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Ransomware – die Online-Bedrohung, über die Sie Bescheid wissen sollten

by Norton-Team

Es gibt eine neue Variante von Cyberkriminalität, die sich inzwischen einen Namen macht. Vielleicht haben Sie bereits in den Nachrichten davon gehört, online etwas darüber gelesen oder – schlimmer noch – sind selbst davon betroffen gewesen. Ihr Name ist Ransomware (auch "Erpressungssoftware" oder "Erpressertrojaner" genannt) und Sie sollten ihr möglichst nicht in die Quere geraten. 

Sobald diese Art bösartiger Software sich Zugang zu Ihrem Gerät verschafft, kann es äußerst schwierig sein, den Schaden wieder rückgängig zu machen – es sei denn, Sie zahlen ein Lösegeld. Ransomware setzt Verschlüsselung ein, um Ihre Daten als Geisel zu nehmen, und war in den letzten Jahren enorm erfolgreich dabei, unschuldigen Computernutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen.


Ziel dieser Software ist es, mit dem Versprechen, die verschlüsselten Daten wieder zugänglich zu machen, Geld von ihren Opfern zu erpressen. Wie andere Computerviren auch verschafft sich die Software den Zugang zu einem Gerät in der Regel dadurch, dass sie eine Sicherheitslücke in anfälliger Software ausnutzt oder einen Nutzer dazu verleitet, den Trojaner selbst zu installieren. Inzwischen kann Ransomware auch medienwirksame Opfer wie Krankenhäuser, Schulen und Polizeibehörden aufweisen.

Das skrupellose Ransomware-Geschäftsmodell hat sich für Kriminelle als lukrativer Zweig der Cyberkriminalität erwiesen, der nicht nur auf Menschen wie Sie und ich abzielt. Über die Jahre hat der üble Ruf dieser Schadsoftware Strafverfolgungsbehörden dazu veranlasst, sich mit internationalen Organisationen zusammenzutun, um die Drahtzieher zu Fall zu bringen.

Inzwischen werden soziale Medien zur neuen Angriffslinie. Unsere immer stärker vernetzte Gesellschaft bietet einen Sofortzugang zu den Geldbeuteln von Nutzern, sodass Cyberkriminelle viel zu viel verdienen, um von dieser Form von Kriminalität abzulassen.  


Wie können Sie sich vor Erpressungssoftware schützen?

  • Statten Sie Ihre Geräte mit zertifizierter Sicherheitssoftware aus und achten Sie vor allem darauf, diese mit einem gültigen Abonnement immer auf aktuellem Stand zu halten. Denken Sie daran: Angesichts Tausender neuer Varianten von Schadprogrammen, die täglich auf der Bildfläche erscheinen, können veraltete Schutzdefinitionen Ihre Geräte für einen Angriff anfällig machen.

  • Stellen Sie sicher, dass sämtliche Software auf Ihrem System auf aktuellem Stand ist. Dazu gehören auch Betriebssystem, Browser und alle Plugins, die ein moderner Browser normalerweise verwendet. Eine der gängigsten Methoden, um ein Gerät zu infizieren, ist ein sogenanntes Exploit-Programm, das eine Software-Sicherheitslücke ausnutzt. Indem Sie Software-Updates immer umgehend installieren, können Sie die Wahrscheinlichkeit, dass es auf Ihrem System eine anfällige Sicherheitslücke gibt, drastisch reduzieren. 

  • Führen Sie keine Aktionen in Spam-E-Mails durch – Indem Sie auf Links klicken oder verdächtige Anhänge öffnen, könnten Sie Ransomware oder einem anderen Schadprogramm das Tor zu Ihrem Gerät öffnen. Löschen Sie Spam-Nachrichten umgehend, ohne sie zu öffnen.

  • Vermeiden Sie verdächtige Websites und Downloads – Websites, die illegal kostenlose Software, Musik und Filme anbieten, dienen häufig als Köder, um nichtsahnende Opfer in die Falle zu locken. Wenn in Ihrem Haushalt Teenager leben, die gerne diese Art zweifelhafter Websites besuchen, machen Sie sie auf diese Gefahr durch Schadprogramme aufmerksam.

  • Erstellen Sie regemäßig Backups Ihrer Dateien – In den meisten Fällen, in denen Ransomware zuschlägt, ist es äußerst schwierig ist, sie zu entfernen, und Sie haben keinen Zugriff mehr auf Ihre Dateien. Selbst wenn Sie das Schadprogramm restlos beseitigen können, sind Ihre Dateien möglicherweise weiterhin nicht zugänglich.

Haben Sie das Zeug dazu, zu einem WLAN-Krieger zu werden?

Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Fr Jan 13, 2017 unter online safety , online security und online threats

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