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Mobilgeräte

Wie wichtig ist Virenschutz auf dem Mobiltelefon?


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Wenn Ihnen vor 20 Jahren jemand gesagt hätte, dass man in der Zukunft Telefone nicht mehr wirklich zum Telefonieren nutzt, hätten Sie vielleicht die berechtigte Frage gestellt: "Wofür nutzt man sie denn dann?"

Die Antwort darauf ist lang: Wir erledigen mit dem Handy Bankgeschäfte, verschicken E-Mails, speichern Dateien, bearbeiten Dokumente, pflegen soziale Kontakte und tätigen Geschäfte – und das sind nur einige Beispiele. Die unendlichen Einsatzmöglichkeiten unserer Smartphones bringen potenziell unendlich viele Sicherheitsrisiken mit sich.

Ihr Mobiltelefon ist im Wesentlichen ein kleiner Taschencomputer. Wenn Sie auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen verzichten, kann er zu einer Gefahr werden.

Welche Gefahren für Mobiltelefone lauern online?

Dass die Anzahl der Sicherheitsrisiken für Mobiltelefone zunimmt, ist nicht bloß Panikmache, sondern eine Tatsache. Aktuellen Forschungsergebnissen des Internet Security Threat Report 2018 von Symantec zufolge ist die Anzahl unterschiedlicher Schadsoftware-Varianten für Mobilgeräte 2017 um 54 Prozent gestiegen.

Vor dem Hintergrund neuer Bedrohungen, die die verstärkte App-Nutzung mit sich bringt, ergab die Studie jedoch auch, dass pro Tag im Schnitt 24.000 bösartige mobile Anwendungen blockiert werden.

Cryptojacking ist dafür ein gutes Beispiel. Dieses Phänomen, das bis vor Kurzem nur Computer betraf und bei der Installation einer verdächtigen Datei auftritt, macht Ihr Handy im Grunde zu einem digitalen Zombie, der stumpfsinnig Kryptowährungen für Cyberkriminelle "schürft" – natürlich ohne Ihre Erlaubnis.

Zombie-Handys und andere Gruselgeschichten

Als ob Zombie-Handys nicht genug wären, haben Schadprogramme noch viele weitere Tricks auf Lager: So sind Viren etwa in der Lage, Ihr Gerät ohne Ihr Wissen zu orten, Apps herunterzuladen und zu installieren, Cyberkriminellen die Kontrolle über Ihr Gerät zu überlassen oder ihnen Ihre persönlichen Informationen und Daten zu übermitteln.

Dass Sie Ihr Gerät vor Gefahren schützen sollten, liegt auf der Hand. Eine mögliche und noch dazu sehr beruhigende Option – Sie können es sich sicher denken – ist die Installation einer Virenschutzlösung auf Ihrem Mobiltelefon. Vermutlich nutzen Sie schon seit Jahren ein Antivirus-Programm auf Ihrem Heim- oder Firmenrechner und die Wahrscheinlichkeit, dass es wirkungsvoll zu Ihrem Schutz beigetragen hat, ist hoch. Bedeutet dies, dass Sie auch auf Ihrem Handy eine Virenschutzlösung installieren sollten?

Welche Funktionen bietet mobile Antivirus-Software?

Folgende Funktionen können Sie von diesem Softwaretyp erwarten. Die Hauptfunktion jedes Virenschutzprogramms besteht darin, Ihr Handy auf Schadsoftware (schädliche Apps und Dateien) zu scannen und Sie bei Problemen zu warnen. Die meisten geben außerdem Echtzeit-Warnmeldungen zu potenziell unsicheren Websites aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit, eine problematische Datei herunterzuladen, besonders hoch ist.

Einige Antivirus-Apps enthalten überdies Funktionen, die über den bloßen Schutz vor dubiosen Apps und Dateien hinausgehen: Sie blockieren unerwünschte Anrufe und Meldungen oder bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Telefon zu bereinigen (sprich alle personenbezogenen Daten zu entfernen) bzw. das Gerät im Falle eines Diebstahls zu orten.

Wie Sie auf Ihrem Mobilgerät geschützt bleiben

Unabhängig davon, ob Sie eine Virenschutzlösung auf Ihrem Handy verwenden, gibt es einige grundsätzliche Sicherheitsregeln, die Sie beim Surfen im Internet beachten sollten. Klicken Sie beispielsweise nicht auf verdächtige Links. Geben Sie im öffentlichen WLAN niemals sensible Informationen preis und legen Sie für jedes Ihrer Konten ein sicheres Passwort an.

Außerdem ist es wichtig, dass Sie Ihre eigene Risikostufe kennen. Selbst wenn Sie mit Begriffen wie "Phishing" und "Malware" vertraut sind, sollten Sie Ihre Apps ausnahmslos aus seriösen Stores herunterladen. Allerdings platzieren auch einige Cyberkriminelle duplizierte oder gefälschte Versionen beliebter Apps im App Store, wo sie dann viele Hunderttausend Mal heruntergeladen werden. Die Spur aus Adware und Schadprogrammen, die sie hinterlassen, zieht sich um die ganze Welt.

Cyberkriminelle haben eine wachsende Anzahl an Tricks auf Lager. Selbstverständlich hilft es, die Bedrohungen zu kennen, doch doppelt hält bekanntlich besser: Bei aller Vorsicht im Umgang mit dem Internet ist zusätzlicher Schutz durch eine Antivirus-App immer eine gute Wahl.

Natürlich lassen sich weniger technisch gewiefte Mobilgerätenutzer schneller dazu verleiten, gefälschte Apps herunterzuladen, auf Adware zu klicken oder ihre Daten auf einer dubiosen Website einzugeben. Manchmal ist für einen Fehltritt nicht mehr nötig als ein Tippfehler in einer bekannten URL oder ein unbeabsichtigter Klick.

Bei diesem Nutzertyp kann eine Antivirus-App wesentlich dazu beitragen, die drohende Katastrophe abzuwenden. Schließlich nehmen mobile Bedrohungen zu und zwingen Nutzer dazu, für ihren Schutz zu sorgen.

Sollten Sie Antivirus-Software auf Ihrem Mobilgerät nutzen?

Der erste Schritt, um sich auf Ihren verschiedenen Geräten online zu schützen, besteht darin, stets wachsam zu sein und sich über die Grundlagen der sicheren Mobilgerätenutzung zu informieren.

Folgende Maßnahmen sind ein guter Ausgangspunkt:

  • Überprüfen Sie die Reputation von Dateien und Apps, bevor Sie sie installieren. Suchen Sie im App Store nach Bewertungen. Eine schlecht bewertete App kann gefährlich sein.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Passwörter schwer zu erraten sind und sorgfältig gepflegt werden. Sie sollten mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer Kombination aus Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen bestehen.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Mobiltelefon und Ihre Apps regelmäßig aktualisiert werden. Bei einem Update werden bekannte Sicherheitsprobleme aus Vorgängerversionen behoben.
  • Nehmen Sie sich vor Phishing in Acht. Solche Betrugsversuche sind daran zu erkennen, dass Sie eine gefälschte (und häufig echt wirkende) E-Mail erhalten, die scheinbar von einem Unternehmen oder Freund stammt. Darin werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken oder eine bestimmte Handlungsanweisung zu befolgen. Laden Sie nur bekannte Dateien herunter bzw. klicken Sie nur auf bekannte Links.
  • Nutzen Sie ausschließlich sichere WLAN-Verbindungen. Eine öffentliche WLAN-Verbindung ist potenziell von jedem abhörbar. Stellen Sie sich das so vor, als stünde jemand hinter Ihnen und protokollierte alles, was Sie tun.

Mobile Online-Sicherheit erfordert einen zweigleisigen Ansatz – einen umsichtigen Umgang mit dem Internet, gekoppelt mit dem Einsatz einer Sicherheitslösung. Wenn die erste Abwehrmaßnahme versagt, können Sie sich immer noch auf Ihren Mobilgeräte-Schutz verlassen. Norton Mobile Security trägt mit Schutz vor mobilen Bedrohungen zu Ihrer Sicherheit im Internet bei.

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