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Online-Betrug

Was ist Phishing?


Verfasst von einem Mitarbeiter von NortonLifeLock

Phishing mag zwar wie ein sehr modernes Phänomen erscheinen, aber es stützt sich auf viele der gleichen Methoden, die Betrüger schon seit Generationen anwenden.

Wie bei jedem guten Trickbetrug kommen auch bei einem Phishing-Angriff Social-Engineering-Taktiken zum Einsatz, um Menschen dazu zu bringen,  etwas zu tun, was nicht in ihrem besten Interesse ist. Normalerweise geht es darum, die Opfer um ihr Geld, ihre Geheimnisse oder ihre Privatsphäre zu bringen.

Dazu erschleichen sich die Betrüger Ihr Vertrauen: Sie stellen irreführende Behauptungen auf, um Ihre Abwehr zu schwächen, oder inszenieren ein Szenario, das Sie zu einer bestimmten Reaktion provozieren soll. Oft geben sie sich als eine vertrauenswürdige Instanz aus, z. B. als Bank, ködern Sie mit der Aussicht auf das schnelle Geld oder schüren Ihre Ängste, um Sie zu der gewünschten Handlung zu bewegen.

Beliebt sind beispielsweise gefälschte E-Mails, die Sie dazu bringen sollen, sensible Daten oder Finanzinformationen preiszugeben. Andere Phishing-E-Mails sollen Sie dazu verleiten, auf einen schädlichen Link zu klicken, über den Ihr Gerät mit Malware infiziert wird.

Diese Scams erzeugen häufig einen Handlungsdruck, der bewirkt, dass Sie in Panik geraten und den Anweisungen folgen. Eine Phishing-E-Mail könnte Ihnen beispielsweise vorgaukeln, dass Ihr Konto gehackt wurde und Sie umgehend bestimmte "Gegenmaßnahmen" treffen müssen. Die Drahtzieher sind clever und wissen, welche Knöpfe sie drücken müssen, damit Sie tun, was sie wollen.

Diese altbewährten Betrugsmaschen können über eine Vielzahl von Plattformen durchgeführt werden und zielen darauf ab, unser Vertrauen, unsere Ängste, unsere Gier oder unsere Sorgen gegen uns zu verwenden. Darum sind selbst die klügsten Menschen und größten Unternehmen nicht davor gefeit, den Betrügern auf den Leim zu gehen.

Phishing funktioniert. Wäre dies nicht der Fall, dann wäre diese Art des Betrugs bei skrupellosen Cyberkriminellen nicht so beliebt.

Es ist leicht, sich über Phishing-E-Mails lustig zu machen, in denen es von Tipp- oder Grammatikfehlern nur so wimmelt, doch viele Betrüger setzen auf die schiere Masse, um ihre Ziele zu erreichen. Für sie ist es ein reines Zahlenspiel. Wenn sie Tausende solcher E-Mails oder Textnachrichten versenden, reicht es aus, wenn nur ein kleiner Anteil der Zielpersonen darauf hereinfällt.

Diese Art der Cyberkriminalität ist zwar fast so alt wie das Internet selbst, hat sich aber ständig weiterentwickelt, um sich an neue Technologien und unsere veränderten Online-Gewohnheiten anzupassen. Phishing-Kampagnen werden immer ausgefeilter und ambitionierter. Heutzutage kann ein Phishing-Angriff Teil eines groß angelegten Coups sein, der unter Umständen ernste Folgen für Sie oder Ihren Arbeitgeber haben kann.

Im Juli 2020 war Twitter gezwungen, Tweets von sämtlichen verifizierten Konten zu unterbinden, nachdem Hacker im Zuge einer gravierenden Sicherheitsverletzung ca. 130 Konten prominenter Twitter-Nutzer gekapert hatten, darunter die von Barack Obama, Jeff Bezos, Elon Musk und Bill Gates. Im Rahmen eines gezielten Spear-Phishing-Angriffs auf Twitter-Mitarbeiter erschlichen sich die Hacker telefonisch Informationen, um Zugriff auf die internen Support-Tools des Unternehmens zu erlangen.

Dadurch konnten sie die Kontrolle über die Konten der Prominenten übernehmen, die dann dazu benutzt wurden, einen weiteren Phishing-Betrug per Tweet zu verbreiten. Auf diese Weise erbeuteten die Drahtzieher Kryptowährung im Wert von über 100.000 US-Dollar.

Was sind Beispiele für Phishing?

"Warum heißt es Phishing", fragen Sie sich vielleicht. Der Begriff wurde Mitte der neunziger Jahre von Hackern geprägt, die AOL-Konten und -Passwörter mit Techniken kaperten, die auch heute noch zum Einsatz kommen.

Diese frühen Pioniere gingen auf "Fischfang" (eng. "fishing"): Sie verschickten E-Mails an eine Reihe von AOL-Nutzern in der Hoffnung, dass jemand "anbeißen" würde. Diese Scams funktionierten nach dem Prinzip, dass man irgendwann etwas fängt, wann man nur genug Köder auswirft. Genau wie ihre modernen Pendants setzten die frühen Hacker unterschiedliche Köder für verschiedene "Fische" ein.

Was sind also die häufigsten Formen von Phishing, auf die Sie achten sollten?

E-Mail-Phishing

Die meisten Phishing-Angriffe erreichen ihre Opfer per E-Mail. Oft verwenden die Betrüger dazu eine E-Mail-Adresse, die dem Anschein nach von einem vertrauenswürdigen Absender wie einem Dienstanbieter stammt.

Was passiert, wenn Sie in eine Phishing-E-Mail klicken? Oft werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken, über den Malware auf Ihr Handy, Ihr Tablet oder Ihren Computer heruntergeladen werden kann. Oder Sie werden gebeten, Ihre Angaben zu bestätigen oder zu aktualisieren, woraufhin Sie auf eine gefälschte Seite weitergeleitet werden, die Ihre sensiblen Daten abgreift.

Das vielleicht berüchtigtste Beispiel ist die Betrugsmasche "Nigerianischer Prinz": Die Opfer erhalten eine E-Mail von einem "Prinzen", der ihnen eine einmalige Gelegenheit zum Geldverdienen in Aussicht stellt ... Der Haken ist nur, dass sie vorher einen kleinen Bargeldvorschuss leisten sollen. In abgewandelter Form gab es diesen Trick schon zur Zeit der Französischen Revolution, doch noch immer fallen Leute darauf herein.

Spear Phishing

Reguläre Phishing-E-Mails werden meist an große Personengruppen gesendet, doch Cyberangriffe dieser Art richten sich gegen ein konkretes Ziel, sei es eine Person, ein Unternehmen oder eine Organisation. Dadurch sind sie unter Umständen wesentlich effektiver als herkömmliche E-Mail-Scams. Wie gefährlich diese Art von Phishing sein kann, demonstriert der oben genannte Twitter-Fall.

Die Betrüger stellen in der Regel umfassende Nachforschungen an und stimmen den Cyberangriff auf die Zielperson oder Zielpersonen ab. Russische Hacker benutzten Berichten zufolge beim Angriff auf die Democratic National Convention im Vorfeld der US-Wahl 2016 Spear-Phishing-Angriffe als eines ihrer primären Werkzeuge.

Clone Phishing

Dieser Trick ist teilweise schwer zu durchschauen, da die Zielperson von den Betrügern eine E-Mail erhält, die einer anderen Nachricht, die sie zuvor erhalten hat, täuschend ähnlich sieht. Oft sind Logo und Design der Fälschung identisch mit denen des Originals, das aus zuverlässiger Quelle stammt. Unter Umständen ist die gefälschte E-Mail-Adresse kaum von der Adresse des ursprünglichen Absenders zu unterscheiden: Dass beispielsweise anstelle eines kleinen "l" ein großes "I" verwendet wurde, ist für den Empfänger leicht zu übersehen.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Doppelgänger-E-Mail einen bösartigen Link zu einer gefälschten Website oder einen mit Malware infizierten Anhang enthält. 2019 blockierte Microsoft über 13 Milliarden bösartige und verdächtige E-Mails. Mehr als 1 Milliarde davon enthielten URLs zu Phishing-Websites, die speziell darauf ausgelegt waren, Zugangsdaten abzugreifen.

Whaling

Diese ambitionierte Phishing-Methode heißt so, weil es die Hacker dabei auf die "großen Fische" abgesehen haben – die "Wale". Ihre Ziele sind CEOs, COOs oder andere hochrangige Mitarbeiter eines Unternehmens. Daher ist diese Betrugsmasche in der Regel mit sehr viel Recherche, Vorbereitung und Aufwand verbunden. Schnappt die Falle jedoch zu, so können sich die Hacker Zugriff auf überaus wertvolle Firmendaten verschaffen oder Geldtransfers im großen Stil in die Wege leiten.

Bei einem solchen Cyberangriff verlor ein Unternehmen in Omaha 17,2 Millionen US-Dollar, nachdem Cyberkriminelle E-Mails, die vom CEO des Unternehmens zu stammen schienen, an den Controller geschickt hatten. Die E-Mails enthielten detaillierte Anweisungen für eine Überweisung an eine Bank in China und einen plausiblen Vorwand, warum die Transaktion geheim bleiben sollte.

Popup Phishing

Bei diesem Cyberangriff kommen Popup-Meldungen zum Einsatz, die Nutzer dazu bringen sollen, ihre Finanzdaten preiszugeben oder Schadsoftware herunterzuladen. Manche dieser Popups sind als reguläre Update-Benachrichtigung getarnt, um Sie zum Download schädlicher Dateien zu verleiten. Andere verführen Sie mit sagenhaften Deals für brandneue Technologie, damit Sie Ihre Kreditkartendaten preisgeben.

Bei einigen Scareware-Angriffen wird beides kombiniert: Auf die Warnung, dass Ihr Computer infiziert wurde, folgt die Aufforderung, eine gefälschte Antivirus-Software herunterzuladen, um den Virus zu entfernen. Falls Sie den Betrügern auf den Leim gehen, gelangen diese nicht nur in den Besitz Ihrer Kreditkartendaten, Ihr Computer wird beim Download der vermeintlichen "Antivirus-Software" auch noch tatsächlich infiziert.

Smishing 

Da inzwischen jeder ein Smartphone besitzt, haben Betrüger bewährte Phishing-Taktiken auf SMS-Dienste und andere Messaging-Apps übertragen. Die Nachrichten sind oft als Mitteilung von einem vertrauenswürdigen Anbieter, als behördliches Schreiben oder als Gewinnbenachrichtigung getarnt. Zu den beliebtesten Formen des Smishing zählen Tricks, bei denen man aufgefordert wird, auf einen infizierten Link zu klicken, sensible Daten preiszugeben oder eine Rufnummer zu wählen, bei der hohe Gebühren in Rechnung gestellt werden.

Nach dem Covid-19-Ausbruch kam es vermehrt zu Coronavirus-Scams, bei denen die Drahtzieher die Angst der Menschen vor der Pandemie auszunutzen versuchten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte die Öffentlichkeit vor Betrügern, die sich in Textnachrichten und E-Mails als WHO-Mitarbeiter ausgaben, um sich Geld zu erschleichen oder die Empfänger dazu zu bringen, auf Links zu klicken.

Nach welchen Anzeichen von Phishing sollte man Ausschau halten?

Zum Glück sind Phishing-Versuche leicht zu durchschauen, wenn Sie wissen, wonach Sie Ausschau halten müssen und welche Taktiken von Cyberkriminellen typischerweise eingesetzt werden. Achten Sie auf folgende Warnsignale, um einen Phishing-Scam zu entlarven:

1. Es klingt zu gut, um wahr zu sein

Hüten Sie sich vor E-Mails, die Ihnen Geld ohne Gegenleistung in Aussicht stellen, und vor verdächtigen Websites, auf denen sagenhafte Produkte zu unglaublichen Preisen angeboten werden. Wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch so.

2. Eine Bank fragt private Finanzdaten an

Banken fordern keine sensiblen Daten per E-Mail oder Telefon an. Geben Sie diese Daten niemals in einer Antwort auf eine E-Mail an.

3. Viele Rechtschreib- und Grammatikfehler

Wenn eine E-Mail mit Rechtschreibfehlern oder seltsamen Formulierungen übersät ist, sollten Sie stutzig werden.

4. Generische Grußformeln

Wenn eine E-Mail mit einer allgemein gehaltenen Begrüßung wie "Sehr geehrte Damen und Herren" anfängt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass es sich um eine Phishing-Nachricht handelt, die an mehrere Zielpersonen gesendet wurde.

5. E-Mails von Fremden

Wenn Sie ungebetene E-Mails von völlig Fremden erhalten oder von Anbietern, bei denen Sie nicht einkaufen, ist es ratsam, sie zu löschen. Falls Sie sie doch öffnen, klicken Sie nicht auf Links oder Anhänge.

6. Sie werden aufgefordert, sofort zu handeln

Ein häufiger Manipulationstrick besteht darin, künstlichen Handlungsdruck zu erzeugen. Betrüger könnten Ihnen beispielsweise mit der Löschung Ihres Kontos drohen oder vorgeben, dass Sie Opfer eines Hackerangriffs geworden sind. Dies ist jedoch lediglich ein Trick, um Sie dazu zu bringen, unüberlegt zu handeln.

7. Falsch geschriebene E-Mail-Adressen oder Domain-Namen

Wenn eine E-Mail verdächtig aussieht, prüfen Sie die Absenderadresse oder den Domain-Namen auf Anzeichen einer Fälschung. Die subtilen Details sind leicht zu übersehen, wenn man impulsiv handelt.

8. Etwas ergibt keinen Sinn

Wenn Ihnen in einer E-Mail zu einem Gewinn in einer Lotterie gratuliert wird, an der Sie nie teilgenommen haben, dann ist offensichtlich etwas im Busch.

Schützen Sie sich vor Phishing

Wir alle neigen zu der Annahme, dass wir zu clever sind, um auf solche Phishing-Tricks hereinzufallen. Doch diese Art von Manipulationstechniken sind speziell darauf ausgelegt, die natürlichen Veranlagungen und emotionalen Reaktionen des potenziellen Opfers auszunutzen.

Erschwerend kommt hinzu, dass es so viele verschiedene Arten von Phishing-Betrug gibt. Guter Antivirus-Schutz kann Ihnen zwar helfen, wenn Sie versehentlich auf einen infizierten Link klicken, doch er wird Sie nicht davon abhalten, Ihre Bankverbindung preiszugeben, wenn Sie in einer gefälschten E-Mail von Ihrem vermeintlichen Dienstleister dazu aufgefordert werden.

Wie können Sie sich also vor Phishing schützen, wenn es so viele verschiedene Betrugsarten gibt, auf die Sie achten müssen? Zum Glück lässt sich mit gesundem Menschenverstand schon eine ganze Menge erreichen. Hier sind einige einfache Tipps, wie Sie sich effektiv schützen können.

Ignorieren Sie verdächtige E-Mails

Eine E-Mail mit einer alarmierenden Betreffzeile wie "Ihr Konto wurde gehackt!" oder "Dringend! Ihr Konto wurde vorübergehend gesperrt!", die von Ihrer Bank zu kommen scheinen, sollten Sie löschen. Wenn Ihnen der Gedanke, dass sie doch echt sein könnte, keine Ruhe lässt, erkundigen Sie sich einfach bei Ihrer Bank, ob alles in Ordnung ist.

Klicken Sie nicht auf fragwürdige Links 

Wenn Sie in einer E-Mail von einem Fremden aufgefordert werden, auf einen Link zu klicken, sollten Sie die Finger davon lassen. Ob er nun zu einer gefälschten Website führt, die versucht, Ihre Daten abzugreifen, oder eine böse Malware-Überraschung für Sie bereithält – ein verdächtiger Link verheißt in aller Regel nichts Gutes.

Geben Sie sensible Daten nicht per E-Mail weiter

Wenn ein Anbieter oder ein Finanzinstitut Sie zur Preisgabe Ihrer Daten auffordert, ist das ein sicheres Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Diese Informationen könnten verwendet werden, um Identitätsbetrug zu begehen oder Zugriff auf ein anderes Ihrer Online-Konten zu erlangen. Auch bei beruflichen E-Mails sollten Sie bestimmte Informationen nur dann weitergeben, wenn Sie absolut sicher sind, dass der Absender derjenige ist, für den er sich ausgibt.

Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders, wenn Sie Zweifel haben

Wenn Ihnen eine E-Mail suspekt vorkommt, überprüfen Sie die E-Mail-Adresse. So lässt sich leicht feststellen, ob es sich um einen Betrug handelt. Sie sollten auf Adressen mit Rechtschreibfehlern achten, auf E-Mails, die von einer gefälschten Domain stammen, oder auf E-Mails, die angeblich von einem seriösen Unternehmen stammen und eine E-Mail-Adresse wie @gmail.com verwenden.

Klicken Sie nicht auf Popup-Werbung

Ignorieren Sie all die blinkenden Farben, unheilvollen Sicherheitswarnungen und verlockenden Angebote für Ihre Lieblingsmarken. Wenn Sie auf solche Popups klicken, wird Ihr Computer höchstwahrscheinlich mit Malware infiziert. Einige Browser bieten die Möglichkeit, Popups zu blockieren, was Ihnen helfen kann, potenzielle Fallen zu vermeiden.

Installieren Sie immer alle Updates

Updates enthalten Patches, die Ihre Geräte vor den neuesten Online-Bedrohungen schützen und Sicherheitslücken beheben, die von Hackern ausgenutzt werden könnten. Stellen Sie daher sicher, dass Sie immer die neuesten Updates für Ihre Geräte und Apps installieren, damit Ihr Sicherheitssystem, Ihre Browser und Ihr E-Mail-Programm auf aktuellem Stand sind.

Verwenden Sie Spam-Filter

Mit einem Spam-Filter können Sie Ihren Posteingang effektiv schützen, da er verdächtige oder schädliche E-Mails herausfiltert. Wenn Sie die Nachrichten gar nicht erst sehen, geraten Sie auch nicht in die Versuchung, sie zu öffnen.

Vermeiden Sie unsichere Websites

Vielleicht wurde Ihnen beim Versuch, eine ungesicherte Website im Internet zu öffnen, schon einmal eine Warnmeldung angezeigt. Bei ungesicherten oder betrügerischen Websites besteht die Gefahr, dass sie Malware enthalten oder Teil einer Phishing-Masche sind. Sichere Websites erkennt man daran, dass sie mit "HTTPS" beginnen, und an dem verriegelten Vorhängeschloss neben der URL. Prüfen Sie jede Website auf ihre Echtheit und Sicherheit, bevor Sie sensible Daten angeben.

Achten Sie auf Warnzeichen

Wissen ist Macht, wenn es um diese Form von Cyberkriminalität geht, doch im Bestreben, Ihre Abwehr zu durchbrechen, entwickeln die Betrüger ihre Tricks ständig weiter. Phishing-Angriffe werden immer raffinierter. Daher besteht die beste Vorsichtsmaßnahme darin, sich regelmäßig über neue Phishing-Trends zu informieren und die Warnzeichen zu erkennen.

Verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl

Eine der besten Schutzmaßnahmen gegen Phishing ist der gesunde Menschenverstand. Wenn bei Ihnen die Alarmglocken schrillen, hören Sie darauf. Im Zweifel sind Sie immer gut damit beraten, auf nichts zu klicken und keine persönlichen Informationen preiszugeben.

Reagieren Sie nicht auf Phishing-E-Mails

Selbst wenn Sie wissen, dass es sich bei einer E-Mail um einen Scam handelt, sollten Sie nicht darauf antworten. Manche Leute verspüren das Bedürfnis, die Betrüger wissen zu lassen, dass sie aufgeflogen sind, doch wenn Sie auf einen Cyberangriff reagieren, beweisen Sie ihnen möglicherweise lediglich, dass Ihre E-Mail-Adresse gültig ist. Das könnte sie zu weiteren Cyberangriffen auf Ihr Konto veranlassen oder ihnen wertvolle Informationen wie Ihren Standort in die Hände spielen.

Nutzen Sie einen Passwort-Manager

Das Tool hilft Ihnen, Ihre verschiedenen Passwörter sicher aufzubewahren, und erleichtert Ihnen die Erstellung komplexer, sicherer Passwörter, die andernfalls schwer zu merken wären. Außerdem füllen Passwort-Manager Ihre Login-Daten automatisch aus, wenn Sie eine Website besuchen. Ist dies nicht der Fall, wissen Sie sofort, dass Sie auf eine gefälschte Website umgeleitet wurden.

Installieren Sie Antivirus-Schutz

Kann eine Antivirus-Lösung Phishing verhindern? Sie wird Hacker nicht davon abhalten, Ihnen E-Mails oder Nachrichten zu senden, aber sie kann mit mehreren leistungsstarken Schutzebenen die Sicherheit Ihres Computers stärken. Die Lösung könnte eine bösartige Website identifizieren oder helfen zu verhindern, dass Ihr Gerät infiziert wird, wenn Sie auf einen Phishing-Betrug hereinfallen.

Seien Sie Phishing-Angriffen stets einen Schritt voraus

Hacker brechen nicht ein, heißt es unter Cybersecurity-Experten – sie loggen sich ein. Das ist ein Zeugnis dafür, wie erfolgreich Phishing-Betrügereien sein können.

Seit den Anfängen des Internets stellt Phishing eine ständige Online-Bedrohung dar. Und solange Menschen auf diese Tricks hereinfallen, wird sich daran vermutlich auch nichts ändern. Da wir immer mehr Zeit im Netz verbringen und dabei immer mehr Online-Dienste nutzen, sind wir stärker gefährdet als je zuvor.

Auch macht uns der pandemiebedingte Wechsel ins Homeoffice noch anfälliger für die Angriffe von Cyberkriminellen, die diesen Ausnahmezustand für ihre Zwecke ausnutzen wollen. Sie laufen vermutlich eher Gefahr, die Fake-E-Mail eines "Arbeitskollegen" für bare Münze zu nehmen, wenn dieser nicht direkt neben Ihnen sitzt.

Allerdings sind wir inzwischen auch besser über bekannte Cyberbedrohungen informiert und der beste Schutz vor Phishing besteht darin, die Warnzeichen zu erkennen. Cyberbetrüger setzen auf das Überraschungsmoment oder die impulsive Reaktion ihrer Opfer. Darum ist es wichtig, zu wissen, wie sie arbeiten.

Sie kennen nun die häufigsten Arten von Phishing-Angriffen und wissen, wie Sie sie erkennen und abwehren können. Schon deshalb sind Sie jetzt besser gerüstet, sämtlichen Gefahren des Internets zu trotzen. Sobald bekannt ist, wie der Trick eines Betrügers funktioniert, sind Manipulationsversuche leicht als solche zu erkennen. Damit ist schon viel erreicht, wenn es darum geht, einen Social-Engineering-Angriff abzuwehren.

Glücklicherweise zieht moderne Technologie mit einigen dieser Tricks und Manipulationstechniken gleich. Leistungsstarker Antivirus-Schutz bietet Ihnen die zusätzliche Gewissheit, dass Sie Phishing-Angriffen, die Sie zum Download von Malware verführen, nicht schutzlos ausgeliefert sind. Das kann man sich als Online-Sicherheitsnetz vorstellen, das Sie auffängt, sollte doch einmal ein Cyberangriff zu Ihnen durchdringen.

Im Rahmen ihrer fortwährenden Bemühungen, Nutzer besser abzusichern, führen auch Browser wie Chrome und Firefox neue Funktionen ein, mit denen man Phishing-Angriffe in Echtzeit erkennen kann. Diese Sicherheitsfunktionen können Ihre eigenen Vorsichtsmaßnahmen unterstützen.

Es werden immer wieder neue Arten von Phishing-Betrügereien oder -Strategien auftauchen,, aber die meisten von uns sind heute besser über Online-Sicherheit informiert, als wir es früher waren. Auch sind viele neue Scams lediglich moderne Abwandlungen bekannter Manipulationstechniken, sodass Sie das Schema schnell durchschauen werden, wenn Sie die üblichen Mechanismen von Phishing-Angriffen kennen.

Wenn Sie also das nächste Mal eine E-Mail erhalten, die Sie zum sofortigen Handeln auffordert, oder eine seltsame Nachricht erhalten, die die Alarmglocken läuten lässt, wissen Sie, was zu tun ist. Eine gute Faustregel lautet: Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand und handeln Sie nicht unüberlegt oder vorschnell, wenn Ihnen etwas verdächtig erscheint.

Social-Engineering-Angriffe wie Phishing sind leicht zu erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muss; aber es kann nie schaden, einen Plan B zu haben. Sollten Sie doch einmal einen Fehler machen, hilft Ihnen eine zuverlässige Lösung wie Norton 360, Ihre Geräte vor Malware, Spyware und anderen unliebsamen Online-Bedrohungen zu schützen.

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