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Kurzanleitungen

Phishing-Wahn: So halten Sie Phisher von Ihrem Posteingang fern


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Der Comedian James Veitch ist eine Ein-Mann-Armee im Kampf gegen Spammer. In einem besonders witzigen Duell kommunizierte Veitch mehrere Wochen lang mit einem Betrüger, der ihn um einen hohen Betrag erleichtern wollte.

Gegen Ende ihrer Unterhaltung hatte Veitch den Betrüger dazu gebracht, eine Geheimsprache zu verwenden, wobei "Western Transfer" durch "giant gummy lizard" ersetzt und Dokumente als "jelly beans" bezeichnet wurden.

Während Veitch bei Dutzenden von Betrügern den Spieß umdrehen konnte, fallen jedes Jahr 100.000 Menschen einem Phishing-Betrug zum Opfer. Ob angebliche nicht geltend gemachte Versicherungsansprüche, Freunde in Not oder ausländische Vermögenserben, die hohe Geldsummen versprechen – Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen auf Links klicken und Daten eingeben, wenn sie dies wirklich nicht tun sollten.

Veitch mag durch das Verspotten von Betrügern seine Karriere angekurbelt haben, aber für die meisten E-Mail-Benutzer sind Phisher weiterhin eine Gefahr.

Für diejenigen, die es nicht wissen: Phishing ist eine Betrugsmasche, die darauf basiert, dass Opfer dazu gebracht werden, durch Klicken auf einen Link oder Herunterladen eines Anhangs Passwörter, Benutzernamen oder persönliche Daten herauszugeben. Einige Phishing-E-Mails sind mit Schadsoftware versehen, während andere nur zum Diebstahl von Informationen dienen.

Unabhängig von der Absicht ist es jedoch absolut möglich, Phisher von Ihrem Posteingang (bzw. Ihrem Bankkonto oder Ihren persönlichen Informationen) fernzuhalten.

1. Lernen Sie, Phishing-E-Mails zu erkennen

Phishing-E-Mails gibt es in vielen verschiedenen Formen. Betrüger sind äußerst hartnäckig und versuchen fast alles, um an Ihre Daten zu gelangen. Sie erstellen gefälschte Konten und bieten Ihnen fantastische Beträge an.

Wenn Sie jedoch wissen, wie Sie eine Phishing-E-Mail erkennen, können Sie mit dieser Bedrohung wesentlich besser umgehen. Zum Glück werden die meisten Phishing-E-Mails automatisch erstellt und weisen verschiedene Warnzeichen auf. Zum Beispiel:

  • Sie haben einen Preis bei einem Gewinnspiel gewonnen, bei dem Sie gar nicht teilgenommen haben.
  • Sie werden um eine Vorauszahlung gebeten, damit Ihnen ein Gewinn aus einem Plan oder einer Investition bzw. ein Preis ausgezahlt werden kann.
  • Die E-Mail weist sprachliche Mängel auf und drängt Sie zum SOFORTIGEN Handeln.
  • Die E-Mail ist nicht persönlich geschrieben und könnte an jeden gesendet werden. Achten Sie auf allgemeine Grußformeln wie "Sehr geehrte(r) Herr/Frau", vor allem, wenn die Mail an Ihre persönliche E-Mail-Adresse gesendet wurde.
  • Wenn Sie den Mauszeiger über die Links oder die Absenderadresse bewegen, wird ein wirrer Text oder eine irgendeine unbekannte E-Mail-Adresse angezeigt.

2. Halten Sie sich über die neuesten Betrugsmaschen auf dem Laufenden

Wenn Sie eine Phishing-E-Mail erkennen können, haben Sie schon viel gewonnen. Ebenfalls hilfreich ist es, über die neuesten Betrugsmaschen Bescheid zu wissen. Hacker und Betrüger leben davon, sich Geld von Leuten zu erschwindeln. Da sie darauf angewiesen sind, dass ihre Betrugsmaschen funktionieren, investieren sie oftmals in bessere und intelligentere Technologie.

Suchen Sie auf Google regelmäßig nach "Phishing-Betrug" und lesen Sie Blogs zur Online-Sicherheit

3. Behalten Sie Ihre Kontoauszüge/Konten im Auge

Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, könnte Ihnen aber helfen, einen Betrugsversuch zu erkennen. Sehen Sie sich Ihre Kontoauszüge genau an. Wenn irgendein Kauf merkwürdig erscheint, wenden Sie sich an Ihre Bank. Zwar ist in neun von zehn Fällen alles in Ordnung, aber Sie werden froh sein, die Sache geklärt zu haben, wenn es sich das eine Mal doch um Betrug handelt.

4. Rüsten Sie Ihre Sicherheit auf

Ein Schutz vor Schadsoftware hält Sie zwar nicht davon ab, Ihre Bankdaten auf einer gefälschten PayPal-Website einzugeben, aber Sie laden dadurch keine Viren oder Keylogger herunter, die unabsehbaren Schaden anrichten könnten.

Installieren Sie unbedingt vertrauenswürdige Antivirus-Software und halten Sie diese auf neuestem Stand, um sich vor aktuellen und neu entstehenden Bedrohungen zu schützen. In einer E-Mail auf einen Link zu klicken mag nicht wirklich bedrohlich erscheinen, doch es könnte mit einem geplünderten Bankkonto oder Identitätsdiebstahl enden.

Beängstigend!

Geben Sie außerdem niemals persönliche Informationen auf einer Seite ein, die Sie über einen Link in einer E-Mail aufgerufen haben. Wenn Sie auf die betreffende Website zugreifen möchten, geben Sie dazu die URL manuell ein. Das mag ein bisschen lästig sein, aber auf lange Sicht wird es sich lohnen!

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