Norton Blog

« Zurück zum Norton Blog

Mit diesen Tipps shoppen Sie auch online sicher!

by Norton_Team

Online-Shopping boomt nach wie vor. In den letzten Jahren haben sich dadurch viele neue Welten und Möglichkeiten eröffnet.

Selbst wenn man den Gang zum Supermarkt schätzt, erfreut man sich in der Online-Welt der Fülle an Möglichkeiten, die es nicht im regionalen Handel gibt. Vielleicht wohnt man auch auf dem Land und hat dadurch nicht die Gelegenheit, jedes Mal in eine größere Stadt zu fahren, wenn man auf der Suche nach einer neuen Anschaffung ist. 

Die Gefahren in der Welt des Online-Shoppings

Die Online-Shopping-Welt ist allumfassend, erscheint es: Bücher, Multimedia, Kleidung, Schuhe, Möbel,... Online gibt es nichts mehr, das es nicht gibt. Es ist das Paradies für Shopping-Begeisterte und alle, die keinen weiten, mühsamen Weg auf sich nehmen möchten – oder einfach etwas Exklusives suchen, das es im Laden nebenan eben nicht gibt.

Aber wie wir alle wissen, lauern selbst im Paradies Gefahren. Beim Online-Shopping ist das kein bisschen anders. Betrüger, die Kreditkarten-Daten stehlen. Abzock-Seiten, hinter denen nicht mehr steckt, als eine Briefkasten-Firma. Es gibt so manche Beispiele für Gefahren beim Online-Shopping. Deshalb ist es gut zu wissen, welche Gefahren es gibt, auf welche Anzeichen man achten sollte und wie man sich vor Betrügern und Abzocke schützen kann.

  • Vertrauen Sie nur Online-Shops, die Sie kennen oder deren Ruf Sie ergooglen können. Gehen Sie im „Real Life“ in einen Laden, der von außen schon heruntergekommen aussieht? Mit Plakaten überfrachtet ist, die zeigen sollen, dass hier dennoch die besten Schnäppchen auf Sie warten? Oder von dem Sie bis dato nur Negatives gehört haben? Sicherlich nicht.
    Dasselbe gilt für einen Online-Shop. Kommt Ihnen die Website schon merkwürdig vor, schauen Sie lieber ein zweites Mal hin. Nicht immer bestätigt sich der üble Verdacht, aber häufig kann man vom ungepflegten Erscheinungsbild darauf schließen, dass hier etwas nicht stimmt. Wenn Sie sich ganz unsicher sind, googlen Sie am besten mal nach dem Shop und versuchen Sie so herauszufinden, ob dieses Geschäft so unseriös ist, wie es wirkt. Häufen sich die negativen Kommentare, sollten Sie vielleicht davon absehen, hier Ihr Geld liegen zu lassen.
  • Sehen Sie Angebote in Social Media besonders kritisch. Was damit gemeint ist? Kennen Sie diese Posts in den sozialen Netzwerken, in denen mega-günstige iPhones, Tablets und sonstige Gadgets angeboten werden? Zu Konditionen, die gar nicht wahr sein können? Genau die sind gemeint. Vertrauen Sie einem solchen Angebot nur, wenn es von dem offiziellen Anbieter oder einem Vertriebspartner ausgeht.
    Andernfalls müssen Sie damit rechnen, dass es ein Angebot ist, bei dem es sich um Abzocke handelt. Betrüger locken Sie, warten auf das Geld und liefern nicht oder minderwertige, gebrauchte, falsche oder beschädigte Ware.

  • Vorsicht in Online-Foren und Tauschbörsen. Ähnlich vorsichtig wie bei Angeboten in den sozialen Medien, sollten Sie auch in Online-Foren und (privaten) Tauschbörsen sein, prinzipiell also auf allen Plattformen, auf denen Sie den Gegenüber nicht persönlich kennen. Handeln Sie bei Second-Hand-Artikeln am besten nur mit alteingesessenen Nutzern oder Nutzern, die schon Bewertungen haben (sofern in diesem Forum / auf dieser Börse Bewertungen abgegeben werden).

  • Trauen Sie keinen Angeboten, die per E-Mail kommen. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Spam. Notieren Sie sich daher am besten, bei welchen Shops Sie einen Account haben und schauen Sie im Zweifel auf dieser Liste nach, ob es möglich ist, dass Ihnen dieser Online-Shop ein Angebot schickt.
    Steht der Shop gar nicht auf der Liste, kam er entweder auf andere Weise (z.B. Gewinnspiele, Forenaccounts, etc.) an Ihre Daten und möchte Sie nun anwerben. Oder es handelt sich um Spam, hinter dessen Angebot keine Schnäppchen warten, sondern hinter dessen Links Viren und Abzocke lauern.
    Sollten Sie bei dem Shop, von dem das Angebot gesendet wurde, einen Account besitzen oder auch schon dort bestellt haben, überprüfen Sie dennoch kurz die Absender-E-mail-Adresse auf ihre Richtigkeit. Häufig geben sich Spammer als Shops aus und versenden täuschend offiziell aussehende E-Mails. 

 

  • Achten Sie auf HTTPS. Vielleicht ist Ihnen das schon das ein oder andere Mal aufgefallen. Statt mit HTTP beginnt die URL in Ihrem Browser-Fenster plötzlich mit HTTPS. Das bedeutet, dass die Website oder der Shop über ein SSL-Zertifikat verfügt. Dank des SSL-Zertifikats werden Ihre Daten verschlüsselt. Das ist bei jeder Website, auf der Sie persönliche Daten eingeben müssen, besonders wichtig, insbesondere, wenn es sich dabei um einen Online-Shop handelt.
    Geben Sie Ihre Daten daher NIE bei einem Online-Shop ein, der über kein SSL-Zertifikat verfügt. Ein ungeschützter Online-Shop ist ein ideales Angriffsziel für Hacker und Betrüger, um an Daten wie Adresse, Kreditkarteninformationen, Bankverbindung, etc. zu gelangen.

  • Halten Sie Ihren Computer stets auf dem aktuellen Stand. Das gilt natürlich auch für Notebooks, Tablets und Smartphones. Achten Sie darauf, dass Sie die Software immer in Schuss halten: führen Sie die Updates des Betriebssystems durch, halten Sie Ihr Antivirenprogramm stets up-to-date und führen Sie auch Updates für Ihre andere Software regelmäßig durch.
    Die meisten Programme weisen Sicherheitslücken auf, die mit Updates geschlossen werden. Wer diese Sicherheitslücken schließt, verhindert, dass Übeltäter Viren, Trojaner und andere Schadsoftware auf dem Gerät einschleusen, die unter anderem beim Online-Shopping Ihre Daten ausspähen und damit auch finanziellen Schaden anrichten können. 
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge. Haben Sie etwas online bestellt, so kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und auch Ihre Kreditkartenauszüge. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Hacker an Ihre Konto- / Kreditkartendaten gelangen. Dabei muss es nicht an Ihrem Gerät liegen. Es kann auch der Fall sein, dass der Online-Shop gehackt wurde und die Übeltäter darüber an Ihre Daten gelangten.
    Beobachten Sie Ihre Konto- und Kreditkartenauszüge daher nicht nur regelmäßig sondern auch kritisch und genau. Denn wird unberechtigterweise Geld eingezogen, fällt Ihnen das häufig erst auf den zweiten Blick auf.
    Die Hacker buchen dabei keine großen Summen, sondern 1-stellige oder niedrige 2-stellige Beträge ab, die auch hinter dem Komma ungerade Zahlen aufweisen. Diese „schiefen“ Beträge fallen auf einem Kontoauszug erst mal nur bedingt auf. Sehen Sie sich daher auch immer an, an wen das Geld ging und handeln Sie im Fall der Fälle sofort, denn dann kann die Bank oder das Kreditkarteninstitut den Betrag noch zurücküberweisen und augenblicklich die betroffenen EC- / Kreditkarte sperren und eine neuen EC- / Kreditkarte austellen, um weiteren Schaden zu verhindern.

  • Nutzen Sie kein öffentliches Gerät und kein öffentliches Netzwerk. Wenn Sie online shoppen möchten, dann sollten Sie das besser nicht über einen Computer machen, der in einem Internet-Café oder an einem anderen öffentlichen Ort steht und von mehreren Nutzern in Anspruch genommen wird. Hier kann man nie wissen, wer welche Daten wiederherstellen und für seine Zwecke nutzen kann.
    Das gilt auch für öffentliche Netzwerke. Auch wenn Sie an Ihrem eigenen Notebook sitzen, sollten Sie sich nicht darauf verlassen, dass Ihre Daten nicht abgefangen werden können. Öffentliche WLAN-Netzwerke heißen so, weil sie generell von jedem genutzt werden können. Für Hacker ist es dann ein Leichtes, Ihre Daten zu nutzen und damit ihrem üblen Vorhaben nachzugehen, ohne dass Sie dies zunächst bemerken.

  • Setzen Sie auf sichere Zahlungsmethoden. Sie haben einen Shop gefunden, in den Sie Vertrauen setzen? Dann werfen Sie vor dem Kauf auch noch einen Blick auf die Zahlungsmethoden. Jede Zahlungsmethode hat Vorteile, aber auch Nachteile. Hier müssen Sie selbst abwägen, welches Risiko Sie bereit sind zu tragen, oder wie Sie eventuell abgesichert sind.
    Gängige Zahlungsmethoden sind Banküberweisung, Kreditkarte, PayPal und Nachnahme. Die ersten drei Methoden setzen voraus, dass Sie per Vorkasse bezahlen. Das heißt: Sie zahlen, und sobald das Geld beim Shop einging, wird dieser Ihre Ware versenden. Ein Risiko ist hier immer dabei, allerdings muss man auch die (seriöse) Gegenseite verstehen. In Zeiten, in denen die Zahlungsmoral vieler Kunden zu wünschen übrig lässt, müssen sich auch die Geschäfte gegen Betrug absichern und verhindern, dass sie Ware abschicken, die dann nie bezahlt wird.
    Deshalb sagt eine Bezahlung per Vorkasse noch nichts darüber aus, ob es sich bei diesem Shop um ein vertrauenswürdiges Geschäft handelt oder nicht. Sie sollten sich allerdings schlicht über die Zahlungsmethoden bewusst sein und sich fragen, ob Sie dieses Risiko gewillt sind, einzugehen. Alternativ bieten manche Shops die Möglichkeit, Treuhandkonten zu nutzen oder per Nachnahme zu zahlen. Letzteres ist aber mit höheren Portokosten verbunden.

  • Vorsicht bei Bestellungen im Ausland. Die Welt wächst zusammen, und es wird immer einfacher, im Ausland zu bestellen. Bestellungen im Ausland sind an sich nichts, dem man kritisch gegenüberstehen muss. Sie sollten sich hier vorab ebenso genau über Ihre Rechte informieren, wie Sie dies bei Bestellungen im Inland tun. Häufig unterscheiden sich Ihre Rechte bei einem im Ausland ansässigen Shop. 
    Wenn Ihnen etwas an dem Shop merkwürdig vorkommt, dann werfen Sie einen Blick in das Impressum. Scheint es ein inländischer Shop zu sein, der seinen Sitz aus unerklärlichen Gründen (zum Beispiel kein Ableger einer großen Firma) im Ausland hat, sollten Sie vielleicht doch nochmal lieber googlen.
    Abzocker betreiben häufig deutsche Shops, haben den Firmensitz aber im Ausland. Beliebte Vertreter sind Spanien, die USA, osteuropäische Staaten oder auch Asien.
    Sollte der Shop im Ausland Ihr Vertrauen allerdings verdient haben, seien Sie sich dennoch versteckter Kosten bewusst. Überprüfen Sie vorab Versandkosten und denken Sie daran, eventuell beim Zollamt erscheinen zu müssen, wo möglicherweise Mehrwertsteuer und Zollgebühren anfallen. 
Dieser Beitrag wurde veröffentlich am Mi Mär 09, 2016 unter online safety , online security und online threats

Online-Bedrohungen haben sich weiterentwickelt.
Unser Schutz auch.

Das NEUE Norton™ 360. Umfassender Schutz mit Gerätesicherheit inklusive Antivirus sowie einem VPN, einem Passwort-Manager und weiteren Funktionen. Alles in einer einzigen Lösung.


Norton by Symantec ist jetzt Norton LifeLock. LifeLock™-Schutz gegen Identitätsdiebstahl ist nicht in allen Ländern verfügbar.

Copyright © 2019 Symantec Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Symantec, das Symantec-Logo, das Häkchen-Logo, Norton, Norton by Symantec, LifeLock und das LockMan-Logo sind Marken oder eingetragene Marken der Symantec Corporation oder ihrer verbundenen Unternehmen in den USA und anderen Ländern. Firefox ist eine Marke der Mozilla Foundation. Android, Google Chrome, Google Play und das Google Play-Logo sind Marken von Google, LLC. Mac, iPhone, iPad, Apple und das Apple-Logo sind in den USA und in anderen Ländern eingetragene Marken von Apple, Inc. App Store ist eine Servicemarke von Apple, Inc. Microsoft und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Der Android-Roboter wurde aus einem von Google erstellten und freigegebenen Werk wiedergegeben oder modifiziert und wird gemäß der in der Creative Commons 3.0 Attribution-Lizenz beschriebenen Bedingungen verwendet. Andere Bezeichnungen können Marken anderer Rechteinhaber sein.

SIE MÖCHTEN MEHR ERFAHREN?

Folgen Sie uns, um aktuelle Neuigkeiten, Tipps und Updates zu erhalten.