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Warum öffentliches WLAN nicht so sicher ist, wie Sie denken

by Brian Cody

Klar, jeder hat es getan. Mindestens ein Mal, doch wahrscheinlich sehr viel öfter. Vielleicht täglich. Oder sogar stündlich. Doch nur weil alle anderen sich über öffentliches WLAN mit dem Internet verbinden, heißt das nicht, dass Sie das auch tun sollten.

Stattdessen sollten Sie auf die Stimme in Ihrem Kopf hören, die jedes Mal, wenn Sie in einem öffentlichen Gratis-WLAN online gehen, fragt: „Ist das auch sicher?“ Denn eigentlich wissen Sie, dass es das nicht ist. Sie sind kein Einzelfall. Offene öffentliche WLAN-Netze gibt es überall: in Cafés, an Flughäfen, in Restaurants, Zügen und Einkaufszentren. Gratis-WLAN ist weitverbreitet – genau wie die Bedenken von Nutzern hinsichtlich ihrer Sicherheit in ungesicherten offenen WLAN-Hotspots. Doch genau wie Sie stellen sie trotzdem eine Verbindung her.

Hier sind einige Gründe, warum Sie öffentliches WLAN nicht mehr nutzen sollten, es sei denn, Sie verwenden ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) wie Norton WiFi Privacy, das Ihre privaten Daten in öffentlichen WLAN-Netzwerken mit Verschlüsselung schützt.


Nutzen Sie WLAN täglich?

Wie häufig sind Sie online? Einige von uns sind es immer. Überlegen Sie einmal, wie viel dieser Online-Zeit Sie in ungesicherten WLAN-Netzwerken verbringen, weil Sie unterwegs sind – und weil es verfügbar ist und Sie auf diese Weise Ihren Datentarif nicht ausschöpfen müssen.

Und denken Sie jetzt darüber nach, was Sie online so alles erledigen, wenn Sie öffentliche WLAN-Hotspots nutzen – und vergleichen Sie dies mit den Aktivitäten anderer Nutzer in öffentlichen WLAN-Netzen in Deutschland, die in dem im Juni 2016 veröffentlichten Norton Wi-Fi Risk Report beschrieben sind.

Bei Nutzung eines öffentlichen WLANs:

  • 20 % der Befragten haben auf Bank- oder Finanzinformationen      zugegriffen

  • 43 % haben sich bei ihren Social Media-Konten eingeloggt

  • 38 % haben Fotos oder Videos geteilt

  • 52 % der Nutzer haben sich bei einem persönlichen E-Mail-Konto angemeldet

Quelle: Norton Wifi Privacy Report 


All diese alltäglichen Online-Gewohnheiten gefährden Ihre ganz privaten Informationen, wenn Sie in einem kostenlosen öffentlichen WLAN oder sonstigen ungesicherten WLAN-Netzwerk ausgeführt werden. Alle Informationen in ungesicherten öffentlichen WLANs können leicht von anderen eingesehen werden, die im selben Netzwerk unterwegs sind, wenn sie die einfachen Tricks kennen, mit denen Cyberkriminelle Ihre Online-Aktivitäten ausspionieren.

Ausspionieren von Daten in öffentlichem WLAN

Die häufigste Bedrohung für Ihre persönlichen Daten sind Hacker, die mithilfe eines Man-in-the-Middle (MiTM)-Angriffs Ihre Daten ausspionieren, wenn diese zwischen Punkt A (Ihrem Gerät) und Punkt B (einer Website) übertragen werden.

Ein MiTM-Angriff wird möglich, wenn ein Hacker Zugang zu einem ungesicherten oder unzureichend gesicherten WLAN-Router erhält. Das anfällige WLAN kann sich irgendwo in der Öffentlichkeit oder in einem Haus befinden, solange sich der Hacker innerhalb der Reichweite des WLAN-Netzes befindet. Der Angreifer setzt spezielle Tools ein, um den Router zu scannen und nach Schwachstellen wie Standard- oder schwachen Passwörtern abzusuchen, oder sogar nach Sicherheitslücken, die entstehen, wenn der Router ohne grundlegende Sicherheitseinstellungen eingerichtet wurde. Wenn der Hacker eine Sicherheitslücke findet, setzt er leicht erhältliche Tools ein, um sich zwischen die Punkte A und B zu schalten und Informationen abzufangen, wie Zugangsdaten für Bankkonten, Kreditkartennummern oder Social Media-Logins, die zwischen diesen Punkten übertragen werden.


Informieren Sie sich über virtuelle private Netzwerke

Es gibt nur zwei garantierte Möglichkeiten, wie Sie vermeiden können, Opfer eines MiTM-Angriffs zu werden: Entweder Sie lassen komplett die Finger von öffentlichen Gratis-WLANs oder Sie verwenden ein VPN. Diese virtuellen Netzwerke verschlüsseln die Daten, die Sie mit Ihrem Gerät senden oder empfangen, während Sie WLAN nutzen.

VPNs sind scheinbar die perfekte Lösung, um zu vermeiden, dass Ihre Zugangsdaten in einem WLAN gestohlen werden. Und das können sie auch sein – aber nur, wenn Sie wissen, dass es sie gibt.

Laut des 2016 Norton WiFi Privacy Report verwenden nur 23 % der Nutzer in Deutschland ein VPN, wenn sie eine Verbindung mit einem öffentlichen WLAN-Netz herstellen. Die Tatsache, dass 88 % glauben, ihre Informationen könnten gestohlen werden, nachdem sie diese in öffentlichen WLANs eingegeben haben, wirft die Frage auf, warum nicht mehr Nutzer regelmäßig ein VPN einsetzen. Unwissenheit könnte einer der Hauptgründe sein. Falls Kosten ebenfalls ein Faktor sind, sollten Nutzer das Risiko von Identitätsdiebstahl und ihren Wunsch, ihre privaten Informationen in öffentlichen WLAN-Netzen zu schützen, dagegen abwägen.


Norton WiFi Privacy für mehrere Geräte, Macs und PCs

2016 wurde die Norton WiFi Privacy VPN-App auf Google Play und im Apple App Store veröffentlicht, um Smartphone- und Tablet-Nutzern in öffentlichen WLAN-Netzen Schutz zu bieten. Die neue Version von Norton WiFi Privacy bietet jetzt denselben Schutz für PC- und Mac-Computer, indem es alle Informationen verschlüsselt, die Sie senden und empfangen, wenn Sie über öffentliches WLAN mit dem Internet verbunden sind. Erfahren Sie mehr darüber, wie Norton WiFi Privacy Ihre verschiedenen Geräte in ungesicherten WLAN-Netzen schützen kann – und bringen Sie diese Stimme in Ihrem Kopf zum Schweigen, die fragt: „Ist dieses öffentliche WLAN sicher?“. 


Wie vermeiden Sie die Gefahren bei der Nutzung kostenloser öffentlicher WLAN-Netze? Mehr erfahren.

Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Fr Mai 12, 2017 unter blog , mobile safety , online safety und online security

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