werden verfolgt. So wie wir alle.

In Webbrowsern und auf vernetzten Geräten ist Online-Tracking praktisch Standard: Websites protokollieren unsere Interaktionen, um das Benutzererlebnis zu verbessern, und Werbetreibende durchforsten unsere Daten, um uns relevante Produkte und Services zu empfehlen – neben vielen anderen Gründen.

Dies stellt nicht unbedingt eine Gefahr für Sie und die von Ihnen gesammelten Daten dar. Aber haben wir nicht ein Recht zu wissen, wie und warum diese Daten gesammelt werden? Es sind schließlich unsere Daten. Genau damit befasst sich dieser Artikel: Was ist Webtracking? Warum werden unsere Daten gesammelt und wie? Und wie kann man seine digitalen Spuren verwischen, wenn man dies wünscht?

Was ist Webtracking? Ein Überblick

Webtracking dient in der Regel dem Zweck, die Gewohnheiten der Internetnutzer zu analysieren, um ihnen ein personalisiertes Surferlebnis zu bieten. Die Praktik wird auch Browser-Tracking, digitales Tracking, Datentracking oder Internet-Tracking genannt.

Oder anders ausgedrückt: Webtracking bezeichnet die Art und Weise, wie Websites unser Verhalten untersuchen, wenn wir sie besuchen. Und das passiert häufiger, als man denkt: Laut Ghostery werden unsere Daten von 79 Prozent der Websites gesammelt. Webtracking – das sei hier erwähnt – ist zwar nicht illegal, doch vielen Leuten ist nicht bewusst, dass sie im Internet verfolgt werden.

Warum werden wir im Internet verfolgt?

Je mehr man weiß, desto mehr versteht man, heißt es. Dies ist sozusagen die Prämisse des Webtrackings: Je mehr Websites über uns wissen, desto besser verstehen sie uns. Und im Idealfall nutzen sie diese Informationen, um uns einen besseren Service zu bieten.

Etwa in Form eines schnelleren und komfortableren Surferlebnisses. Das hat durchaus Vorteile. Man denke etwa an die personalisierten Empfehlungen von YouTube oder Netflix, durch die wir auf Shows stoßen, von denen wir gar nicht wussten, wie "bingeworthy" sie sind. Und dass das Produkt, das wir bei Amazon kaufen wollten, direkt beim Öffnen der Seite angezeigt wird, hat fast schon etwas Prophetisches.

Doch nicht immer geht es beim Webtracking um das Benutzererlebnis. Hier sind noch ein paar weitere Gründe:

  • Umsatzgenerierung:  Einige Websites speichern Ihre Nutzerdaten nicht nur, sondern verkaufen sie darüber hinaus an Werbeunternehmen, die Ihnen gezielt relevante Produkte anbieten wollen.
  • Analyse der Business-Performance: Durch Website Analytics bringen Unternehmen in Erfahrung, welcher Website-Content bei den Verbrauchern am besten ankommt. Dieses Wissen bildet die Grundlage für ihre Content-Strategien und die Produktentwicklung. 
  • Analyse der Website-Funktionen: Durch lückenlose Überwachung der Website- Interaktionen können Bereiche identifiziert werden, in denen Verbesserungsbedarf besteht, um entsprechende Korrekturen vorzunehmen.

Wie werden wir im Internet verfolgt?

Websites können uns auf viele Arten verfolgen. Im Laufe der Zeit sind immer mehr Methoden hinzugekommen. Cookies gehören nach wie vor zu den am häufigsten verwendeten Tracking-Methoden: Mehr als 40 Prozent aller Websites machen von Cookies irgendeiner Art Gebrauch.

Cookies – auch bekannt als HTTP-Cookies oder Tracking-Cookies – sind im Wesentlichen kleine Dateien, in denen unsere Interaktionen mit einer bestimmten Website gespeichert werden: was wir in Online-Shops in unseren Warenkorb legen, welche Artikel wir auf News-Websites anklicken, unsere bevorzugten Spracheinstellungen usw.

Man kann sich Tracking-Cookies wie Notizzettel vorstellen. Und da jede Website eigene Tracking-Cookies enthält, muss man jedes Mal, wenn man eine neue Website besucht, deren Cookies "akzeptieren" bzw. "ablehnen". Herkömmliche Tracking-Cookies speichern die Notizen, die sie sich zu Ihnen gemacht haben, direkt auf der jeweiligen Website. Third-Party Cookies speichern die Daten hingegen an einem anderen Ort, der in der Regel für Dritte – z. B. Werbetreibende - zugänglich ist. Third-Party Cookies sind oft der Grund dafür, dass Sie nach dem Besuch einer Shopping-Website in Ihren Social-Media-Feeds von Werbeanzeigen verfolgt
werden. 

Im Folgenden wird erläutert, welche Tracking-Methoden derzeit außerdem im Umlauf sind und welche Nutzerdaten sie sammeln:

  • Web Beacons, auch Web Bugs oder Tracking Beacons genannt, zeichnen Ihre Interaktionen mit einer bestimmten Website auf, z. B. auf welche Inhalte Sie klicken. Sie kommen auch im E-Mail-Verkehr zum Einsatz, um zu analysieren, ob eine Nachricht zugestellt oder geöffnet wurde.
  • IP-Adressen sind eindeutige Kennungen vernetzter Geräte, die bei jedem Website-Besuch erfasst und gespeichert werden, sodass Ihre Aktivitäten darüber rückverfolgt werden können.
  • Session-Replay Scripts sind Programme, die die Aktivitäten eines Internetnutzers auf einer Website aufzeichnen, einschließlich seiner Mausbewegungen, Klicks und Scrollvorgänge.
  • Favicons werden oft als "Supercookies" bezeichnet, da sie ähnlich funktionieren, aber viel schwieriger abzulehnen oder zu entfernen sind.
  • Beim Account Tracking werden Ihre Online-Aktivitäten protokolliert, solange Sie bei einem bestimmten Online-Konto oder auf einer bestimmten Plattform eingeloggt sind. Dieser Tracking-Methode muss der Nutzer in der Regel zustimmen.
  • Maustracking, auch Cursor-Tracking genannt, bezeichnet eine Software zur Datenverfolgung, die die Mausbewegungen von Internetnutzern aufzeichnet, um zu analysieren, wie sie mit einer Website interagieren.
  • Beim Browser-Fingerprinting wird mithilfe diverser gerätespezifischer Information wie Betriebssystem, Spracheinstellungen, Zeitzone usw. eine eindeutige Kennung generiert, mit der es möglich ist, sämtliche Online-Aktivitäten einer bestimmten Person zuzuordnen. Dasselbe Resultat lässt sich mit Canvas Fingerprinting erzielen, bei dem benutzerspezifische HTML5 Canvas-Elemente ausgelesen werden.
  • Beim geräteübergreifenden Tracking, auch deterministisches oder probabilistisches Tracking genannt, werden Ihre Surfgewohnheiten auf verschiedenen Geräten zu einem Gesamtbild zusammengefügt.
  • Die Klickrate ist eine Kennzahl, die misst, wie oft ein Internetnutzer auf eine Content-Empfehlung oder Werbeanzeige klickt bzw. diese besucht. Auf dieser Kennzahl basieren die Content-Strategien und Werbeoptionen der jeweiligen Website.

Federated Learning of Cohorts (FLoC) schließlich ist eine hochmoderne Tracking-Methode, bei der Online-Aktivitäten keinem bestimmten Internetnutzer zugeordnet werden, sodass keine individuelle Verfolgung stattfindet. Vielmehr werden mehrere Nutzer in einer Zielgruppe aus Gleichgesinnten zusammengefasst und gemeinsam getrackt. FLoCs machten Anfang des Jahres Schlagzeilen, als Google ankündigte, langfristig nur noch diese Form des Online-Trackings verwenden und Third-Party Cookies phasenweise einstellen zu wollen – und zwar aus Datenschutzgründen, ein Thema, das beim Online-Tracking häufig vernachlässigt wird.

Sollte uns Webtracking Sorgen bereiten?

Tatsächlich gibt es einige Bedenken in Bezug auf Datentracking. Die meisten betreffen unsere Privatsphäre und unsere Sicherheit sowie die Transparenz darüber, wo die Nutzerdaten gespeichert werden und wer Zugriff darauf hat. Denn je bereitwilliger wir unsere Daten aus der Hand geben, indem wir beispielsweise Cookies akzeptieren, desto weniger Kontrolle haben wir darüber, was mit ihnen geschieht.

Im Idealfall entstehen digitale Welten, die uns auf der Startseite unseres Browsers jederzeit die relevantesten Werbeanzeigen und Inhalte präsentieren. Immerhin bevorzugen 43 Prozent der Verbraucher diese personalisierte Form der Werbung. 23 Prozent macht es eigenen Angaben zufolge nichts aus, wenn ihre Daten zu diesem Zweck verfolgt werden. Im schlimmsten Fall kann Online-Tracking jedoch dazu führen, dass die gesammelten Nutzerdaten an Dritte weitergegeben und in Datenbanken gespeichert werden, die anfällig für Online-Bedrohungen sind. Außerdem birgt die Praktik eine Vielzahl von Problemen in Bezug auf unsere Online-Privatsphäre.

Wie sehr uns unsere Online-Privatsphäre am Herzen liegt, hängt letztlich von unserem subjektiven Empfinden ab. Einigen von uns bereitet Datentracking mehr Sorgen als anderen. Wenn Sie verstehen, wie – und wo – man Ihnen online nachstellt, fällt es Ihnen leichter, Tracking-Versuche abzuwehren, sofern dies Ihr Wunsch ist.

Wo unsere Daten online verfolgt werden

Heutzutage können unsere Aktivitäten ab dem Moment verfolgt werden, in dem wir uns bei einem vernetzten Gerät einloggen. Das muss aber nicht sein. Hier finden Sie eine Liste von Websites und Plattformen, die Sie täglich besuchen, sowie Hinweise zu trackingbedingten Cyberbedrohungen, die dort lauern könnten. Anschließend erhalten Sie Tipps, wie Sie Webtracker von Ihrer Spur abbringen können.

Suchmaschinen und Webtracking

Haben Sie sich je gefragt "Stellt mir Google gerade nach?" Die Antwort lautet "Ja". Google und andere Suchmaschinen haben sozusagen den Löwenanteil am Webtracking. Die Mittel, die eingesetzt werden, um Daten zu verfolgen, mögen sich ändern, und Third-Party Cookies mögen allmählich von FLoC abgelöst werden.
Doch Google und andere Suchmaschinen können viele weitere Tracking-Methoden wie Fingerprinting und Web Beacons nutzen, um den Usern ein personalisiertes Surferlebnis zu bieten.

MÖGLICHE BEDROHUNGEN: Wenn Sie Third-Party
Cookies "akzeptieren", geben Sie ein Stück Kontrolle ab: Sie nehmen in Kauf, dass Ihre Nutzerdaten an Dritte weitergegeben werden, die ab nun für deren Schutz zuständig sind und diese Verantwortung möglicherweise nicht so ernst nehmen, wie sie es sollten.

WIE SIE TRACKING VERMEIDEN KÖNNEN:

Soziale Medien und Webtracking

Social-Media-Websites sind ein weiterer Tummelplatz für Webtracker.Aber ist es wirklich so problematisch, wenn die Netzwerkbetreiber darüber Bescheidwissen, mit wem Sie online befreundet sind, und Ihnen personalisierte News und Produkte anzeigen? Das hängt natürlich von Ihrem subjektiven Empfinden ab. In sozialen Medien kommen vornehmlich Account Tracking, Web Beacons und Tracking-Cookies zum Einsatz.

MÖGLICHE BEDROHUNGEN: Cyberkriminelle
könnten auf Datenbroker-Websites zugreifen, auf denen Ihre Kundendaten gespeichert sind, die von Third-Party Cookies zusammengetragen wurden. Auf diese Weise könnten sie Ihre Feeds mit Fake-Werbung voller Malware füllen. Eine Praktik, die auch Malvertising genannt wird.

WIE SIE TRACKING VERMEIDEN KÖNNEN:

  • Aktivieren Sie "Do Not Track".
  • Lehnen Sie gezielte Werbung ab.
  • Tragen Sie sich aus Datenbroker-Websites aus.

Shopping-Websites und Webtracking

Ist Ihnen das schon einmal passiert: Sie legen bei einem Online-Shop ein paar Artikel in den Warenkorb und schließen versehentlich das Fenster, nur um beim nächsten Besuch der Website festzustellen, dass alle Artikel noch im Warenkorb sind? Das liegt daran, dass Ihre Aktivitäten über Tracking-Cookies und möglicherweise Account Tracking verfolgt werden, wenn Sie bei Ihrem Konto eingeloggt sind. Dies sind nur ein paar der Tracking-Methoden, die beim Online-Shopping zum Einsatz kommen. 

MÖGLICHE BEDROHUNGEN: Wenn Sie ein Benutzerkonto bei einer Shopping-Website anlegen, werden potenziell vertrauliche Daten wie Ihre Versandadresse und Ihre Zahlungsmethoden zur späteren Verwendung gespeichert. Im Fall einer Datenpanne könnten diese Informationen geleakt werden.

WIE SIE TRACKING VERMEIDEN KÖNNEN:

  • Legen Sie keine Konten an; schließen Sie Bestellungen stattdessen als Gast ab. 
  • Lehnen Sie Tracking-Cookies ab.
  • Verwenden Sie einen Tracker-Blocker.

So schützen Sie sich vor Online-Tracking: 10 Tipps

Wenn Sie Ihre Spuren im Internet verwischen wollen, reicht es nicht aus, lediglich die Tracking-Cookies in Ihrem Browser zu löschen – das ist selbst den findigsten Anwendern oft nicht klar.

Doch mit ein paar einfachen Verhaltensregeln beim Surfen und ein paar effektiven Vorkehrungen können Sie sich vor Bedrohungen für Ihre Privatsphäre und Sicherheit schützen.

1. Passen Sie die Datenschutzeinstellungen
geräteübergreifend an

Der Schutz Ihrer Online-Privatsphäre beginnt mit der Anpassung der Datenschutzeinstellungen auf Ihren verschiedenen Geräten.

Mobilgeräte

Dafür, dass sie so klein sind, bieten Mobilgeräte
ziemlich viele Datenschutzoptionen:

  • Setzen Sie die Werbekennungen zurück. Daraufhin wird eine neue eindeutige Kennung für die Apps erzeugt, die Ihre Aktivitäten verfolgen.
  • Deaktivieren Sie die Positionsbestimmung in allen Apps, die nicht unbedingt auf Ihren Standort zugreifen müssen.
  • Überprüfen Sie Ihre Tracking-Einstellungen nach Software-Updates. Manchmal werden die Apps bei Updates zurückgesetzt und nehmen die Verfolgung Ihrer Online-Aktivitäten wieder auf.
  • Deaktivieren Sie personalisierte Werbung in den Datenschutzeinstellungen des Geräts, wenn Sie keine gezielten Werbeanzeigen erhalten möchten.

Computer

Bei Computern kommt es darauf an, die Tracking-Cookies im Blick zu behalten und zu entscheiden, welche Sie auf Ihrem Gerät erlauben wollen. Öffnen Sie in allen Browsern, die Sie verwenden, die Datenschutzeinstellungen, überprüfen Sie, welche Websites derzeit Zugriff auf das Gerät haben, und nehmen Sie entsprechende Anpassungen vor. Doch Vorsicht: Dies ist keine sichere Lösung. Nicht jede Website prüft, ob Sie Cookies deaktiviert haben, denn die Überprüfung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Smart-TVs

Auch Smart-TVs und andere vernetzte Geräte zeichnen möglicherweise Ihre Aktivitäten auf. Machen Sie sich mit den Datenschutzeinstellungen des jeweiligen Geräts vertraut und deaktivieren Sie die Tracking-Optionen für alle Apps und Plattformen, von denen Sie nicht verfolgt
werden möchten.

2. Aktivieren Sie "Do Not Track"

In den Browsereinstellungen können Sie die Option "Do Not Track" aktivieren: Damit senden Sie eine Anfrage an den Browser, ihre Surfaktivitäten unter Verschluss zu halten. Letzten Endes handelt es sich aber eben nur um eine Anfrage. Ob die einzelnen Websites dieser Bitte nachkommen, ist ihnen überlassen.

3. Lehnen Sie Tracking-Cookies ab

Dieser Schritt ist selbsterklärend. Klicken Sie einfach auf "Ablehnen" oder "Nein", wenn Sie eine neue Website besuchen und diese um Erlaubnis bittet, Sie mithilfe von Cookies verfolgen zu dürfen. Allerdings kann die Ablehnung von Tracking-Cookies dazu führen, dass bestimmte Funktionen der Website deaktiviert
werden. Außerdem gilt auch hier, dass Websites nicht verpflichtet sind, Ihrem Wunsch nachzukommen.

4. Verwenden Sie Tracker-Blocker

Tracker-Blocker sind Browser-Plug-ins, die Webtracker daran hindern sollen, Informationen über Sie zu sammeln. Beliebt sind beispielsweise Privacy Badger und Ghostery*.

5. Verwenden Sie einen Werbeblocker

Ein Werbeblocker ist ein weiteres Browser-Plug-in,
das, wie der Name schon sagt, dazu dient, Werbung zu blockieren. Dies verhindert zwar nicht, dass Ihre Daten gesammelt werden, aber es kann verhindern, dass Ihnen
anhand dieser Daten personalisierte Werbung angezeigt wird.

6. Surfen Sie im Incognito-Modus

Wenn Sie Ihren Browser im Incognito-Modus öffnen, werden in der Regel keine Cookies gespeichert. Ihre IP-Adresse ist allerdings aus rechtlichen Gründen weiterhin für alle besuchten Websites sichtbar.

7. Steuern Sie nur Websites an, die mit "HTTPS" beginnen

Sie möchten die Gewissheit haben, dass Ihre Daten
von einer abgesicherten Website verarbeitet werden? Dann achten Sie bei allen URLs, die Sie in die Adressleiste eingeben, darauf, ob Sie mit "HTTPS" beginnen – ein Hinweis, dass es sich um eine sichere Website handelt.

8. Verwenden Sie ein VPN

Ein VPN anonymisiert Ihre Surfaktivitäten mithilfe von Verschlüsselung. Sogar Ihre IP-Adresse wird verborgen. Ein VPN kann auch Webtracker auf die falsche Fährte bringen.

9. Nutzen Sie eine private Suchmaschine

Es gibt Browser, die speziell auf den Schutz Ihrer privaten Daten ausgerichtet sind und diese nicht verfolgen. Allerdings sind diese privaten Suchmaschinen in der Regel kostenpflichtig. Beliebt sind beispielsweise Startpage und DuckDuckGo.

10. Tragen Sie sich aus Datenbroker-Websites aus

Datenbroker sammeln Ihre persönlichen Daten und verkaufen sie an diverse Unternehmen, die auf diese Weise Ihre Identität überprüfen, Betrug aufdecken,
Ihre Kredit- oder Versicherungswürdigkeit feststellen oder Produkte bewerben wollen. Es gibt Opt-out-Tools, mit denen Sie sich auch aus diesen Datenbanken austragen lassen können.

Webtracking ist nicht böswillig gemeint, kann aber so wirken, je nach dem, wie wichtig Ihnen Ihre Online-Privatsphäre ist.

Damit schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei unserem Sprichwort vom Anfang angelangt: Je mehr man weiß, desto mehr versteht man – im Hinblick auf
die Frage, ob man online verfolgt werden möchte. In diesem Sinne: Achten Sie auf Ihre Gewohnheiten. Viel Spaß beim Surfen!

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