Sicherheit für Kinder

Was ist Cybermobbing?


Verfasst von einem Mitarbeiter von Symantec

 

Online Kontakte zu pflegen hat sowohl Gutes als auch Schlechtes an sich. Obwohl es völlig neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet und unser Leben bequemer macht, hat es leider auch einige unangenehme Auswirkungen.

Cybermobbing ist ein Beispiel für etwas, das unsere Jugend mit verheerender Wirkung trifft. Dabei wird Online-Kommunikation genutzt, um jemanden zu beschimpfen oder zu erniedrigen. Es ist ein Verbrechen, das nicht nur auf dem Spielplatz verübt wird. Angesichts technologischer Fortschritte ist Cybermobbing im Laufe der Jahre immer geläufiger geworden.

Im Gegensatz zum Mobbing im herkömmlichen Sinne ist hierbei weder körperliche Kraft noch ein persönliches Zusammentreffen erforderlich. Jeder, der über eine Internetverbindung und ein Gerät verfügt, kann zu einem sogenannten "Cyberbully" werden. Dabei gelten auch keine festgelegten Zeiten – es kann rund um die Uhr passieren. Da viele Plattformen sich nicht die Mühe machen, zu prüfen, ob Nutzer diejenigen sind, als die sie sich ausgeben, kann der Täter einen Alias wählen und anonym bleiben.

Angriffsziele von Cybermobbing sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche, sodass dieses Problem für Erwachsene und Schulen von höchster Dringlichkeit ist. Angesichts traumatischer Erfahrungen kann ein Kind nachhaltige geistige Schäden davontragen, und diese Erfahrungen können lebenslang Narben hinterlassen. Kinder haben oft Schwierigkeiten einzuschätzen, wie sie reagieren sollen, wenn sie belästigt werden, und wenn sie reagieren, verstehen sie häufig die Konsequenzen ihres Handelns nicht ganz. Cybermobbing hat dazu geführt, dass viele Jugendliche depressiv werden, sich zurückziehen und in manchen Fällen sogar Selbstmord begehen.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Cybermobbing. Die folgenden Begriffe bezeichnen die verschiedenen Arten von Cybermobbing:

  1. Outing

    Outing ist eine absichtliche Handlung, bei der eine Person bloßgestellt oder öffentlich erniedrigt werden soll, indem private, sensible oder für die Person peinliche Informationen online preisgegeben werden. Unabhängig davon, ob die preisgegebenen Informationen unwesentlich oder ernst sind, kann dies schwerwiegende Auswirkungen auf das Opfer haben.

  2. Manipulation des Social Media-Profils

    Die Manipulation eines Social Media-Profils ist ein schweres Vergehen, bei dem sich der Täter Zugriff auf das Social Media-Konto des Opfers verschafft und sich als dieses ausgibt – als Scherz oder in dem Bestreben, seine Reputation zu zerstören. Diese Manipulation kann schwerwiegende Konsequenzen haben, besonders weil es sehr schwierig ist, etwas, das einmal veröffentlicht wurde, wieder zu löschen und so die digitale Reputation des Betroffenen wiederherzustellen.

  3. Dissen

    "Dissen" bedeutet, dass online gemeine Informationen über Ihr Kind geteilt oder gepostet werden, um seinen Ruf oder seine Freundschaften mit anderen zu zerstören. Dazu gehört auch das Posten von privaten Fotos, Videos und Screenshots. Die Person, die diese Informationen teil, ist meist ein Freund oder Bekannter des Opfers.

  4. Trolling

    Trolling ist eine Form von Cybermobbing, bei der eine Person online beleidigt wird, um eine Reaktion zu provozieren. In der Regel handelt es sich um persönliche Angriffe, die das Opfer wütend machen, sodass es "um sich schlägt" und sich schlecht benimmt.

  5. Tricksen

Beim "Tricksen" erschleicht sich jemand das Vertrauen des Kindes, damit es Geheimnisse oder ihm peinliche Informationen preisgibt, die diese Person dann im Internet veröffentlicht, sodass sie für jedermann sichtbar sind. Dabei gibt der Täter vor, ein enger Freund und Vertrauter zu sein, und vermittelt dem Kind ein falsches Gefühl von Sicherheit, bevor er sein Vertrauen verletzt.

Mit das Erste, was Eltern tun müssen, wenn ihr Kind Opfer von Cybermobbing wird, ist, aufmerksam zu sein und die Ruhe zu bewahren. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Großteil der Kinder ihren Eltern nicht gerne von Cybermobbing erzählen, weil sie befürchten, dann nicht mehr ins Internet zu dürfen. Reden Sie mit Ihren Kindern über Cybermobbing. Sagen Sie ihnen, das Cybermobbing häufig vorkommt. Vermitteln Sie ihnen die Grundlagen der Online-Sicherheit und bleiben Sie täglich auch digital mit ihnen in Verbindung.

Eine weitere Möglichkeit, Kinder online zu schützen, besteht darin, auf allen Geräten, zu denen sie Zugang haben, ein zuverlässiges Sicherheitssystem zu installieren. Mit Norton Family Premier können Ihre Kinder das Internet ungehindert erkunden, während Sie darüber auf dem Laufenden bleiben, welche Websites sie besuchen. Es verfügt über Tools, die für Kinder unangemessene Inhalte blockieren und Ihnen Einblicke in die Social Media-Aktivitäten Ihres Kindes geben können, wenn dieses sich auf seinem PC in Facebook einloggt. Das Sicherheitssystem kann zudem verhindern, dass Ihr Kind auf seinem Computer versehentlich sensible persönliche Informationen preisgibt. Dazu gehören Telefonnummern, Adresse, E-Mail-Adresse und die Schule, die es besucht. Außerdem erhalten Sie eine Warnmeldung, wenn Ihr Kind versucht, eine blockierte Website zu besuchen. Darüber hinaus können Sie ein Auge auf die Nachrichten haben, die es sendet und empfängt. Alle diese Informationen können Sie auf Ihrem Android-Mobilgerät abrufen, sodass Sie auch unterwegs über die Aktivitäten Ihres Kindes im Bilde sind.

Wie bei den meisten Problemen gilt auch für Cybermobbing, dass es Zeit braucht, um es zu beheben. Wenn Sie jedoch ruhig damit umgehen, gibt es immer eine Lösung.


Ausschlüsse und Verweise:
Symantec Corporation, einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Cybersicherheit, unterstützt Unternehmen, Behörden und Privatanwender beim Schutz ihrer wichtigsten Daten, wo immer sich diese befinden. Mehr als 50 Millionen Personen und Familien verlassen sich auf die umfassende Norton- und LifeLock-Plattform für digitale Sicherheit von Symantec, die ihnen hilft, ihre personenbezogenen Daten, Geräte, Heimnetzwerke und ihr digitales Leben zu schützen.

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