Ist das Öffnen einer SMS gefährlich?
Wenn Sie eine lästige SMS von einem unbekannten Absender öffnen, kann das gefährlich sein – aber es ist wichtig, die Fakten zu kennen. Sie können nicht so ohne Weiteres Opfer eines Hackerangriffs werden, nur weil Sie auf eine Betrugs -SMS antworten. Doch eine Antwort könnte Schwachstellen offenlegen, die später zu einem Hackerangriff führen, also sollten Sie am besten gar nicht erst antworten. Falls Sie bereits geantwortet haben, können Sie den Schaden mit den Tipps in diesem Ratgeber begrenzen. Holen Sie sich dann Norton, um gefährliche SMS in Zukunft besser zu erkennen.
Betrüger möchten so viele Informationen wie möglich über Sie sammeln, um ihre Angriffe zu befeuern – deshalb ist es wichtig, ihre Methoden zu verstehen.
Vielleicht sind Sie hier, weil Sie befürchten, dass das Öffnen einer unbekannten SMS gefährlich ist, oder weil Sie auf eine Nachricht geantwortet und erst zu spät gemerkt haben, dass es sich um Betrug handelte. Keine Sorge – Sie können nicht Opfer eines Hackerangriffs werden, nur weil Sie auf eine SMS geantwortet haben. Aber Sie müssen ab jetzt wachsam bleiben. Möglicherweise erhalten Sie von nun an deutlich mehr Betrugsanrufe und -SMS als zuvor.
Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was passiert, wenn Sie auf eine Betrugs-SMS antworten, wie Sie diese erkennen und was Sie tun können, um sich besser zu schützen.
Können Sie durch die Antwort auf eine Betrugs-SMS Opfer eines Hackerangriffs werden?
Allein durch die Antwort auf eine SMS werden Sie noch kein Opfer eines Hackerangriffs, aber Ihr Risiko für künftige Angriffe steigt. Betrüger führen möglicherweise Listen mit reaktionsfreudigen Zielen, die sie aggressiver angreifen – das heißt, eine einzige Antwort kann zu weiteren Nachrichten führen. Dadurch steigt die Gefahr, versehentlich auf einen gefährlichen Link zu klicken oder durch Social-Engineering-Taktiken manipuliert zu werden.
Erfahren Sie, wie Sie Spam-SMS blockieren, damit viele lästige Nachrichten Sie gar nicht erst erreichen.
Risiken beim Antworten auf Nachrichten von unbekannten Absendern
Wenn Sie unbekannten Absendern antworten, zeigen Sie ihnen nicht nur, dass Ihre Nummer aktiv ist, sondern auch, dass Sie bereit sind, mit Fremden zu kommunizieren. Damit öffnen Sie die Tür für weitere Manipulationsversuche. Sie denken vielleicht, dass Sie solche Versuche sofort erkennen – aber Betrüger können SMS fälschen, sodass sie von Bekannten oder vertrauenswürdigen Organisationen zu stammen scheinen.
Sie sollten sich niemals mit Betrügern einlassen – wenn Sie glauben, ein unerwartet erhaltenes SMS sei Teil eines Betrugs, ignorieren Sie sie. Sonst könnten sie Sie ins Visier nehmen und mit weiteren täuschenden Nachrichten bombardieren.
Wenn Sie antworten, um jemanden zur Rede zu stellen, den Sie für einen Betrüger halten, könnte das in wiederholte SMS ausarten, die an Belästigung grenzen. Der Tonfall einer Betrugs-SMS reicht mitunter von einem Freund mit "neuer Nummer", der sich melden möchte, bis zu jemandem, der Sie wegen einer unbezahlten Strafe bedroht. Sie hoffen, dass Ihre natürliche Reaktion darin besteht, sich zu fragen, was los ist, und versuchen, mehr Informationen zu erhalten. Genau das ist ihr Plan.
Je mehr Sie sich auf sie einlassen, desto mehr Gelegenheiten haben sie, Ihre Psyche zu analysieren und Sie zur Preisgabe sensibler Daten zu bewegen. Möglicherweise erhalten Sie Jahre später eine SMS mit dem Wortlaut: "Wurden Sie Opfer einer Betrugskampagne? Klicken Sie hier, um eine Entschädigung zu beantragen!" Das Social-Engineering-Repertoire enthält mehr Tricks, als Sie sich vorstellen können.
Das passiert, wenn Sie auf die SMS eines Betrügers antworten:
- Sie bestätigen, dass Ihre Nummer aktiv ist: Betrüger wissen nicht immer, ob die Nummern, die sie verwenden, in Betrieb sind. Wenn Sie antworten, geben Sie ihnen die wertvolle Information, dass Ihre Nummer aktiv ist – und Sie könnten auf ihrer Zielliste nach oben rutschen.
- Sie erhalten wahrscheinlich mehr Betrugs-SMS: Betrüger gehen möglicherweise davon aus, dass Sie auch künftig auf Betrugsnachrichten reagieren, wenn Sie es einmal getan haben. Die Folge: Sie erhalten mehr Betrugsnachrichten als zuvor, wodurch das Risiko steigt, dass Sie auf eine hereinfallen.
- Sie könnten dazu verleitet werden, persönliche Daten preiszugeben: Scheinbar harmlose Informationen wie Ihr Alter, Standort, vollständiger Name und Ihre Mobiltelefonnummer können Betrügern bereits genug Angriffsfläche für Folgebetrug bieten.
- Sie klicken möglicherweise versehentlich auf bösartige Links: Smishing-Links können Schadsoftware auf Ihr Gerät einschleusen und Hackern Informationen oder sogar Remote-Zugriff ermöglichen. Wenn sie Ihnen Hundert Links schicken und Sie auf einen einzigen klicken, haben sie gewonnen. Sie könnten sogar Zugriff auf Ihr E-Mail- oder Bankkonto erhalten.
- Damit öffnen Sie die Tür für weitere Kontaktformen: Ein Betrüger, der Sie per SMS erreicht, könnte versuchen, Ihre Social-Media-Profile zu finden und Sie auch dort zu belästigen.
Anders gesagt: Während eine Antwort auf eine SMS Sie wahrscheinlich nicht sofort zum Opfer eines Hackerangriffs macht, könnte sie den Stein ins Rollen bringen.
So erkennen Sie eine Betrugs-SMS
Es gibt eindeutige Warnsignale, an denen Sie eine Betrugs-SMS erkennen: Benachrichtigungen über eine Lieferung, obwohl Sie nichts erwarten, dringlicher Sprachgebrauch (etwa "Fordern Sie Ihren Geldpreis an, bevor es zu spät ist"), Passwort-Anfragen, Tippfehler oder seltsame Links.
Hier sind weitere Details zu wichtigen Merkmalen, auf die Sie achten sollten, um Betrugs-SMS zu erkennen und nicht darauf zu reagieren:
- Unbekannter Absender oder unbekannte Nummer: Eine unerwartete Nachricht von einer unbekannten Nummer ist zugegebenermaßen faszinierend. Diese Nachrichten sind oft vage gehalten, um Sie dazu zu bringen, freiwillig Informationen über sich preiszugeben, damit Sie herausfinden, worum es geht. Fallen Sie nicht darauf herein.
- Ein bekannter Absender oder eine bekannte Nummer, aber etwas stimmt nicht: Seien Sie vorsichtig bei gefälschten SMS, die scheinbar von einer bekannten Nummer stammen. Wenn die Art zu sprechen oder zu schreiben seltsam wirkt, analysieren Sie die Nachricht genau.
- Handlungsdruck: Betrugs-SMS könnten Ihnen suggerieren, dass Sie oder Ihre Informationen in Gefahr sind. Diese Nachrichten sollen Angst auslösen, in der Hoffnung, dass Sie reagieren, bevor Sie nachdenken.
- Verdächtige Links: Es gibt kaum Gründe, auf Links in Nachrichten unbekannter Absender zu klicken. Vermeiden Sie nach Möglichkeit das Anklicken von Links in Nachrichten und rufen Sie die Website, zu der der Link führt, stattdessen direkt über Ihren Browser auf.
- Anfragen nach persönlichen oder finanziellen Informationen: Direkte Anfragen nach sensiblen Daten wie Ihrer Kreditkartennummer sollten immer ein ernstes Warnsignal sein. Wenn Sie sich jemals unsicher sind, ob eine SMS, die Ihre Informationen anfordert, ein Betrug ist, kontaktieren Sie den vermuteten Absender über einen offiziellen Kanal, der auf seiner Website aufgeführt ist, um dies zu bestätigen.
- Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein: Klingt ein Angebot zu schön, um wahr zu sein, soll es meist nur eines: Ihre Hoffnung auf schnelles Geld ausnutzen. Und tatsächlich ist es dann auch nicht wahr. Bleiben Sie skeptisch bei SMS-Angeboten und wählen Sie im Zweifel den sicheren Weg.
- Rechtschreib- oder Grammatikfehler: Rechtschreib- und Grammatikfehler werden oft strategisch in Betrugs-SMS verwendet, um Menschen herauszufiltern, die "klug" genug sind, die Ungereimtheit zu bemerken. Echte Nachrichten von Unternehmen oder Organisationen enthalten normalerweise keine Fehler.
- Allgemeine Begrüßungen: Fängt eine SMS mit "Sehr geehrter Kunde" an? Dann haben Sie es mit Spam zu tun. Betrüger verschicken solche Nachrichten an unzählige Empfänger – in der Hoffnung, dass jemand darauf hereinfällt.
Sie fragen sich vielleicht: "Wenn Betrüger SMS-Nachrichten fälschen können, sodass sie von meiner Familie oder Bank zu stammen scheinen – wie kann ich dann überhaupt einer SMS vertrauen?" Hier kommt Norton Genie ins Spiel. Unser KI-gestützter Betrugsdetektor analysiert Nachrichten, berechnet die Wahrscheinlichkeit eines Betrugs und schlägt Ihnen vor, welche Maßnahmen Sie ergreifen sollten.
Was tun, wenn Sie auf eine Betrugs-SMS geantwortet haben?
Wenn Sie auf eine Betrugs-SMS geantwortet haben, stellen Sie die Kommunikation sofort ein und ignorieren Sie alle weiteren Kontaktversuche. Blockieren Sie die Betrugsnummer und melden Sie sie. Konzentrieren Sie sich dann darauf, die allgemeine Sicherheit Ihres Geräts und Ihre Online-Sicherheit zu verbessern, um sich künftig besser zu schützen.
Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, was zu tun ist, wenn Sie auf eine Betrugs-SMS geantwortet haben:
- Stellen Sie die Kommunikation sofort ein.
- Blockieren Sie die Betrugsnummer.
- Falls Sie auf einen Link geklickt haben, schalten Sie Ihr Internet aus und führen Sie einen Malware-Scan durch.
- Wählen Sie neue, starke Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle möglicherweise kompromittierten Konten.
- Melden Sie den mobilen Betrug über das Beschwerdeformular der Bundesnetzagentur.
- Installieren Sie eine Betrugserkennungssoftware, die künftig hilft, Betrugs-SMS zu erkennen.
Schützen Sie sich besser vor Betrugs-SMS
Eines der schlimmsten Ergebnisse einer Betrugs-SMS ist ein mit Schadsoftware infiziertes Mobiltelefon. Schadsoftware kann Hackern einen kontinuierlichen Datenstrom von Ihrem Gerät liefern, einschließlich sensibler Informationen wie Kontoanmeldedaten oder Bankdaten. Aber eine mobile Sicherheits-App kann Ihr Gerät effektiver vor Bedrohungen durch Schadsoftware schützen.
Norton 360 Deluxe könnte Ihr Lebensretter sein, wenn Sie es am meisten brauchen. Neben Scan-Funktionen und Echtzeit-Schutz vor Schadsoftware hilft Ihnen Norton 360 Deluxe auch, Betrügern mit fortschrittlichen KI-Tools ein Schnippchen zu schlagen. Ihr vertrauenswürdiges Antivirenprogramm hat eine ganz neue Verteidigungslinie hinzugewonnen. Holen Sie es sich noch heute, um sich vor SMS-Betrug und weiteren Bedrohungen zu schützen.
Häufig gestellte Fragen
Woran erkenne ich, ob mein Mobiltelefon gehackt wurde?
Sie können erkennen, dass Ihr Mobiltelefon gehackt wurde, wenn es sich seltsam verhält, etwa durch Akku-/Leistungsprobleme, plötzliche Temperaturanstiege, unbekannte Apps, unerklärliche Spitzen im Datenverbrauch oder wenn Sie keine Änderungen mehr an Ihrem Konto oder Ihren Einstellungen vornehmen können.
Wie entferne ich einen Hacker von meinem Mobiltelefon?
Maßnahmen, die Sie ergreifen können, wenn Sie einen Hacker von Ihrem Mobiltelefon entfernen müssen: unbekannte Apps löschen, Ihr Betriebssystem aktualisieren, Ihren Browser-Cache leeren, Jailbreaks deinstallieren oder (als letztes Mittel) einen Werksreset durchführen.
Kann jemand mein iPhone hacken?
Jemand kann möglicherweise Ihr iPhone hacken, wenn es mit Schadsoftware infiziert wird, wenn Sie ungesichertes öffentliches WLAN nutzen, Opfer eines Phishing-Versuchs werden, Ihr Mobiltelefon jailbreaken oder ein verdächtiges Zubehör eines Drittanbieters an das Mobiltelefon angeschlossen wird.
Redaktioneller Hinweis: Unsere Artikel enthalten Bildungsinformationen für Sie. Unsere Angebote decken möglicherweise nicht jede Art von Kriminalität, Betrug oder Bedrohung ab, über die wir schreiben, oder schützen davor. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cyber Safety zu schärfen. Bitte lesen Sie die vollständigen Bedingungen während der Registrierung oder Einrichtung. Denken Sie daran, dass niemand alle Identitätsdiebstähle oder Cyberkriminalität verhindern kann und dass LifeLock nicht alle Transaktionen in allen Unternehmen überwacht. Die Marken Norton und LifeLock sind Teil von Gen Digital Inc.
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