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So schützen Sie sich bei der Online-Dateifreigabe

by Brian Cody

Dateifreigabe-Technologie bietet Privatpersonen oder Institutionen eine einfache Möglichkeit, Inhalte im Internet zu übertragen. Es gibt diverse Peer-to-Peer-Anwendungen und -Dienste (P2P), darunter Dropbox, WeTransfer und Hightail. Einige Anwendungen sind kostenlos, während andere kostenpflichtige Abonnements für größere Speicherkapazität, schnelleren Service oder zusätzliche Sicherheit anbieten. Dateifreigabe ist zwar für die meisten Online-Benutzer eine sehr häufige Aktivität, aber durch Dateifreigabe werden Sie auch anfällig für verschiedene Online-Bedrohungen, einschließlich Identitätsdiebstahl, Infektionen oder Angriffe. 


Wenn Sie oder Ihre Familie vorhaben, Dateifreigabe-Software zu nutzen, vergewissern Sie sich, dass persönliche Daten und sonstige vertrauliche Materialien geschützt und überwacht werden, bevor Sie online mit einem Dateifreigabe-Dienst interagieren. Hier sind einige nützliche Tipps, um Ihnen bewusst zu machen, welche Gefahren die Dateifreigabe birgt und wie Sie einen bösartigen Angriff verhindern können.

Welche Risiken bestehen?

Anwendungen für die Peer-to-Peer-Dateifreigabe können Ihre persönlichen Daten gefährden. Meistens teilen Benutzer Daten mit Personen, die sie kennen oder mit denen sie geschäftlich zu tun haben. Aber wie lassen sich die Identitäten dieser Personen online überprüfen? Die Wahrheit ist, dass es in Dateifreigabe-Anwendungen fast unmöglich ist, eine Quelle zu prüfen. Das bedeutet, der Benutzer am anderen Ende ist möglicherweise nicht die Person, die Sie vermuten.

Im Fall von illegalen Downloads, etwa von Musik und Filmen, laden Benutzer Inhalte herunter, ohne die Quelle zu kennen. In beiden Fällen ergeben sich Sicherheitsrisiken, die Sie und Ihre persönlichen Daten gefährden.

Angreifer nutzen Dateifreigabe-Anwendungen, um Spyware, bösartigen Code, Viren, Trojaner und Würmer zu installieren. Dazu bündeln Sie die von Ihnen gewünschten Inhalte mit diesen Bedrohungen. Wenn Sie die Inhalte herunterladen, öffnen Sie allen möglichen Sicherheitsrisiken Tür und Tor, und ohne entsprechenden Schutz können diese zu zahlreichen Sicherheitsverletzungen führen.  


Darüber hinaus werden in einigen Dateifreigabe-Schnittstellen die Ordner Ihres Computers offengelegt, sodass Angreifer möglicherweise auch Daten einsehen können, die Sie gar nicht teilen möchten. Außerdem könnte es sein, dass Sie persönliche Daten freiwillig teilen, in der Annahme, dies sei sicher, weil die Daten direkt an bekannte Quellen gesendet werden. Sie Sicherheitsfunktionen in Dateifreigabe-Anwendungen halten nicht alle Kriminellen fern, zumal sich Angreifer online ständig weiterentwickeln. Wenn Sie Dateien schützen möchten, sollten Sie sie niemals teilen.

Schließlich fordern einige Dateifreigabe-Anwendungen offene Ports in Ihrer Firewall an. Firewalls dienen dazu, die auf Ihrem Computer ein- und ausgehende Kommunikation zu verschlüsseln, damit Angreifer nicht sehen können, was Sie senden oder empfangen. Indem Sie diese Barriere öffnen, um einen erfolgreichen Download von Inhalten zu ermöglichen, setzen Sie Ihren Computer der Gefahr eines Angriffs aus.  


Wie Sie sich schützen können

Während der Nutzung von Dateifreigabe-Anwendungen können Sie die Sicherheit persönlicher Daten für sich und Ihre Familien am einfachsten gewährleisten, indem Sie darauf achten, was gesendet wird und was Sie herunterladen. Senden Sie streng vertrauliches Material nicht über Dateifreigabe-Dienste. Ähnlich verhält es sich mit den Inhalten, die Sie herunterladen: Teilen Sie keine illegalen oder raubkopierten Inhalte, laden Sie solche Inhalte nicht herunter und informieren Sie Ihre Kinder über die damit verbundenen Risiken. Falls sich herausstellt, dass in Ihrem Haushalt illegale Inhalte geteilt oder heruntergeladen wurden – und sei es unbeabsichtigt –, drohen Ihnen als Elternteil möglicherweise Bußgelder oder schwerwiegende juristische Konsequenzen. Wenn Firmeneigentum zum Herunterladen oder Teilen illegaler Inhalte genutzt wird, kann dies rechtliche Schritte bis hin zur Kündigung nach sich ziehen. Achten Sie darauf, was Ihre Kinder online tun, und klären Sie sie auf, damit sie gefährliche Verhaltensweisen meiden.

Überlegen Sie sich nicht nur genau, was Sie über Dateifreigabe-Anwendungen teilen sollten und was besser nicht, sondern achten Sie auch darauf, dass eine Antivirus-Software installiert, aktiviert und aktualisiert ist. Antivirus-Software scannt Ihren Computer auf eingehende Bedrohungen und erkennt die meisten Viren, vorausgesetzt, sie ist immer auf dem aktuellen Stand. Indem Sie dies im Blick behalten und ggf. Ihre Familie entsprechend schulen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Online-Angriffs zu werden, erheblich.

Außerdem sollten Sie eine Firewall installieren und aktivieren. Einige Betriebssysteme verfügen über eine integrierte Firewall. Vergewissern Sie sich, dass diese aktiviert ist und ordnungsgemäß funktioniert. Wenn Ihr Computer nicht über eine Firewall verfügt, schaffen Sie Abhilfe, bevor Sie Dateien über eine Dateifreigabe-Anwendung freigeben oder herunterladen.

Dateifreigabe kann uns das Leben ein wenig erleichtern, aber nur wenn wir die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um uns online zu schützen. Indem Sie diese Tipps befolgen und an die Mitglieder Ihres Haushalts weitergeben, verringern Sie erheblich die Wahrscheinlichkeit, Angriffen, Identitätsdiebstahl oder Infektionen zum Opfer zu fallen.

Ziehen Sie Norton Family Premier in Betracht, um das digitale Leben in Ihrem Haushalt und die wichtigen Daten Ihrer Familie zu schützen.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Do Jul 20, 2017 unter family security , how to guides , online safety tips und parental control software

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