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Vorsicht vor falschen Online-Shops! Unter den Versandhäusern im Internet gibt es auch einige schwarze Schafe

by Norton-Team

Jeder Deutsche gibt pro Jahr durchschnittlich etwa 700 Euro im Internet aus. Wo so viel Geld im Spiel ist, sind Betrüger nicht weit. Besonders unerfahrene Internetnutzer laufen beim Einkauf im Netz schnell Gefahr, Opfer von Kriminellen zu werden.


Mit gefälschten Produkten, Vorkassenbetrug, Phishing-Mails und Schadsoftware versuchen Täter regelmäßig, leichtsinnige Anwender hinters Licht zu führen und um ihr Geld zu bringen. Die Methoden der Betrüger werden dabei immer raffinierter. Doch wenn Sie ein paar Regeln beachten, können Sie auch weiterhin gefahrlos im Internet einkaufen.

Besonders günstige Angebote genau unter die Lupe nehmen.

Teure Smartphones und Fernseher zum Spottpreis? Insbesondere in sozialen Netzwerken werden Nutzer immer wieder mit unrealistischen Versprechungen auf fragwürdige Online-Shops gelockt.

  • Angebote für Markenprodukte, die weit unter dem allgemein üblichen Preis liegen, sind meist eine Betrugsmasche.

  • Klingt das Angebot zu gut um wahr zu sein, sollte unter keinen Umständen Geld per Vorkasse vorgestreckt werden, schon gar nicht ins Ausland.


Waren aus dem Ausland: versteckte Gefahren

Beim Kauf von Elektronik, Luxusgütern und Kosmetika aus Fernost zum vermeintlichen Schnäppchenpreis kann man schnell Opfer eines Plagiat-Händlers werden. Wie im europäischen Markt existieren auch in Asien große Online-Versandhäuser, die den Handel mit Plagiaten explizit verbieten.

Ein Restrisiko bleibt jedoch immer. Aber auch darüber hinaus gibt es beim Kauf von Waren aus dem Ausland einiges zu beachten. Beispielsweise müssen unter Umständen Steuern und Zollabgaben in den Endpreis eingerechnet werden.

  • Vorsicht bei günstigen Angeboten von Markenprodukten, vor allem aus Fernost: Es besteht die Gefahr, dass anstelle des Original-Produkts ein Plagiat geliefert wird.

  • Unerfahrene Nutzer vergessen beim Einkauf im Ausland oft die zollrechtlichen Bestimmungen. Je nach Warenwert fallen Mehrwert- und Einfuhrsteuer an, was den Endpreis in die Höhe treiben kann.

  • Wer Produkte im Ausland bestellt, muss möglicherweise sehr lange Wartezeiten beim Versand in Kauf nehmen.


Seriosität der Verkaufsplattform überprüfen.

Beim Online-Shopping muss sich der Käufer zu jedem Zeitpunkt darüber im Klaren sein, mit welchem Unternehmen er konkret Geschäfte macht. Der Einkauf bei einem eher unbekannten Shop birgt die Gefahr, dass man einem Betrüger auf den Leim geht. Geht bei einer Bestellung etwas schief, ist der Käufer darauf angewiesen, sich an eine verantwortliche Person wenden zu können.

Aus diesem Grund sollte insbesondere beim Einkauf auf wenig populären Plattformen das "Impressum" der Seite überprüft werden. Dieses enthält Informationen über den Inhaber des Shops und findet sich häufig am Fuß der Webseite. Bei großen und bekannten Online-Shops einzukaufen ist in der Regel gefahrlos möglich.

  • Stößt man im Impressum auf unseriöse Kontaktadressen im Ausland, ist Vorsicht geboten, es könnte sich bei dem Anbieter um einen sogenannten Fake-Shop und damit einen Betrugsversuch handeln.

  • Macht der Anbieter an keiner Stelle Angaben zu seiner Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist die Gefahr ebenfalls groß, dass es sich um einen Betrüger handelt.
  • Eine Recherche bei unabhängigen Bewertungsportalen für Online-Händler (z.B. TrustedShops) kann zusätzlich für Aufklärung sorgen.


Online-Prüfsiegel sind leicht zu fälschen.


Viele Online-Shops lassen ihre Dienstleistungen von unabhängigen Prüfstellen zertifizieren. Stellt das beauftragte Unternehmen (wie zum Beispiel der TÜV oder das EHI) fest, dass es sich bei einem Webauftritt um einen seriösen Shop handelt, vergibt die Organisation ein entsprechendes Prüfsiegel.

Betreiber werben mit dieser Zertifizierung meist auf ihrer Startseite. Leider untergraben viele Betrüger die Glaubwürdigkeit der virtuellen Plaketten, indem sie die verwendeten Grafiken unerlaubt kopieren.

  • Ein Prüfsiegel auf der Startseite eines Shops ist keine Garantie dafür, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Das verwendete Logo könnte illegal kopiert worden sein.

  • Die einzige Möglichkeit, die Echtheit eines Prüfsiegels nachzuvollziehen, ist die direkte Kontrolle beim vermeintlichen Aussteller des Zertifikats. Echte Siegel sind in der Regel mit den offiziellen Seiten der Prüfstellen verlinkt. Auf deren Webseiten sind meist auch aktuelle Listen bekannter schwarzer Schafe einsehbar.


Gut abgesichert: das richtige Zahlungsmittel.

Die meisten Online-Versandhäuser bieten eine Vielzahl von Zahlungsmöglichkeiten an.

  • Die für den Kunden sicherste Methode ist der Kauf auf Rechnung. Dabei versendet der Händler die Ware direkt an den Käufer, der das Produkt zunächst in Augenschein nehmen kann. Die Bezahlung erfolgt daraufhin via Überweisung.

  • Gerade bei unbekannten Shops sollte auf eine Zahlung per Vorkasse verzichtet werden. Bei dieser Art der Bezahlung trägt der Käufer das gesamte Risiko.

  • Einen Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort stellt die Zahlung über Bezahldienste wie PayPal dar. Der Zahlungsdienstleister tritt rechtlich als Treuhändler ein und erstattet gezahltes Geld an den Käufer zurück, falls es zu Problemen mit dem Anbieter kommt.

  • Bei Bezahlung per Kreditkarte sollten die Auszüge der verwendeten Konten regelmäßig kontrolliert werden.


Sicherheitsstandards verhindern Datenspionage.


Für einen gefahrlosen Einkauf im Internet sollte der Anbieter eines Online-Shops unbedingt einige Sicherheitsstandards einhalten. Seriöse Internet-Händler setzen auf das Internet-Protokoll HTTPS. So wird sichergestellt, dass sensible Informationen wie Kontodaten verschlüsselt übertragen werden.

  • Ob eine Webseite den HTTPS-Standard erfüllt, ist auf den meisten Computern am grünen Schloss in der Adressleiste und dem HTTPS vor der jeweiligen Adresse zu erkennen. Eine Garantie, dass der Online-Shop die Daten auch intern sicher abspeichert, ist dies jedoch nicht.

  • Online-Einkäufe sollten stets über den eigenen Computer getätigt werden, für dessen Sicherheit man selbst mit einem geeigneten Virenschutzprogramm gesorgt hat, und auf dem immer die aktuellsten Updates von Browser und Betriebssystem installiert sind.
     
Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Mo Sep 12, 2016 unter online safety , online security und online threats

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