Kann man mit einem VPN verfolgt werden?
Ein VPN verbessert Ihre Privatsphäre, aber es macht Sie online nicht völlig unauffindbar. Es verbirgt Ihren Standort und Ihre Online-Aktivitäten vor Ihrem ISP, Hackern und anderen Spionen, aber Werbetreibende haben andere Wege, um Ihnen im Internet zu folgen. Hier erfahren Sie mehr über die Grenzen von VPNs und wie Sie Norton VPN in Kombination mit anderen Tools nutzen können, um Ihre Privatsphäre zu maximieren.
Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) kann durch einfaches Einschalten Ihre Privatsphäre erheblich stärken, aber Sie können dennoch mithilfe von Technologien wie Cookies, Fingerprinting und Tracker auf Geräteebene verfolgt werden. Deshalb ist es wichtig, zu verstehen, was VPNs können und was nicht: So können Sie etwaige Lücken im Datenschutz mit zusätzlichen Tools wie einem privaten Browser oder einem Werbeblocker schließen.
Scrollen Sie weiter, um mehr über die Funktionen und Grenzen von VPNs und darüber zu erfahren, was Sie zu Ihrem Selbstschutz unternehmen können.
Was kann ein VPN verbergen?
Ein VPN verbirgt Ihre echte IP-Adresse, maskiert Ihren ungefähren Standort und verschlüsselt Ihren Internetverkehr. Dadurch können Ihr Internet Service Provider (ISP), Regierungsbehörden, Hacker und andere Schnüffler weniger leicht sehen, welche Websites Sie besuchen. VPNs können auch dazu beitragen, Ihre Privatsphäre in P2P-Dateifreigabenetzwerken zu schützen.
Warum es trotz VPN-Verschlüsselung weiterhin zu Tracking kommt
Ein VPN verbirgt wirksam Ihre IP-Adresse und verschlüsselt Ihre Verbindung, aber es macht Sie online nicht unsichtbar. Viele Tracking-Methoden nutzen IP-Adressen nicht einmal. Stattdessen überwachen Websites und Werbetreibende Ihre Aktivitäten mithilfe von Cookies, Browser-Fingerprinting und Identifikatoren auf Geräteebene. Und wenn Sie auf einer Website angemeldet sind, kann diese Website Ihre Aktivitäten weiterhin verfolgen – unabhängig davon, ob Sie ein VPN verwenden.
Im Folgenden wir mehrere Wege, auf denen es trotz VPN-Verschlüsselung weiterhin Tracking kommt.
Browser-Fingerprinting
Browser-Fingerprinting ist eine Tracking-Methode, die anhand von Angaben über Ihr System und Ihren Browser, etwa Bildschirmgröße, Betriebssystem, Spracheinstellungen, Zeitzone und Browserversion, ein Profil erstellt. Zusammen ergeben diese Signale eine recht eindeutige digitale Signatur, die es Websites und Werbetreibenden ermöglicht, Ihre Aktivitäten über mehrere Websites hinweg zu verfolgen und daraus Ihre Interessen und Ihr Verhalten abzuleiten.
Browser-Fingerprinting funktioniert auch dann noch, wenn Sie ein VPN verwenden. Ein virtuelles privates Netzwerk verbirgt Ihre IP-Adresse und Ihren Standort, aber es ändert nicht die zugrunde liegenden Hardware- und Softwareeigenschaften, die Ihr Gerät erkennbar machen. Privatsphäre-Tools wie der Norton Private Browser können helfen, diese Signale zu verschleiern und Online-Tracking zu reduzieren.
Cookies
Cookies sind kleine Dateien, die Websites in Ihrem Browser speichern, um Informationen über Ihren Besuch zu protokollieren. Sie ermöglichen nützliche Funktionen, etwa Sie angemeldet zu halten oder Artikel in Ihrem Warenkorb zu speichern. Leider werden sie auch für weniger benutzerfreundliche Zwecke verwendet, für gezielte Werbung.
Manche Cookies enthalten eindeutige Identifikatoren, die es Drittanbieter-Trackern und Werbe-Pixeln ermöglichen, Ihre Aktivitäten über mehrere Websites hinweg zu verfolgen. Diese Kennungen können auch dann bestehen bleiben, wenn Sie eine andere IP-Adresse verwenden, wie sie beispielsweise ein VPN bereitstellt.
Das liegt daran, dass der Identifikator direkt in Ihrem Browser gespeichert wird. Solange er vorhanden ist, hindert ein Standortwechsel oder die Aktivierung eines VPNs Websites nicht daran, Ihren Browser zu erkennen und neue Aktivitäten einem bestehenden Profil zuzuordnen.
Kontoanmeldungen
Wenn Sie sich bei einem Konto anmelden – z. B. bei Google, einer Social-Media-Plattform oder Ihrer Bank –, kann ein VPN Ihre Identität nicht verbergen, da Sie sich freiwillig zu erkennen gegeben haben.
Sobald Sie angemeldet sind, können diese Unternehmen Ihre Aktivitäten über verschiedene verbundene Apps, Geräte und sogar andere Websites hinweg verknüpfen, die ihre integrierten Tools wie „Anmelden mit…“-Buttons oder eingebettete Tracking-Pixel nutzen.
Da dieses Tracking nicht an Ihre Netzwerkverbindung, sondern an Ihr persönliches Profil gebunden ist, ist Ihre IP-Adresse weitgehend irrelevant, und ein VPN kann Ihre Identität nicht mehr maskieren.
Tracker auf Geräteebene
Tracker auf Geräteebene identifizieren und verfolgen Ihre digitalen Aktivitäten mithilfe von Identifikatoren, die in Ihr Betriebssystem integriert sind. Auf Mobilgeräten umfasst dies oft eindeutige Werbe-IDs wie Identifier for Advertisers (IDFA) von Apple und Advertising ID (AAID) von Google, die darauf ausgelegt sind, die gezielte Werbung und Messung über verschiedene Apps hinweg zu unterstützen.
Da diese IDs an Ihr Gerät gebunden sind, können Werbetreibende Ihre Aktivitäten App- und dienstübergreifend hinweg erkennen, selbst wenn Sie Cookies löschen oder den Browser wechseln. Ein VPN verbirgt zwar Ihre IP-Adresse, es ändert oder entfernt jedoch diese integrierten Identifikatoren nicht. Infolgedessen können Apps und Werbenetzwerke Ihre Aktivitäten weiterhin mit demselben Profil auf Geräteebene verknüpfen, es sei denn, Sie schränken das Ad Tracking in Ihren Geräteeinstellungen ein.
DNS-und IP-Lecks
DNS-Lecks treten auf, wenn Ihr Gerät Website-Abfrageanfragen außerhalb des VPN-Tunnels sendet, wodurch diese an Ihren ISP anstatt über das VPN geleitet werden. Dazu kann es aufgrund falsch konfigurierter Netzwerk- oder Browsereinstellungen oder durch Aktivierung von Funktionen wie Split Tunneling kommen.
Bei einem DNS- oder IP-Leak kann Ihre echte IP-Adresse für die Websites, die Sie besuchen, oder die Apps, die Sie verwenden, offengelegt werden. Infolgedessen werden möglicherweise Ihr tatsächlicher Standort und Ihre Online-Aktivitäten mit Ihrer physischen Internetverbindung anstatt mit dem VPN-Server verknüpft, mit dem Sie verbunden sind.
VPN-Protokollierung
Manche VPN-Anbieter, insbesondere kostenlose Dienste, führen möglicherweise Protokolle über Benutzeraktivitäten oder Verbindungsdaten; diese Protokolle können mit Außenstehenden geteilt oder für Werbung verwendet werden. Dieses Vorgehen untergräbt nicht nur den Verwendungszweck eines VPNs, sondern bedeutet für Sie auch ein höheres Datenschutzrisiko, falls es beim VPN-Anbieter zu einer Datenpanne kommt.
Deshalb sollte eine strikte, unabhängig geprüfte Null-Protokollierungs-Richtlinie, wie die von Norton, bei der Auswahl eines VPNs nicht verhandelbar sein. Eine echte Null-Protokollierungs-Richtlinie bedeutet, dass der VPN-Anbieter Ihre Surfaktivitäten nicht aufzeichnet oder speichert; dies trägt dazu bei, dass Ihre Online-Aktivitäten vertraulich bleiben – sogar der VPN-Anbieter selbst hat keinen Einblick.
VPN-Verbindungsabbruch
Wenn Ihre VPN-Verbindung unerwartet ausfällt, kehrt Ihr Gerät zu Ihrer regulären Internetverbindung zurück. Dabei wird Ihre echte Internetverbindung offengelegt.
In diesem Zeitraum sind Ihre Aktivitäten für Ihren ISP und für die von Ihnen besuchten Websites sichtbar. Um dieses Risiko zu verringern, sind manche VPNs, etwa Norton VPN, mit einem Notausschalter ausgestattet, der den gesamten Internetverkehr automatisch blockiert, sobald die sichere Verbindung ausfällt. Dies hilft zu verhindern, dass unverschlüsselte Daten geleakt werden, bevor ein sicherer Tunnel wiederhergestellt ist.
Malware
Malware kann Sie auch dann verfolgen, wenn ein VPN aktiv ist, denn sie agiert direkt auf Ihrem Gerät. Spyware, Keylogger und Infostealer können Aktivitäten überwachen oder vertrauliche Informationen in Echtzeit stehlen. Malware verbreitet sich oft durch Phishing-Versuche, schädliche Downloads oder gefälschte Websites. Sobald sie installiert ist, spielt die Stärke Ihres VPNs keine Rolle mehr – Ihre Daten werden bereits an der Quelle geleakt.
Wer kann Sie trotz VPN weiterhin verfolgen?
Ein VPN kann zwar einen großen Teil Ihrer Informationen verbergen. Manche Netzwerke, Dienste und andere Dritte können Sie jedoch immer noch anhand der Konten, bei denen Sie angemeldet sind, oder der von Ihnen verwendeten Geräte identifizieren. Hier erfahren Sie, wer Teile Ihrer Online-Aktivitäten weiterhin sehen kann.
Wer kann Sie mit einem VPN verfolgen? |
Was sie sehen |
Wie sie es sehen |
|---|---|---|
VPN-Anbieter, die Nutzeraktivitäten protokollieren |
Verbindungszeitstempel, verwendeter VPN-Server, Datenmengen und einige Metadaten |
Durch den Betrieb der VPN-Server, durch die Ihr Datenverkehr fließt, und das Speichern von Verbindungs- oder Aktivitätsprotokollen |
Ihr Internet Service Provider (ISP) |
Ihre echte IP-Adresse, die Tatsache, dass Sie mit einem VPN verbunden sind, Verbindungszeiten und Bandbreitenverbrauch |
Durch die Verwaltung Ihrer physischen Internetverbindung und der Sichtbarkeit des Beginns Ihres verschlüsselten VPN-Tunnels |
Websites und Apps |
Konto-IDs, Browser-Fingerabdrücke, Werbe-IDs und das Verhalten auf Websites |
Durch Cookies, Browser-Speicher, Fingerprinting-Signale oder Geräte-Werbe-IDs wie IDFA oder AAID |
Netzwerkadministratoren |
VPN-Nutzung, Verbindungszeiten und Bandbreitenverbrauch |
Durch die Überwachung des Datenverkehrs im lokalen WLAN- oder Ethernet-Netzwerk |
Geräteadministratoren |
Bildschirmaktivität, Tastatureingaben, installierte Software und Zugriff auf lokale Dateien |
Durch Geräteverwaltung (MDM) oder auf dem Gerät installierte Überwachungssoftware |
Regierungsbehörden |
ISP-Metadaten oder VPN-Aufzeichnungen, sofern verfügbar |
Durch die Ausübung rechtlicher Befugnisse, um ISPs, VPN-Anbieter oder Online-Dienste zur Herausgabe von Aufzeichnungen zu zwingen |
Hacker mit Malware oder Spyware |
Passwörter, Nachrichten, Finanzdaten und andere sensible Informationen |
Durch die Installation von Spyware oder Keyloggern direkt auf einem kompromittierten Gerät |
Kann Google Sie verfolgen, wenn Sie ein VPN verwenden?
Ja, Google kann Sie auch dann noch verfolgen, wenn Sie ein VPN verwenden, da Ihre ID an Ihr Konto gebunden ist. Wenn Sie bei Gmail, Chrome, Maps, YouTube oder einem anderen Google-Dienst angemeldet sind, werden Ihre Aktivitäten mit Ihrem Profil verknüpft. Google kann also trotz VPN bestimmte Informationen sehen.
Google sammelt zudem Daten mithilfe von Cookies sowie über den gespeicherten Suchverlauf, Geräteaktivitäten und plattformübergreifende Tools wie Google Analytics. Mithilfe des Inkognito-Modus oder durch Abmelden von Ihrem Konto, sowie durch Löschen Ihrer Website-Cookies können Sie dazu beitragen, einige der gesammelten Daten vorübergehend zu begrenzen; Google kann jedoch nach wie vor das mit Ihrem Profil oder Gerät verknüpfte Verhalten verfolgen.
Laut Google werden die gesammelten Daten dazu verwendet, Services zu entwickeln, zu warten und zu verbessern sowie personalisierte Inhalte und Anzeigen bereitzustellen.
Können Websites und Werbetreibende Sie verfolgen, wenn Sie ein VPN verwenden?
Ein VPN verbirgt zwar Ihre IP-Adresse, aber Websites und Werbetreibende können Sie mithilfe von Cookies, Analytics-Pixeln und Browser-Fingerprinting weiterhin verfolgen, um Ihr Gerät über Sitzungen und Websites hinweg zu erkennen. Da diese Methoden nicht von Ihrer IP-Adresse abhängen, können Sie sie durch den Standortwechsel mit einem VPN nicht abwehren.
Um Ihren digitalen Fußabdruck zu verringern, sollten Sie Ihr VPN mit einem auf Datenschutz ausgerichteten Browser wie dem Norton Private Browser kombinieren, der dabei helfen kann, Werbung und Cookies von Drittanbietern zu blockieren.
Können Internetanbieter Sie verfolgen, wenn Sie ein VPN verwenden?
Ihr Internet Service Provider kann sehen, dass Sie mit einem VPN verbunden sind, aber er kann nicht sehen, was Sie tun, während es aktiv ist. Der verschlüsselte Tunnel des VPNs verbirgt Ihren Datenverkehr, sodass Ihr ISP nur verschlüsselte Daten sieht, die an einen VPN-Server übertragen werden – nicht jedoch die Websites, die Sie besuchen, oder die Inhalte, auf die Sie zugreifen.
Können Arbeitgeber Sie verfolgen, wenn Sie ein VPN verwenden?
Arbeitgeber können die Aktivitäten in vom Unternehmen verwalteten Netzwerken oder auf verwalteten Geräten auch dann überwachen, wenn Sie ein VPN verwenden. Viele Organisationen setzen Überwachungstools ein, die Geräteaktivitäten protokollieren, die App-Nutzung verfolgen oder den Datenverkehr innerhalb ihrer Systeme inspizieren.
Ein persönliches VPN auf Ihrem eigenen Gerät bietet mehr Privatsphäre; dies gilt aber nur, wenn Sie nicht mit Unternehmensnetzwerken oder Arbeitskonten verbunden sind. Sobald Sie einem Firmen-WLAN beitreten oder einen Firmenlaptop verwenden, kann Ihr Arbeitgeber die VPN-Nutzung, die Verbindungszeiten, das Datenvolumen oder die durch integrierte Überwachungssoftware erfassten Aktivitäten sehen.
Können Regierungen oder die Polizei Sie verfolgen, wenn Sie ein VPN verwenden?
Regierungen und Strafverfolgungsbehörden können im Rahmen von strafrechtlichen Ermittlungen oder Gerichtsverfahren rechtmäßig Benutzerdaten von VPN-Anbietern anfordern. Was sie erhalten, hängt von den Protokollierungsverfahren des Anbieters ab. Wenn ein VPN Verbindungs- oder Aktivitätsprotokolle speichert, können diese Informationen auf eine rechtmäßige Anfrage hin herausgegeben werden. Bei einem verifizierten VPN ohne Logfiles gibt es keine gespeicherten Browsing-Aktivitätsdaten, die herausgegeben werden könnten.
Können VPN-Anbieter Sie verfolgen?
VPN-Anbieter haben die Möglichkeit, Sie zu verfolgen, aber es kommt darauf an, was sie protokollieren. Manche Dienste protokollieren nur Verbindungsdaten, etwa wann Sie die Verbindung hergestellt haben, wie lange die Sitzung dauerte und wie viele Daten Sie verbraucht haben. Diese Protokolle sind relativ begrenzt und geben keinen Aufschluss über Ihre Surfaktivitäten.
Andere VPNs führen Nutzungsprotokolle, die auch die von Ihnen besuchten Websites und Ihren Suchverlauf enthalten können. Anbieter, die Nutzungsprotokolle speichern, können einen großen Teil dessen sehen, was Ihr Internet Service Provider normalerweise sehen würde. Diese Protokolle dringen am tiefsten in Ihre Privatsphäre ein und werden manchmal von kostenlosen VPNs an Datenbroker verkauft. Informieren Sie sich deshalb unbedingt, wie sicher ein VPN tatsächlich ist, bevor Sie es verwenden.
So reduzieren Sie Online-Tracking
Neben der Verwendung eines VPN gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, um Internet-Tracking zu reduzieren, zum Beispiel die Verwendung eines privaten Browsers und das Deaktivieren von Trackern auf Geräteebene. Diese Tipps tragen wesentlich dazu bei, die Lücken zu schließen, auf die Tracker, Websites und Apps angewiesen sind, wenn Sie Ihre Aktivitäten beobachten wollen. Verwenden Sie die folgende Checkliste, um Ihre Privatsphäre zu stärken und die digitalen Spuren zu minimieren, die Ihr Gerät hinterlässt:
- Verwenden Sie ein verifiziertes VPN ohne Logfiles: Ein VPN ohne Logfiles stellt sicher, dass Ihr Browser-Verlauf nirgendwo gespeichert wird, sodass es nichts gibt, was mit Dritten geteilt werden könnte.
- Aktivieren Sie den Notausschalter: Ein Notausschalter stoppt Ihren Internetverkehr sofort, wenn Ihre VPN-Verbindung ausfällt, und verhindert dadurch, dass Ihre echte IP-Adresse offengelegt wird.
- Deaktivieren Sie Tracker auf Geräteebene: Schalten Sie Werbe-IDs wie Apples IDFA und Googles AAID in Ihren Geräteeinstellungen aus oder schränken Sie diese ein, um dem App-übergreifenden Tracking entgegenzuwirken, das ein VPN nicht blockieren kann.
- Melden Sie sich von persönlichen Konten ab: Wenn Sie angemeldet bleiben, werden Ihre Aktivitäten auch dann mit Ihrer Identität verknüpft, wenn Ihre IP-Adresse verborgen ist.
- Verwenden Sie private Browser und Tracker-Blocker: Tools wie private Browser und Erweiterungen, die Internet-Tracking wie Fingerprinting und Skripte von Drittanbietern erschweren, können helfen, Ihre Online-Privatsphäre zu erhöhen.
- Überprüfen Sie, ob Ihr VPN tatsächlich funktioniert: Führen Sie einen VPN-Test durch, indem Sie Ihre IP-Adresse prüfen, während das VPN eingeschaltet ist, und danach erneut, wenn Sie es ausgeschaltet haben. Falls Sie befürchten, dass Ihr VPN seine Verbindung nicht erwartungsgemäß herstellt, können Sie auch einen DNS-Leck-Test durchführen, um sicherzustellen, dass Ihre echte IP-Adresse nicht offengelegt wird.
Halten Sie Ihre Verbindung privat mit Norton VPN
Ein VPN bleibt eines der wirksamsten Tools zur Reduzierung von Online-Tracking – aber der Schutz variiert je nach Anbieter.
Norton VPN sichert Ihre Verbindung mit Verschlüsselung in Bankenqualität – sogar in öffentlichen WLANs – und bietet einen Notausschalter, um eine versehentliche Offenlegung Ihrer IP-Adresse bei Verbindungsabbrüchen zu verhindern. Sie profitieren darüber hinaus von einer strikten, unabhängig geprüften Null-Protokollierungs-Richtlinie, sodass Ihre Aktivitäten beim Surfen nicht aufgezeichnet oder verfolgt werden, während Ihr VPN aktiviert ist.
Häufig gestellte Fragen
Verfolgt mich ein VPN beim P2P-Filesharing?
Ein vertrauenswürdiges VPN ohne Logfiles wird Ihre Aktivitäten beim P2P-Dateiaustausch nicht verfolgen. Da es keine Surf- oder Nutzungsdaten aufzeichnet, gibt es keinen Aktivitätsverlauf, der überwacht oder gespeichert werden könnte, unabhängig davon, wie Sie die Verbindung nutzen.
Wird mein Internet durch die Nutzung eines VPNs langsamer?
Die Nutzung eines VPN kann Ihre Internetgeschwindigkeit leicht verringern, da Ihr Datenverkehr zusätzliche Verschlüsselungsebenen durchlaufen und über einen zusätzlichen Server geroutet werden muss. Dennoch sind solche Verzögerungen bei einem hochwertigen VPN und einem in der Nähe positionierten Server in der Regel minimal und oft kaum spürbar.
Ist es sicherer, ein VPN oder den Inkognito-Modus zu verwenden?
Ein VPN ist sicherer als der Inkognito-Modus. Ein VPN verbirgt Ihre IP-Adresse, verschlüsselt Ihren Internetverkehr und schützt dadurch Ihre Aktivitäten vor Ihrem Internet Service Provider und anderen Netzwerkkontrolleuren. Der Inkognito-Modus hindert lediglich Ihren Browser daran, den Verlauf, Cookies und Formulardaten auf Ihrem Gerät zu speichern – Ihre Aktivitäten vor Websites, Netzwerken oder Dienstanbietern verbergen kann er nicht.
Was ist der Unterschied zwischen einem kostenlosen und einem kostenpflichtigen VPN?
Kostenpflichtige VPNs bieten im Allgemeinen höhere Geschwindigkeiten, stärkere Sicherheit und klarere Datenschutzvorteile als kostenlose. Da kostenpflichtige Dienste auf Abonnements basieren, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie Nutzerdaten durch Tracking, Weiterverkauf oder von Werbung monetarisieren – Praktiken, die bei kostenlosen VPNs häufig vorkommen.
Besteht eine Gefahr bei der Nutzung eines VPN?
Die Nutzung eines VPN ist im Allgemeinen sicher, aber es gibt Risiken – insbesondere bei minderwertigen oder kostenlosen Diensten. Manche VPNs könnten Nutzerdaten protokollieren oder verkaufen, was Ihre Privatsphäre untergräbt. Es besteht auch das Risiko, dass Ihre echte IP-Adresse offengelegt wird, wenn eine VPN-Verbindung unterbrochen wird und kein Notausschalter vorhanden ist, um den Datenverkehr während Ausfällen zu blockieren.
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