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Neue Bedrohungen

Identitätsschutz mit Darknet-Scans und Dark Web Monitoring


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Sie haben vom Darknet gehört. Doch haben Sie sich jemals gefragt, was dort vor sich geht – in jenem geheimnisumwitterten Teil des Internets, in dem Kriminelle illegale Drogen kaufen, Pornografie austauschen und gestohlene personenbezogene Daten und Kreditkarteninformationen verkaufen.

Ein großer Teil des Darknets ist dem Handel mit gestohlenen finanziellen und privaten Informationen gewidmet. Wenn Ihre Daten auf Websites im Darknet landen – etwa nach einer Datenpanne – könnte sich ein Identitätsdieb Zugriff darauf verschaffen.

Ein Krimineller dieser Art könnte Ihre privaten Daten dann nutzen, um sich mit Ihren Kreditkartendaten Flachbildfernseher und Computer zu kaufen, Kredite aufzunehmen, neue Kreditkarten in Ihrem Namen zu beantragen oder auch Geld von Ihrem Bankkonto abzuheben.

Diese Bedrohung ist real. Dagegen hilft Dark Web Monitoring, das dazu beiträgt, Ihre personenbezogenen Daten zu überwachen.

Was ist Dark Web Monitoring?

Dark Web Monitoring-Services scannen den "wilden Westen des Internets" auf Ihre Daten.

Welche personenbezogenen Daten befinden sich im Darknet?

Welche Informationen verkaufen Cyberkriminelle üblicherweise im Darknet? Diebe verkaufen häufig Kontonummern für Kredit- und Debitkarten sowie Logins für Zahlungsdienste oder Unterhaltungsportale.

Und das ist noch nicht alles. Cyberkriminelle vertreiben online mitunter auch Führerscheine, Patientenakten, Ausweise, gefälschte Hochschulabschlüsse, Telefonnummern und Abonnementservices.

Das Darknet ist eine wahre Fundgrube für Betrüger, die dort auch Ihre persönlichen Daten erstehen könnten.

Was ist der Unterschied zwischen Darknet und Deep Web? Darknet und Deep Web sind zwei Paar Schuhe. Auch der Inhalt des Deep Web ist über traditionelle Suchmaschinen nicht zugänglich. Allerdings beinhaltet dieser Teil des Internets etwa passwortgeschützte E-Mail-Konten, Intranets von Unternehmen, Online-Bankkontoseiten von Privatkunden, Datenbanken von Behörden und private Websites, auf die man nur mit einem Benutzernamen und Passwort zugreifen kann. Das Deep Web ist weitgehend harmlos. Das Darknet hingegen stellt eine kleine Teilmenge des Deep Web dar, die sich als Umschlagplatz für illegale Aktivitäten etabliert hat. Doch es gibt berechtigte Gründe, diese potenziell gefährliche Region des Internets aufzusuchen.

Beispielsweise nutzen Regimekritiker, die der politischen Verfolgung durch ihre Regierung entgehen möchten, das Darknet in seiner Abgeschiedenheit als Austauschplattform. Andere Nutzer suchen das "dunkle Netz" auf, um medizinischen Rat für Beschwerden einzuholen, die sie aus Scham nicht offenlegen möchten, und Journalisten nutzen es mitunter, um selbst anonym zu bleiben oder die Identität ihrer Quellen zu schützen.

Was ist ein Darknet-Scan und wie funktioniert er?

Wahrscheinlich haben Sie den Begriff "Darknet" schon einmal gehört. Doch was genau versteht man darunter und welche Vorteile bietet ein Darknet-Scan?

Das Darknet umfasst Websites, auf die Sie über herkömmliche Suchmaschinen nicht zugreifen können. Um diesen verborgenen Teil des Internets zu durchsuchen, benötigen Sie eine Software, die Sie kostenlos herunterladen können: TOR.

Nicht alle Aktivitäten im "dunklen Netz" sind illegal. Regimekritiker nutzen es beispielsweise, um miteinander zu kommunizieren, ohne von ihrer Regierung ausspioniert zu werden. Journalisten treffen sich dort gelegentlich mit Quellen, deren Anonymität sie gewährleisten möchten.

Doch auch wenn es legitime Gründe geben mag, das Darknet aufzusuchen, ist es ein gefährlicher Ort. Oft wird es von Personen frequentiert, die dort illegale Drogen, Schusswaffen oder Pornos verkaufen. Zudem ist es ein Zufluchtsort für Kriminelle, die es darauf abgesehen haben, gestohlene finanzielle und private Daten zu verkaufen, einzutauschen oder abzugeben.

Kann das Darknet überwacht werden?

Hier kommt der Darknet-Scan ins Spiel. Unternehmen, die Services dieser Art anbieten, durchsuchen das Darknet für Sie, indem sie die umfangreichen Datenbanken mit zum Verkauf stehenden gestohlenen Benutzernamen, Passwörtern und Kreditkartennummern durchkämmen.

Falls Ihr Darknet-Scan-Anbieter Ihre persönlichen Daten im Darknet findet, benachrichtigt er Sie, sodass Sie Maßnahmen ergreifen können, um sich vor einem möglichen Identitätsdiebstahl zu schützen.

Beachten Sie jedoch, dass Darknet-Scans nicht alles finden können. Kein Unternehmen ist in der Lage, das gesamte Darknet zu durchforsten. Mit einem Scan lässt sich feststellen, wenn Ihre Daten offengelegt wurden. Doch er kann nicht jede einzelne Instanz der Offenlegung aufdecken.

Was soll ich tun, wenn meine personenbezogenen Daten bei einem Darknet-Scan aufgespürt werden?

Sie haben einen Darknet-Scan in Auftrag gegeben und in Erfahrung gebracht, dass Ihre persönlichen und finanziellen Daten zum Verkauf stehen. Wie sollten Sie nun vorgehen? 

Im Folgenden finden Sie einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um den Schaden zu minimieren.

Ändern Sie Ihre Passwörter

Sicherheitsexperten raten dazu, Ihre Passwörter zu ändern, sobald Sie erfahren, dass Ihre persönlichen Daten offengelegt wurden. Verwenden Sie niemals dasselbe Passwort für mehrere Websites, und stellen Sie sicher, dass Ihre neuen Passwörter komplex und schwer zu erraten sind. Sie sollten aus Buchstaben, Ziffern und Symbolen bestehen – je komplizierter, desto besser. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Passwort-Manager, mit dem Sie sichere Passwörter speichern und generieren können. Norton 360 bietet einen Passwort-Manager, mit dem Sie alle Ihre Passwörter an einem abgesicherten Ort aufbewahren können. Norton Password Manager ist keine exklusive Funktionalität von Norton 360, sondern ist ebenfalls unabhängig von diesen Produkten kostenlos online verfügbar.

Benachrichtigen Sie umgehend Ihre Banken, Kreditkartenunternehmen und sonstigen Finanzdienstleister

Wenn ein Scan ergibt, dass Ihre Kreditkarten- oder Bankkontonummern offengelegt wurden, rufen Sie unverzüglich bei den zuständigen Finanzunternehmen an. Auf diese Weise können Transaktionen aufgedeckt werden, die ohne Ihr Wissen abgewickelt werden. Auch weist Ihnen Ihr Finanzdienstleister möglicherweise neue Kontonummern zu, damit Ihre Finanzdaten geschützt bleiben.

Überprüfen Sie Ihre Kreditkartenauszüge

Haben Sie ein wachsames Auge auf Ihre Kreditkartenauszüge und halten Sie nach verdächtigen Transaktionen Ausschau. Sollten Sie tatsächlich auf betrügerische Abbuchungen stoßen, melden Sie diese umgehend Ihrem Kartenanbieter. Wenn Sie Ihre Bank oder Ihren Kartenanbieter unverzüglich von dem Vorfall unterrichten, müssen Sie in der Regel nicht für die durch die Betrüger entstandenen Kosten haften.

Im Falle einer betrügerischen Transaktion ist es grundsätzlich ratsam, sicherheitshalber eine neue Kreditkarte und Kontonummer bei Ihrem Kartenanbieter zu beantragen.

Wo erhalte ich einen Darknet-Scan?

Norton 360 Deluxe- und Norton 360 Premium-Abonnements beinhalten Dark Web Monitoring (nur verfügbar in Deutschland und im Vereinigten Königreich). Wenn Sie befürchten, dass Ihre Finanzdaten im Darknet offengelegt wurden, könnte Ihnen dieser Service helfen, sich Gewissheit zu verschaffen.

Norton by Symantec ist jetzt Norton LifeLock. LifeLock™-Schutz gegen Identitätsdiebstahl ist nicht in allen Ländern verfügbar.

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