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Der unerlässliche Leitfaden für Eltern zur Smartphone-Sicherheit

by Brian Cody

Die Nutzung von Smartphones ist zum integralen Bestandteil unseres Alltags geworden – und Sicherheit auf diesen Geräten war noch nie so wichtig. Mit dem Wachstum des Smartphone-Marktes steigt auch das Risiko eines Angriffs, denn auf diesen Geräten werden immer größere Mengen an persönlichen und geschäftlichen Daten gespeichert, die Betrüger zu ihrem Vorteil nutzen möchten. 

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, was Sie wissen müssen, damit Sie und Ihre Familie Ihre Smartphones sicher nutzen können.

Welche Risiken bestehen?

Wenn Sie noch nicht davon überzeugt sind, dass Smartphone-Sicherheit tatsächlich ein Problem ist, überlegen Sie einmal kurz, was Sie auf Ihrem Gerät alles speichern.

E-Mails, Anrufdaten, Passwörter für mehrere Konten, soziale Netzwerke, Informationen zu Kredit- und Debitkarten, Bilder und Videos sowie Standort und Browserverlauf sind nur die Spitze des Datenbergs in Ihrer Tasche.

Unabhängig davon, ob Sie nur die Grundfunktionen Ihres Smartphones nutzen oder es als virtuellen persönlichen Assistenten behandeln, haben Sie wahrscheinlich etwas darauf gespeichert, das Sie nicht in fremden Händen sehen möchten.

Die Grundlagen

Alle Smartphones bieten regelmäßige Betriebssystem-Updates, die normalerweise in Ihren Einstellungen angezeigt werden, damit Sie sie herunterladen. Updates stellen neue Funktionen und Designs bereit, sind aber nicht nur ästhetisch wertvoll: Häufig beinhalten sie Fehlerkorrekturen für Ihr Betriebssystem, um Sicherheitslücken zu schließen, die Hackern Angriffsziele bieten.

Um sicherzustellen, dass Ihr Smartphone über den neuesten Schutz verfügt, müssen Sie lediglich das Update bestätigen, sobald Sie die Benachrichtigung erhalten.  


Schutz des physischen Geräts

Am wahrscheinlichsten ist ein physischer Angriff auf Ihr Smartphone, normalerweise durch Diebstahl. Kriminelle versuchen, das Gerät für teure Auslandstelefonate zu nutzen oder auf die Daten zuzugreifen, die durch manuelle Nutzung des Geräts zugänglich sind.

Eine wichtige Maßnahme gegen solche Angriffe besteht darin, auf dem Gerät die Einstellungen für die Zugriffssicherheit zu aktivieren, d. h., für den Zugriff einen PIN-Code zu verlangen. Machen Sie es Kriminellen nie leicht, sich Zugriff auf Ihr Smartphone zu verschaffen, und achten Sie darauf, einen besonderen PIN-Code zu verwenden, also z. B. nicht „0000“ oder „1234“.

Einige Diebe sind gar nicht an Ihrem Gerät interessiert, sondern nur an der SIM-Karte darin. Um zu verhindern, dass diese außerhalb des Geräts verwendet wird, können Sie die SIM-Kartensperre aktivieren, sodass ein PIN-Code eingegeben werden muss, bevor das Gerät verwendet werden kann. Befolgen Sie auch hier die Empfehlung, leicht zu erratende PIN-Codes zu vermeiden, damit diese Funktion möglichst viel Sicherheit bietet.

Mithilfe von Ortungssoftware können Sie herausfinden, wo sich Ihr Smartphone gerade befindet. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie das Gerät möglicherweise verloren oder verlegt haben. Wenn Sie eine Software wie „Mein iPhone suchen“ oder Norton Mobile Security installieren, können Sie Ihr Gerät nicht nur orten, sondern auch ferngesteuert sperren, damit niemand darauf zugreifen kann.

Außerdem müssen Sie unbedingt Ihren Netzwerkanbieter benachrichtigen, falls Ihr Smartphone gestohlen wurde. Dieser deaktiviert dann die SIM-Karte, sodass sie nicht mehr verwendet werden kann. Je eher Sie das tun, desto besser. Es sollte Priorität haben, denn solange Sie den Anbieter nicht benachrichtigen, sind Sie (bis zu einem gewissen Punkt, der je nach Anbieter unterschiedlich ist) für die Rechnung haftbar.

Wenn Sie schließlich ein altes Gerät verkaufen oder recyceln möchten, denken Sie daran, es auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Dadurch gewährleisten Sie, dass sämtliche persönlichen Daten vom Smartphone gelöscht werden, sodass Sie es „sauber“ weitergeben können.

So vermeiden Sie verdächtige Apps

Smartphones sind ohne Apps wertlos. Apps sorgen für die Unterhaltung und die Funktionen, auf die wir uns inzwischen alle verlassen, und tragen dazu bei, dass sich die Anschaffung des Geräts lohnt. Sie sind jedoch auch häufig ein Einfallstor für Spyware oder Phishing.

Verdächtige oder bösartige Apps sehen so aus wie eine App, die Sie haben möchten, sind aber eigentlich nur eine Fassade, hinter der Software auf Ihrem Smartphone installiert wird, die dann einen Fernzugriff auf Ihre persönlichen Daten ermöglicht. Dazu kann gehören, dass sich Hacker Zugriff auf Ihre Anrufe und SMS verschaffen und sogar Befehle auf Ihren Gerät ausführen, ohne es auch nur zu berühren.

Der App Store von Apple wird häufig für seine Sicherheit gelobt, weil jede App, die dort eingestellt wird, vor dem Verkauf geprüft wird. Außerdem sorgt das Betriebssystem von Apple dafür, dass auch eine verdächtige App, die vom Prüfsystem nicht als solche erkannt wurde, auf dem Smartphone keinen Zugriff auf Daten erhält, die der Benutzer nicht direkt in der App implementiert.

Der Google Play Store verfügt indes nicht über einen solchen Prüfprozess und ist deshalb für Angriffe wesentlich anfälliger.
Google hat zwar eine Antivirus-Software, die Apps prüft (namens Google Bounce), aber angesichts der regelmäßigen Weiterentwicklung der Angriffe ist die Sicherheit nicht garantiert.

Im Windows Store werden ähnliche Prüfungen durchgeführt wie bei Apple, aber da der Store relativ neu ist, lässt sich seine Sicherheit insgesamt noch nicht abschätzen.


Was können Sie also tun, um sich gegen solche Apps zu schützen, wenn Sie ein Android-Gerät haben? Schließlich geben sich viele davon als beliebte Apps (z. B. Spiele) aus und sind leicht mit den echten zu verwechseln.

Am besten sollten Sie Benutzerbewertungen überprüfen und auf kleine unterschwelligen Anzeichen achten, z. B. Rechtschreibfehler im Namen oder in der Beschreibung sowie die Gesamtzahl der Downloads. Wenn Sie beispielsweise das Spiel „Angry Birds“ herunterladen möchten, erkennen sie eine bösartige App daran, dass die Anzahl der Downloads niedrig ist, obwohl sie in die Millionen gehen müsste.

Wenn Sie auf eine bösartige App stoßen, sollten Sie dies unbedingt melden. Dadurch wird Google benachrichtigt, sodass die App überprüft und aus dem Store entfernt werden kann, damit in Zukunft keine weiteren Downloads auf anfällige Geräte möglich sind.

iPhone-Benutzer können ebenfalls dazu beitragen, einen umfassenden Schutz zu gewährleisten, indem sie sich die Nachteile eines mit Jailbreaks freigeschalteten Geräts bewusst machen. Jailbreaking gibt Benutzern unter anderem die Möglichkeit, Apps herunterzuladen, die es im App Store nicht gibt. Das ist großartig, wenn Sie beispielsweise eine App nutzen möchten, die es nur im Play Store gibt.

Sobald das Gerät jedoch mit Jailbreaks freigeschaltet wurde, werden Apps außerhalb des Sandbox-Schutzes von iOS ausgeführt und können damit auf jeden beliebigen Bereich Ihres Geräts zugreifen, einschließlich Ihrer persönlichen Daten. Die Entscheidung darüber, ob Sie das mit Jailbreaking (das übrigens vollkommen legal ist) verbundene Risiko eingehen möchten, liegt ganz bei Ihnen. Machen Sie sich jedoch die Risiken bewusst.

Norton Mobile Security kann Ihnen dabei helfen, sich vor bösartigen Apps zu schützen, und funktioniert genauso wie Antivirus-Software auf einem Desktop-Gerät: Jede App, die Sie herunterladen, wird gescannt und überprüft, und eventuelle Angriffe werden blockiert.

Online-Sicherheit

Einige Sicherheitsprobleme entsprechen denjenigen, die Sie bereits von Desktop-Geräten kennen. Phishing, d. h. der Versuch von Betrügern, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen, indem sie sich als legitimes Unternehmen ausgeben, kann über E-Mail und SMS zum Problem werden. Sie könnten beispielsweise eine E-Mail oder SMS erhalten, die angeblich von Ihrer Bank kommt und in der Sie aufgefordert werden, Ihre Kontonummer und Ihr Passwort zu bestätigen, um die Sicherheit Ihres Kontos zu gewährleisten.

Eine der besten Methoden, sich zu schützen, besteht darin, niemals persönliche Daten herauszugeben, z. B. Passwörter, Kontonummern oder Bankleitzahlen, besonders wenn es um den Zugriff auf Ihre Finanzdaten geht. Ihre Bank oder Bausparkasse wird Sie niemals um solche Angaben bitten.

Sprechen Sie außerdem mit Ihrer Familie darüber, wie wichtig es ist, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Phisher versuchen, Ihnen Angst einzujagen, damit Sie Daten herausgeben. Lassen Sie das nicht zu. Ohne Ihre Daten sind sie machtlos, also geben Sie sie niemals heraus.

Wenn Sie sich Sorgen um einen Phishing-Angriff machen oder eine erhaltene E-Mail oder SMS überprüfen möchten, wenden Sie sich direkt an die legitime Firma – telefonisch oder persönlich in einer Filiale. Dort kann man die Authentizität der Nachricht prüfen.
Da immer mehr Benutzer das Online-Shopping vom Desktop auf ein Mobilgerät verlagern, ist die Websitesicherheit auf Ihrem Smartphone äußerst wichtig, insbesondere wenn Sie Transaktionen durchführen möchten.

Wie auf einem Desktop gibt es bestimmte Anzeichen, auf die Sie beim Besuch einer Webseite achten sollten, besonders das Vorhängeschloss und die grüne Schrift in der Adressleiste. Damit wird angezeigt, dass die Website verschlüsselt ist und Sie daher sicher Ihre Finanzdaten eingeben können.

Schließlich sollten Sie unterwegs jedes WLAN prüfen, mit dem Sie sich verbinden. Zahlreiche Restaurants, Cafés und sogar Geschäfte bieten kostenloses WLAN an, und es ist großartig, dieses Angebot zu nutzen.

In ungesicherten Netzwerken sind Sie jedoch möglicherweise anfällig für Angriffe, weil sie auf einer Verbindung zwischen Ihrem Gerät und einem anderen basieren. Dadurch können Hacker sich per Fernzugriff Zugang zu Ihren Daten verschaffen, einschließlich Ihrer Passwörter und weiterer vertraulicher Daten.

Die einfachste Methode, um sich nicht mit ungesicherten Netzwerken zu verbinden, besteht darin, jedes WLAN zu meiden, das für den Zugriff kein Passwort verlangt. Zwar kann es durchaus sein, dass bei einer Verbindung ohne Passwort nichts passiert, aber indem Sie diese einfache Regel befolgen, können Sie das Risiko eines Angriffs vollkommen ausschließen.

Zusammenfassung

Damit sind wir am Ende unseres ultimativen Ratgebers zur Smartphone-Sicherheit angelangt. Fazit:

• Installieren Sie immer verfügbare Updates, um die Sicherheit Ihres Betriebssystems auf dem aktuellen Stand zu halten.

• Aktivieren Sie PIN-Code und SIM-Kartensperre, sobald Sie das Gerät erhalten.

• Hüten Sie sich vor verdächtigen Apps und Phishing-Nachrichten.

• Wenden Sie die vom Desktop bekannten Best Practices auch auf Mobilgeräten an, solange Sie online sind.

• Verbinden Sie sich nicht mit einem WLAN-Hotspot, der kein Passwort verlangt.


Zusätzliche, speziell für Mobilgeräte entwickelte Sicherheitssoftware kann für Ihr Smartphone eine weitere Sicherheitsebene sein. Indem Sie die Funktionen Ihres Smartphones kennen und ausschöpfen, können Sie ebenfalls den gewünschten Sicherheitsstandard zum Schutz Ihrer persönlichen Daten erreichen. Wenn Sie in einem geschäftigen Haushalt leben, können Sie mit Norton Family Premier die wichtigsten Tools erwerben, um Ihre Kinder zu schützen, damit sie im Internet sicher unterwegs sind.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Mi Aug 02, 2017 unter family security , how to guides und mobile safety

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