Ändert ein VPN Ihre IP-Adresse?
Ein VPN ändert Ihre IP-Adresse und hilft dadurch, Ihre Onlineaktivitäten vor Werbetreibenden, Hackern und Ihrem Internetanbieter zu verbergen. Hier erfahren Sie mehr über die Vorteile einer Änderung Ihrer IP-Adresse, von der Vermeidung von Preisdiskriminierung bis hin zum Zugriff auf Ihre Lieblingsinhalte. Holen Sie sich dann Norton VPN, um all dies und mehr zu ermöglichen.
- Was macht ein VPN mit Ihrer IP-Adresse?
- Warum sollte ich meine IP-Adresse ändern?
- Verwendet ein VPN immer dieselbe IP-Adresse?
- So ändern Sie Ihre IP-Adresse mit einem VPN
- Welchen weiteren Schutz bieten VPNs?
- Welchen Schutz kann ein VPN nicht bieten?
- Schutz für Ihre IP-Adresse (und mehr) vor neugierigen Blicken
- Häufig gestellte Fragen
Ihre IP-Adresse fungiert als digitale Kennung, die Websites, Apps und Online-Dienste verwenden können, um bestimmte Aspekte Ihrer Online-Aktivität zu verfolgen. Sie können Ihre IP-Adresse mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) verbergen.
Ein VPN stellt eine sichere, verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Gerät und einem Remote-Server her, verschleiert Ihre echte IP und weist Ihnen eine IP-Adresse vom VPN-Server zu. Aber ein VPN ist mehr als nur ein Werkzeug, das Ihre IP-Adresse verbirgt. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, was ein VPN leistet, warum Sie Ihre IP-Adresse verbergen sollten, wie Sie Ihre IP-Adresse mit einem VPN ändern können und wie ein VPN Sie darüber hinaus schützen kann.
Was macht ein VPN mit Ihrer IP-Adresse?
Wenn Sie sich mit einem VPN verbinden, wird Ihre echte IP-Adresse durch diejenige eines Remote-Servers ersetzt. Wenn sich Ihr VPN-Server beispielsweise in New York befindet, scheint es für Websites so, als ob Sie von dort aus surfen, selbst wenn Sie sich physisch in München befinden.
Einige VPNs gehen noch einen Schritt weiter, indem sie IP-Rotation verwenden. Anstatt eine einzige IP-Adresse zu verwenden, verbindet die IP-Rotation Sie automatisch in festgelegten Intervallen mit einem neuen Server (z. B. alle 30 Minuten oder bei jeder neuen Sitzung). Dies macht es für andere noch schwieriger, Ihre Aktivitäten anhand Ihrer IP-Adresse zu verfolgen.
Kann ein VPN Ihre IP-Adresse dauerhaft verbergen?
VPNs können eine konsistente IP-Maskierung gewährleisten, solange Sie aktiv mit dem Server des VPNs verbunden sind. Wenn Sie jedoch Ihre Verbindung verlieren, könnte Ihre echte IP-Adresse offengelegt werden. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie ein vertrauenswürdiges VPN mit einem Kill-Switch verwenden, das Sie vom Internet trennt, wenn die VPN-Verbindung unerwartet abbricht.
Norton VPN verwendet ein zuverlässiges Netzwerk aus Servern an über 100 Standorten. Und falls Ihre VPN-Verbindung abbricht, schaltet der Kill-Switch von Norton VPN Ihr Internet ab und schränkt die Offenlegung Ihrer echten IP-Adresse ein. Installieren Sie Norton VPN für bankentaugliche Verschlüsselung, die Ihre Online-Aktivitäten besser vor Werbetreibenden, Internet Service Providern und Hackern schützt.
Warum sollte ich meine IP-Adresse ändern?
Ihre IP-Adresse zu ändern verbessert Ihre Online-Privatsphäre, gibt Ihnen uneingeschränkteren Zugriff auf Inhalte und reduziert das Risiko von Preisdiskriminierung.
Hier sind häufige Gründe für die Änderung Ihrer IP-Adresse:
- IP-basiertes Tracking reduzieren: Websites, Werbenetzwerke und Datenhändler können Ihre IP-Adresse protokollieren, um ein Profil Ihrer Online-Aktivitäten zu erstellen. Wenn Sie Ihre IP-Adresse ändern, wird es schwieriger, mehrere Besuche ein und demselben Kundenprofil zuzuordnen.
- Vertraute Dienste unterwegs erreichen: Einige Banken, Streaming-Dienste und Websites blockieren eventuell ausländische IPs. Eine Verbindung zu einem VPN-Server in Ihrem Heimatland kann dabei helfen, den Zugang wiederherzustellen.
- Preisdiskriminierung (teilweise) vermeiden: Manche Websites ändern möglicherweise den Preis eines Produkts basierend auf Ihrem Standort oder der Anzahl Ihrer Seitenbesuche. Durch Ändern Ihrer IP-Adresse sowie Leeren des Caches und Löschen von Cookies können Sie ihnen solche Preiserhöhungen zu erschweren.
- Den “Bad Neighbor”-Effekt umgehen: Gemeinsam genutzte IP-Adressen werden zuweilen gesperrt, wenn andere Benutzer sie missbrauchen (z. B. wenn Sie sich eine IP-Adresse mit jemandem teilen, der Spam versendet). Mit der integrierten IP-Rotation von Norton VPN ändert sich Ihre IP-Adresse alle 30 Sekunden; Sie können also nicht bei einer gesperrten Adresse hängenbleiben und können störungsfrei surfen.
Schon gewusst? VPNs können sowohl dedizierte als auch gemeinsam genutzte IP-Adressen zuweisen. Eine dedizierte IP-Adresse bleibt unverändert und gehört nur Ihnen. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gesperrt wird; sie kann aber leichter mit Ihrer Aktivität in Verbindung gebracht werden. Eine gemeinsam genutzte IP-Adresse wird von vielen Benutzern gleichzeitig verwendet, was individuelles Tracking erschwert, allerdings kann die IP-Adresse gesperrt werden, wenn andere, die sie gemeinsam nutzen, sie missbrauchen.
Verwendet ein VPN immer dieselbe IP-Adresse?
Nein, ein VPN verwendet nicht immer dieselbe IP-Adresse. Viele VPNs weisen Ihnen bei jeder Verbindung automatisch eine neue IP zu, wobei sie die Adressen in einem Pool verfügbarer Adressen von verschiedenen Servern nacheinander ansteuern. Diese werden als dynamische IP-Adressen bezeichnet und sind die Standardeinstellung für die meisten VPN-Dienste, denn dies maximiert die Anonymität und reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Erkennung oder Sperrung.
Auf whatismyip.com können Sie überprüfen, wie oft Ihr VPN Ihre IP-Adresse auf ändert. Testen Sie dies vor und nach dem Wechsel des VPN-Servers oder beim Trennen und Wiederherstellen der Verbindung.
So ändern Sie Ihre IP-Adresse mit einem VPN
Sie können Ihre IP-Adresse ändern, indem Sie sich mit einem neuen Remote-VPN-Server verbinden. Die meisten guten VPNs ermöglichen es Ihnen, einen neuen Serverstandort in der App auszuwählen.
So ändern Sie Ihre IP-Adresse mit einem VPN:
- Öffnen Sie Ihre VPN-App: Richten Sie ein VPN ein oder öffnen Sie die App auf Ihrem Telefon oder Computer.
- Einloggen: Loggen Sie sich mit Ihren Kontoanmeldedaten bei Ihrem Konto ein.
- Server auswählen: Lassen Sie die App den schnellsten Server auswählen oder wählen Sie ein Land aus, von dem aus Sie auf Websites oder Streaming-Inhalte zugreifen möchten.
Welchen weiteren Schutz bieten VPNs?
Über die Maskierung Ihrer IP hinaus erstellen VPNs einen verschlüsselten Tunnel, der Ihre Online-Aktivitäten verbirgt und Ihre übertragenen Daten privat hält. Auf diese Weise können VPNs auch dazu beitragen, Sie vor bestimmten Arten von Cyberangriffen zu schützen.
- ISP-Tracking stoppen: VPNs helfen dabei, die Überwachung Ihrer Browsing-Aktivitäten, Suchanfragen und Nutzung von Diensten durch Internet Service Provider (ISPs) zu verhindern. Ohne VPN kann Ihr ISP diese Daten protokollieren und Ihre Geschwindigkeit beim Streaming oder Gaming drosseln.
- Öffentliche WLAN-Verbindungen sichern: Verschlüsselung hilft dabei, Ihre Verbindung in ungesicherten Netzwerken zu schützen. Dies schützt vor Packet-Sniffing-Angriffen, die ungesicherte Verbindungen ausnutzen, um unverschlüsselte Daten zu stehlen, zu denen auch Anmeldedaten gehören können.
- Daten bei der Übertragung verschlüsseln: VPNs verschlüsseln vertrauliche Informationen, während der Übertragung zwischen Ihrem Gerät und Websites. Dies erschwert es Unbefugten, die Ihre Daten abfangen, diese zu lesen.
- Einige Cyberangriffe stoppen: Da abgefangene Daten unlesbar gemacht werden, gewinnen Sie auch einen gewissen Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen (MITM).
- DNS-Lecks verhindern: VPNs leiten DNS-Abfragen (für den Zugriff auf Websites) über sichere Server. Dies hilft zu verhindern, dass Hacker Sie auf unsichere Websites umleiten.
Welchen Schutz kann ein VPN nicht bieten?
Ein VPN bietet zwar wirksamen Schutz für Ihre Daten, es kann jedoch nicht alles sichern, was Sie online tun. Es kann nur Daten schützen, die durch seinen verschlüsselten Tunnel übertragen werden.
Hier sind einige konkrete Beispiele dafür, wogegen VPNs keinen Schutz bieten:
- Phishing-Angriffe: Phishing-Betrug ist darauf ausgelegt, Ihre Informationen oder Ihr Geld zu stehlen, indem man Sie dazu verleitet, auf einen schädlichen Link zu klicken oder Daten freiwillig herauszugeben.
- Sicherheitslücken auf Websites oder in Apps: VPNs verschlüsseln Ihre Verbindung zu Websites, können jedoch keine Sicherheitslücken innerhalb dieser beheben. Wenn eine Website einen “your connection is not private”-Fehler anzeigt, verfügt sie möglicherweise über ein unsicheres oder abgelaufenes SSL-Zertifikat.
- Cookie und Tracker: VPNs blockieren keine Cookies oder Internet-Tracking, beides von Websites verwendt, um Ihr Verhalten zu überwachen.
- Schwache Passwörter: Ein VPN-Tunnel schützt Ihre Online-Konten nicht, wenn Sie kurze, leicht zu erratende Passwörter verwenden. Schützen Sie Ihre Konten mit einem Passwort-Manager und einer Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um Ihre Konten zu schützen.
- Datenerfassung: Wenn Sie beim Erstellen von Online-Konten persönliche Daten eingeben, kann ein VPN nicht verhindern, dass die Website diese erfasst. Wenn Sie öffentliche Social-Media-Konten haben, sind alle von Ihnen geteilten Informationen für andere sichtbar.
- Malware und Viren: VPNs können nicht verhindern, dass Malware Ihr Gerät infiziert. Wenn Sie auf einen Phishing-Link klicken oder eine schädliche Drittanbieter-App herunterladen, könnte dies eine Malware-Installation auslösen.
Nicht alle VPNs sind gleich. Kostenlose VPNs können riskanter sein, da sie mit größerer Wahrscheinlichkeit schwächere Sicherheitsverfahren verwenden. Einige verkaufen Ihre Daten sogar an Werbetreibende und Dritte. Indem Sie kostenpflichtige, vertrauenswürdige VPN-Dienste verwenden, können Sie Ihre Online-Privatsphäre besser schützen.
Schutz für Ihre IP-Adresse (und mehr) vor neugierigen Blicken
Das Ändern Ihrer IP-Adresse ist einfach mit Norton VPN. Mit über 100 Serverstandorten steht Ihnen eine ganze Welt voller Möglichkeiten zur Auswahl. Wechseln Sie in Sekundenschnelle von einem Server in den USA zu einem in Japan oder Frankreich, um besseren Zugang zu Ihren Lieblingsinhalten zu erhalten. Außerdem trägt unsere No-Log-Richtlinie dazu bei, sicherzustellen, dass niemand Ihre Online-Aktivitäten einsehen kann – nicht einmal wir.
Häufig gestellte Fragen
Kann meine echte IP-Adresse bei der Verwendung eines VPN durchsickern?
VPNs können IP-, DNS- und WebRTC-Lecks aufweisen, die aufgrund technischer Probleme Ihre echte IP preisgeben. Der integrierte DNS- und WebRTC-Leckschutz von Norton VPN verhindert zusammen mit dem Kill-Switch eine Offenlegung Ihrer IP-Adresse, selbst wenn es zu Verbindungsproblemen kommt.
Ändert sich meine IP-Adresse jedes Mal, wenn ich ein VPN öffne?
Ihre IP-Adresse ändert sich bei jeder Verbindungsherstellung oder beim Wechsel zu einem anderen Standort in die Adresse des VPN-Servers. Manche VPNs bieten auch IP-Rotation an; dabei wird Ihre IP-Adresse automatisch in festgelegten Intervallen geändert, ohne dass Sie manuell die Verbindung trennen oder den Server wechseln.
Wird Ihre IP-Adresse offengelegt, wenn Sie die Verbindung zu Ihrem VPN-Server trennen?
Ihre IP-Adresse wird offengelegt, wenn Sie Ihr Gerät von einem VPN trennen. Um eine versehentliche Offenlegung zu vermeiden, wählen Sie ein VPN mit einem Kill-Switch. Diese Funktion blockiert bei einem Ausfall der VPN-Verbindun automatisch Ihre Internetverbindung und verhindert dadurch eine Offenlegung Ihrer echten IP-Adresse.
Welche Daten verbirgt ein VPN?
Ein VPN verbirgt Ihre IP-Adresse und Ihren Standort und verschlüsselt darüber hinaus Ihre Daten während der Übertragung. Dies verbirgt Ihre Online-Aktivitäten vor Ihrem ISP und vor Werbetreibenden, Websites und Schnüfflern.
Ändert ein VPN Ihre lokale IP-Adresse?
Ein VPN ändert nicht Ihre lokale (private) IP-Adresse; diese bleibt hinter Ihrem Router verborgen und ist für das Internet sichtbar. Es ändert stattdessen Ihre öffentliche IP-Adresse in die IP-Adresse des VPN-Servers.
Kann ein VPN Sie vor Hackern schützen?
Ein VPN kann Sie vor Hackern schützen, die versuchen, Ihre Daten während der Übertragung abzufangen – es verschlüsselt diese Daten und macht sie dadurch unleserlich. Es gibt jedoch viele Arten von Malware oder Phishing-Angriffen, vor denen es Sie nicht schützen kann.
Redaktioneller Hinweis: Unsere Artikel enthalten Bildungsinformationen für Sie. Unsere Angebote decken möglicherweise nicht jede Art von Kriminalität, Betrug oder Bedrohung ab, über die wir schreiben, oder schützen davor. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cyber Safety zu schärfen. Bitte lesen Sie die vollständigen Bedingungen während der Registrierung oder Einrichtung. Denken Sie daran, dass niemand alle Identitätsdiebstähle oder Cyberkriminalität verhindern kann und dass LifeLock nicht alle Transaktionen in allen Unternehmen überwacht. Die Marken Norton und LifeLock sind Teil von Gen Digital Inc.
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