So löschen Sie persönliche Daten aus dem Internet

Sie können einen Großteil Ihrer personenbezogenen Daten aus dem Internet löschen – mit genügend Zeit und Aufwand. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten finden und entfernen können. Oder erleichtert Sie sich die Aufgabe mit Norton 360 Deluxe und profitieren Sie von automatischem Datenschutz und Darknet-Überwachung sowie leistungsstarken Schutztools, einschließlich KI-gestützter Betrugserkennung und einem vollständig integrierten VPN.

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Smartphone-Nutzer entfernt personenbezogene Daten aus dem Internet.

Einen Teil Ihrer personenbezogenen Daten weiterzugeben, mag der Preis sein, den Sie für Ihr Leben online zahlen müssen. Allerdings speichern viele Rechenzentren Ihre Daten ohne Ihr Wissen, sodass der Schutz Ihrer Daten fast unmöglich wird. Sie können zwar nicht sämtliche Spuren verwischen, die Sie im Internet hinterlassen, aber mit etwas Mühe und Know-how wird Ihr digitaler Fußabdruck erheblich kleiner.

Was die Experten sagen

"Kriminelle führen personenbezogene Daten, die aus Datenlecks, aus öffentlich zugänglichen Quellen und aus von Geräten gestohlenen Informationen stammen, zusammen und erstellen daraus umfassende Profile von Einzelpersonen." - Gen 2025 Bedrohungsbericht

Siggi Stefnisson, Chief Technology Officer für Cybersicherheit

Ich möchte Ihnen dabei helfen, Ihre personenbezogenen Daten online vertraulicher und weniger zugänglich zu machen. Dazu habe ich eine Liste mit gängigen Datenspeicherquellen sowie jeweils praktische Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Daten jeweils daraus entfernen können. Bei meiner Recherche habe ich jeden dieser Schritte selbst durchgeführt und gebe Ihnen Schätzungen der Einrichtungszeiten, um Ihnen eine klare Vorstellung des erforderlichen Aufwands zu vermitteln.

1. Personenbezogene Daten von Datenbroker-Websites entfernen

Zeitaufwand: 5 Minuten oder mehr pro Website

Datenbroker-Websites speichern große Mengen personenbezogener Daten und verkaufen diese an Werbetreibende, Finanzinstitute und Versicherungsgesellschaften, die sie für gezieltes Marketing oder zur Erstellung von Risiko- oder Gesundheitsprofilen nutzen. Personensuchseiten und Verzeichnisse wie GoYellow sind Teil dieses Ökosystems und sammeln Daten aus öffentlichen Registern und sozialen Medien, um sie weiterzuverkaufen.

Der Opt-out-Prozess variiert je nach Datenbroker, dauert aber in der Regel etwa fünf Minuten pro Website. Seriöse Broker stellen dedizierte Seiten bereit – oft mit Bezeichnungen wie "Datenschutz-Hinweis" oder "Rechte der betroffenen Personen" –, auf denen Sie die Verwendungszwecke Ihrer Daten prüfen und deren Löschung beantragen können.

Bei manchen Datenbrokern gibt es keinen automatischen Prozess zum Opt-out, sodass Sie eine Opt-out-Anfrage manuell verfassen müssen. Die Website Yourdigitalrights kann Ihnen helfen, ein geeignetes Schreiben zu verfassen und entsprechende Folgemaßnahmen einzuleiten, je nachdem, in welchem Bundesstaat oder Land die Organisation ansässig ist.

Sobald Ihre Daten allerdings ins Darknet gelangt sind, lassen sie sich leider kaum noch entfernen. Daher ist es am besten, dafür zu sorgen, dass sie nicht in der Google-Suche oder im Surface Web erscheinen.

2. Personenbezogene Daten aus der Google Suche entfernen

Zeitaufwand: 10 Minuten oder mehr

Google ist die weltweit am häufigsten genutzte Suchmaschine und verarbeitet nahezu 200.000 Suchanfragen pro Sekunde. Seine kostenlosen Dienste – wie Gmail, Google Docs und mehr – werden täglich von Millionen Menschen genutzt. Doch wie können sie kostenlos angeboten werden? Durch das Sammeln von Daten, die für Werbung, Analysen und die Personalisierung von Diensten verwendet werden können.

Glücklicherweise stellt Google einige Werkzeuge zur Verfügung, die Ihnen dabei helfen, weniger oft in den Suchergebnissen zu erscheinen:

  • Über die Seite "Ergebnisse über Sie" von Google können Sie nach personenbezogenen Daten suchen und diese Einträge löschen lassen.
  • Senden Sie eine Anfrage über das Entfernungstool von Google, um personenbezogene Daten aus den Suchergebnissen löschen zu lassen.
  • Tippen Sie auf die drei Punkte neben den personenbezogenen Daten, die Sie in der Google-App finden, und wählen Sie "Entfernung anfordern".
  • Beantragen Sie über dieses spezielle Formular die Entfernung personenbezogener Daten, die zum Doxing verwendet werden könnten.

Wenn Sie Ihre Daten aus Google löschen, sind Sie danach weniger sichtbar, aber Sie können dadurch Ihre Präsenz im Internet nicht vollständig beseitigen – insbesondere wenn Sie in sozialen Medien aktiv sind, ein Unternehmen führen oder eine Person des öffentlichen Lebens sind. Für einen fortlaufenden Schutz sollten Sie den Einsatz von Überwachungstools in Betracht ziehen, sodass Sie verfolgen können, wann neue personenbezogene Daten online erscheinen.

3. Website-Sicherheitstool verwenden

Zeitaufwand: Registrierung in wenigen Minuten

Das Internet eigenhändig auf unsichere Websites zu überwachen, kann schnell überwältigend werden. Wenn Sie ohne großen Aufwand sicher surfen möchten, sollten Sie ein dediziertes Tool wie Norton Safe Web in Betracht ziehen, das dabei hilft, potenziell schädliche Websites zu identifizieren.

Sicheres Web ist nur eine der hochmodernen Funktionen der Norton 360 Deluxe Cybersicherheits-Suite, Es erkennt gefährliche Websites mithilfe fortschrittlicher Technologie und weist Sie beim Surfen auf potenzielle Risiken hin. Sicheres Web erkennt Online-Bedrohungen und kann Sie dadurch vor Phishing-Betrug, betrügerischen Seiten und anderen Online-Bedrohungen warnen, bevor Sie vertrauliche Informationen weitergeben.

4. Bilder aus Google Images entfernen

Zeitaufwand: 15 Minuten oder mehr

Niemand will, dass ein unvorteilhaftes Foto von sich selbst in Suchergebnissen auftaucht oder dass ein gutes Foto verwendet wird, um andere zu catfishen. Fotos von sich selbst aus Ihrem Profil in sozialen Medien zu löschen, ist so einfach wie das Löschen des Fotos selbst; Fotos, die von Dritten gehostet werden, sind jedoch schwerer zu löschen.

So entfernen Sie Bilder von sich selbst aus Google Images:

  • Entfernen Sie veraltete Informationen und Bilder mit diesen Schritten von Websites, die auf den Ergebnisseiten der Google-Suche angezeigt werden.
  • Ändern Sie Ihr Konto in sozialen Medien von "Öffentlich" in "Privat", damit zukünftige Fotos nicht mehr von Google indexiert werden. Löschen Sie Fotos, die bereits indexiert sind, aus Ihren Konten in sozialen Medien, wenn sie nicht mehr sichtbar sein sollen.
  • Löschen Sie alle Bilder in sozialen Medien, die nicht mehr öffentlich sichtbar sein möchten, und stellen Sie Ihre Konten auf "Privat" ein, damit zukünftige Fotos nicht mehr von Google indexiert werden können.
  • Wenn Sie Bilder finden, die auf Websites von Drittanbietern gehostet werden, suchen Sie deren Kontaktinformationen und beantragen Sie die Entfernung.

Websites veröffentlichen häufig Inhalte, die sie ihrerseits aus anderen Quellen bezogen haben; es kann daher schwierig sein, die ursprüngliche Quelle zu finden. In solchen Fällen können Sie Google direkt um Hilfe bitten. Werfen Sie einen Blick auf die Entfernungsrichtlinien von Google, mit Links zu spezifischen Entfernungsanfragen, etwa zu intimen persönlichen Bildern, Deepfakes oder Bildern von Minderjährigen.

5. Ihren Wohnsitz auf Google Maps unkenntlich machen

Zeitaufwand: 5 Minuten oder mehr

Google Maps könnte außer Ihrem Zuhause versehentlich Ihr Gesicht, Ihr Autokennzeichen oder andere Details zeigen, die nicht öffentlich bekannt sein sollen.

So machen Sie Ihr Zuhause auf Google Maps unscharf:

  1. Suchen Sie Ihren Wohnort auf Google Maps.
  2. Rufen Sie Street View auf.
  3. Klicken Sie auf die drei Punkte neben der Adresse und wählen Sie Problem melden.
  4. Füllen Sie das Formular aus, geben Sie an, was unkenntlich gemacht werden soll, und senden Sie die Anfrage ab.

Die Bearbeitung von Unschärfe-Anfragen durch Google kann bis zu einem Monat dauern, aber sobald sie genehmigt sind, ist die unscharfe Darstellung dauerhaft und kann nicht rückgängig gemacht werden. Bitte beachten Sie, dass dies nur für Wohngebäude möglich ist – Gewerbegebäude macht Google in der Regel nicht unkenntlich.

6. Personenbezogene Daten aus Ihren sozialen Medien löschen

Zeitaufwand: Jeweils 10 Minuten oder mehr

Von den Anfängen mit Myspace bis hin zu modernen Plattformen wie TikTok haben soziale Medien unzählige Möglichkeiten geboten, personenbezogene Daten zu teilen. Je mehr Konten Sie haben, desto größer ist jedoch auch Ihr Risiko, von Datenpannen oder Social Engineering-Angriffen betroffen zu sein.

Selbst über längst aufgegebene Konten können Ihre persönlichen Daten zu Datenbrokern oder böswilligen Akteuren gelangen. Um Ihren digitalen Fußabdruck zu reduzieren, löschen Sie sensible Inhalte aus aktiven Profilen und entfernen Sie alte oder nicht mehr genutzte Konten dauerhaft. Dadurch begrenzen Sie die Menge Ihrer Daten, die online zugänglich ist.

So löschen Sie personenbezogene Daten aus sozialen Medien:

  • Suchen Sie nach Ihrem Namen, um zu sehen, welche Websites Ergebnisse liefern, und suchen Sie in Ihrem E-Mail-Konto nach Aktivierungs- und Benachrichtigungs-E-Mails.
  • Durchsuchen Sie jedes Profil manuell nach vertraulichen Informationen, die Sie möglicherweise gepostet haben, z. B. Ihre Telefonnummer oder Adresse.
  • Löschen Sie Fotos, die Sie nicht mehr teilen möchten.
  • Ändern Sie Ihre Datenschutzeinstellungen von "Öffentlich" auf "Privat".
  • Schränken Sie ein, wer Ihr Profil einsehen kann, damit nur Personen, denen Sie vertrauen, Sie sehen können.
  • Verknüpfungen zu fragwürdigen Konten löschen.
  • Deaktivieren oder löschen Sie Konten, die Sie nicht mehr verwenden.

Um Konten zu löschen, folgen Sie den Anweisungen der jeweiligen Website – Facebook zu löschen ist ähnlich wie Instagram zu löschen, aber um Ihr X-Konto zu löschen, müssen Sie es zunächst deaktivieren.

Die regelmäßige Bereinigung Ihrer sozialen Medien ist nur eine von vielen Datenschutzmaßnahmen in sozialen Medien, die Ihnen helfen, Ihre Privatsphäre in sozialen Medien zu schützen.

So bestimmen Sie, welche Konten in sozialen Medien Sie löschen sollten, um personenbezogene Daten aus dem Internet zu löschen.
So bestimmen Sie, welche Konten in sozialen Medien Sie löschen sollten, um personenbezogene Daten aus dem Internet zu löschen.
So bestimmen Sie, welche Konten in sozialen Medien Sie löschen sollten, um personenbezogene Daten aus dem Internet zu löschen.

7. Browser-Erweiterungen überprüfen

Zeitaufwand: Jeweils 5 bis 15 Minuten

Browser-Erweiterungen können das Surfen erleichtern, aber veraltete, nicht mehr funktionierende oder direkt bösartige Erweiterungen können Ihre privaten Daten ins Internet weitergeben. Entfernen Sie Erweiterungen, die verdächtig erscheinen oder die Sie nie verwenden.

So überprüfen Sie Browser-Erweiterungen:

  • Überprüfen Sie die Website des Entwicklers jeder Browser-Erweiterung, um festzustellen, ob die Erweiterung legitim ist. In der Regel verfügen sie über eine professionelle Website und klare Kontaktinformationen.
  • Lesen Sie die Beschreibung der Browser-Erweiterung, um zu prüfen, ob ihr Verwendungszweck noch Ihren Anforderungen entspricht.
  • Achten Sie auf fragwürdige Berechtigungen, die für die jeweilige Erweiterung nicht erforderlich sind, z. B. Anfragen zum Zugriff auf Ihre Browserdaten.
  • Lesen Sie Bewertungen, um zu sehen, ob andere Nutzer Probleme wie Fehler oder Datenschutzbedenken gemeldet haben.

Öffnen Sie in Google Chrome das Drei-Punkte-Menü und wählen Sie dann Erweiterungen > Erweiterungen verwalten, um Browser-Erweiterungen zu überprüfen und zu entfernen.

8. Nicht verwendete Apps vom Gerät deinstallieren

Zeitaufwand: Jeweils 1 bis 2 Minuten

Apps auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer erfassen häufig personenbezogene Daten und geben sie weiter. Wenn Sie ein Konto erstellt oder das Verhaltens-Tracking zugelassen haben, könnten diese Daten verkauft oder weitergegeben werden. Die Datenschutzeinstellungen einiger Drittanbieter-Apps erlauben möglicherweise sogar, dass Ihr Gerät Sie abhört.

Je mehr Apps Sie haben, desto stärker sind Ihre personenbezogenen Daten potenziell gefährdet – löschen Sie daher alle Apps, die Sie nicht verwenden.

Apps auf dem iPhone deinstallieren

  1. Tippen Sie auf Einstellungen > Allgemein > iPhone-Speicher.
  2. Scrollen Sie, um die Liste der Apps anzuzeigen, sortiert nach Größe und Datum der letzten Verwendung.
  3. Tippen Sie auf eine nicht verwendete App > App löschen > bestätigen Sie App löschen erneut.

Mit der Funktion Nicht verwendete Apps auslagern in diesem Abschnitt können Sie stattdessen auch alle nicht verwendeten Apps auslagern, dabei jedoch die Daten auf Ihrem Telefon behalten, falls Sie diese später neu installieren möchten.

Apps auf Android deinstallieren

  1. Tippen Sie auf Einstellungen > Apps (auf manchen Geräten Apps & Benachrichtigungen).
  2. Tippen Sie Alle Apps anzeigen (falls erforderlich).
  3. Scrollen Sie durch die Liste und suchen Sie nach Apps, die Sie in letzter Zeit nicht verwendet haben.
  4. Tippen Sie auf die App > Deinstallieren > bestätigen Sie mit OK oder Deinstallieren.

Apps unter Windows 10 und 11 deinstallieren

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie auf System > Speicher > Bereinigungsempfehlungen.
  2. Scrollen Sie zum Abschnitt "Nicht verwendete Apps" und überprüfen Sie die Liste.
  3. Wählen Sie die Apps aus, die Sie entfernen möchten.
  4. Klicken Sie auf Bereinigen, um die ausgewählten Apps zu deinstallieren.

Apps auf dem Mac deinstallieren

  1. Öffnen Sie Finder und navigieren Sie dann zum Ordner Programme.
  2. Durchsuchen Sie die Liste, um ungenutzte Apps zu finden.
  3. Ziehen Sie jede unerwünschte App in den Papierkorb, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste > In den Papierkorb legen.
  4. Leeren Sie den Papierkorb, um die Apps dauerhaft zu entfernen.

Das Löschen ungenutzter Apps ist das Einmaleins der Computer- und Mobilsicherheit. Aber bevor Sie deinstallieren, stellen Sie sicher, dass Ihre persönlichen Daten von den Servern der App entfernt wurden, indem Sie zuerst Ihr Konto löschen. Und bevor Sie weitere Apps herunterladen, informieren Sie sich, wie Sie eine gefälschte App erkennen, mit deren Hilfe jemand Ihre Daten stehlen will.

9. Alte E-Mail-Konten löschen

Zeitaufwand: Jeweils 10 bis 30 Minuten

Alte E-Mail-Adressen, die Sie nicht überwachen, vergrößern Ihren digitalen Fußabdruck und sind leichte Ziele für Dritte, die sich Zugang hacken wollen. Von der Kommunikation mit vertrauenswürdigen Freunden und Angehörigen bis hin zu Shopping, Gesundheitsversorgung, Bankdaten und anderen vertraulichen Informationen: Geleakte E-Mail-Konten können erheblichen Schaden anrichten. E-Mail-Konten können in der Regel über die Einstellungen in Ihrem Konto gelöscht werden.

Es ist außerdem wichtig, Ihre E-Mail-Adresse von öffentlichen Websites zu entfernen, um Betrüger davon abzuhalten, Sie mit Phishing-E-Mails anzugreifen. Senden Sie Opt-out-Anfragen an diese Websites, um Ihre Informationen entfernen zu lassen und weniger sichtbar zu werden.

Wenn Sie sich noch besser schützen möchten, informieren Sie sich, wie Sie E-Mails anonym versenden können, oder erwägen Sie, sich eine vertrauliche E-Mail-Adresse zu beschaffen.

10. Integrierte Sicherheits- und Datenschutzfunktionen aktivieren

Zeitaufwand: 10 bis 30 Minuten

Viele Websites, Geräte und Apps bieten integrierte Sicherheitsfunktionen, damit Sie online besser geschützt und anonymer agieren können. Verschlüsselung ist bei Windows- und Apple-Produkten sowie bei großen Android-Herstellern wie Samsung Standard.

Viele moderne Betriebssysteme geben Ihnen weitgehende Kontrolle darüber, wie und wann Sie getrackt werden können. Sehen Sie sich die integrierten Einstellungen der macOS- und Windows-Betriebssysteme an, mit denen Sie Ihre Privatsphäre verbessern können. Überprüfen Sie jedes Mal, wenn Sie ein neues Gerät einrichten, dessen Sicherheitseinstellungen, und passen Sie diese bei Bedarf an.

App-Berechtigungen zu überprüfen und zu verstehen, welche Daten sie erfassen, ist ein weiterer wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Ihre Privatsphäre und Sicherheit zu schützen. Viele Apps fordern Zugriff auf Daten oder Funktionen an, die sie nicht unbedingt benötigen. Überprüfen und beschränken Sie daher die Berechtigungen auf das, was für die Funktionsfähigkeit jeder App unbedingt erforderlich ist.

Weitere Möglichkeiten zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten mit integrierten Sicherheitsfunktionen sind:

  • Funktionen zum privaten Surfen, etwa den Inkognito-Modus, bei der Nutzung öffentlicher Computer
  • Aktivieren der in Ihrem Browser verfügbaren "Do-Not-Track"-Funktionen
  • Verwendung eines integrierten Passwort-Managers zur Sicherung von Konten sowie der Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Aktivierung einer Firewall zur Überwachung und Filterung des Netzwerkverkehrs
  • Ausblenden sensibler Apps auf Ihrem Startbildschirm und Sperren dieser Apps mit Biometrie
  • Aktivieren der Remote-Verwaltung zum Auffinden, Sperren oder Löschen verlorener Geräte
  • Einrichten von Kindersicherungen für Ihre Kinder, um zu verhindern, dass sie sensible Daten online teilen

Es ist schwierig, eine Weitergabe Ihrer Daten in einer Datenpanne zu verhindern, aber wirksame Maßnahmen zum Schutz Ihrer Person nach einer Datenpanne können sich noch schwieriger gestalten.

Norton 360 Advanced überwacht das Darknet auf Ihre persönlichen Daten und benachrichtigt Sie, wenn Ihre Informationen in einem Datenleck gefunden werden, sodass Sie geleakte Konten sichern und potenzielle Schäden minimieren können. Und sollte es dennoch zu einem Identitätsdiebstahl kommen, stehen Ihnen die Spezialisten für die Identitätswiederherstellung zur Verfügung, um Sie bei den nächsten Schritten zu unterstützen.

11. Alte Blogs und Websites bereinigen

Zeitaufwand: 10 Minuten bis mehrere Stunden

Egal, ob Digital Native, der das Internet schon seit Ewigkeiten nutzt, oder relativer Neuling: Die Chancen stehen gut, dass Ihr digitaler Fußabdruck größer ist, als Sie vielleicht denken. Suchen Sie nach Ihrem Namen und überprüfen Sie Ihre E-Mail-Konten auf Anmeldebestätigungen für Konten, die Sie möglicherweise vergessen haben.

Hier einige Beispiele, wo Ihre veralteten Daten erhalten geblieben sein könnten:

  • Persönliche Websites, die Sie erstellt haben, um Ihre Gedanken mitzuteilen oder um ein Portfolio für Ihre Fähigkeiten zu präsentieren
  • Die Websites ehemaliger Arbeitgeber mit veralteten Teaminformationen
  • Vereine und Organisationen, denen Sie nicht mehr angehören, die aber nach wie vor Ihren Namen und Ihr Foto zeigen
  • Foren, in denen Sie nicht mehr aktiv sind und unter Ihrem echten Namen registriert sind

Wenn Sie auf Websites dieser Art angemeldet sind, senden Sie den entsprechenden Administratoren eine E-Mail mit der Bitte, Ihre Daten zu entfernen. Alte Blogs und Websites, die mit Ihrer E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder anderen personenbezogenen Daten verknüpft sind, müssen aus dem Index entfernt und gelöscht werden.

12. Drittanbieter-Cookies löschen

Zeitaufwand: 1–2 Minuten pro Browser/Gerät

Drittanbieter-Cookies sind dafür konzipiert, Ihre Aktivitäten im Internet zu verfolgen. Im Laufe der Zeit erstellen sie detaillierte Profile über Sie – Ihre Identität, Ihren Standort und Ihre Surfgewohnheiten. Daher hilft das regelmäßige Löschen von Cookies dabei, dieses Tracking einzuschränken und die Menge der gesammelten persönlichen Daten zu reduzieren. Außerdem können Sie so die Leistung Ihres Geräts verbessern, indem Sie gespeicherten Datenmüll entfernen und Ressourcen freigeben.

Das Löschen von Cookies ist einfach – gehen Sie einfach zum entsprechenden Abschnitt in Ihren Browsereinstellungen, oder lesen Sie unsere Anleitungen zu So löschen Sie Cookies in verschiedenen Browsern oder zum Löschen von Cookies auf einem iPhone.

13. Zugriff auf Ihre personenbezogenen Daten einschränken

Zeitaufwand: Mehrere Stunden

Einige dieser Maßnahmen können zwar online durchgeführt werden, andere erfordern jedoch möglicherweise die Kontaktaufnahme mit Ihrer zuständigen Behörde oder einen persönlichen Besuch bei einer Dienststelle.

Hier sind einige Möglichkeiten, um die Sichtbarkeit Ihrer personenbezogenen Daten zu reduzieren:

  • Verbergen Sie Ihre Adresse mit einem Postfach. Die Verwendung eines Postfachs der Deutschen Post als Adresse anstelle Ihrer Heimadresse kann dazu beitragen, Ihre tatsächliche Adresse aus einigen Geschäftsbriefen oder Newslettern herauszuhalten. Für offizielle Korrespondenz, etwa in Steuerangelegenheiten, bei Bankgeschäften oder für Ausweisdokumente, kann es jedoch Ihre echte Adresse, unter der Sie gemeldet sind, nicht ersetzen.
  • Verwenden Sie eine andere Telefonnummer. Anstatt Ihre persönliche Telefonnummer für wichtige Dokumente oder geschäftliche Angelegenheiten zu verwenden, sollten Sie eventuell eine zweite SIM- oder eSIM-Karte für diese Zwecke nutzen.
  • Melden Sie sich aus Verzeichnis- und Adresssuchdiensten ab: Personenbezogene Daten wie Ihre Kontaktdaten können in Telefonbüchern oder Adressverzeichnissen oder in Kundendatenbanken wie Das Telefonbuch oder Das Örtliche erscheinen. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Informationen allgemein sichtbar sind, können Sie eine Löschanfrage über das Deutsche Tele Meiden Portal senden.

Behalten Sie Ihre vertraulichen Informationen für sich

Norton 360 Deluxe hilft Ihnen, Bedrohungen zu erkennen und zu stoppen, bevor sie Schaden anrichten. Mit KI-gestützter Betrugserkennung erkennt es Phishing-Versuche und gefälschte Websites in Echtzeit, sodass Sie Fallstricke, mit deren Hilfe man Ihre vertraulichen Daten stehlen will, meiden können.

Aber das ist nicht alles. Norton durchsucht das Internet aktiv nach Ihren offengelegten Daten und gibt es Ihnen die Werkzeuge an die Hand, diese zu entfernen, bevor jemand sie missbrauchen kann. Und mit einem sicheren VPN mit hochgradig sicherer Verschlüsselung bleiben Ihre Online-Aktivitäten vor Hackern, Werbetreibenden und sogar Ihrem Internetanbieter verborgen.

Häufig gestellte Fragen

Wie gelangen personenbezogene Daten ins Web?

Ihre personenbezogenen Daten können aus öffentlichen Registern oder durch Datenpannen oder Datenlecks, über allgemein einsehbare Informationen in sozialen Medien, über Cookies und Online-Tracking, aus von Suchmaschinen indizierten Informationen, Foren, in denen Sie aktiv waren, über erfolgreiche Betrugsversuche und alte Online-Konten ins Internet gelangen.

Was kostet es in der Regel, personenbezogene Daten aus dem Internet löschen zu lassen?

Sie können personenbezogene Daten kostenlos aus dem Internet entfernen, wenn Sie die Quellen ausfindig machen und Löschanfragen stellen können. Sie sollten keine Website oder kein Unternehmen bezahlen müssen, um Ihre Daten zu entfernen, da Sie gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) das Recht haben, die Löschung Ihrer persönlichen Daten zu beantragen.

Welche Art von Informationen kann nicht aus dem Internet entfernt werden?

Unternehmen sind gesetzlich berechtigt, Informationen zu hosten, die Teil des öffentlichen Registers sind, z. B. Behördendaten auf Bundes- oder Regionalebene. Solche Daten löschen zu lassen, ist besonders schwierig. Bei nicht-öffentlichen Informationen erfordert die Entfernung in der Regel die Genehmigung des Inhabers der Inhalte – es sei denn, die Inhalte verstoßen gegen die Nutzungsbedingungen einer Plattform oder gegen Datenschutzgesetze.

Wenn Ihre personenbezogenen Daten illegal im Darknet veröffentlicht werden, ist es leider nahezu unmöglich, sie zu löschen. Sie können sich jedoch schützen, indem Sie auf Anzeichen von Identitätsdiebstahl achten und die Sicherheit Ihrer Konten stärken.

Ist es möglich, online anonym zu bleiben?

Online vollständig anonym zu bleiben ist äußerst schwierig, aber Sie können Ihre Privatsphäre erheblich stärken. Die Verwendung von Tools wie VPNs, privaten Browsern, verschlüsselten Nachrichten und die Einschränkung der Datenweitergabe können dabei helfen. Die meisten Online-Aktivitäten hinterlassen jedoch digitale Spuren, sodass echte Anonymität ständige Bemühungen und ein Bewusstsein dafür erfordert, wie Ihre Daten online verfolgt werden.

§ Der Überwachungsdienst ist nicht in allen Ländern verfügbar und die Leistungen variieren je nach Region.

DM
  • Domenic Molinaro
  • Cybersecurity-Autorin
Domenic Molinaro ist ein erfahrener Autor im Bereich Cybersicherheit, dessen Arbeiten Themen vom Internet der Dinge (IoT) bis hin zur Bedeutung des Datenschutzes abdecken.

Redaktioneller Hinweis: Unsere Artikel enthalten Bildungsinformationen für Sie. Unsere Angebote decken möglicherweise nicht jede Art von Kriminalität, Betrug oder Bedrohung ab, über die wir schreiben, oder schützen davor. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cyber Safety zu schärfen. Bitte lesen Sie die vollständigen Bedingungen während der Registrierung oder Einrichtung. Denken Sie daran, dass niemand alle Identitätsdiebstähle oder Cyberkriminalität verhindern kann und dass LifeLock nicht alle Transaktionen in allen Unternehmen überwacht. Die Marken Norton und LifeLock sind Teil von Gen Digital Inc.


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