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So setzen Sie sich gegen Spam zur Wehr

by Norton-Team

Es gab eine Zeit, da war Spam einfach nur eine Marke für englisches Dosenfleisch. Ob es einem nun schmeckte oder nicht – es war etwas, das man sich auf den Teller tat. Inzwischen bedeutet der Begriff jedoch etwas völlig anderes – und mit zunehmender Ausgereiftheit von Spam-Techniken und Cyberbedrohungen scheint sich auch diese Bedeutung ständig zu wandeln. 

Was ist Spam?

Ist es Werbung oder einfach nur Junk-Mail, die in Ihrem Posteingang gelandet ist? Im Allgemeinen ist Spam etwas, das man online lieber vermeiden würde – ob in Form von Junk-E-Mails, die unaufgefordert Produkte oder Dienstleistungen bewerben, Popup-Werbung, die über den Bildschirm flitzt, oder SMS von unbekannten Absendern, die an Ihr Smartphone geschickt werden.


Warum Sie sich schützen sollten

Spam ist nicht nur lästig, sondern wird zudem von Cyberkriminellen dazu missbraucht, jährlich Hunderttausende von Nutzern zu schädigen. Diese Betrugsmaschen können die Form von E-Mails annehmen, die vorgeben, von vertrauenswürdigen Finanzinstituten, E-Commerce-Websites oder staatlichen Behörden zu stammen. Oder sie erscheinen als Popup-Fenster, die unglaubliche Einsparungen oder Rabatte versprechen. Auch Websites von sozialen Medien und Netzwerken sind von betrügerischer Werbung betroffen. Wenn Sie das nächste Mal ein unglaubliches Angebot in Ihrem Posteingang vorfinden, überlegen Sie: Ist es zu gut, um wahr zu sein?

Wie Sie sich schützen können

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sich vor Spam schützen können.  

  • Lesen Sie immer sorgfältig die Betreffzeile jeder E-Mail, bevor Sie diese öffnen. Spam ist häufig nur in Großbuchstaben verfasst und bietet Services oder Produkte an, die Sie nicht angefordert haben oder die sich ganz und gar nicht mit Ihren Interessen decken. Markieren Sie diese Nachrichten als Spam und löschen Sie sie aus Ihrem Posteingang.

  • Senden Sie niemals Finanzinformationen wie Kreditkartennummern oder personenbezogene Daten über E-Mail. Unerwünschte Werbung, die in einer E-Mail oder einem Popup-Fenster zur Eingabe personenbezogener Daten auffordert, ist verdächtig.

  • Oftmals enthalten derartige E-Mails oder Popup-Fenster klickbare Links, die Sie auf eine vertraut aussehende Website leiten. Doch häufig sind diese Websites in Wirklichkeit nur Imitate der echten Seiten. Suchen Sie nach einem SSL-Zertifikat, einem Vorhängeschloss links neben der URL (Internetadresse) oder einer grünen Hervorhebung in der URL-Adressleiste, die bestätigen, dass es sich um eine sichere Website handelt. Sollten Sie keines dieser Elemente vorfinden, verlassen Sie die Website umgehend und melden Sie den Betrug an das jeweilige Unternehmen.

  • Wenn Sie immer noch unsicher sind, sehen Sie sich die URL sorgfältig an. Ist sie richtig geschrieben? Cyberkriminelle nutzen manchmal eine leicht abgeänderte Version der Original-Website-URL. Wenn Ihnen an der URL irgendetwas verdächtig vorkommt, zögern Sie nicht, das zu melden.

  • Spam kann auch Ihren Computer angreifen und dort Unheil anrichten. Um zu verhindern, dass Sie sich einen Virus einfangen (auch als "Malware" oder "Schadprogramm" bezeichnet), vergewissern Sie sich, dass Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand ist, aktualisieren Sie Ihren Browser und installieren Sie Antivirus-Software.

  • Antivirus-Software überwacht die Programme und Dateien auf Ihrem Computer, um ihn mithilfe einer Art Virenwörterbuch auf Fehlverhalten zu überprüfen. Sollte sich etwas merkwürdig verhalten, informiert Sie die Software, dass eine Bedrohung erkannt wurde, und gibt Ihnen verschiedene Optionen für die weitere Vorgehensweise. Die Installation einer Antivirus-Software ist Ihre beste Verteidigung gegen betrügerische Werbung.  


Sind Sie Spam bereits zum Opfer gefallen?

Wenn Sie meinen, aufgrund von Spam zum Opfer eines Identitätsdiebstahls, Cyberangriffs oder Internetbetrugs geworden zu sein, müssen Sie die Netzwerkadministratoren sowie alle Firmen, die mit der betrügerischen Werbung in Zusammenhang stehen, davon verständigen.

Falls Finanzkonten betroffen sind, sollten Sie die Konsequenzen ziehen und die Konten schließen. Um auf Nummer sicher zu gehen, überprüfen Sie Ihre monatlichen Kontoauszüge auf nicht autorisierte oder ungewöhnliche Abbuchungen.

Je nach Ausmaß des Problems kann es außerdem ratsam sein, den Vorfall an die örtlichen Behörden zu melden, insbesondere wenn der Spam-Betrug speziell auf Ihre geografische Region zugeschnitten war.

Spam ist nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Lassen Sie nicht zu, dass diese Plage sich als stärker erweist. Befolgen Sie diese Tipps, damit Sie ihr einen Schritt vorausbleiben.  

Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Fr Dez 30, 2016 unter how to guides , online safety tips und online security

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