Was ist der Betrug mit dem nigerianischen Prinzen und wie können Sie sich schützen?

Die Betrugsmasche mit dem nigerianischen Prinzen ist einer der ältesten Tricks überhaupt. Sie erhalten eine E-Mail von afrikanischen Royals, die eine große Belohnung für eine kleine Gebühr versprechen – aber das versprochene Geld bekommen Sie nie zu sehen. Hier Hier erfahren Sie mehr über die Merkmale dieser Betrugsmasche und wie Norton 360 Deluxe Ihnen helfen kann, geschickt getarnte Phishing-Angriffe zu erkennen.

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Das Bild eines gut gekleideten Mannes, das zur Darstellung der Betrugsmasche mit dem "nigerianischen Prinzen" verwendet wird.

Der Betrug mit dem nigerianische Prinzen erhalten Sie zuerst eine E-Mail vom "Prinzen” persönlich, in der er erklärt, dass er ein wenig Hilfe benötigt, um sein Vermögen zu sichern. Er vertraut Ihnen diese wichtige Aufgabe an und verspricht dafür eine großzügige Belohnung.

Diese "Hilfe" bedeutet in der Regel, dass Sie ihm Geld senden oder Ihre Bankdaten überlassen sollen. Der Betrüger nimmt dann das Geld und verschwindet – wenn Sie Glück haben. In schlimmeren Fällen hält er die Täuschung aufrecht und versucht, Sie erneut zu betrügen oder Ihre Identität zu stehlen. Diese Masche ist buchstäblich älter als das Internet selbst (ihre ursprüngliche Form, der Betrug mit einem "spanischen Gefangenen", geht möglicherweise bis auf das späte 18. Jahrhundert zurück) und kann Sie Tausende kosten.

Praxisbeispiel: Betrugs-E-Mail mit dem nigerianischen Prinzen
Praxisbeispiel: Betrugs-E-Mail mit dem nigerianischen Prinzen
Praxisbeispiel: Betrugs-E-Mail mit dem nigerianischen Prinzen

Gibt es Betrugsmaschen mit dem nigerianische Prinzen noch immer?

Obwohl es ihn schon seit Jahrzehnten gibt, ist der Betrug mit dem nigerianische Prinzen nach wie vor sehr verbreitet, und viele Menschen erhalten immer noch E-Mails, in denen auf diese Weise um Geld gebeten wird.

Sie denken vielleicht, dass jeder über diese Internet-Betrugsmaschen Bescheid weiß. Schließlich gibt es sogar Memes über den Betrug mit dem nigerianischen Prinzen. Aber sie sind nach wie vor überraschend effektiv darin, Menschen zu täuschen, selbst heute noch. Eine überzeugende E-Mail und eine kleine Versuchung reichen schon aus, damit Menschen zum Opfer werden.

Diese Betrugs-E-Mails sind für Betrüger jetzt noch einfacher zu verfassen: Mithilfe künstlicher Intelligenz können sie jetzt noch realistischere und überzeugendere Phishing-Kampagnen durchführen. Man kann daher davon ausgehen, dass unerwartete E-Mails von großzügigen nigerianischen Unbekannten so schnell nicht verschwinden werden.

Die Geschichte der Nigeria-Masche

Der Betrug mit dem nigerianischen Prinzen hat seinen Ursprung im Betrug mit dem spanischen Gefangenen aus dem späten 18. Jahrhundert. Die Opfer wurden überredet, dabei zu helfen, eine wohlhabende Person aus einem Gefängnis zu schmuggeln, wofür sie anschließend belohnt werden sollten. Der Absender war oft ein Verwandter dieses Gefangenen, der hoffte, seinen Cousin aus dem Gefängnis zu befreien.

Genau wie bei der heutigen Version des Betrugs blieb eine Belohnung aus.

Die modernen Betrugsmaschen mit dem nigerianischen Prinzen begannen in den 1980er-Jahren; sie bezogen sich auf zwielichtige Geschäfte im Zuge des Niedergangs der Ölindustrie in Nigeria und erreichten ihre Opfer per Fax oder Post.  Mitte der 90er Jahre hatten sie sich zu Betrugs-E-Mails weiterentwickelt.

Heutzutage nutzen Betrüger diese Geschichte für Phishing-Betrugsversuche, wobei Sie durch Klicken auf einen gefährlichen Link Malware auf Ihr Gerät herunterladen oder auf eine schädliche Website weitergeleitet werden können.

Schon gewusst? Der Betrug mit dem nigerianische Prinzen ist auch als 419-Betrug oder 419-Fraud bekannt, benannt nach dem Abschnitt des nigerianischen Strafgesetzbuches, der sich mit Betrug befasst. Die ständige Verbindung mit Nigeria hat sich festgesetzt, obwohl diese Betrugsmasche unter anderem auch in den Niederlanden, Südafrika und Spanien verbreitet ist.

So funktioniert der Betrug mit dem nigerianischen Prinzen

Diese Betrugsmaschen funktionieren, indem sie etwas Verlockendes versprechen, in der Regel Geld, unterstützt durch einen (theoretisch) überzeugenden Vorwand. Neben dem Betrug mit dem nigerianischen Prinzen werden ähnliche Taktiken auch beim Dating-Schwindel eingesetzt. Beiden ist gemeinsam, dass sie menschliche Emotionen wie Gier, Verzweiflung, Schmeichelei und Dringlichkeit ausnutzen.

1. Erstkontakt

Der Betrüger sammelt eine Kontaktliste und sendet diesen Zielpersonen eine Nachricht, in der er behauptet, ein nigerianischer Prinz zu sein. Wenn Ihre E-Mail-Adresse in einer Datenpanne offengelegt wurde und daher im Darknet kursiert, ist das Risiko höher, auf der Mailingliste eines Betrügers zu landen. Listen mit Namen und E-Mail-Adressen können auch von Websites, Posts und Konten in sozialen Medien gesammelt werden.

Nur ein kleiner Prozentsatz der Empfänger wird wahrscheinlich reagieren – aber das reicht dem Betrüger aus, um eine beträchtliche Summe zu ergaunern. Wer antwortet, wird aggressiver angesprochen; diejenigen, die nicht antworten, werden einfach aufgegeben.

2. Die Geschichte gestalten

Die E-Mail enthält in der Regel eine Bitte wie diese: "Schicken Sie mir etwas Geld, damit ich mein königliches Erbe einfordern kann, und ich gebe Ihnen einen Anteil am Vermögen.”

Die Geschichte ist fesselnd und vertraulich, sodass der Empfänger das Gefühl hat, eine wichtige Rolle zu spielen, die sich als lukrativ erweisen kann. In der Aufregung wird kritisches Denken ausgeschaltet. Das Versprechen einer hohen finanziellen Belohnung ist so verlockend, dass das Opfer nicht daran zweifeln möchte.

Während die E-Mail für manche wie ein offensichtliches  Beispiel für Phishing aussehen mag, wissen Betrüger, dass der Empfänger, wenn er darauf antwortet, wahrscheinlich auch Geld senden wird.

3. Vorauszahlungsanforderung

Nach einer Social Engineering-Kampagne, in der der Betrüger das Opfer Schritt für Schritt dazu bringt, ihm zu vertrauen, wird die eigentliche Zahlung angefordert.

Der Betrüger behauptet möglicherweise, dass er lediglich eine "Bearbeitungsgebühr” benötigt oder aufgrund der komplexen Bürokratie seiner Situation auf ein anderes kostspieliges Hindernis gestoßen ist. Am Ende nimmt er Ihnen nur Ihr Geld ab. Die Belohnung kommt niemals an. Der Betrüger kann Sie sogar zu weiteren Zahlungen bewegen, indem er Sie über seine "Situation” auf dem Laufenden hält – aber er hält Sie nur weiter hin.

4. Eskalation und Ausnutzung

Je länger Sie mit einem "nigerianischen Prinzen” korrespondieren, desto mehr nutzt er Ihr Vertrauen aus. An dieser Stelle beginnt die Gefahr zu eskalieren, denn er könnte möglicherweise sogar versuchen, Ihre Anmeldedaten zu stehlen und Ihr Bankkonto zu kapern, indem er behauptet, Ihre persönlichen Daten oder Bankdaten zur "Verifizierung" zu benötigen.

Wenn er Sie dazu bringt, auf einen Link zu klicken oder Software herunterzuladen, könnte es sich dabei um Malware handeln, die darauf ausgelegt ist, Informationen zu extrahieren oder die Kontrolle über Ihre Konten zu übernehmen. Dies könnte katastrophale Folgen haben und möglicherweise zu Identitätsdiebstahl führen.

Beispiel einer Follow-up-E-Mail eines Betrügers mit der Betrugsmasche mit dem nigerianischen Prinzen
Beispiel einer Follow-up-E-Mail eines Betrügers mit der Betrugsmasche mit dem nigerianischen Prinzen
Beispiel einer Follow-up-E-Mail eines Betrügers mit der Betrugsmasche mit dem nigerianischen Prinzen

Warnsignale beim Betrug mit dem nigerianischen Prinzen

Wenn Sie die Warnsignale von Betrugsversuchen frühzeitig erkennt, können Sie verhindern, dass der Betrug eskaliert. Das gilt nicht für Betrug mit nigerianischen Prinzen, sondern auch für gefälschte Wohltätigkeit, Anlagebetrug und Lotteriebetrug – grundsätzlich weist jeder Betrug, bei dem eine Geldüberweisung gefordert wird, ähnliche Warnsignale auf.

  • Unerwartete E-Mails von unbekannten Absendern: Wenn Sie den Absender nicht kennen und keine Verbindung zu Freunden oder Familie nachweisen können, gibt es keinen Grund zu antworten.
  • Ihnen wird Geld versprochen: Warum würde Ihnen jemand Geld versprechen, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen? Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, die zu gut sind, um wahr zu sein.
  • Schlechte Grammatik oder Rechtschreibfehler: Diese Fehler werden manchmal absichtlich eingebaut, damit nur weniger skeptische Empfänger reagieren. Sie denken vielleicht, dass der Absender nicht sonderlich intelligent wirkt und Sie ihn austricksen können, aber das ist tatsächlich sehr riskant. Betrüger können gefährlich sein.
  • Anfragen nach Vorauszahlungen oder Bankdaten: Leisten Sie niemals Zahlungen an eine unbekannte Person für etwas, das erst später geliefert werden soll. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Vorschussbetrug.
  • Verdächtige E-Mail-Adresse des Absenders: Wenn die E-Mail-Adresse seltsam aussieht, zufällige Zeichen enthält oder vorgibt, offiziell zu sein – obwohl sie eine generische Domain wie Gmail oder AOL verwendet –, ignorieren Sie sie vollständig.
  • Anfragen, bei denen Sie sich durch Klicken auf einen Link anmelden sollen: Sie können sich jederzeit auf der fraglichen Website anmelden, indem Sie die korrekte URL manuell in die Adressleiste eingeben.
  • Handlungsdruck: Betrüger wollen Sie dazu bringen, auf einen Phishing-Link zu klicken, bevor Sie auch nur zweimal darüber nachdenken können. Keine E-Mail ist so dringend, dass Sie sie nicht ein paar Mal durchlesen können, bevor Sie handeln.
  • Ansprüche auf einen Titel oder eine Autoritätsposition: Betrüger geben sich häufig als Regierungsbeamte, Führungskräfte, Strafverfolgungsbehörden oder gar Prinzen aus, um Sie einzuschüchtern oder zu beeindrucken, damit Sie ohne Nachfragen gehorchen. Seriöse Organisationen setzen Sie nicht durch unerwartete E-Mails unter Druck.
  • Vorliebe für nicht erstattungsfähige Zahlungen: Ignorieren Sie die Rechtfertigungen von Betrügern für die Verwendung ungewöhnlicher Zahlungsmethoden, etwa Geschenkkarten, Überweisungen oder PayPal. Wenn jemand Sie respektiert oder fair mit Ihnen zusammenarbeiten wollte, würde er eine zuverlässige Zahlungsplattform verwenden.

So schützen Sie sich vor dem Betrug mit dem nigerianischen Prinzen

Sie können sich vor dem Betrug mit E-Mails von nigerianischen Prinzen schützen, indem Sie sorgfältig darauf achten, wem Sie antworten und worauf Sie klicken. Antworten Sie nicht auf Nachrichten von Personen, die Sie nicht kennen, und klicken Sie nicht auf Links in unerwarteten Nachrichten oder E-Mails.

  • Klicken Sie nicht auf verdächtige Links: Klicken Sie nicht auf Links in Nachrichten oder E-Mails, die Sie nicht erwartet haben, auch wenn die E-Mail auf den ersten Blick legitim aussieht. Wenn Sie eine Frage zur Kontosicherheit haben, können Sie sich über die Website anmelden, indem Sie die URL in Ihren Browser eingeben.
  • Verwenden Sie Spam-Filter: Diese können viele E-Mails mit Phishing-Links blockieren, was das Risiko verringert, versehentlich auf etwas Gefährliches zu klicken.
  • Verwenden Sie ein Tool zur Betrugserkennung: Wenn Sie unsicher sind, ob eine Nachricht ein Betrug ist, können Sie eine kostenlose KI-gestützte Betrugserkennung verwenden, um sie zu analysieren und potenzielle Bedrohungen zu kennzeichnen.
  • Teilen Sie niemals persönliche oder finanzielle Informationen mit Fremden: Schützen Sie Ihre persönlichen Daten – selbst scheinbar harmlose Informationen wie Ihr Geburtsdatum und Ihren Wohnort.
  • Lassen Sie verdächtige Nachrichten unabhängig überprüfen, bevor Sie antworten: Antworten Sie nicht direkt auf die Nachricht. Wenden Sie sich stattdessen über einen vertrauenswürdigen Kanal an die betreffende Person oder Organisation, z. B. über eine offizielle Website, Telefonnummer oder bekannte E-Mail-Adresse.

Weitere Tipps finden Sie in unserem Leitfaden, wie Sie sich vor Phishing schützen.

Was zu tun ist, wenn Sie auf einen Betrug mit dem nigerianischen Prinzen hereinfallen

Wenn Sie auf einen Betrug hereingefallen sind, handeln Sie schnell. Wenn Sie Geld über eine sichere Plattform wie PayPal gesendet haben, können Sie es möglicherweise zurückerhalten; eine Garantie hierfür gibt es allerdings nicht. Das sollten Sie tun, wenn Sie auf einen E-Mail-Betrug hereingefallen sind:

  • Stellen Sie jegliche Kommunikation mit dem Betrüger ein: Je mehr Sie mit ihm kommunizieren, desto mehr Chancen geben Sie ihm, Sie dazu zu bringen, weitere Informationen preiszugeben.
  • Bewahren Sie alle Beweise auf, die Sie haben: Löschen Sie die Nachrichten noch nicht und sperren Sie den Betrüger noch nicht. Machen Sie so viele Screenshots wie möglich für den Fall, dass er vermutet, dass Sie ihm auf der Spur sind.
  • Kontaktieren Sie Ihre Bank: Erklären Sie, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, und fragen Sie, ob die Zahlung rückgängig gemacht werden kann. Überweisungsdienste wie Western Union sollten ebenfalls Betrugs-Hotlines haben, die helfen können.
  • Sperren Sie Ihre Konten: Wenn Sie einem Betrüger Ihre Kredit- oder Debitkarteninformationen mitgeteilt haben, sperren oder blockieren Sie die betreffende Karte.
  • Versuchen Sie, das Geld zurückzubekommen: Wenn Sie eine Zahlungsplattform wie PayPal verwendet haben, wenden Sie sich an deren Support-Team und fragen Sie, ob die Zahlung rückgängig gemacht werden kann. Seien Sie außerdem vorsichtig bei anderen möglichen PayPal-Betrugsfällen.
  • Melden Sie den Betrug: Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, entweder bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder über die offizielle Onlinewache.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Möglicherweise haben Sie dem Betrüger genug Informationen gegeben, dass er Ihre Konten zu übernehmen kann. Das gilt insbesondere, wenn Sie auf einen Phishing-Link geklickt haben. Ergreifen Sie daher so schnell wie möglich Maßnahmen, um diese Konten zu schützen.
  • Überwachen Sie Ihre Finanzkonten: Behalten Sie alle Transaktionen auf Ihren offengelegten Konten im Auge.
  • Holen Sie sich Schutz vor Identitätsdiebstahl: Registrieren Sie sich für einen Dienst, der Ihnen hilft, den Schaden durch Identitätsdiebstahl zu reduzieren oder sogar rückgängig zu machen. Sie können beruhigt sein, da ein Team von Experten für Sie da ist.

Bleiben Sie Betrügern mit Norton einen Schritt voraus

Auf einen Betrug hereinzufallen, kann emotional und finanziell äußerst belastend sein, daher kann man bei der Prävention gar nicht vorsichtig genug sein. Glücklicherweise kann Cybersicherheits-Software dabei helfen, die Unsicherheit zu verringern, wenn Sie Betrug in Ihrem Posteingang aufspüren.

Norton 360 Deluxe kombiniert leistungsstarke Gerätesicherheit mit KI-gestützter Betrugserkennung, die Sie vor gefährlichen Links, Nachrichten und Websites warnen kann – selbst wenn diese auf den ersten Blick völlig legitim erscheinen.

Häufig gestellte Fragen

Wann begann der Betrug mit dem nigerianischen Prinzen?

Der Betrug mit dem nigerianische Prinzen begann in den 1700er Jahren. Derartiger Betrug erfolgte damals per Post, und die Geschichte handelte von einem wohlhabenden Verwandten, der in einem spanischen Gefängnis festsaß. Sie sollten helfen, das Bestechungsgeld zu bezahlen, um den Cousin herauszuholen und die Belohnung zu erhalten. Gleicher Betrug, andere Figuren.

Woran erkennen Sie, ob Sie mit einem Betrüger chatten?

Sie können erkennen, dass Sie mit einem Betrüger chatten, wenn Ihr Gesprächspartner Sie unter Druck setzt, die Situation dringlich erscheinen lässt, wenn seine Geschichte Widersprüche enthält, wenn er nicht per Video chatten oder einen Identitätsnachweis erbringen kann und wenn er das Thema schnell wechselt (z. B. zu Investitionen und Handel übergeht).

Kommen Betrugsmaschen mit einem nigerianischen Prinzen wirklich aus Nigeria?

Nicht unbedingt. Es ist ebenso wahrscheinlich, dass jemand aus einem anderen Land Sie betrügen will, z. B. aus den Niederlanden, aus Ghana, Indien oder Deutschland. Betrügernetzwerke können überall ansässig sein. Schlimmer noch: Eine Betrugsmaschinerie kann Dutzende von Personen beschäftigen, die alle hart daran arbeiten, Ihr Geld zu stehlen.

Kann das Öffnen einer Betrugs-E-Mail eines "nigerianischen" meinen Computer infizieren?

Nein, Ihr Gerät kann nicht infiziert werden, wenn Sie lediglich die E-Mail oder Textnachricht geöffnet haben. Die Gefahr entsteht, wenn Sie antworten, auf einen Phishing-Link klicken oder einen Anhang herunterladen.

Anthony Freda
Anthony Freda ist freier Mitarbeiter bei Norton. Er nimmt gern die Benutzererfahrung und ihre Auswirkung auf unsere Wahrnehmung unserer Umwelt unter die Lupe.

Redaktioneller Hinweis: Unsere Artikel enthalten Bildungsinformationen für Sie. Unsere Angebote decken möglicherweise nicht jede Art von Kriminalität, Betrug oder Bedrohung ab, über die wir schreiben, oder schützen davor. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cyber Safety zu schärfen. Bitte lesen Sie die vollständigen Bedingungen während der Registrierung oder Einrichtung. Denken Sie daran, dass niemand alle Identitätsdiebstähle oder Cyberkriminalität verhindern kann und dass LifeLock nicht alle Transaktionen in allen Unternehmen überwacht. Die Marken Norton und LifeLock sind Teil von Gen Digital Inc.


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