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Privatsphäre

So schützen Sie Ihre persönlichen Daten in sozialen Medien

1 März 2022

Soziale Netzwerke bestimmen einen Großteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Sie bieten uns die Möglichkeit, mit weit entfernten Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben, Kollegen eine kurze Nachricht zu senden und die Vorfreude auf mehr oder weniger wichtige Ereignisse in unserem Leben mit anderen zu teilen. In vielen Unternehmen kommen soziale Medien für die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zum Einsatz. Über Facebook Messenger werden etwa Projekte im Kollegenkreis besprochen und in LinkedIn-Foren werden Konferenzen geplant. Auch Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen machen zuzunehmend Gebrauch von sozialen Netzwerken, um mit Bewerbern und Studenten in Kontakt zu treten.

Da wir auf diesen Plattformen immer mehr von uns preisgeben, ist der Schutz unserer persönlichen Informationen heute wichtiger als je zuvor. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten schützen und gleichzeitig die Interaktionsmöglichkeiten sozialer Netzwerke in vollen Zügen genießen können:

1. Geben Sie in Ihrem Profil nicht zu viele Infos preis.

Facebook stellt es Ihnen frei, eine Vielzahl von privaten Informationen in Ihrem Profil zu veröffentlichen – von Ihrem Geburtsdatum bis hin zu dem Ort, an dem Sie zur Schule gegangen sind. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie all diese Daten angeben müssen. Es kann ratsam sein, lediglich vage Andeutungen zu machen oder die Felder komplett leer zu lassen. Sie könnten sich beispielsweise auf die Angabe Ihres Bundeslandes beschränken, statt Stadt und Bundesland anzugeben, um die präzise Bestimmung Ihres Wohnorts zu erschweren.

2. Gehen Sie clever mit Ihren Datenschutzeinstellungen um.

Auf allen Social-Media-Plattformen haben Sie die Möglichkeit, die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge auf bestimmte Nutzergruppen zu begrenzen. Nehmen Sie sich die Zeit, diese Einstellungen zu erkunden, verschiedene Optionen auszuprobieren und sich mit ihrer Verwendung vertraut zu machen. Sowohl bei Facebook als auch bei Twitter können Sie zum Beispiel individuelle Listen mit Personen anlegen, für die bestimmte Beiträge sichtbar sind. Bedenken Sie allerdings, dass die Datenschutzeinstellungen, die Sie auf einer Website vornehmen, nicht für das gesamte Internet gelten. Facebook-Nutzer berichten zum Beispiel, dass Fotos, die sie auf Facebook als "privat" markiert haben, über die Google-Bildersuche weiterhin öffentlich sichtbar sind, wenn man nach ihrem Namen sucht. Letztendlich gilt: Wirklich privat ist nur, was Sie für sich behalten!

3. Nehmen Sie keine Freundschaftsanfragen von Fremden an.

Früher war eine hohe Follower-Zahl in den sozialen Medien ein Statussymbol. Clevere Social-Media-Nutzer haben jedoch inzwischen erkannt, dass es umso schwieriger ist, zu kontrollieren, was mit den geposteten Informationen passiert, je mehr Nutzer ihrem Profil folgen. Am besten ist es, wenn Sie jede Person, mit der Sie in den sozialen Netzwerken befreundet sind, auch im realen Leben kennen. Und scheuen Sie sich nicht, einen Nutzer zu blockieren, wenn dies in der jeweiligen Situation angemessen erscheint.

4. Einige Angaben sind tabu.

Es gibt private Informationen, die niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Dazu gehören Angaben wie Ihre Sozialversicherungs- und Personalausweisnummer sowie Ihre Wohnadresse. Wenn Sie Ihren Standort markieren, teilen Sie nicht nur Ihren Freunden mit, dass Sie den Tag 50 Kilometer entfernt von zu Hause am Strand verbringen, sondern auch völlig Fremden. Was als Spaß anfing, kann so leicht eine düstere Wendung nehmen. Bringen Sie niemanden auf dumme Gedanken, indem Sie Ihren Aufenthaltsort buchstäblich auf einer Karte markieren.

5. Loggen Sie sich nach der Sitzung aus.

Auf öffentlich zugänglichen Computern sollten Sie sich grundsätzlich nach jeder Sitzung ausloggen. Doch auch auf privaten Geräten ist dies gelegentlich sinnvoll. Denn so machen Sie es anderen schwerer, Ihr Social-Media-Profil in Beschlag zu nehmen, um Ihre Freunde anzugreifen, Ihre persönlichen Daten zu ändern, peinliche oder diffamierende Kommentare zu schreiben oder, schlimmer noch, Ihr Passwort zu ändern und Sie aus Ihrem eigenen Konto auszusperren.

6. Erstellen Sie starke Passwörter, die nur Sie kennen.

Ein sicheres Passwort besteht aus einer Wortkombination aus Ziffern, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen, die Sie sich leicht merken können, die von anderen aber schwer zu erraten ist. Meiden Sie typische Passwortelemente wie Geburtsdaten, Jahrestage und die Namen Ihrer Kinder oder Haustiere. Halten Sie die Passwörter geheim, indem Sie sie auswendig lernen, und speichern Sie sie auf keinen Fall auf dem Gerät selbst.

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