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Was sind die häufigsten Online-Bedrohungen für Ihre Kinder, die Sie kennen sollten?

by Brian Cody

Kinder gehören heute zu den aktivsten Internetnutzern und sind leider Ziel einiger Online-Bedrohungen. Wenn Sie Ihren Kindern erlauben, beträchtliche Zeit im Internet zu verbringen, sollten Sie wissen, was sie dort tun, um sie entsprechend aufzuklären. Aber was sind die häufigsten Online-Bedrohungen für Ihre Kinder, die Sie kennen sollten?


Für Kinder ungeeignete Inhalte

Das Internet ist voll von „ungeeigneten Inhalten“. Es kann sein, dass Ihre Kinder diese Inhalte bewusst suchen, meist werden sie aber automatisch darüber stolpern. Wie auch immer, es ist sehr einfach, solche Webseiten zu finden, wenn die Inhalte nicht blockiert sind.

Eine einfache Lösung ist der Kauf einer Kinderschutz-Software wie Norton Family, um Internetseiten zu blockieren, die vor allen Dingen die jüngeren Mitglieder in Ihrer Familie nicht sehen sollten. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung eines kinderfreundlichen Browsers, der Seiten mit ungeeigneten Inhalten für Kinder automatisch blockiert.

Bei beiden Optionen haben Sie die Möglichkeit, zu sehen, was Ihre Kinder online tun. Sie können auch die Browser-Historie aufrufen, um zu sehen, welche Seiten Ihre Kinder besucht haben. Eine gute Idee ist es auch, den Internet-Rechner in einem Zimmer aufzustellen, in dem sich die Familie hauptsächlich aufhält.  


Online-„Freunde“

Nicht jeder, den wir online treffen, ist echt, und einige Subjekte treiben sich in Chatrooms, auf Message-Boards oder in sozialen Medien herum, um Zugang zu kleinen Kindern zu bekommen. Dabei tun sie so, als seien sie im gleichen Alter und versuchen irgendwann, die Kinder persönlich zu treffen. Jeder kann sich leicht ein Fake-Profil zulegen, daher ist es wichtig, dass Sie als Eltern Ihre Kinder vor dieser Gefahr warnen. Sprechen Sie die Warnzeichen mit ihnen durch und betonen Sie, dass Ihr Kind jederzeit zu Ihnen kommen kann.

Empfehlen Sie Ihren Kindern, im Internet nur mit Personen in Kontakt zu treten, die sie kennen, wie Freunde und Verwandte. Weisen Sie sie außerdem darauf hin, dass es sehr gefährlich sein kann, sich mit jemandem persönlich zu treffen, den man nur online kennt.


Cybermobbing

In den Zeiten des Internets ist Mobbing völlig problemlos möglich, auch wenn sich zwei Personen nicht persönlich gegenüberstehen. Cybermobbing ist in den sozialen Medien heutzutage leider alltäglich und richtet genauso viel Schaden wie jede andere Form von Mobbing an. Das ist sicher eine der schwierigsten Herausforderungen, und eine der Lösungen besteht darin, Ihre Kinder davon abzuhalten, sich ein Profil in den sozialen Medien zuzulegen. Erklären Sie Ihnen, dass sie sich ein Profil anlegen können, wenn sie älter sind.

Wenn Sie ein Profil nicht verhindern können, erinnern Sie Ihre Kinder daran, dass sie jederzeit zu Ihnen kommen können, wenn sie online oder offline gemobbt werden. Schließlich können Sie nur dann etwas unternehmen, wenn Sie über einen solchen Vorfall Bescheid wissen.


Online-Scams

Man glaubt immer, dass nur Erwachsene von Online-Scams betroffen sind. Aber hätten Sie gedacht, dass auch viele Kinder darauf hereinfallen? Zu den typischen Online-Scams gehören E-Mails, die so tun, als ob Sie eine hohe Summe gewonnen hätten und diese gegen eine Gebühr erhalten könnten oder Websites, die etwas extrem billig anbieten, ohne genau zu sagen, um was es sich handelt sowie praktisch alle Angebote, die extrem preiswert oder sogar umsonst sind. Wir haben alle schon einmal von diesen Scams gehört, aber besonders junge Menschen können der Versuchung nicht so leicht widerstehen, wenn sie zum Beispiel angeblich eine hohe Geldsumme per Mausklick erhalten können.

Nur durch intensive Aufklärung können Probleme mit Online-Scams verhindert werden. Erklären Sie also Ihren Kindern, auf was sie achten müssen. Bestehen Sie darauf, dass Ihre Kinder niemals etwas online kaufen, ohne mit Ihnen vorher zu sprechen und dass sie niemals auf verdächtige Links klicken. Je mehr Ihre Kinder wissen, desto besser. Schließlich wollen Sie nicht, dass Ihr Familien-Computer unbeabsichtigt mit einem Virus infiziert wird oder Sie auf andere Weise viel Geld verlieren.

Sie als Eltern sollten am besten wissen, in welchem Umfang Ihre Kinder das Internet nutzen dürfen. Ihre Kinder müssen auch kein Smartphones besitzen. Einfache Klapphandys für Notfälle und um Freunde anzurufen sind mehr als ausreichend. Sie müssen auch kein Profil in den sozialen Medien besitzen, es gibt zahlreiche internetbasierte Aktivitäten, die sie nutzen können, wenn sie älter sind. Und sie müssen auch nicht rund um die Uhr online sein. Eine vernünftige Balance zwischen online und dem realen Leben bereitet Ihre Kinder besser auf.

Cybermobbing kann ein schwieriges Gesprächsthema sein, muss es aber nicht. Wenn Kinder in Cybermobbing verwickelt werden, wollen sie Hilfe – sie könnten aber Angst haben zu fragen, auch weil sie sich schämen oder schuldig fühlen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen, die Anzeichen von Cybermobbing zu erkennen, und zeigt auf, wie Sie ein Gespräch mit Ihrem Kind anfangen können, wenn es an der Zeit ist. #RaiseOurVoices
 

Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Mi Feb 01, 2017 unter family security , online safety und parental control software

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