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Kurzanleitungen

Wie Sie erkennen, ob Ihr Computer einen Virus hat

23. Mai 2022

Es gibt nur wenige Dinge, die so deprimierend sind wie die Entdeckung, dass Ihr Computer einen Virus hat und Sie Ihre vielen wertvollen Dateien und Fotos nicht gesichert haben. Ein einziger falscher Klick oder der Download einer bösartigen Datei genügen.

Die meisten Menschen sind bereit, alles – und zwar wirklich alles – zu versuchen, um ihren Rechner wieder zum Laufen zu bringen. Aber kann man feststellen, ob ein Computer infiziert ist, bevor es zu Datenschäden kommt? Es gibt tatsächlich Möglichkeiten – mehr dazu erfahren Sie hier.

Popup-Hölle

Darauf sollten Sie achten: Wenn Sie Ihren Computer starten und eine Flut von Popup-Werbung sehen, können Sie davon ausgehen, dass es ein Problem gibt. Oder mehrere Probleme, die alle gleichzeitig "aufpoppen". 


Einige Websites generieren automatisch Popups, die Sie jedoch in den meisten Browsern über die Einstellungen blockieren können. Wenn Sie allerdings mit einer Unmenge von Popups bombardiert werden, obwohl der Browser geschlossen ist, ist es Zeit zu handeln.

Diese Form des Angriffs bedeutet in der Regel, dass der Computer mit Adware oder einem Trojaner infiziert wurde. Eine Möglichkeit, mit Adware Geld zu verdienen, besteht darin, unerwünschte Links zu Websites zu erstellen oder Fenster von ziemlich unappetitlichen Domains zu öffnen. Wenn Sie versehentlich auf den Link klicken, klingelt beim Hacker die Kasse.

Das ist zu tun: Adware gehört sicher zu den nervigeren Infektionen, kann aber in der Regel ohne große Probleme beseitigt werden. Wenn Sie den Namen des fraglichen Adware-Programms kennen, können Sie es einfach über die Option "Deinstallieren" in der Systemsteuerung entfernen. Die meisten Infektionen werden sich jedoch nicht so offensichtlich als Adware zu erkennen geben.

Eine der besten Lösungen ist die Verwendung eines guten Tools zur Malware-Entfernung, um das Schadprogramm anzugreifen und die Kontrolle über den Computer zurückzugewinnen. Ein Vorteil der zunehmenden Verbreitung von Adware ist, dass Anti-Adware-Software zur Bekämpfung dieser Bedrohung immer besser wird. Damit können Sie Ihr System scannen und Viren löschen.

Jemand hackt Ihr Konto mit einem Virus

Darauf sollten Sie achten: Wie der Name schon sagt, liegt der Hauptzweck von Viren darin, sich auf möglichst vielen Geräten auszubreiten. Ein Virus kann Ihr E-Mail-Konto oder Ihre Social-Media-Websites infizieren und versucht dann in der Regel, auch möglichst viele Ihre Freunde oder Kontakte zu infizieren.

In der Regel gibt es einige Hinweise darauf, wenn so etwas passiert. Vielleicht werden Sie von Freunden gefragt, warum Sie auf Facebook Ratschläge zur Gewichtsabnahme posten – sicher ein Grund, stutzig zu werden, es sei denn, Sie beschäftigen sich beruflich mit dem Thema.

Wenn Sie vermuten, dass es ein Problem gibt, überprüfen Sie den Ordner "Gesendet" in Ihrem E-Mail-Konto und Ihre Social-Media-Timelines auf E-Mails bzw. Beiträge, an die Sie sich nicht erinnern können.

Leider ist nicht immer ein Virus der Verursacher von E-Mails, die Sie lieber nicht gesendet hätten. Wenn Sie jedoch sicher sind, nicht der Absender zu sein, und die E-Mails Dinge enthalten, die Sie niemals versenden würden, steckt wahrscheinlich ein Virus dahinter.

Das ist zu tun: Menschen erkennen recht schnell einen Virus, der vom Konto eines Freundes verschickt wurde. Normalerweise können Sie damit rechnen, dass andere Sie benachrichtigen und warnen werden, weil Ihr Konto unerwünschte Posts oder E-Mails absetzt.

Je länger der Hacker die Kontrolle über Ihr Konto hat, desto mehr Schaden kann er anrichten. Der erste Schritt besteht darin, den Hacker auszusperren, indem Sie das Kennwort ändern. Dadurch verhindern Sie, dass sich Spambots anmelden, um Ihre Freunde mit Diätpillen-Werbung zu belästigen.

Gefährlicher wird es, wenn eine echte Person das Konto übernimmt. Diese könnte nämlich Ihr Kennwort, die E-Mail-Adresse für die Wiederherstellung oder Ihre Sicherheitsfragen geändert haben, sodass Sie den Zugriff verlieren. Wenn Sie das Kennwort noch zurücksetzen können, ist alles halb so schlimm.

Falls nicht, müssen Sie sich an den technischen Support Ihres E-Mail-Anbieters oder Ihres Social-Media-Kontos wenden, was vermutlich kein Spaß werden wird.

Der Anbieter wird zweifellos Beweise dafür verlangen, dass Sie die Person sind, für die Sie sich ausgeben. Sie sollten also damit rechnen, alle möglichen Dokumente ausgraben zu müssen, vom Ausweis bis hin zu Fotos aus Ihrer frühesten Kindheit. (Ja, das mit den Fotos war ein Scherz, aber Sie müssen sicherlich Nachweise für Ihre Identität, Ihre Anschrift und relevante persönliche Daten vorlegen.)

Ein Worst-Case-Szenario ist, wenn jemand Ihr Bankkonto hackt. Wenn ohne Ihr Wissen willkürliche Beträge von Ihrem Konto abgehoben werden, hat vermutlich ein Hacker seine Finger im Spiel.

Wenn Ihr Bankkonto kompromittiert wurde, rufen Sie am besten das zuständige Kundendienstteam an oder gehen Sie in die nächste Filiale und klären Sie den Fall vor Ort. Wir müssen wohl kaum erwähnen, dass Sie das so schnell wie möglich tun müssen, wenn Sie den Kriminellen nicht weiterhin finanziell unterstützen möchten.

Sie werden auf dem Computer ausgesperrt

Darauf sollten Sie achten: Dies ist eine ziemlich offensichtliche Art der Infektion namens Ransomware. Sie blockiert in der Regel alle Steuerelemente auf Ihrem Gerät und zeigt eine Bildschirmmeldung an, die vorgibt, von einer Strafverfolgungsbehörde zu stammen. Weniger einfallsreiche Angreifer sperren Ihren Bildschirm auch einfach mit einer unverblümten Geldforderung.

Bei dieser Form von Ransomware versuchen die Angreifer, Geld zu erpressen, indem sie den Computer des Opfers sperren und für die Wiederherstellung des Zugriffs einen bestimmten Betrag verlangen. Der Virus ist sehr aggressiv, da er Ihre Dateien sofort angreift und verschlüsselt, damit Sie sie nicht mehr nutzen können.

Das ist zu tun: Manchmal lässt sich Ransomware entfernen, indem Sie in den abgesicherten Modus von Windows wechseln und einen Virenscanner ausführen oder mit einem System Restore den Computer auf einen Punkt vor der Infektion zurücksetzen.

Wenn der System Restore nicht funktioniert, können Sie einen Offline-Virenscanner mit einer Antivirus-Bootdisk-Software ausführen. Wenn alle diese Optionen fehlschlagen, könnte eine Zurücksetzung auf die Werkseinstellungen die beste Option sein.

Es ist nicht garantiert, dass Sie Ihre Dateien unversehrt zurückerhalten. Manchmal können Sie den Zugriff auf Ihre Daten leicht wiederherstellen, aber schwerwiegendere Formen von Ransomware verschlüsseln Ihre Dateien, sodass sie unlesbar werden.

An diesem Punkt werden Sie ernsthaft bedauern, keine regelmäßigen Sicherungskopien Ihres Computers erstellt zu haben!

In einigen Fällen haben Angreifer die Dateien wieder freigegeben, wenn das geforderte Lösegeld gezahlt wurde, aber dies wird definitiv nicht empfohlen.

Malware, die dafür sorgt, dass Ihr Gerät nicht mehr reagiert, abstürzt oder langsam arbeitet

Darauf sollten Sie achten: Diese Art der Infektion kann schwer zu erkennen sein, weil sie nicht immer leicht von einem normalen Leistungsabfall zu unterscheiden ist. Wenn Ihr Computer schon älter ist, brauchen Sie wahrscheinlich nur ein moderneres Gerät.

Wenn Ihr Computer jedoch vorher extrem schnell war und alle Aufgaben mühelos bewältigte, und dann plötzlich alle möglichen Leistungsprobleme auftreten, haben Sie es möglicherweise mit einem Virus zu tun.

Einige Viren können die Geräteressourcen stark beanspruchen und zu einem erheblichen Leistungsabfall führen. Symptome einer Infektion können Verlangsamung, eine verzögerte Reaktion oder regelmäßiges Abstürzen und Einfrieren sein. Das klingt nicht nur unschön, sondern ist es auch.

Das ist zu tun: Wenn Ihr Computer noch keine 10 Jahre alt ist und Sie ziemlich sicher sind, dass er einen Virus hat, ist der nächste Schritt, den Computer mit einer guten Antivirus-Software auf Viren zu prüfen. Löschen Sie alle Dateien, die als verdächtig gekennzeichnet sind, und suchen Sie regelmäßig nach Anzeichen einer Infektion.

Bei einer besonders hinterhältigen Form der Infektion setzen Hacker einen Keylogger ein, die Ihre Tastenanschläge aufzeichnen. Auf diese Weise bringen sie alle Ihre Kennwörter, PINs oder sonstigen eingegebenen Daten in Erfahrung.

Das ist zu tun: Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, wie der Hacker eindringen konnte – anderenfalls ist es so, als würde man versuchen, ein Feuer in der Küche zu löschen, während ein Brandstifter mit einem Benzinkanister und Streichhölzern durch die anderen Räume rennt.

Für die meisten von uns ist es nicht möglich, den Zugangspunkt zu finden. Hier kann ein Computerexperte helfen. Es ist wichtig, dass Sie über eine aktuelle Antivirus-Software verfügen, damit wirklich sämtliche Spuren des Virus von Ihrem Gerät entfernt werden.

Nachdem Ihr Rechner wieder sicher und sauber ist, müssen Sie als Nächstes alle Ihre Kennwörter ändern. Dies kann in den folgenden Wochen zu vielen vergessenen oder falsch eingegebenen Kennwörtern führen, aber zumindest wissen Sie, dass alle Konten wieder sicher sind. 

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