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Was Sie über den Ausbruch der Ransomware Petya wissen müssen

by Brian Cody

Eine neue Art von Ransomware ist in mehreren Ländern aufgetaucht. Am 27. Juni 2017 ist die Ransomware Petya aufgetaucht und hat begonnen, sich in großen Organisationen in ganz Europa zu verbreiten. Diese Ransomware nutzt den sogenannten Eternal-Blue-Exploit auf Windows-Computern. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags sind keine Einzelbenutzer betroffen.

Norton-Kunden werden bereits gegen die Petya-Angriffe geschützt, die den Eternal-Blue-Exploit nutzen.

Was ist Ransomware?

Im Allgemeinen stellt Ransomware Benutzern ein Ultimatum: Sie können gegen ein Lösegeld ihre persönlichen Daten entsperren und zurückerhalten. Wenn sie nicht zahlen, verlieren sie die Daten endgültig. Ransomware kann Dateien automatisch beschädigen und löschen, falls kein Lösegeld gezahlt wird. Daher bleibt den meisten Benutzern nur wenig Zeit, das Problem mit anderen Mitteln zu lösen.

Bei diesem neuesten Angriff wird auf infizierten Rechnern die folgende Nachricht angezeigt, wonach €263 ($300) Lösegeld in Bitcoins zu zahlen sind, um Dateien wiederherzustellen:


So gehen Sie mit Ransomware um:

  1. Zahlen Sie auf keinen Fall das Lösegeld. Damit ermutigen und finanzieren Sie die Angreifer nur.Selbst wenn Sie das Lösegeld zahlen, gibt es keine Garantie dafür, dass Sie wieder Zugriff auf Ihre Dateien erhalten.

  2. Achten Sie darauf, Ihre Daten regelmäßig zu sichern. Falls Sie einem Ransomware-Angriff zum Opfer fallen, können Sie dann betroffene Dateien aus einer bekannten, intakten Backup-Kopie wiederherstellen.Die Wiederherstellung Ihrer Dateien aus einer Backup-Kopie ist die schnellste Methode, wieder Zugriff auf Ihre Daten zu erlangen.

  3. Geben Sie keine persönlichen Daten an, wenn Sie unaufgefordert angerufen werden oder eine E-Mail, SMS oder Instant Message erhalten. Phisher versuchen, Mitarbeiter zum Installieren von Malware zu verleiten oder Informationen für Angriffe zu sammeln, indem sie behaupten, in der IT-Abteilung tätig zu sein.Wenden Sie sich unbedingt an Ihre IT-Abteilung, wenn Sie oder Ihre Kollegen verdächtige Anrufe erhalten.

  4. Verwenden Sie eine angesehene Internetsicherheitssoftware und eine Firewall. Immer eine starke Firewall und aktuelle Sicherheitssoftware zu haben ist von entscheidender Bedeutung.Um sich vor gefälschter Software zu schützen, ist es wichtig, Antivirus-Software von einem angesehenen Unternehmen zu verwenden.

  5. Lassen Sie auf Ihren E-Mail-Servern Inhalte scannen und filtern. Dabei sollten eingehende E-Mails auf bekannte Bedrohungen gescannt und Anhangtypen, die eine Bedrohung darstellen könnten, blockiert werden.

  6. Achten Sie darauf, dass sämtliche Systeme und Software auf dem aktuellen Stand sind und über relevante Patches verfügen. Malware wird häufig durch Exploit-Kits verbreitet, die auf infizierten Websites gehostet werden.Regelmäßiges Patching anfälliger Software ist notwendig, um eine Infektion zu verhindern.

  7. Wenn Sie geschäftlich verreisen, benachrichtigen Sie vorher Ihre IT-Abteilung, besonders wenn Sie vorhaben, öffentliches WLAN zu nutzen. Achten sie darauf, ein vertrauenswürdiges virtuelles privates Netzwerk (VPN) zu verwenden, wenn sie über ein öffentliches WLAN online gehen, z. B. Norton Secure VPN.
     
Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Mi Jun 28, 2017 unter online safety , online security und online threats

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