CYBERMOBBING: ALLES ÜBER DIE FAKTEN, DIE ANZEICHEN UND DARÜBER, WIE SIE EIN GESPRÄCH MIT IHREM KIND ANFANGEN

Cybermobbing kann ein schwieriges Gesprächsthema sein, muss es aber nicht. Wenn Kinder in Cybermobbing verwickelt werden, wollen sie Hilfe – sie könnten aber Angst haben zu fragen, auch weil sie sich schämen oder schuldig fühlen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Anzeichen von Cybermobbing zu erkennen, und zeigt auf, wie Sie ein Gespräch mit Ihrem Kind anfangen können, wenn es an der Zeit ist. #RaiseOurVoices

Cybermobbing-Opfer erleben heutzutage Bedrohungen, die über körperliche Gewalt oder persönliche Zusammenstöße hinausgehen. Cybermobbing hat sich weiterentwickelt und breitet sich heutzutage in jedem Winkel der digitalen Welt aus. Cybermobbing ist und bleibt ein viel diskutiertes Thema.

Von Cybermobbing spricht man, wenn ein Täter sein Opfer mittels elektronischer Kommunikation angreift. Der Täter kann ein Freund Ihres Kindes sein, aber da viele Plattformen keinen Identitätsnachweis erfordern, können Cybermobbing-Täter ihre Opfer auch anonym schikanieren. Wenn Ihre Kinder elektronische Geräte, Websites oder Social Media-Netzwerke nutzen, besteht die Möglichkeit, dass sie von Cybermobbing betroffen werden oder es schon sind.

Mobbing in der digitalen Welt breitet sich über viele Kanäle aus. Die Täter haben gelernt, alle Spielräume des Internets zu nutzen, um weit mehr Schaden anzurichten, als es bei persönlichen Zusammenstößen möglich wäre. Einige Beispiele:

  • Sobald der Täter die E-Mail-Adresse des Opfers hat, kann er über E-Mails angreifen.
  • Cybermobbing-Täter zetteln „SMS-Kriege" an, indem sie eine Gruppe dazu anstiften, das Smartphone ihres Opfers mit Hunderten peinlicher Spam-Nachrichten zu überschwemmen.
  • Cybermobbing-Täter machen sich zunutze, dass Blogs sowohl öffentlich sind als auch weithin geteilt werden. So können sie ihr Opfer direkt herausfordern, indem sie es in einem Blog oder Blogkommentar taggen.
  • Cybermobbing-Täter greifen ihre Opfer in sozialen Medien an, indem sie peinliche Nachrichten öffentlich posten oder privat verschicken.

Zu den größten Gefahren des Cybermobbing gehört es, dass damit nicht Schluss ist, wenn Ihr Kind die Schule verlässt. Solange Ihr Kind mit seinem Gerät verbunden ist, kann sich auch ein Angreifer mit ihm verbinden. Wenn Sie glauben, dass Ihre Kinder von Cybermobbing betroffen sind, sollten Sie auf diese unterschwelligen Anzeichen achten. Wenn Sie irgendeines davon bemerken, könnte es Zeit für ein Gespräch über Cybermobbing sein. Außerdem können Sie überprüfen, dass keine persönliche Information über Ihr Kind online ist, indem Sie seinen Namen in die Google-Suchmaske eingeben.

  • Ihre Kinder wirken nervös, wenn sie eine SMS/Online-Nachricht oder E-Mail erhalten.
  • Der Umgang mit den Geräten ändert sich. Sie könnten anfangen, ihre Geräte zu meiden oder sie exzessiv zu benutzen.
  • Sie erfinden Ausreden, um nicht zur Schule gehen zu müssen. 
  • Sie reagieren abwehrend oder verschlossen auf Fragen nach ihren Online-Aktivitäten.
  • Sie ziehen sich von Freunden und der Familie zurück.
  • Sie zeigen körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Gewichtsverlust oder -zunahme.
  • Sie fangen an, in der Schule zurückzubleiben oder sich abzureagieren.
  • Ihre Zensuren werden schlechter.
  • Sie wirken ungewöhnlich wütend, frustriert oder bedrückt, besonders nachdem sie online waren oder ihre Geräte gecheckt haben.
  • Sie löschen Social Media- oder E-Mail-Accounts.

In Deutschland erzählen 45% der Cybermobbing-Opfer ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigen nicht, dass sie gemobbt wurden.* Es gibt viele Gründe für das Schweigen. Ein häufiger Grund ist die Furcht, den Zugang zu Geräten und zum Internet zu verlieren. Andere haben Angst, dass ihre Eltern überreagieren und sich mit den Eltern oder der Schule des Täters in Verbindung setzen. Manche haben keine Ahnung, wie verbreitet Cybermobbing ist, und denken, dass sie an dem Missbrauch selber schuld sind.

Wenn Sie irgendein Anzeichen sehen, dass Ihr Kind in Cybermobbing verwickelt ist, besteht der erste Schritt darin, zu reden.

Cybermobbing ist ein sensibles Thema, und ein Gespräch anzufangen, kann schwierig sein. Lesen Sie den kostenlosen Leitfaden über Cybermobbing: Er gibt Ihnen Tipps, die bei Ihrem Dialog helfen und eine offene Diskussion erleichtern können – sowohl für Sie selbst als auch für Ihr Kind.

 

 

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