Sicherheit für Kinder

Wann sind Kinder alt genug für Technologie?


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Die Kinder und Jugendlichen von heute bleiben lieber über SMS und Instant Messaging als Telefonanrufe in Kontakt. Und daher wollen viele von ihnen eigene Konten in den sozialen Medien haben. Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat – diese und andere Social-Media-Websites bieten Kindern jede Menge Unterhaltung. Eltern treibt jedoch die Sorge, dass sie im Netz Bedrohungen wie Pädophilen oder Cybermobbing zum Opfer fallen könnten.

Dementsprechend fällt es vielen Eltern schwer zu entscheiden, wann ihre Kinder alt genug sind, um sicher im Internet zu surfen, Instant Messaging zu nutzen, Smartphones zu bedienen und sich bei sozialen Netzwerken anzumelden. Die Kids von heute sind ständig von Technologie umgeben.

Hier sind einige Maßnahmen, die Ihnen helfen, sichere Richtlinien für den Umgang von Kindern mit Technologie aufzustellen:

  1. Schätzen Sie den Reifegrad Ihres Kindes ein.
    Ist Ihr Kind den Problemen gewachsen, die die Nutzung von Smartphones oder Facebook mit sich bringen kann? Wie würde es gegenüber Fremden reagieren? Was ist mit Mobbing durch Gleichaltrige?

  2. Zeigen Sie Verständnis für die Welt Ihres Kindes.
    Wenn Ihr Kind Ihnen erzählt, dass alle seine Freunde ein Smartphone haben, unterschätzen Sie den sozialen Druck nicht, der auf ihm lastet. Für viele Kinder ist der Umstand, dass alle ihre Freunde etwas tun, äußerst wichtig. Da Kinder und Jugendliche aufgrund von Zeitmangel und aus Sicherheitsgründen nicht mehr so viel Zeit wie früher in Parks oder auf der Straße verbringen, bietet Technologie eine Möglichkeit des sozialen Kontakts. Kinder, die in Sachen Technologie nicht mit Gleichaltrigen mithalten können, werden möglicherweise aus der Gruppe ausgeschlossen.

  3. Sprechen Sie mit anderen Eltern.
    Verständigen Sie sich gemeinsam auf Richtlinien für den Kauf und die Nutzung von Technik. Dabei sollte sich wenigsten einer aus Ihrer Gruppe mit den neuesten technologischen Anwendungen bestens auskennen. Blogs zum Thema zu verfolgen, kann nie schaden.

  4. Altersgerechte Technik
    Sich zu informieren und anschließend die Nutzung von Technologie mit Ihrem Kind zu besprechen, ist äußerst wichtig. Hier finden Sie einige Eckdaten, die Ihnen als Orientierungshilfe dienen sollen, um Ihren Kindern beim Erkunden der digitalen Welt zur Seite zu stehen.

Das Internet

Kinder unter 12 sollten ohne Erlaubnis der Eltern keinen Internetzugriff haben. Außerdem empfiehlt sich eine Kindersicherungssoftware, um ungeeignetes oder anstößiges Material von Ihrem Kind fernzuhalten. Stellen Sie den Computer an einem Ort daheim auf, der allen Familienmitgliedern zugänglich ist, beispielsweise im Wohnzimmer. Für Kinder ab 12 Jahren ist ein Computer im eigenen Zimmer durchaus angemessen. Doch Sie sollten klare Verbote im Hinblick auf Pornographie, Websites mit Gewaltdarstellungen und sonstiges unerwünschtes Material aussprechen.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke wie Facebook haben Altersbeschränkungen. Viele Kinder unter 14 Jahren hält dies jedoch nicht von deren Nutzung ab. Jüngere Kinder können dort ungeeigneten und anstößigen Inhalten, Cliquenbildung oder Schikane ausgesetzt sein. Unter 15 oder 16 Jahren fehlt ihnen jedoch häufig die Reife oder Erfahrung, um mit diesen Inhalten bzw. Verhaltensweisen umzugehen.

SMS und Instant Messaging

Schüler der siebten und achten Klasse, die bereits eine gewisse Reife bewiesen haben, sollten in der Lage sein, verantwortungsvoll mit SMS und Instant Messaging umzugehen. Cybermobbing ist ein absolutes No-Go. Und noch dazu strafbar. Also halten Sie die Augen offen. Kinder sollten mit den Anzeichen für Cybermobbing vertraut sein und sie sofort einem Erwachsenen melden, dem sie vertrauen.

Smartphones

Wenn es um die verantwortungsvolle Nutzung eines Smartphones geht, sollten Sie Ihrem Kind unmissverständlich klar machen, welche Verhaltensregeln es zu beachten gilt. Sie selbst sollten die vielen Funktionen des Telefons kennen und wissen, wie sie von Ihrem Kind möglicherweise genutzt werden. Kinder können sehr schnell in Schwierigkeiten geraten, wenn sie indiskrete Fotos von anderen mit den in ihrem Mobiltelefon eingebauten Kameras aufnehmen. In einigen Schulen sind Mobiltelefone wegen Mogeleien nicht erlaubt. GPS-Funktionen können dann zum Problem werden, wenn beispielsweise ein Freund oder einer Freundin Ihres Kindes damit versucht, ihm jederzeit nachzustellen.

Letztendlich entscheidet der Reifegrad eines Kindes darüber, wann es alt genug für die Nutzung moderner Technologien ist. Diese Beurteilung ist nur möglich, wenn Eltern mit ihren Kindern kontinuierlich im Gespräch bleiben und ihr Verhalten beobachten. Gleichermaßen ist es wichtig, dass mit gutem Beispiel voranzugehen und angemessene Grenzen zu setzen.

Technologie als eine mögliche Lösung

Norton Security Premium umfasst eine Kindersicherung, mit der Eltern auf einfache Weise die Internetnutzung zeitlich beschränken und ungeeignete oder anstößige Inhalte vom Gerät ihres Kindes fernhalten können. Mit ein wenig technologischer Unterstützung können Eltern das Online-Verhalten ihres Kindes beobachten und entsprechende Regeln durchsetzen. So können Kinder das Internet sicher auf eigene Faust erkunden.


Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

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