Privatsphäre

So halten Sie Ihre Online-Aktivitäten und persönlichen Daten unter Verschluss

 

Heutzutage sind wir nahezu permanent mit dem Internet verbunden. Dieses vernetzte Leben hinterlässt eine Spur von Daten aus den verschiedenen elektronischen Geräten, die wir verwenden. Von den Apps auf Ihrem Smartphone über den Browserverlauf auf Ihrem Computer bis hin zu den Daten auf Ihrem Fitness-Tracker – alles, was mit dem Internet verbunden ist, speichert Daten. 

Welche Informationen können Sie bedenkenlos online teilen?

Auch wenn diese Fülle von geteilten Informationen alarmierend wirken mag, gibt es dafür gute Gründe. Es ist ganz natürlich, das Popup "Akzeptieren" zu bestätigen, wenn ein Gerät fragt, ob Sie Cookies, Standortdienste oder den Zugriff auf andere Funktionen des Geräts zulassen möchten, die von bestimmten Apps oder Programmen genutzt werden. Dies tun wir häufig, ohne an die Auswirkungen auf unsere Privatsphäre zu denken. Unternehmen müssen tatsächlich gewisse Daten verfolgen, damit ihre Produkte funktionieren. Deshalb ermöglichen diese Technologien GPS-gestützte Wegbeschreibungen und standortbasierte Suchergebnisse, um ein Restaurant in der Nähe zu finden, und tragen dazu bei, gezielte Werbung zu verbessern.

Denken Sie daran: Sie haben die Kontrolle darüber, welche Informationen Sie online über sich mitteilen. Recherchieren Sie Datenschutzrichtlinien und blockieren Sie den Zugriff bei verdächtigen Anfragen von Apps oder Programmen. Wenn Sie Social Media-Konten haben, überprüfen Sie dort unbedingt die Privatsphäre-Einstellungen.

Privatsphäre-Risiken bei vernetzten Geräten

Der Nachteil bei diesem Teilen von Informationen ist, dass dabei auch die Privatsphäre verletzt werden kann, ob unbeabsichtigt oder durch illegale Methoden. Leider setzen einige Unternehmen die Sicherheit nicht an die erste Stelle und konzentrieren sich hauptsächlich auf die Funktionalität ihres Produkts. Da das Internet der Dinge auf dem Vormarsch ist, können sich die meisten neuen Gadgets, die wir uns nach Hause holen, mit WLAN-Netzen verbinden. Das bedeutet, dass mit dem Internet verbundene Geräte wie Sicherheitskameras mit Streaming-Funktion, Glühbirnen, Thermostate und Smart-Home-Produkte über eingebaute Computer verfügen, die Daten speichern. Bei fast allen diesen Technologien gibt es Sicherheitsprobleme, von Standardpasswörtern, die nach der Installation nicht geändert werden, bis hin zu ungesicherten Routern zum Schutz dieser Geräte. Deshalb können Cyberkriminelle mit unlauteren Absichten die schlechte integrierte Sicherheit dieser Geräte umgehen. Der Schlüssel zum Schutz Ihrer Privatsphäre liegt darin, sich darüber zu informieren, wie Sie alle Ihre vernetzten Geräte ordnungsgemäß einrichten und sichern.

  • Mobilgeräte

    Bei mobiler Sicherheit geht es um den Schutz von Geräten wie Mobiltelefonen, Tablets, Laptops und anderen Geräten, die sich mit einem Netzwerk verbinden können.

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  • Internet der Dinge

    Informieren Sie sich hier über neue Bedrohungen für Ihre internetfähigen Geräte sowie über Maßnahmen zum Schutz Ihres Heimnetzwerks.

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  • Schadsoftware

    Hier erhalten Sie grundlegende Informationen zu unterschiedlichen Arten von Online-Bedrohungen, Sicherheitslücken in Ihrem System und Strategien zur Verhinderung von Angriffen.

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