Privatsphäre

Ist ein VPN die sicherste Methode, um im Internet zu surfen?


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Egal, ob Sie in einem Café, im Bus oder ganz bequem daheim auf der Couch sitzen, sollten Sie eine Sache bedenken, bevor Sie über eine öffentliche WLAN-Verbindung online gehen:

Ihre Sicherheit ist nicht gewährleistet.

Die meisten Einkaufszentren und Einrichtungen bieten inzwischen kostenlosen WLAN-Zugang. Sich mal eben mit einem Hotspot zu verbinden, um in sozialen Medien Beiträge zu teilen oder andere Dinge zu erledigen, wird dadurch gefährlich einfach. Tweets zu posten oder Bilder zu teilen, ist in der Regel unbedenklich. Doch wenn Sie sich über eine öffentliche Verbindung beispielsweise bei Ihrem Online-Bankkonto einloggen, einkaufen oder E-Mails versenden, könnten Sie in ernste Schwierigkeiten geraten.

Wenn Sie ohne jeden Schutz online gehen, öffnen Sie jedem, der Ihre Aktivitäten ausspähen will, die Tür. Ein beängstigender Gedanke – erst recht, wenn man bedenkt, was passieren kann, wenn Sie Ihre Bankdaten oder wichtige Passwörter eingeben.

Im Internet kann man nie sicher genug sein. Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ist daher beim Surfen eigentlich immer zu empfehlen.

Was ist ein VPN und wie funktioniert es?

Ein VPN ist ein Tool, das den Datenverkehr über ein privates Netzwerk verschlüsselt.

Das ist schon sehr viel. Denn es bedeutet, dass das VPN alle ausgehenden Daten verschlüsselt, sodass sie für potenzielle Spione oder Datendiebe nicht mehr zu entziffern sind.

VPNs sind sehr benutzerfreundlich und hindern Hacker in vielen Fällen daran, Ihre Online-Aktivitäten auszuspähen. Bei Nutzung eines VPN stellen Sie eine individuelleprivate Netzwerkverbindung mit dem VPN-Server her. Warum Sie sich die Mühe machen sollten? Das hat folgende Gründe:

  • Sie können Ihre IP-Adresse bzw. Ihren Standort verbergen, sodass Sie schwerer zu orten sind.
  • Sie können Passwörter und andere sensible Daten verschlüsseln, statt sie als Text zu versenden, der von Hackern oder Kriminellen ausgelesen werden kann.
  • Sie bleiben im Netz anonym.

Warum werden VPNs verwendet?

Im Internet geht es mitunter zu wie im Wilden Westen – oft deshalb, weil die Nutzer unnötige Risiken eingehen. Öffentliche WLAN-Netzwerke sind leicht zugänglich, sodass jeder sie verwenden kann. Und manchmal schließt das auch Hacker ein. An belebten Orten ist es durchaus möglich, dass die Daten, die Sie in Echtzeit versenden, von ungebetenen Lauschern abgefangen werden.

Das kann problematisch werden, wenn Sie unterwegs eine Rechnung bezahlen, Ihre Standardkombination aus Passwort und E-Mail-Adresse eingeben, eine berufliche E-Mail versenden oder sich bei einem Bankkonto einloggen. In öffentlichen Netzwerken können Hacker diese Informationen spielend leicht abfangen. Sie können sogar einen WLAN-Zugangspunkt mit einem Namen einrichten, der dem echten Netznamen ähnelt, damit Sie sich in dem Glauben wiegen, dass es sich um eine unbedenkliche Verbindung handelt.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie gehen in ein Café namens "Joe's". Vielleicht gibt es dort gar kein kostenloses WLAN. Hacker könnten jedoch einen entsprechenden Hotspot einrichten und ihn "Joe's" nennen. Gehen Sie ihnen auf den Leim, erhalten sie Zugriff auf Ihren gesamten Datenverkehr.

Die gestohlenen Daten können sie anschließend für verschiedene kriminelle Handlungen verwenden, z. B. um sich als Sie auszugeben, Ihre E-Mail-Inhalte auszuspähen, auf Ihre privaten Nutzerkonten zuzugreifen oder diese online zu verkaufen.

Nutzer verwenden VPNs auch, um ihren virtuellen Standort zu ändern und sich mit sozialen Netzwerken zu verbinden, Inhalte zu streamen, die in ihrer jeweiligen Region gesperrt sind, oder andere Webaktivitäten durchzuführen, die dort nicht möglich sind.

VPNs bieten eine hochgradig sichere Verschlüsselung, zum Teil sogar auf Bankenniveau, um Ihren Schutz bei allen Aktivitäten im Internet zu gewährleisten. Angesichts der spektakulären Datenpannen und Hackerangriffe, die in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht haben, sollte jeder, der öffentliches WLAN nutzen möchte, ein VPN in Erwägung ziehen.

Worauf muss ich bei einem VPN achten?

Nicht alle VPNs sind gleich aufgebaut. Das Ganze ist etwas kompliziert, aber sie arbeiten mit einer Reihe von Protokollen, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Das Point-to-Point Tunnelling Protocol (PPTP) ist beispielsweise eines der ältesten Protokolle, das noch genutzt wird. Inzwischen gibt es jedoch neuere, sicherere Alternativen.

Die Protokolle mit der stärksten Verschlüsselung und den höchsten Sicherheitsstandards sind derzeit OpenVPN, Secure Socket Tunnelling Protocol (SSTP) und Internet Key Exchange Version 2 (IKEv2).

Kostenlose VPN-Lösungen mögen verlockend sein, doch sie sind mit Vorsicht zu genießen. Die Anbieter solcher Programme müssen sich schließlich auch über Wasser halten und wenn Sie kein Geld für die Lösungen bezahlen, ist es gut möglich, dass sie Ihre Daten an Online-Werbetreibende verkaufen.

Auf folgende Eigenschaften sollten Sie beim Kauf eines VPN achten:

  • Starke Verschlüsselungsstandards
  • Das beste VPN-Protokoll, das aktuell verfügbar ist
  • Kompatibilität mit Windows-, Mac-, iOS- und Android-Geräten
  • Keine Logfiles des Datenverkehrs auf dem VPN-Server
  •  Einfache Einrichtung und Bedienung

Werden Sie noch heute aktiv, um ab jetzt sicherer im Internet zu surfen. Hier erfahren Sie, wie Sie mit Norton Secure VPN Ihre Daten schützen können.


Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

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