Online-Betrug

Tipps für die Online-Sicherheit Ihrer Kinder


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Im Internet zu surfen bedeutet, möglicherweise mit Online-Betrug konfrontiert zu werden – etwas, von dem sich Ihre Kinder womöglich keinen Begriff machen. Falls Sie ihnen erlauben, online zu gehen, reden Sie unbedingt mit ihnen über Online-Betrug. Unter den vielen verschiedenen Betrugsmaschen sind auch solche, die speziell auf Kinder abzielen.

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Kinder bestmöglich vor potenziellen Betrügern schützen können.

Informieren Sie sich zunächst selbst

Der erste Schritt, um Ihre Kinder vor Online-Betrug zu schützen, besteht darin, sich selbst schlau zu machen, welche Betrügereien derzeit im Internet kursieren. Eine Art von Betrug sind kostenlose Testangebote, bei denen beispielsweise behauptet wird, Sie könnten irgendein "fantastisches" Produkt einen Monat lang kostenlos testen. Bei dieser Masche steht im Kleingedruckten, dass Sie nach Ablauf des Testzeitraums einmal im Monat für das Produkt zahlen müssen – und zwar für immer.

Weitere Beispiele für Internetbetrug sind gefälschte WLAN-Hotspots, Social Media- und E-Mail-Nachrichten, die mitteilen, man hätte einen exklusiven Preis gewonnen oder sollte an einem Gewinnspiel um einen begehrten Preis teilnehmen, sowie betrügerische Popups, in denen vor angeblichen Viren und Schadprogrammen gewarnt wird. Letztere Betrugsmasche hat den Anschein eines legitimen Antivirus-Programms, doch wenn Sie das Problem "beheben", infizieren Sie Ihren Computer stattdessen mit einem Virus.

Leider sind dies nur ein paar der vielen "Scams" im Internet, vor denen man auf der Hut sein muss. Achten Sie deshalb darauf, immer gut informiert zu sein.

Anzeichen erkennen

Sobald Sie sich sicher sind, ausreichend über Internetbetrug informiert zu sein, ist es an der Zeit, diese Informationen an Ihre Kinder weiterzugeben. Es ist wichtig, dass sie lernen, die Anzeichen von Betrug zu erkennen. Zu den typischen Anzeichen gehören:

Fehler

Viele im Rahmen von Internetbetrug geschriebene Texte stecken voller Grammatik- und Rechtschreibfehler. In Nachrichten, in denen es von solchen Fehlern nur so wimmelt und die ein "tolles Angebot" oder ein Gewinnspiel anpreisen, steckt wahrscheinlich Betrug dahinter, auch wenn die Nachricht von einem "Freund" stammt. Es gibt jedoch auch viele Fälle von Internetbetrug, in denen die Nachrichten fehlerfrei geschrieben sind, denn das ist eine der Methoden, um sie seriös erscheinen zu lassen.

Angebote aus dem Ausland

Nachrichten von "ausländischen Prinzen", die angeblich Ihre Hilfe benötigen, um Tausende von Dollar zu transferieren, und die behaupten, Sie müssten einfach nur eine Überweisungsgebühr von 150 Euro zahlen und würden dafür einen Anteil an dem Geld bekommen, sind inzwischen wahre Klassiker des Online-Betrugs.

Emotionale Manipulation

Ein weiterer Trick, den Betrüger häufig anwenden, ist emotionale Manipulation. Finanzielle Sorgen, Einsamkeit und Frustration gehören zu den Gemütszuständen, die Betrüger auszunutzen versuchen. Dabei bitten sie nicht unbedingt um Geld, aber sie bestehen darauf, dass Sie persönliche Daten herausgeben, mit deren Hilfe sie dann Identitätsdiebstahl begehen.

Talentsuchen

"Talentsuchen für Kinder" sind eine Masche, die speziell auf junge Menschen abzielt. Dabei wird einem Kind oder Jugendlichen möglicherweise vorgeschlagen, sich einer bestimmten Modelagentur anzuschließen oder eine Einladung zu Probeaufnahmen anzunehmen. Auch wenn dies auf den ersten Blick real erscheint, wird immer Geld für eine weitere "Zusammenarbeit" verlangt.

Betrugsmasche Stipendium

Eine weitere Art von Betrug, die auf Kinder abzielt, lockt mit der Aussicht auf ein Stipendium. Die Betrüger behaupten, die Kinder damit für akademische Leistungen belohnen zu wollen, aber wie bei den Talentsuchen verlangen sie vorab erhebliche Gebühren.

Kommunikation

Wenn es darum geht, Betrug zu erkennen, sollten Sie immer offen und klar mit Ihren Kindern kommunizieren. Betonen Sie, dass sie immer zu Ihnen kommen sollten, wenn sie verdächtige Nachrichten oder Popups erhalten, und sprechen Sie regelmäßig über Anzeichen von Online-Betrug, wenn das Internet in Ihrem Haushalt ausgiebig genutzt wird. Betrüger nutzen kindliche Unschuld aus. Erwägen Sie daher, die Zeit, die Ihre Kinder im Internet verbringen dürfen, zu begrenzen, bis sie versiert genug sind, um Betrugsversuche als solche zu erkennen.


Ausschlüsse und Verweise:
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