Website-Tracking: Wie und warum man uns online beobachtet

Webtracking bezeichnet die Art und Weise, wie Websites unser Verhalten untersuchen, wenn wir sie besuchen. Sein eigentlicher Zweck ist es in der Regel, gezieltere Werbung zu schalten, allerdings kann das Tracking als invasiv empfunden werden. Um Ihre digitale Privatsphäre zu verbessern, installieren Sie einen sicheren Browser, der Ad Tracker und Fingerprinting automatisch blockiert.

Person beim Online-Shopping, die hofft, nicht online verfolgt zu werden.

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, das Werbung Sie regelrecht verfolgt? Von Webseiten über Ihre Feeds in den sozialen Medien bis hin zu Werbespots auf Ihrer bevorzugten Streaming-Plattform?

Da sind Sie nicht allein. Ja, Sie werden verfolgt. So wie wir alle.

In Webbrowsern und auf vernetzten Geräten ist Online-Tracking praktisch Standard: Websites protokollieren unsere Interaktionen, um das Benutzererlebnis zu verbessern, und Werbetreibende durchforsten unsere Daten, um uns relevante Produkte und Services zu empfehlen – neben vielen anderen Gründen.

Dies stellt nicht unbedingt eine Gefahr für Sie und die von Ihnen gesammelten Daten dar. Aber haben wir nicht ein Recht zu wissen, wie und warum diese Daten gesammelt werden? Es sind ja schließlich unsere Daten. Genau damit befasst sich dieser Artikel: Was ist Webtracking? Warum werden unsere Daten gesammelt und wie? Und wie kann man seine digitalen Spuren verwischen, wenn man dies wünscht?

Was bedeutet Tracking?

Internet- oder Website-Tracking ist eine Analyse des Online-Verhaltens von Benutzern, in der Regel mit der Absicht, ihr Surferlebnis stärker zu personalisieren. Dieses Verfahren wird auch Browser-Tracking, digitales Tracking, Datentracking oder Webtracking genannt.

Visueller Überblick über die Aspekte des Internet-Trackings – gut, böse und alles andere
Visueller Überblick über die Aspekte des Internet-Trackings – gut, böse und alles andere
Visueller Überblick über die Aspekte des Internet-Trackings – gut, böse und alles andere

Einfach ausgedrückt: Webtracking ist die Art und Weise, wie Websites unser Verhalten untersuchen, wenn wir sie besuchen. Und das ist weiter verbreitet als Sie vielleicht denken, da rund 80 % der Websites Google-Tracking enthalten. Webtracking – das sei hier erwähnt – ist zwar nicht illegal, doch vielen Leuten ist nicht bewusst, dass sie im Internet verfolgt werden.

Warum verfolgen Websites und Apps uns?

Je mehr man weiß, desto mehr versteht man, heißt es. Dies ist sozusagen die Prämisse des Webtrackings: Je mehr Websites über uns wissen, desto besser verstehen sie uns. Und im Idealfall nutzen sie diese Informationen, um uns einen besseren Service zu bieten.

Etwa in Form eines schnelleren und komfortableren Surferlebnisses. Das hat durchaus Vorteile. Man denke etwa an die personalisierten Empfehlungen von YouTube oder Netflix, durch die wir auf Shows stoßen, von denen wir gar nicht wussten, wie "bingeworthy" sie sind. Oder daran, dass Amazon es schafft, Ihnen genau das Produkt anzuzeigen, das Sie kaufen möchten, sobald Sie die Website öffnen.

Doch nicht immer geht es beim Webtracking um das Benutzererlebnis. Hier sind noch ein paar weitere Gründe:

  • Einnahmequellen erschließen: Manche Websites speichern Ihre Benutzerdaten nicht nur, sondern verkaufen sie möglicherweise auch an Werbeunternehmen, die Sie mit relevanten Produkten ansprechen möchten.
  • Unterstützung von Strafverfolgungsbehörden: Einige Strafverfolgungsbehörden überwachen das Online-Verhalten von Benutzern, um verdächtige Personen auszuspionieren.
  • Unternehmensleistung messen: Durch Website Analytics bringen Unternehmen in Erfahrung, welcher Website-Content bei den Verbrauchern am besten ankommt. Dieses Wissen bildet die Grundlage für ihre Content-Strategien und die Produktentwicklung.
  • Benutzerfreundlichkeit einer Website überwachen: Durch lückenlose Überwachung der Website-Interaktionen können Bereiche identifiziert werden, in denen Verbesserungsbedarf besteht, um entsprechende Korrekturen vorzunehmen.

Wie werden wir im Internet verfolgt?

Websites können uns auf viele Arten verfolgen. Im Laufe der Zeit sind immer mehr Methoden hinzugekommen. Aber Cookies gehören nach wie vor zu den am häufigsten verwendeten Methoden zur Datenverfolgung, wobei mehr als 40 % der Websites Cookies in der einen oder anderen Form verwenden.

Visuelle Darstellung der Methoden, mit denen Websites uns verfolgen: Cookies, Konto-Tracking, Web-Beacons und Browser-Fingerprinting
Visuelle Darstellung der Methoden, mit denen Websites uns verfolgen: Cookies, Konto-Tracking, Web-Beacons und Browser-Fingerprinting
Visuelle Darstellung der Methoden, mit denen Websites uns verfolgen: Cookies, Konto-Tracking, Web-Beacons und Browser-Fingerprinting

Cookies – auch bekannt als HTTP-Cookies oder Tracking-Cookies – sind im Wesentlichen kleine Dateien, in denen unsere Interaktionen mit einer bestimmten Website gespeichert werden: was wir in Online-Shops in unseren Warenkorb legen, welche Artikel wir auf News-Websites anklicken, unsere bevorzugten Spracheinstellungen usw.

Man kann sich Tracking-Cookies wie Notizzettel vorstellen. Und da jede Website eigene Tracking-Cookies enthält, muss man jedes Mal, wenn man eine neue Website besucht, deren Cookies "akzeptieren" bzw. "ablehnen".

Herkömmliche Tracking-Cookies speichern ihre Informationen über Sie direkt auf einer Website, während Drittanbieter-Cookies Ihre Nutzerdaten an einem separaten Ort speichern, auf den, wie der Name schon andeutet, Dritte wie beispielsweise Werbetreibende Zugriff haben könnten. Drittanbieter-Cookies sind oft der Grund dafür, dass Sie nach dem Besuch einer Shopping-Website in Ihren Social-Media-Feeds von Werbeanzeigen verfolgt werden. Mehr als 61 % des Datenverkehrs enthält Drittanbieter-Cookies.

Im Folgenden wird erläutert, welche Tracking-Methoden derzeit außerdem im Umlauf sind und welche Nutzerdaten sie sammeln:

  • Web Beacons, auch Web Bugs oder Tracking Beacons genannt, zeichnen Ihre Interaktionen mit einer bestimmten Website auf, z. B. auf welche Inhalte Sie klicken. Sie kommen auch im E-Mail-Verkehr zum Einsatz, um zu analysieren, ob eine Nachricht zugestellt oder geöffnet wurde.
  • IP-Adressen sind eindeutige Kennungen vernetzter Geräte, die bei jedem Website-Besuch erfasst und gespeichert werden, sodass Ihre Aktivitäten darüber rückverfolgt werden können.
  • Session-Replay Scripts sind Programme, die die Aktivitäten eines Internetnutzers auf einer Website aufzeichnen, einschließlich seiner Mausbewegungen, Klicks und Scrollvorgänge.
  • Favicons werden oft als "Supercookies" bezeichnet, da sie ähnlich funktionieren, aber viel schwieriger abzulehnen oder zu entfernen sind.
  • Konto-Tracking beobachtet, was Sie online tun, während Sie bei einem bestimmten Online-Konto oder einer Plattform angemeldet sind. Für diese Webtracking-Methode müssen Online-Benutzer ihre Erlaubnis erteilen.
  • Maus-Tracking, auch als Cursor-Tracking bekannt, ist eine Datenverfolgungssoftware, die die Mausbewegungen von Online-Benutzern aufzeichnet, um zu analysieren, wie sie mit einer Website interagieren.
  • Beim Browser-Fingerprinting wird mithilfe diverser gerätespezifischer Information wie Betriebssystem, Spracheinstellungen, Zeitzone usw. eine eindeutige Kennung generiert, mit der es möglich ist, sämtliche Online-Aktivitäten einer bestimmten Person zuzuordnen. Dasselbe Resultat lässt sich mit Canvas Fingerprinting erzielen, bei dem benutzerspezifische HTML5 Canvas-Elemente ausgelesen werden.
  • Beim geräteübergreifenden Tracking, auch deterministisches oder probabilistisches Tracking genannt, werden Ihre Surfgewohnheiten auf verschiedenen Geräten zu einem Gesamtbild zusammengefügt.
  • Die Klickrate ist ein Maß für die Häufigkeit, mit der ein Online-Benutzer auf einen ihm vorgeschlagenen oder beworbenen Inhalt klickt und diesen aufruft. Auf dieser Kennzahl basieren die Content-Strategien und Werbeoptionen der jeweiligen Website.

Federated Learning of Cohorts (FLoC) schließlich ist eine hochmoderne Tracking-Methode, bei der Online-Aktivitäten keinem bestimmten Internetnutzer zugeordnet werden, sodass keine individuelle Verfolgung stattfindet. Vielmehr werden mehrere Nutzer in einer Zielgruppe aus Gleichgesinnten zusammengefasst und gemeinsam getrackt. FLoCs machten Schlagzeilen, als Google ankündigte, mithilfe dieser Methode die Verwendung von Drittanbieter-Cookies schrittweise einzustellen – alles im Namen des Schutzes der Online-Privatsphäre der Nutzer, eines problematischen Aspekts beim Website-Tracking.

Sollte uns Webtracking Sorgen bereiten?

Tatsächlich gibt es einige Bedenken in Bezug auf Datentracking. Die meisten betreffen unsere Privatsphäre und unsere Sicherheit sowie die Transparenz darüber, wo die Nutzerdaten gespeichert werden und wer Zugriff darauf hat. Denn je bereitwilliger wir unsere Daten aus der Hand geben, indem wir beispielsweise Cookies akzeptieren, desto weniger Kontrolle haben wir darüber, was mit ihnen geschieht.

Im Idealfall entstehen digitale Welten, die uns auf der Startseite unseres Browsers jederzeit die relevantesten Werbeanzeigen und Inhalte präsentieren. Immerhin bevorzugen 43 Prozent der Benutzer diese personalisierte Form der Werbung. 23 Prozent macht es eigenen Angaben zufolge nichts aus, wenn ihre Daten zu diesem Zweck verfolgt werden. Im schlimmsten Fall kann Online-Tracking jedoch dazu führen, dass die gesammelten Nutzerdaten an Dritte weitergegeben und in Datenbanken gespeichert werden, die anfällig für Online-Bedrohungen sind. Außerdem birgt die Praktik eine Vielzahl von Problemen in Bezug auf unsere Online-Privatsphäre.

Wie sehr uns unsere Online-Privatsphäre am Herzen liegt, hängt letztlich von unserem subjektiven Empfinden ab. Einigen von uns bereitet Datentracking mehr Sorgen als anderen. Wenn Sie verstehen, wie – und wo – man Ihnen online nachstellt, fällt es Ihnen leichter, Tracking-Versuche abzuwehren, sofern dies Ihr Wunsch ist.

Wo unsere Daten online verfolgt werden

Heutzutage können unsere Aktivitäten ab dem Moment verfolgt werden, in dem wir uns bei einem vernetzten Gerät einloggen. Das muss aber nicht sein. Hier finden Sie eine Liste von Websites und Plattformen, die Sie täglich besuchen, sowie Hinweise zu trackingbedingten Cyberbedrohungen, die dort lauern könnten. Anschließend erhalten Sie Tipps, wie Sie Webtracker von Ihrer Spur abbringen können.

Suchmaschinen und Webtracking

Haben Sie sich je gefragt "Stellt mir Google gerade nach?" Die Antwort lautet "Ja". Google und andere Suchmaschinen haben sozusagen den Löwenanteil am Webtracking. Einigen Schätzungen zufolge verfolgt Google fast 74 % des gesamten Datenverkehrs. Die Mittel, die eingesetzt werden, um Daten zu verfolgen, mögen sich ändern, und Third-Party-Cookies mögen allmählich von FLoC abgelöst werden. Doch Google und andere Suchmaschinen können viele weitere Tracking-Methoden wie Fingerprinting und Web Beacons nutzen, um den Usern ein personalisiertes Surferlebnis zu bieten.

Visuelle Erklärung, wie Suchmaschinen Sie verfolgen
Visuelle Erklärung, wie Suchmaschinen Sie verfolgen
Visuelle Erklärung, wie Suchmaschinen Sie verfolgen

MÖGLICHE BEDROHUNGEN: Wenn Sie Third-Party-Cookies "akzeptieren", geben Sie ein Stück Kontrolle ab: Sie nehmen in Kauf, dass Ihre Nutzerdaten an Dritte weitergegeben werden, die ab nun für deren Schutz zuständig sind und diese Verantwortung möglicherweise nicht so ernst nehmen, wie sie es sollten.

WIE SIE TRACKING VERMEIDEN KÖNNEN:

Tracking in sozialen Medien

Social-Media-Websites sind ein weiterer Tummelplatz für Webtracker. Aber ist es wirklich so problematisch, wenn die Netzwerkbetreiber darüber Bescheid wissen, mit wem Sie online befreundet sind, und Ihnen personalisierte News und Produkte anzeigen? Das hängt natürlich von Ihrem subjektiven Empfinden ab. Möglicherweise ist es für Sie interessant zu wissen, dass 16 % des Internets einen Facebook-Tracking-Pixel haben.

Visuelle Erklärung, wie soziale Medien Sie verfolgen können
Visuelle Erklärung, wie soziale Medien Sie verfolgen können
Visuelle Erklärung, wie soziale Medien Sie verfolgen können

MÖGLICHE BEDROHUNGEN: Cyberkriminelle könnten auf Datenbroker-Websites zugreifen, auf die Ihre Kundendaten mithilfe von Drittanbieter-Cookies gelangt sind, und Ihnen gefälschte Werbeanzeigen mit Malware unterjubeln. Das nennt man auch Malvertising.

WIE SIE TRACKING VERMEIDEN KÖNNEN:

  • Aktivieren Sie "Do Not Track".
  • Lehnen Sie gezielte Werbung ab.
  • Tragen Sie sich aus Datenbroker-Websites aus.

Shopping-Websites und Webtracking

Ist Ihnen das schon einmal passiert: Sie legen bei einem Online-Shop ein paar Artikel in den Warenkorb und schließen versehentlich das Fenster, nur um beim nächsten Besuch der Website festzustellen, dass alle Artikel noch im Warenkorb sind? Das liegt daran, dass Ihre Aktivitäten über Tracking-Cookies und möglicherweise Account Tracking verfolgt werden, wenn Sie bei Ihrem Konto eingeloggt sind. Dies sind nur einige der Tracking-Methoden, die beim Online-Shopping zum Einsatz kommen. Amazon hat einen Anteil von 19 Prozent an der Gesamtheit des getrackten Online-Datenverkehrs.

Visuelle Darstellung, wie Amazon Nutzer verfolgt
Visuelle Darstellung, wie Amazon Nutzer verfolgt
Visuelle Darstellung, wie Amazon Nutzer verfolgt

MÖGLICHE BEDROHUNGEN: Wenn Sie ein Benutzerkonto bei einer Shopping-Website anlegen, werden potenziell vertrauliche Daten wie Ihre Versandadresse und Ihre Zahlungsmethoden zur späteren Verwendung gespeichert. Diese Informationen könnten im Falle einer Datenpanne offengelegt werden.

WIE SIE TRACKING VERMEIDEN KÖNNEN:

  • Legen Sie keine Konten an; schließen Sie Bestellungen stattdessen als Gast ab.
  • Lehnen Sie Tracking-Cookies ab.
  • Verwenden Sie einen Tracker-Blocker.

So schützen Sie sich vor Online-Tracking: 11 Tipps

Wenn Sie Ihre Spuren im Internet verwischen wollen, reicht es nicht aus, lediglich die Tracking-Cookies zu löschen – das ist selbst den findigsten Anwendern oft nicht klar.

Doch mit ein paar einfachen Verhaltensregeln beim Surfen und ein paar effektiven Vorkehrungen können Sie sich vor Bedrohungen für Ihre Privatsphäre und Sicherheit schützen.

Checkliste mit 10 Tipps zur Vermeidung von Tracking
Checkliste mit 10 Tipps zur Vermeidung von Tracking
Checkliste mit 10 Tipps zur Vermeidung von Tracking

1. Passen Sie die Datenschutzeinstellungen geräteübergreifend an

Der Schutz Ihrer Online-Privatsphäre beginnt mit der Anpassung der Datenschutzeinstellungen auf Ihren verschiedenen Geräten.

Auf Mobilgeräten

Dafür, dass sie so klein sind, bieten Mobilgeräte ziemlich viele Datenschutzoptionen:

  • Setzen Sie die Werbekennungen zurück. Daraufhin wird eine neue eindeutige Kennung für die Apps erzeugt, die Ihre Aktivitäten verfolgen.
  • Deaktivieren Sie die Positionsbestimmung in allen Apps, die nicht unbedingt auf Ihren Standort zugreifen müssen.
  • Überprüfen Sie Ihre Tracking-Einstellungen nach Software-Updates. Manchmal werden die Apps bei Updates zurückgesetzt und nehmen die Verfolgung Ihrer Online-Aktivitäten wieder auf.
  • Deaktivieren Sie personalisierte Werbung in den Datenschutzeinstellungen des Geräts, wenn Sie keine gezielten Werbeanzeigen erhalten möchten.

Computer

Bei Computern kommt es darauf an, die Tracking-Cookies im Blick zu behalten und zu entscheiden, welche Sie auf Ihrem Gerät erlauben wollen. Öffnen Sie in allen Browsern, die Sie verwenden, die Datenschutzeinstellungen, überprüfen Sie, welche Websites derzeit Zugriff auf das Gerät haben, und nehmen Sie entsprechende Anpassungen vor. Doch Vorsicht: Dies ist keine sichere Lösung. Nicht jede Website prüft, ob Sie Cookies deaktiviert haben, denn die Überprüfung erfolgt auf freiwilliger Basis.

Smart-TVs

Auch Smart-TVs sind mit dem Internet verbunden und können unsere Aktivitäten analysieren Machen Sie sich mit den Datenschutzeinstellungen des jeweiligen Geräts vertraut und deaktivieren Sie die Tracking-Optionen für alle Apps und Plattformen, von denen Sie nicht verfolgt werden möchten.

2. Aktivieren Sie "Do Not Track"

In Ihren Browsereinstellungen können Sie "Do Not Track" aktivieren, was bedeutet, dass Sie eine Anfrage an Ihren Browser senden, Ihre Browsing-Aktivitäten nicht zu verfolgen. Letztendlich ist dies genau das – eine Anfrage, und es liegt an jeder einzelnen Website, ihr nachzukommen.

3. Lehnen Sie Tracking-Cookies ab

Dieser Schritt ist selbsterklärend. Klicken Sie einfach auf "Ablehnen" oder "Nein", wenn Sie eine neue Website besuchen und diese um Erlaubnis bittet, Sie mithilfe von Cookies verfolgen zu dürfen. Der Nachteil dabei ist, dass die Ablehnung des Cookie-Trackings auch bestimmte Website-Funktionen deaktivieren kann und Websites nicht verpflichtet sind, Ihrer Anfrage nachzukommen.

4. Verwenden Sie Tracker-Blocker

Tracker-Blocker sind Browser-Plug-ins, die Webtracker daran hindern sollen, Informationen über Sie zu sammeln. Einige Browser, wie Norton Private Browser, helfen dabei, das Tracking automatisch zu unterbinden.

5. Verwenden Sie einen Werbeblocker

Ein Werbeblocker ist ein weiteres Browser-Plug-in, das, wie der Name schon sagt, dazu dient, Werbung zu blockieren. Dies verhindert zwar nicht, dass Ihre Daten gesammelt werden, aber es kann verhindern, dass Ihnen anhand dieser Daten personalisierte Werbung angezeigt wird.

6. Surfen Sie im Incognito-Modus

Wenn Sie Ihren Browser im Inkognito-Modus öffnen, werden in der Regel keine Cookies gespeichert. Ihre IP-Adresse ist allerdings aus rechtlichen Gründen weiterhin für alle besuchten Websites sichtbar.

7. Steuern Sie nur Websites an, die mit "HTTPS" beginnen

Sie möchten die Gewissheit haben, dass Ihre Daten von einer abgesicherten Website verarbeitet werden? Dann achten Sie bei allen URLs, die Sie in die Adressleiste eingeben, darauf, ob Sie mit "HTTPS" beginnen – ein Hinweis, dass es sich um eine sichere Website handelt.

8. Verwenden Sie ein VPN

Ein VPN anonymisiert Ihre Surfaktivitäten mithilfe von Verschlüsselung. Sogar Ihre IP-Adresse wird verborgen. Ein VPN kann auch Webtracker auf die falsche Fährte bringen.

9. Nutzen Sie eine private Suchmaschine

Manche Suchmaschinen befolgen den Grundsatz, Ihre privaten Daten zu schützen, und verzichten zu diesem Zweck auf die Datenverfolgung. Einige bekannte Beispiele sind Startpage und DuckDuckGo.

10. Lehnen Sie gezielte Werbung ab

Gruppen wie die European Digital Advertising Alliance haben Tools entwickelt, um gezielte Werbung über die Plattform Your Online Choices zu verwalten. Doch Vorsicht: Diese Opt-out-Tools sind in der Regel gerätespezifisch, sodass Sie sich in jedem Browser und auf jedem Gerät einzeln in die entsprechende Liste eintragen müssen.

11. Tragen Sie sich aus Datenbroker-Websites aus

Datenbroker sammeln Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen sie an Dritte, um Ihre Identität zu überprüfen, Betrug zu erkennen, Berechtigungen zu ermitteln oder für Marketingzwecke. Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben Sie das Recht, auf Ihre Daten zuzugreifen und bestimmten Verwendungsweisen zu widersprechen.

Webtracking ist nicht böswillig gemeint, kann aber so wirken, je nach dem, wie wichtig Ihnen Ihre Online-Privatsphäre ist.

Damit schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei unserem Sprichwort vom Anfang angelangt: Je mehr man weiß, desto mehr versteht man – im Hinblick auf die Frage, ob man online verfolgt werden möchte. In diesem Sinne: Achten Sie auf Ihre Gewohnheiten. Viel Spaß beim Surfen!

Verwenden Sie einen privaten Browser, um das Webtracking zu reduzieren

Webtracking kann sich aufdringlich anfühlen – besonders wenn Sie sich nicht daran erinnern, Ihre Einwilligung gegeben zu haben. Glücklicherweise können Sie Maßnahmen ergreifen, um das Tracking zu reduzieren und das Internet privater zu nutzen. Installieren Sie zunächst Norton Private Browser.

Norton Private Browser hilft Ihnen dabei, Tracker zu blockieren, Ihren digitalen Fingerabdruck zu verschleiern und Werbung zu kontrollieren – und schützt Sie dabei besser vor Malware, gefährlichen Websites und Phishing-Angriffen. Surfen Sie diskreter und sicherer.

Clare Stouffer
Clare Stouffer ist Social-Media-Marketing-Managerin für Norton. Ihre Leidenschaft ist es, komplexe Themen als zugängliche, informative Inhalte aufzubereiten.

Redaktioneller Hinweis: Unsere Artikel enthalten Bildungsinformationen für Sie. Unsere Angebote decken möglicherweise nicht jede Art von Kriminalität, Betrug oder Bedrohung ab, über die wir schreiben, oder schützen davor. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cyber Safety zu schärfen. Bitte lesen Sie die vollständigen Bedingungen während der Registrierung oder Einrichtung. Denken Sie daran, dass niemand alle Identitätsdiebstähle oder Cyberkriminalität verhindern kann und dass LifeLock nicht alle Transaktionen in allen Unternehmen überwacht. Die Marken Norton und LifeLock sind Teil von Gen Digital Inc.


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