Datensicherheit: So schützen Sie Ihre persönliche Daten im Internet
Ihre Daten sind wertvoll. Deshalb sind Werbetreibende, Datenbroker, Cyberkriminelle und Hacker bereit, große Anstrengungen zu unternehmen, um sie zu erhalten. Erfahren Sie, wie Sie Ihre personenbezogenen Daten online schützen können, und holen Sie sich Norton 360 Deluxe mit hilfreichen Tools wie einem VPN, Darknet-Überwachung und Passwort-Manager.
- 1. Konten sichern
- 2. Geräte schützen
- 3. Begrenzen, wie viel Sie teilen
- 4. Vorsicht in den sozialen Medien
- 5. Auf Phishing und Betrug achten
- 6. Internet-Tracking reduzieren
- 7. Vorsicht bei fragwürdigen Websites
- 8. Informationen aus Online-Datenbanken entfernen
- 9. VPN installieren
- 10. Heimnetzwerk schützen
- 11. Datenexposition überwachen
- 12. Backups Ihrer Daten erstellen
- 13. Alte Geräte sicher entsorgen
- Schützen Sie Ihre personenbezogenen Daten mit einer App
- Häufig gestellte Fragen
Indem Sie beim Datenschutz proaktiv vorgehen, können Sie sich vor einer Reihe unangenehmer Online-Bedrohungen und kostspieliger Folgen schützen. Wenn Ihre personenbezogenen Daten offengelegt werden, könnten Bedrohungsakteure Ihre Konten hacken, Sie mit personalisierten Betrugsmaschen angreifen und sogar versuchen, Ihre Identität zu stehlen. Lesen Sie weiter und lernen Sie 13 clevere Möglichkeiten kennen, Ihre personenbezogenen Daten online besser zu schützen.
Tipp |
Vorgehensweise |
|---|---|
1. Konten sichern |
Aktivieren Sie die Multi-Faktor-Authentifizierung und verwenden Sie einen Passwort-Manager, um den Überblick über eindeutige Passwörter zu behalten. |
2. Geräte schützen |
Aktivieren Sie automatische App- und Software-Updates, sperren Sie Ihre Geräte und verwenden Sie ein seriöses Antivirus. |
3. Begrenzen, wie viel Sie teilen |
Geben Sie personenbezogene Daten nur dann an Drittanbieter-Websites weiter, wenn es unbedingt erforderlich ist. |
4. Vorsicht in den sozialen Medien |
Setzen Sie Profile auf privat, ignorieren Sie zufällige Freundschaftsanfragen und seien Sie misstrauisch gegenüber Anzeigen in sozialen Medien. |
5. Auf Phishing und Betrug achten |
Seien Sie skeptisch gegenüber dringenden Nachrichten, überprüfen Sie Links manuell und informieren Sie sich über aktuelle Betrugsmaschen. |
6. Internet-Tracking reduzieren |
Verwenden Sie Tools wie private Browser und Tracker-Blocker, um einzuschränken, wer Ihre Browsing-Daten einsehen kann. |
7. Vorsicht bei fragwürdigen Websites |
Überprüfen Sie die Website-Verschlüsselung und verwenden Sie Betrugsschutz-Software, um bei gefälschten Websites gewarnt zu werden. |
8. Informationen aus Online-Datenbanken entfernen |
Tragen Sie sich aus Personensuchlisten aus und beantragen Sie die Löschung auf Datenbroker-Websites. |
9. VPN installieren |
Verwenden Sie ein vertrauenswürdiges VPN ohne Logfiles, insbesondere beim Surfen in öffentlichen WLAN-Netzwerken. |
10. Heimnetzwerk schützen |
Ändern Sie das Router-Admin-Passwort, verwenden Sie WPA2/3 und richten Sie ein separates Gast-Netzwerk ein. |
11. Datenexposition überwachen |
Stellen Sie sicher, dass Sie informiert sind, wenn Ihre persönlichen Daten im Darknet kursieren. |
12. Backups Ihrer Daten erstellen |
Sichern Sie Ihre Daten auf einer externen Festplatte oder in einem Cloud-Speicher. |
13. Alte Geräte sicher entsorgen |
Führen Sie einen Werksreset durch, bevor Sie alte Geräte recyceln oder verkaufen. |
1. Konten sichern
Ihre Online-Konten zu sperren, hilft dabei, Kriminelle am Zugriff auf die darin enthaltenen sensiblen Daten zu hindern, mit deren Hilfe sie dann Einkäufe tätigen, Ihre Identität missbrauchen oder in Ihrem Namen Betrug begehen könnten.
Verwenden Sie zur Sicherung Ihrer Konten einen Passwort-Manager, um komplexe, zufällige Passwörter zu speichern, aktivieren Sie die Multi-Faktor- oder Zwei-Faktor-Authentifizierung und überprüfen Sie regelmäßig die mit den Konten verbundenen Geräte.
- Starke Passwörter einrichten: Verwenden Sie beim Erstellen neuer Konten starke Passwörter, die mindestens 15 Zeichen lang sind – und stellen Sie sicher, dass jedes Passwort einzigartig ist. Teilen Sie Ihr Passwort niemals anderen mit.
- Passwort-Manager verwenden: Es kann schwierig sein, Dutzende von komplexen Passwörtern auswendig zu lernen. Ziehen Sie daher einen sichereren Passwort-Manager in Betracht, der Ihnen hilft, den Überblick zu behalten. Norton Password Manager, verfügbar als Browser-Erweiterung oder als Bestandteil der Norton 360 App, generiert und speichert starke Passwörter für Sie.
- Multifaktor-Authentifizierung oder Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Die Zwei-Faktor- oder Multi-Faktor-Verifizierung fügt dem Anmeldevorgang zusätzliche Schritte hinzu. Selbst wenn jemand Ihr Passwort stiehlt, benötigt er immer noch einen Einmal-Code, der an Ihr Smartphone, Ihre E-Mail oder eine Authentifizierungs-App gesendet wird, um auf Ihr Konto zuzugreifen. Codes, die über Authentifizierungs-Apps gesendet werden, sind oft am sichersten, da sie weniger anfällig für SIM-Swapping-Angriffe oder andere Hacking-Versuche auf Ihre E-Mail-Konten sind.
- Möglichst wenige Drittanbieter-App-Verbindungen verwenden: Überprüfen Sie, welche Apps und Websites mit Ihrem Google-, Apple-, Facebook- oder anderen Konten verknüpft sind, und entfernen Sie alle, die Sie nicht kennen oder nicht mehr verwenden. Wenn ein Konto gehackt wird, können Angreifer möglicherweise auch auf verbundene Dienste zugreifen.
- Schwer zu erratende Sicherheitsfragen wählen: Wenn Sie Sicherheitsfragen angeben müssen, stellen Sie sicher, dass diese schwer zu erraten sind. Wählen Sie keine Fragen wie den Mädchennamen Ihrer Mutter oder den Namen Ihres Haustieres aus der Kindheit, deren Antworten ein entschlossener Internet-Schnüffler erraten könnte.
- Verbundene Geräte überprüfen: Überprüfen Sie regelmäßig, ob unbekannte Geräte mit Ihren Online-Konten verbunden sind, und entziehen Sie den Zugriff, wenn Sie diese nicht erkennen. Unbekannte verknüpfte Geräte könnten darauf hindeuten, dass Ihr Konto gehackt wurde.
Ein konkretes Beispiel: GhostPairing-Angriffe
Cyberbedrohungs-Forscher bei Gen, dem Unternehmen hinter Norton, haben kürzlich eine neue Cyberbedrohung entdeckt, von der WhatsApp-Benutzer betroffen sind. Diese Bedrohung, die GhostPairing genannt wird, nutzt Social Engineering-Techniken, um Opfer dazu zu bringen, das Gerät eines Cyberkriminellen zu ihrem WhatsApp-Konto hinzuzufügen – und dem Hacker so Zugriff auf synchronisierte Nachrichten, Fotos und andere Medien zu gewähren. Wenn Sie Ihre verknüpften Geräte nicht regelmäßig überprüfen, können GhostPairing-Angriffe sehr schwer zu erkennen sein.
2. Geräte schützen
Ihre Geräte sind virtuelle Schatzkammern voller wertvoller personenbezogener Daten. Um die sensiblen Daten auf Ihrem Gerät besser vor böswilligen Akteuren zu schützen, halten Sie Ihre Software auf dem neuesten Stand, überprüfen Sie regelmäßig die App-Berechtigungen und installieren Sie eine zuverlässige Antivirus-Software.
- Software aktualisieren: Software-Updates helfen dabei, Sicherheitslücken zu schließen, die Cyberkriminelle ausnutzen können, um unberechtigten Zugriff auf Ihr Gerät oder Ihre Daten zu erlangen. Aktivieren Sie automatische Updates für Ihr Betriebssystem, Ihre Apps und Ihre Antivirus-Software, um sicherzustellen, dass Sie die neuesten Sicherheitskorrekturen erhalten, sobald diese verfügbar sind.
- Smartphone sperren: Verwenden Sie eine starke PIN oder ein starkes Passwort und aktivieren Sie die biometrische Authentifizierung, um unberechtigten Zugriff zu verhindern. Wenn Ihr Gerät verloren geht oder gestohlen wird, können diese Schutzmaßnahmen es für Unbefugte erheblich schwieriger machen, auf Ihre persönlichen Daten zuzugreifen.
- Schutz für gestohlenes Gerät aktivieren: Aktivieren Sie integrierte Funktionen wie "Wo ist?" (Apple) oder "Mein Gerät suchen" (Android/Windows), um ein verlorenes oder gestohlenes Gerät zu orten und es aus der Ferne zu sperren. Viele Apps zur Gerätesicherheit ermöglichen es Ihnen auch, Ihre Daten aus der Ferne zu löschen, wenn Sie glauben, dass das Gerät nicht wiedergefunden wird.
- Alte Apps deinstallieren: Deinstallieren Sie Apps, die Sie nicht mehr verwenden, um Ihr Risiko durch Sicherheitslücken zu verringern. Weniger Apps bedeuten auch weniger potenzielle Einfallstore, die es Cyberkriminellen ermöglichen könnten, Ihr Smartphone zu hacken.
- Vorsicht bei Downloads: Laden Sie Apps und Programme nur aus offiziellen App-Stores oder von vertrauenswürdigen Websites herunter. Als legitime Software getarnte Malware – auch bekannt als Trojaner – kann Ihre Daten stehlen, Ihre Aktivitäten ausspionieren oder Angreifern sogar Remote-Zugriff auf Ihr Gerät verschaffen.
- Unnötige Berechtigungen widerrufen: Überprüfen Sie regelmäßig, welche Apps Zugriff auf Ihren Standort, Ihre Kontakte, Ihre Kamera, Ihr Mikrofon und Ihre Dateien haben, und deaktivieren Sie alles, was nicht unbedingt erforderlich ist. Die Einschränkung von Berechtigungen trägt dazu bei, die Auswirkungen zu minimieren, wenn eine App gehackt wird oder sich als Trojaner herausstellt.
- Vorsicht vor Shoulder-Surfing: Achten Sie auf Personen, die Ihnen über die Schulter schauen oder Ihnen unangenehm nahe kommen. Womöglich versuchen sie, Informationen auf Ihrem Gerät zu lesen.
- Cybersicherheits-Software installieren: Investieren Sie in vertrauenswürdige Cybersicherheits-Tools wie Norton 360 Deluxe, um sich gegen Malware, Viren, schädliche Apps und andere gerätebezogene Bedrohungen für Ihre Daten zu schützen.
3. Begrenzen, wie viel Sie teilen
Eine der besten Möglichkeiten, Ihre personenbezogenen Daten zu schützen, besteht darin, von vornherein einzuschränken, wie viel Sie weitergeben. Viele Unternehmen fragen nach personenbezogenen Daten, wenn Sie Konten erstellen, Einkäufe tätigen oder sich für Dienstleistungen anmelden. Obwohl manche Angaben erforderlich sind, muss nicht jedes Feld ausgefüllt werden. Bevor Sie Formulare senden, überlegen Sie, ob die angeforderten Informationen relevant sind.
Denken Sie daran: Wenn ein Unternehmen eine Datenpanne erleidet, könnten alle personenbezogenen Daten, die Sie weitergegeben haben, offengelegt werden. Und wenn Informationen nach einem Datenleck im Darknet landen, ist es möglicherweise nahezu unmöglich, sie zu entfernen.
4. Vorsicht in den sozialen Medien
Reduzieren Sie Menge Ihrer personenbezogenen Daten, die öffentlich zugänglich sind, indem Sie Ihre Datenschutzeinstellungen anpassen und darauf achten, was Sie posten. Halten Sie Ihre Konten nach Möglichkeit privat, vermeiden Sie es, sich mit Fremden zu verbinden, und gehen Sie mit Vorsicht an Anzeigen und Links in sozialen Medien heran. Hier sind einige weitere Sicherheitstipps für soziale Medien:
- Ihre sozialen Netzwerke privat halten: Wenn Sie Ihr Social-Media-Profil auf privat umstellen, schränken Sie ein, wer Ihre Posts und persönlichen Daten sehen kann – so können Sie Frühstücksfotos teilen, ohne daraus eine globale Bekanntmachung zu machen. In der Regel können Sie die Datenschutzeinstellungen in Ihrem Kontoeinstellungsmenü anpassen.
- Nicht zu viel von sich preisgeben: Seien Sie vorsichtig, was Sie in den sozialen Medien posten, und vermeiden Sie es, Ihren aktuellen Standort preiszugeben. Zu viele persönliche Informationen preiszugeben, auch auf LinkedIn, kann es Cyberkriminellen leichter machen, sich als Sie auszugeben, Sie im Internet zu stalken, Sie mit Spear-Phishing-Angriffen anzugreifen oder die Antworten auf Ihre Sicherheitsfragen zu erraten.
- Freundschaftsanfragen prüfen: Freundschaftsanfragen von Personen, die Sie nicht kennen, sind riskant. Sie können von Pig-Butchering- und anderen Betrügern oder Cyberspionen stammen, die auf der Suche nach personenbezogenen Daten sind.
- Werbung in sozialen Medien-Anzeigen nicht vertrauen: Nur weil eine Anzeige auf einer seriösen Plattform erscheint, bedeutet das nicht, dass sie sicher ist. Forscher von Gen, dem Unternehmen hinter Norton, analysierten 14,5 Millionen Werbeanzeigen auf Meta-Plattformen in der EU und in Deutschland und stellten fest, dass fast jede dritte Anzeige auf einen Betrug, auf Phishing oder auf einen Malware-Link verwies. Das Ziel vieler solcher betrügerischer Anzeigen ist es, personenbezogene Daten zu stehlen.
- Geodaten aus Bildern entfernen: Ihr Telefon fügt den aufgenommenen Fotos möglicherweise automatisch Standortdaten hinzu. Diese versteckten Informationen, auch Metadaten genannt, können genau verraten, wo das Bild aufgenommen wurde. Um Ihre Privatsphäre zu schützen, deaktivieren Sie die Standortmarkierung in den Einstellungen Ihrer Kamera oder Foto-App.
Ein konkretes Beispiel: Cyberbedrohungen in sozialen Medien
Daten, die vom Cybersicherheitsteam hinter Norton veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass Facebook möglicherweise die riskanteste Plattform für soziale Medien ist: Cybersicherheitsprodukte von Norton und anderen Marken von Gen schützten Benutzer vor mehr Bedrohungen, die von Facebook ausgingen, als dies bei jedem anderen sozialen Netzwerk der Fall war.
Malvertising und Phishing sind die beiden häufigsten Bedrohungen in sozialen Medien; beide können zum Diebstahl personenbezogener Daten führen.
5. Auf Phishing und Betrug achten
Auf einen Phishing-Link z klicken oder auf einen Online-Betrug hereinzufallen, kann zu einer schwerwiegenden Offenlegung von Daten führen. Cyberkriminelle geben sich als vertrauenswürdige Unternehmen, technischen Support, Behörden oder sogar als Personen aus, die Sie kennen, um Sie dazu zu bringen, Passwörter, Finanzdaten oder andere vertrauliche Informationen preiszugeben.
Um Ihre Daten vor Betrügern zu schützen, seien Sie vorsichtig bei dringenden Nachrichten, unaufgeforderten Anrufen, Anhängen oder Anfragen nach persönlichen Daten. Überprüfen Sie Links, indem Sie direkt zur offiziellen Website gehen, anstatt auf eingebettete URLs zu klicken.
Denken Sie daran: Künstliche Intelligenz macht Betrug überzeugender und einfacher durchzuführen. Angreifer mithilfe künstlicher Intelligenz authentisch wirkende E-Mails ohne offensichtliche Rechtschreibfehler zu erstellen, Schreibstile nachahmen, Deepfake-Stimmen erzeugen oder Nachrichten mithilfe von Informationen aus sozialen Medien zu personalisieren. Dadurch werden Phishing-Versuche schwerer auf den ersten Blick zu erkennen.
Intuition allein reicht heute immer weniger aus, um ausgeklügelten Betrug zu erkennen. Cybersicherheits-Software wie Norton 360 Deluxe umfasst robuste Betrugsschutzfunktionen, die Sie auf Phishing-Links, Betrugs-Websites, Deepfake-Betrug und Anzeichen von Betrug in Online-Inhalten aufmerksam machen können – und so dazu beitragen, dass Ihre personenbezogenen Daten nicht in die Hände von Cyberkriminellen gelangen.
Ein konkretes Beispiel: Betrug, der es auf Singles und Arbeitssuchende abgesehen hat
Betrüger haben scheinbar alle Bereiche des digitalen Lebens infiltriert, wichtige Beispiele sind Jobbetrug und Dating-Betrug. Umfragedaten zum Online-Dating zeigen, dass 34 % der aktuellen Online-Dater von Online-Betrug betroffen waren.
Ebenso gaben in einer Studie zu Jobbetrug 33 % der Befragten an, auf einen Jobbetrug oder eine verdächtige Stellenausschreibung gestoßen zu sein. Bedrohungsforscher bei Norton stellen fest, dass mit Malware behaftete Anhänge, die manchmal Infostealer enthalten, ein besonders häufiger Angriffsvektor bei Jobbetrug sind.
6. Internet-Tracking reduzieren
Viele Websites erfassen Daten über Ihre Browser-Aktivitäten durch Cookies, Fingerprinting und andere Online-Tracking-Techniken.
Ein Großteil davon ist mit relativ geringem Risiko verbunden, aber Drittanbieter-Tracker können mehr Informationen zusammenstellen, als Sie zu teilen bereit sind – einige davon können mit Kennungen wie Ihrer E-Mail-Adresse oder IP-Adresse verknüpft und dazu verwendet werden, detaillierte Profile über Sie zu erstellen. Aggregierte Browsing-Daten können Muster über Ihre Gewohnheiten, Interessen, Ihren Standort und sogar wichtige Lebensereignisse offenbaren.
Sie können Tracking-Risiken reduzieren, indem Sie von vornherein einschränken, wie viele Daten erfasst werden. Die Verwendung eines guten privaten Browsers in Kombination mit einer anonymen Suchmaschine wie DuckDuckGo ist ein guter Anfang.
Viele private Browser, darunter Norton Private Browser, bieten Tools, die dabei helfen, das Laden von Drittanbieter-Trackern zu verhindern, Fingerprinting zu reduzieren und Werbung zu blockieren. Zusammengenommen helfen diese Tools dabei, Ihren digitalen Fußabdruck zu reduzieren, sodass Ihre personenbezogenen Daten und Surfgewohnheiten weniger leicht unnötigerweise offengelegt werden können.
7. Vorsicht bei fragwürdigen Websites
Auch im Surface Web können Internet-Benutzer auf gefährliche gefälschte Websites stoßen, mit deren Hilfe jemand Ihre persönlichen und finanziellen Daten stehlen will. Um zu prüfen, ob eine Website sicher ist, sehen Sie nach, ob sie ein SSL-Zertifikat hat (das bedeutet, dass die URL mit https beginnen muss, nicht mit http), achten Sie auf vertrauenerweckende Merkmale wie klare Datenschutzrichtlinien, und installieren Sie Cybersicherheits-Software, um Warnungen über potenziell gefälschte Websites zu erhalten.
Und denken Sie daran, dass Betrugs-Websites dank KI-Technologie Ihren ersten "Vibe-Check" bestehen können und auf den ersten Blick vertrauenswürdig und seriös wirken.
- Auf SSL-Zertifikate achten: Eine seriöse Website sollte ein SSL-Zertifikat haben. Achten Sie auf "https://" und das Schloss-Symbol in der Adressleiste. Das bedeutet, dass die Verbindung Ihre Daten zumindest verschlüsselt – auch wenn dies keine Garantie dafür ist, dass die Website vertrauenswürdig ist.
- Datenschutzrichtlinie lesen: Seriöse Websites sollten erläutern, wie sie Ihre Daten erfassen, verwenden und weitergeben. Prüfen Sie, ob diese Ihre Rechte klar erläutern und eine echte Kontaktmöglichkeit für Datenschutzfragen und Löschanfragen bereitstellen.
- Kontaktinformationen bestätigen: Vertrauenswürdige Unternehmen geben klare Kontaktdaten an, wie eine Telefonnummer oder eine Postanschrift, die auf Google Maps überprüft werden kann. Wenn Sie keine echten Kontaktinformationen finden können, gehen Sie mit Vorsicht vor.
- Vorsicht bei öffentlichen QR-Codes: Betrüger können Quishing (QR-Phishing) nutzen, um Sie auf gefälschte Websites zu leiten. Vermeiden Sie es, beliebige QR-Codes zu scannen – insbesondere solche an öffentlichen Orten wie Bushaltestellen.
- Vertrauenssiegel unabhängig überprüfen: Vertrauenssiegel wie Trusted Shops oder TrustPilot-Logos können gefälscht werden. Anstatt einem Vertrauenssiegel blind zu vertrauen, suchen Sie das Unternehmen direkt auf der offiziellen Website der Organisation und stellen Sie sicher, dass die URLs übereinstimmen.
- Vorsicht vor Typosquatting: Betrüger erstellen URLs, die echte Websites genau nachahmen, oft mit kleinen Rechtschreibänderungen, zusätzlichen Zeichen oder einer irreführenden Domänenstruktur. Überprüfen Sie den Domänennamen sorgfältig, bevor Sie Passwörter, Zahlungsdetails oder andere vertrauliche Informationen eingeben.
- Cybersicherheitssoftware verwenden: Sicherheitstools wie Norton 360 Deluxe können Sie vor Phishing-Websites warnen und bösartige Seiten blockieren. Dies bietet Ihnen wichtigen zusätzlichen Schutz beim Surfen im Internet oder beim Online-Shopping.
Ein konkretes Beispiel: VibeScams
Mithilfe von KI-gestützten Website-Baukästen können Betrüger quasi im Handumdrehen überzeugende gefälschte Websites erstellen. Diese Phishing-Websites, die von den Bedrohungsforschern bei Norton als VibeScams bezeichnet werden, wirken oft täuschend echt – und bestehen den ersten "Vibe-Check" durch weniger aufmerksame Internet-Benutzer.
Sie versprechen möglicherweise Angebote für beliebte Artikel, die zu gut sind, um wahr zu sein, oder "Insider"-Krypto-Tipps. Ihr wirklicher Zweck ist es jedoch, Sie dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben, wie z. B. Ihre Zahlungsdaten.
Nachfolgend ist ein Screenshot eines von künstlicher Intelligenz erstellten gefälschten Online-Shops zu sehen, der Amazon imitiert und dazu dient, Zahlungsdaten zu stehlen.
8. Informationen aus Online-Datenbanken entfernen
Durch Entfernen personenbezogener Daten von Datenbrokern, auch bekannt als Personensuchseiten, können Sie Ihre Daten unter Umständen wirksamer schützen. Diese Organisationen sammeln personenbezogene Daten, darunter häufig Geburtsdaten, Telefonnummern und Adressen, um sie zu bündeln und weiterzuverkaufen. Obwohl sie zur Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet sind, können sie Sie einem erhöhten Risiko aussetzen, Opfer von Identitätsdelikten zu werden.
Sie können Datenbroker auffordern, Ihre Daten zu entfernen, aber dieser Prozess ist nicht immer ganz unkompliziert. Beginnen Sie damit, Websites zu identifizieren, die Ihre personenbezogenen Daten speichern, und folgen Sie den jeweiligen Opt-out- oder Löschprozessen.
Wenn eine Website Ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig offenlegt oder versucht, Sie zu doxen, können Sie dies Google oder Bing melden, obwohl dieser Ansatz bei großen Datenbroker-Websites im Allgemeinen nicht funktioniert. Sie können auch Ihr Recht auf Löschung gemäß der DSGVO ausüben, indem Sie die Website direkt auffordern, Ihre Daten zu löschen, und, falls diese sich weigert, eine Beschwerde bei der zuständigen deutschen Datenschutz-Aufsichtsbehörde einreichen.
9. VPN installieren
Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verschlüsselt die Daten, die Sie online senden und empfangen, und leitet sie über einen sicheren Server weiter. Dadurch wird ein verschlüsselter Tunnel zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server erstellt, der dazu beiträgt, Ihre personenbezogenen Daten vor dem Abfangen während der Übertragung zu schützen. Dies ist besonders wichtig in ungesicherten öffentlichen WLAN-Netzwerken, wo Angreifer Techniken wie Packet-Sniffing einsetzen können, um unverschlüsselte Daten abzufangen, die über dasselbe Netzwerk übertragen werden.
10. Heimnetzwerk schützen
Ihr WLAN-Heimnetzwerk verbindet Ihre Geräte mit dem Internet, und alle von den Geräten übertragenen personenbezogenen Daten werden darüber weitergeleitet. Wenn Ihr Netzwerk unzureichend gesichert ist, können Cyberkriminelle möglicherweise unverschlüsselten Datenverkehr abfangen oder auf verbundene Geräte zugreifen. Zum Beispiel fahren Cyberkriminelle bei einer Angriffsart, die als Wardriving bekannt ist, langsam durch Wohngebiete und suchen nach anfälligen Netzwerken.
- Sicheres WLAN-Passwort verwenden: Während Ihre SSID (Ihr Netzwerkname) nicht geheim sein muss, gilt das für Ihr WLAN-Passwort sehr wohl. Verwenden Sie eine lange, einzigartige Passphrase, um unberechtigten Zugriff zu verhindern.
- Admin-Anmeldedaten des Routers aktualisieren: Der Admin-Benutzername und das Passwort Ihres Routers steuern den Zugriff auf dessen Einstellungen. Wenn Sie die Standard-Anmeldedaten beibehalten, können Angreifer, die gängige Herstelleranmeldedaten kennen, möglicherweise die Kontrolle über Ihren Router übernehmen. Erstellen Sie ein starkes, einzigartiges Router-Administratorkennwort.
- Moderne Verschlüsselung (WPA3 oder WPA2-AES) verwenden: Stellen Sie Ihre WLAN-Sicherheit auf WPA3 ein, wenn Ihr Router dies unterstützt, mindestens jedoch auf WPA2-AES. Vermeiden Sie veraltete Standards wie WEP oder WPA, die bekannte Sicherheitsschwachstellen aufweisen und geknackt werden können.
- Router-Firmware auf dem neuesten Stand halten: Router-Hersteller veröffentlichen Firmware-Updates, um Sicherheitslücken zu schließen und die Leistung zu verbessern. Suchen Sie regelmäßig nach Updates oder aktivieren Sie automatische Updates, sofern verfügbar.
- Gastnetzwerk erstellen: Ein separates Gastnetzwerk ermöglicht es Besuchern, auf das Internet zuzugreifen, ohne sich mit Ihrem Hauptnetzwerk zu verbinden. Dies hilft dabei, Ihre primären Geräte wie Laptops, Smartphones und Smart-Home-Geräte zu isolieren, falls ein Gastgerät gehackt wird.
11. Datenexposition überwachen
Wenn Sie wissen, welche Daten bereits offengelegt wurden, können Sie Ihre personenbezogenen Daten besser schützen. Durch die Überwachung einer möglichen Offenlegung von Daten können Sie möglicherweise frühzeitig Anzeichen von Identitätsdiebstahl oder Betrug erkennen und schnell handeln. Zu diesen Maßnahmen gehören:
- Kontoauszüge im Auge behalten
- Bankkonto auf Ihnen unbekannte Vorgänge oder Transaktionen überprüfen
- Auf mögliche verdächtige Kontoaktivitäten oder Passwort-Zurücksetzungsbenachrichtigungen achten, die Sie nicht selbst veranlasst haben
Wenn Sie sich mit der manuellen Überwachung all Ihrer wichtigen Konten überfordert fühlen, können Tools wie die Darknet-Überwachung, die in Norton 360 Deluxe enthalten ist, Sie darüber informieren, ob Ihre Daten möglicherweise in Underground-Foren und Marktplätzen kursieren. Diese Dienste sind besonders hilfreich, da Googles kostenloser Darknet-Bericht nun eingestellt wurde.
Finden Sie heraus, ob wir Ihre Daten im Darknet finden
Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein, damit wir nach möglichen Bedrohungen für Ihre Identität Ausschau halten können.
Wir durchsuchen nicht alle kriminellen Websites nach sämtlichen personenbezogenen Daten, daher kann es sein, dass nicht alle geleakten Daten gefunden werden. Wir verwenden die von Ihnen angegebenen Daten gemäß unserer Allgemeinen Datenschutzerklärung.
12. Backups Ihrer Daten erstellen
Backups Ihrer Daten tragen zu Ihrem Schutz vor dauerhaftem Datenverlust bei, falls Ihr Gerät mit Malware infiziert oder bei einem Cyberangriff gehackt wird. Beispielsweise könnte eine Ransomware-Infektion dazu führen, dass Ihre Dateien verschlüsselt bleiben, sofern Sie den Zahlungsforderungen des Hackers für deren Freigabe nicht nachkommen – und Sie bleiben möglicherweise dauerhaft vom Zugriff auf wichtige Dokumente, Fotos oder Arbeitsdateien ausgesperrt, wenn Sie nicht zahlen.
Regelmäßige Backups stellen sicher, dass Sie Ihre Daten wiederherstellen können, ohne auf den Angreifern vertrauen zu müssen. Erwägen Sie die Nutzung eines sicheren Cloud-Backup-Dienstes, einer externen Festplatte oder eines anderen Offline-Speichergeräts. Für einen stärkeren Schutz vor Ransomware sollten Sie mindestens ein Backup von Ihrem Hauptgerät getrennt halten, wenn es nicht in Gebrauch ist.
13. Alte Geräte sicher entsorgen
Alte Geräte, von denen Sie Ihre Daten nicht entfernt haben, können für Diebe wahre Fundgruben sein. Sie können Daten von entsorgten oder weiterverkauften Geräten extrahieren und diese dann nutzen, um mehr Informationen über Sie zu sammeln oder Ihre Identität zu stehlen.
Bevor Sie ein altes Gerät verkaufen oder spenden, loggen Sie sich aus Ihren Konten aus, führen Sie einen Werksreset durch und stellen Sie sicher, dass Ihre persönlichen Daten vollständig entfernt wurden. Wenn Sie ein Gerät entsorgen möchten, bringen Sie es zu einer zertifizierten Sammelstelle für Elektroschrott (WEEE), die dabei helfen kann, die Daten zu löschen und die Hardware sicher zu verarbeiten. Werfen Sie Geräte nicht in den Müll, da sie möglicherweise noch wiederherstellbare Daten enthalten – ganz zu schweigen von gefährlichen Materialien, die der Umwelt schaden können.
Schützen Sie Ihre personenbezogenen Daten mit einer App
Der Schutz Ihrer persönlichen Daten erfordert einen mehrschichtigen Ansatz für Ihre digitale Privatsphäre. Das ist viel einfacher mit einer einzige App haben, die wesentliche Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen vereint.
Mit Norton 360 Deluxe erhalten Sie ein sicheres VPN mit bankentauglicher Verschlüsselung, einen privaten Browser, der Internet-Tracking reduziert, umfassenden Spyware-Schutz, Darknet-Überwachung und einen Passwort-Manager – alles von der renommiertesten Marke im Bereich Cybersicherheit für Verbraucher.1
Häufig gestellte Fragen
Was sind direkte Identifikatoren?
Direkte Identifikatoren sind Informationen, mit deren Hilfe Sie unabhängig identifiziert werden können, ohne dass zusätzlicher Kontext erforderlich ist. Einige direkte Identifikatoren, wie Ihre Personalausweisnummer, Ihr Reisepass oder Ihre Sozialversicherungsnummer, sind äußerst sensibel. Andere sind weniger sensibel und weniger riskant, etwa Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr Name.
Können man seine Informationen dauerhaft online entfernen?
Es ist schwierig, Ihre Daten dauerhaft zu entfernen. Im Darknet veröffentlichte Daten können nicht entfernt werden, und Personensuchseiten könnten Ihre personenbezogenen Daten zu einem späteren Zeitpunkt erneut hochladen.
Warum sollten Sie personenbezogene Daten privat halten?
Die Wahrung der Privatsphäre personenbezogener Daten schützt Sie vor Identitätsdiebstahl, Finanzbetrug, Konto-Hacking und anderen Formen des Missbrauchs.
Wie schütze ich meine Daten, wenn es bei einer Drittanbieter-App zu einem Datenleck oder einer Datenpanne kommt?
Schützen Sie Ihre Daten, wenn es bei einer Drittanbieter-App zu einer Datenpanne kommt, indem Sie geleakte Passwörter ändern, die Multifaktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren und Finanzkonten überwachen – je nachdem, welche Art von Daten durchgesickert ist. Achten Sie außerdem auf Phishing-Versuche, da Kriminelle, die bereits im Besitz eines Teils Ihrer Daten sind, Sie mit größerer Wahrscheinlichkeit ins Visier nehmen könnten.
1Daten basieren auf einer Online-Umfrage unter 16.458 Erwachsenen weltweit (Märkte: Vereinigtes Königreich, USA, Frankreich, Deutschland, Japan, Australien, Italien, Niederlande, Belgien, Brasilien, Mexiko, Kanada), durchgeführt von Walnut Unlimited im Auftrag von Gen™, Oktober 2024 – Januar 2025.
Redaktioneller Hinweis: Unsere Artikel enthalten Bildungsinformationen für Sie. Unsere Angebote decken möglicherweise nicht jede Art von Kriminalität, Betrug oder Bedrohung ab, über die wir schreiben, oder schützen davor. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Cyber Safety zu schärfen. Bitte lesen Sie die vollständigen Bedingungen während der Registrierung oder Einrichtung. Denken Sie daran, dass niemand alle Identitätsdiebstähle oder Cyberkriminalität verhindern kann und dass LifeLock nicht alle Transaktionen in allen Unternehmen überwacht. Die Marken Norton und LifeLock sind Teil von Gen Digital Inc.
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